endlich wieder angekommen

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endlich wieder angekommen

Beitragvon Ingrid Janicke » 30.06.2004, 11:21

:) Hei,

endlich wieder angkommen im alten Fliegenfischer - Forum mit neuem tollen Gesicht!

Gratulation Michael - Klasse!


Für die, die mich aus dem "alten" Fliegenfischer - Forum noch nicht kennen, ich bin fliegenfischende Doppelmama zweier erwachsener Töchter, Scarlett und Irina, von denen mein Mann Rolf und ich gerade Scarlett verheiratet haben.
Meine erste Rute schenkte mir mein Vater mit 14 Jahren und dank Rolf Renells rührender Geduld und pädagogischem Geschick am Wasser und meinem lieben Mann Rolf, der plötzlich nach fast dreissig Ehejahren auch sein Herz der Fliegenfischerei öffnete, habe ich einen Neubeginn gewagt, zu werfen, zu werfen, zu werfen............ um beim Fischen zu landen.
Das versuchten wir an der Kyll und in Lappland unserer großen Liebe!

Seit Kurzem nun gewöhnen wir unseren Eurasier - Rüden "Algo" 5 Monate jung, an das Wasser und er ist bereits ein begeisterter Schwimmer.
Doch wie macht Ihr Hundebesitzer Euren Vierbeinigen Freunden klar, daß die Fliege ein Apportierspielzeug und die Rute kein Beißholz ist?
:bawling:
:bawling:
Für Tips wären wir sehr, sehr dankbar!!!! -
:help:

Dies und ein Kapitalabsturz meines Computers mit Löschen aller Daten, haben mich länger vom Forum ferngehalten, doch ich freue mich sehr, wieder hier bei Euch und Euren interessanten postings zu einem der schönsten "Sehn - Süchten" der Welt angekommen zu sein, der Fliegenfischerei !

T.L. und liebe Grüße

Ingrid :brothers:
Ingrid Janicke
 

Beitragvon Friedemann » 30.06.2004, 11:33

Hi Ingid,
ich denke mal das geht am besten in einer (guten) Hundeschule wo
du allgemeine und spezielle Tips für die Erziehung des Hundes bekommst.
Ich habe allerdings meine Bedenken ob du den Hund überall hin ans
Wasser mitnehmen kannst vor allem wenn du im Wasser watest und der
Hund soll am Ufer warten. Da besteht eine große Gefahr der Ablenkung
von Spaziergänger ( mit und ohne Hund ), Wild usw.
Bei freiem Gelände dürfte das kein Problem sein da der Eurasier nicht
(oder selten) jagt und auch eine Hund ist der sehr auf seine Familie
( sein Rudel ) fixiert ist.
Ich werde es jetzt im Urlaub mal an einigen überschaubaren Stellen
mit "Monty" ( Eurasier - 5 Monate ) ausprobieren und mich dabei mehr
auf den Hund als auf die Fische konzentrieren.
Gruß aus Hessen
Friedemann
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k e i n Appoertierwerkzeug

Beitragvon Ingrid Janicke » 30.06.2004, 11:35

ooops!

natürlich muß es k e i n Apportierwerkzeug heißen!:entsetzt:


Gruß Ingrid :sofa:
Ingrid Janicke
 

Beitragvon Michael. » 30.06.2004, 11:53

Herzlich willkommen zurück, Ingrid !!!
In Sachen Hund müssen dir die anderen helfen. Ich selbst bin noch nicht auf selbigen gekommen ;)

Gruß
Michael
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Beitragvon cgx » 30.06.2004, 16:33

Willkommen Ingrid,
Kauen ist ein Genuss für Hunde, wenn nicht gar das Merkmal schlechthin (neben Schlafen und Fressen). Und überhaupt, wozu sind die Sachen denn sonst da. Dieses Problem habe ich bei unserer Kleinen (Beagle, 7 Monate) noch nicht wirklich gelöst aber verlagern können. Ab dem Alter von 4 Monaten bezüglich der komischen Bewegungen (Werfen usw.) desensibilisiert bis unser Hund das Gerät als Teil des Körpers akzeptiert hat.

1. Fehler: Hund generalisiert (noch) nicht. Rute A=Körperteil, Rute B=Stöckchen. War bei Hausschuhen übrigens genau so. Also Vorsicht und auch mit weitern Ruten desensibilisieren.
2. Fehler: Denken, das Rutentabu gilt auch noch im nächsten Jahr.
3. Fehler: Denken, Schnur an der Rute ist dasselbe, wie Schnur ohne Rute.

Später kamen dann die ersten Ernstfälle dazu, sprich echtes Fischen am Wasser. Die erste Reaktion als wir in den Fluss stiegen, war anders als erwartet. Unser Hund hatte Angst wir würden absaufen. Wohlgemerkt wir können uns unter normalen Bedingungen gut von unserem Hund entfernen ohne das Radau gemacht wird. Hier beruhigte sich unser Hund erst, wenn wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten. Also sich entfernen entlang des Ufers ja, ins Wasser nein. Das war am ersten Tag vormittags. Nachmittags das erste Gelangweilt sein, Waten kein Gefahrenpotential aus Sicht des Hundes also Schlafen und leider auch Verschlafen des ersten Fangs. Da Beagles Jagdhunde sind, dachten wir, bei einem Fang wirs sie schon irgendwie checken, was wir tun. Nächsten Tags startete ich allein mit ihr einen Versuch und nahm unseren Hund mit zu einer aussichtsreichen Gumpe. Ich hielt sie beim Werfen (Rollwurf , kniend) links neben mir. Anbiss. Die Forelle im Drill blieb auch dem Hund nicht unbemerkt und beim Kechern war der Jagdinstikt offensichtlich geweckt. Mag sein, dass ich jetzt etwas überinterpretiere aber nach dem Abschlagen der 34er hatte ich ein Gefühl als ob sie irgendwie versteht, was da passiert. Eine Bestätigung der Annahme wird es vermutlich nie geben jedenfalls am vierten Tag bekamen wir Besuch von Freunden und fischten verteilt auf einer Strecke von 300 m. Unser Hund verweilte beobachtend bei jedem so ungefähr 10 Minuten, lief flussauf zum nächsten, schauen ob was passiert, weiter zum nächsten und wieder flussab, das ganze von vorn. Wenn irgendwo ein Anbiss registriert wurde lief sie sofort hin und konnte die Aufregung kaum bremsen. In den weiteren Tagen saß sie oft auch allein am Ufer und starrte fast meditativ auf das Wasser. Man möge uns die Schwärmereien verzeihen aber es waren tolle Tage!

Sicherlich ist obiges vielleicht ein Einzelfall aber wir können nur jede(n) ermutigen seinen Hund, so gut es geht, mit einzubeziehen und als "Jagdpartner" zu akzeptieren.

Petri Wuff
cgx
 

Beitragvon Karl » 01.07.2004, 13:38

Hallo Wuff ;-) noch viel Spaß mit deinem Beagle. das Interesse an Forellen erlischt ziemlich schnell, spätestens dann, wenn sein Jagdinstinkt ausbricht (10-12 Mon.) und er seine Vorliebe für Hasen entdeckt. mein Beagle Loomis ist jetzt fast 2 Jahre, hat eine sehr gute Hundeschule mit Prüfung hinter sich, ist im Verein, gehorcht gut, aber leider nur wenn er will. Und am Wasser will er grundsätzlich nicht. Was stureres als einen Beagle gibt es nicht. Häng ich ihn an ,planscht er im Wasser rum und fischen ist zwecklos. Laß ich ihn laufen, wird es mir garantiert nicht langweilig. An der Günz folgte er einer Radlergruppe und ich durfte ihn 4km entfernt an einem Seewieder abholen.An der Möll wollte er unbedingt zu seinem Herrchen, unterschätzte allerdings die Strömung. 300m weiter unten zog ich ihn wieder raus. An der Wertach quartierte er sich in die Hundehütte eines Schäferhundes ein, der auf einem 2km entfernten Bauernhof lebt. An der Bühler ward er 6 (!) Stunden verschwunden, u.s.w. Und ich Trottel nehm ihn trotzdem immer wieder gerne mit. Gruß Karl
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Beitragvon Thomas aus Hamm » 01.07.2004, 13:46

Hallo Ingrid,

besteht die möglichkeit einen Reisebericht von deiner Reise in den hohen Norden zu verfassen??

Fragt der Hammer?

Grüße Thomas

P.S. Grüße an Deinen Hund von meiner Parson-Russel-Terrier-Hündin Frieda
;)
I love Babs
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Beitragvon Rolf Renell » 07.07.2004, 11:25

Schön wieder etwas von Euch zu hören ,hatte Versuch gestartet,dich aber nicht bekommen,send mal ein Bild von eurem "Neuen" ,bis hoffentlich aufbald Mal,Gruss von den Mädels,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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