Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

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Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Rumpi87 » 04.08.2019, 21:38

Moin,

mir ist in der letzten Zeit aufgefallen, dass ich eigtl. keine Schneidertage mehr habe.
Natürlich sah das zum Anfang meiner Fliegenfischerkarriere ganz anders aus.
Inzwischen fühle ich mich mit der Fliege allerdings sehr sehr wohl und die restlichen angelsachen verbringen sehr viel Zeit im Schrank.
Ich vermute Mal das hier kaum jemand sein Angelleben direkt mit der Fliege gestartet hat, sondern wie auch ich, erstmal mit anderen Methoden ans fischen herangegangen ist.

Ich fische hauptsächlich auf Forellen in unserem Heide-Bach. Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass mit Spinner, Wobbler und Pose immer wieder Tage dazu gehörten an denen einfach überhaupt nichts ging. Da konnte man machen was man wollte, die Gewässer wirkten als wäre dort kein Fisch drin.
Seit ich mit der Fliege einigermaßen umgehen kann, kann ich mich an keinen Tag ohne Fisch erinnern. Es waren logischerweise nicht immer Riesen. Aber es war immer irgendwie Fisch am Haken.

Ich bin dieses Jahr ca. 1-2 mal pro Woche für 2,5 - 5 Stunden am Wasser gewesen. Tendenz steigend. [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND COLD SWEAT]

Konntet ihr bei euch das gleiche beobachten oder hab ich momentan einfach nur einen wahnsinnigen Lauf?
Liegt es evtl daran das man mit der Fliege auch Abschnitte befischt, die mit anderen Methoden nur schwer oder überhaupt nicht zu befischen sind?
Oder sind es die Fliegen an sich, die den Fisch einfach "unvorsichtiger" als z.b. auf einen Spinner beißen lassen?

Wie sind eure Beobachtungen was das anbelangt?

Gruß
Daniel

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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Magellan » 04.08.2019, 22:33

Rumpi87 hat geschrieben:Ich vermute Mal das hier kaum jemand sein Angelleben direkt mit der Fliege gestartet hat, sondern wie auch ich, erstmal mit anderen Methoden ans fischen herangegangen ist.


[-X

Gruss
Heiko
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Maggov » 05.08.2019, 09:16

Hallo Daniel,

ich habe in meiner Jugend (vorsicht: bin bissi älter als Du) auch nicht direkt mit der Fliege angefangen und viele Schneidertage gehabt.

Ich denke pauschal alles auf die Fliegenfischerei zu schieben ist zu kurz gedacht. Zum Einen waren die Gewässer an denen ich heute fische zu meiner Jugend nicht für mich zugänglich. Die Gewässer an die ich konnte waren v.a. Seen und solche die für Gastangler offen waren. Der Befischungsdruck war entsprechend hoch und damals galt auch die Maxime dass wirklich jeder maßige Fisch entnommen wurde. So wurden wir "erzogen" und als Jugentlicher mit vielen Schneidertagen habe ich das auch gerne in Anspruch genommen.

Viel wichtiger jedoch war meiner Meinung nach dass ich niemanden hatte der mich an die Fischerei herangeführt hat. Wenn Du Dir alles selbst beibringen musst und es nicht auf viele Tage am Wasser schaffst, dann ist es wahrscheinlich egal mit welcher Methode Du es versuchst. Gerade an Seen und mit sehr eingeschränkter Mobilität fischst Du dann sicherlich auch häufig an Stellen die zu diesem Zeitpunkt schlichtweg unproduktiv sind.

Nach einigen Jahren hatte ich aber auch mit anderen Methoden wie Fliegenfischen gute Ergebnisse und wo sich der eine oder andere Kniff als erfolgreich erwies konnte ich bei Folgebesuchen auch immer ganz gut fangen.

Vielleicht hat sich einfach nur Dein Auge geschult und Du kennst das Wasser mittlerweile besser?

LG
Markus
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Rumpi87 » 05.08.2019, 09:28

Maggov hat geschrieben:Hallo Daniel,

ich habe in meiner Jugend (vorsicht: bin bissi älter als Du) auch nicht direkt mit der Fliege angefangen und viele Schneidertage gehabt.

Ich denke pauschal alles auf die Fliegenfischerei zu schieben ist zu kurz gedacht. Zum Einen waren die Gewässer an denen ich heute fische zu meiner Jugend nicht für mich zugänglich. Die Gewässer an die ich konnte waren v.a. Seen und solche die für Gastangler offen waren. Der Befischungsdruck war entsprechend hoch und damals galt auch die Maxime dass wirklich jeder maßige Fisch entnommen wurde. So wurden wir "erzogen" und als Jugentlicher mit vielen Schneidertagen habe ich das auch gerne in Anspruch genommen.

Viel wichtiger jedoch war meiner Meinung nach dass ich niemanden hatte der mich an die Fischerei herangeführt hat. Wenn Du Dir alles selbst beibringen musst und es nicht auf viele Tage am Wasser schaffst, dann ist es wahrscheinlich egal mit welcher Methode Du es versuchst. Gerade an Seen und mit sehr eingeschränkter Mobilität fischst Du dann sicherlich auch häufig an Stellen die zu diesem Zeitpunkt schlichtweg unproduktiv sind.

Nach einigen Jahren hatte ich aber auch mit anderen Methoden wie Fliegenfischen gute Ergebnisse und wo sich der eine oder andere Kniff als erfolgreich erwies konnte ich bei Folgebesuchen auch immer ganz gut fangen.

Vielleicht hat sich einfach nur Dein Auge geschult und Du kennst das Wasser mittlerweile besser?

LG
Markus
Hallo Markus,

das kann natürlich auch sein.
Natürlich verbessert sich das Auge und die Gewässerkenntniss in 25 Jahren.

Und ja, inzwischen weiß man irgendwie wo ein fisch stehen müsste und wo eher nicht...
Allerdings konnte ich mich in den letzten Wochen auch mit 2 Kumpels vergleichen. Wir waren häufig zusammen unterwegs. Ich bin in der Runde allerdings der einzige Fliegenfischer...
Ich habe die beiden irgendwann bewusst vorweg geschickt und mit der Fliege hinterher gefischt. Bei denen ging teilweise nicht viel und ich konnte mit der Fliege trotzdem gute Erfolge verbuchen.

Das klingt fast nach einem Fall für ne kleine "Studie" [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND COLD SWEAT]

Gruß
Daniel

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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Olaf Kurth » 05.08.2019, 12:14

Rumpi87 hat geschrieben:Ich habe die beiden irgendwann bewusst vorweg geschickt und mit der Fliege hinterher gefischt. Bei denen ging teilweise nicht viel und ich konnte mit der Fliege trotzdem gute Erfolge verbuchen.

Das klingt fast nach einem Fall für ne kleine "Studie"



Die "Studie" haben wir schon jahrelang praktiziert, lieber Daniel,

gern erinner ich mich an gemeinsame Fischzüge mit meinem verstorbenen Freund Günther an unseren Juwelgewässern. Günther war ein Meister-Spinnangler: In die kleine überhängende Lücke zwischen Wasseroberfläche und Buschwerk, in die ich voller Stolz meine Fliegen zielgenau plazierte, genau in diese Lücke warf auch mein Freund seinen Blinker bzw. Spinnköder. Er sagte nichts, aber sein Blick sprach Bände....... mit weit über 80 Jahren zeigte er noch vielen anderen Kollegen, was für ein Ausnahme-Angler er war.

Wir kraxelten Uferböschungen hoch und runter und Günther fischte mit Watstiefeln vor mir. Er fing umsichtig und mit überlegten Würfen seine Fische. Hinter ihm fing ich ebenfalls gute Fische in allen Größen. Ich glaube fast, es war der richtige Rhythmus, mit dem wir am Wasser unterwegs waren. Keine Forelle unter 30cm landete in seinem Korb, mein Freund war mit der Entnahme sehr zurückhaltend. Das gemeinsame Erleben in der Natur war uns beiden wichtig. Gute Gespräche, gemeinsam schweigen und den Augenblick genießen - das vermisse ich .....

Sorry Daniel, ich habe weit ausgeholt.
Selbstverständlich ist ein Nebeneinander verschiedener Angelmethoden möglich und wir Fliegenfischer können im direkten Vergleich unsere Vorteile überzeugend darstellen. Wir können unsere Köder vorsichtiger, natürlicher präsentieren. Sie können fast stehenbleiben und mit kleinsten Bewegungen hauchen wir ihnen trotzdem Leben ein. Das schaffst Du nicht mit Blech- oder Plastikködern. Diese Vorteile kombiniert mit dem Wissen der Gewässerstruktur, dem richtigen "Lesen" des Gewässers, und einem entsprechendem Wurfvermögen - wenn all das zusammen kommt, gibt es nur noch wenige Fische, die wir nicht fangen können.

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon webwood » 05.08.2019, 19:22

Servus Daniel,

also unsereiner bringt es als Fliegenfischer schon auf Schneidertage. Ich will dir aber von der Würm (Abfluss Starnberger See) berichten. Der Fluss ist überwiegend sehr flach und im Sommer rappelvoll mit flutenden Hahnenefuß. Da kann ein Spinnfischer einpacken, bzw, wenn er klug ist, packt er gar nicht erst aus. Mit der Fliege kann man immer noch Lücken im Grünzeug anwerfen und eben diese Stellen sind auch noch recht fängig. Ich denke, so pauschal ist deine Frage nicht zu beantworten, doch gibt es Gewässer, bei denen du als Fliegenfischer ganz klar im Vorteil bist.

TL
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Magellan » 05.08.2019, 20:30

Rumpi87 hat geschrieben:Das klingt fast nach einem Fall für ne kleine "Studie" [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND COLD SWEAT]


Hallo Daniel

Da bedarf es keiner Studie! Die wird 50/50 ausgehen! Wenn die Salmoniden auf Oberflächennahe Nahrung fixiert sind, imago emerger spent wird mit der Spinnrute eher wenig gehen...

Wenn du dagegen dem Trophy Salmoniden, den du Tagsüber eh nicht zu Auge bekommst, weil er nur Dämmerungsaktiv ist bzw. der Großteil seiner Nahrung nicht mehr aus Insekten besteht- Achtung Ausnahmen bestätigen die Regel- eine entsprechende Montage am Spinngerät präsentierst, wirst du diese Fische Fangen und dich mit der Fliegenrute etwas schwerer tun.

Aber wie meine Vorposter schon trefflich bemerkten: alles ist abhängig vom Befischungsdruck...

Und nicht vergessen: das Seitenlinienorgan reagiert nicht auf kleinste Fliegen... :wink:

Gruss
Heiko
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Rumpi87 » 05.08.2019, 22:14

@ Olaf, eine schöne Geschichte und bestimmt noch viel schönere Erinnerungen von denen du da schreibst. Vielen Dank dafür. :-)
Auch ich nehme inzwischen keine Fische unter 35cm mehr aus dem Gewässer. Dann sollen die lieber noch 1-2 weiter wachsen...
Ich denke ebenfalls, dass die Vielfalt der Köder und Präsentationsarten uns einen gewissen Vorteil verschaffen kann.

@ Thomas, stimmt! Bei starkem Bewuchs ist es teilweise tatsächlich schwierig bis unmöglich mit einer anderen Methoden an den Fisch zu kommen.

@ Heiko, da magst du natürlich Recht haben. Aber wenn es keine kleinen Insekten sein sollen, können wir ja ebenfalls mit Streamer und co anrücken ;-)

Den Befischungsdruck hatte ich tatsächlich noch nicht betrachtet. Das Gewässer wird nicht so regelmäßig befischt. Auf unseren guten 20 Kilometern Bach sind aktiv ca. 25-30 Angler unterwegs (schwarzangler mal außen vor gelassen). Von diesen fischen vllt. 4-5 mit der Fliege. Der Rest mit Blech, Wobbler und Pose. Evtl. sind es dann doch einfach die "ungewohnten" Köder, die den ein oder anderen Fisch mehr zum beißen veranlassen. Wer weiß, wer weiß?

Gruß
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Royal Coachman » 06.08.2019, 09:56

Hallo Freunde!

An einem Teilbereich der Isar ist Spinnfischen erlaubt, vor 2 Jahren hatte ich eine Tageskarte und habe besonders in diesem Bereich mit der Fliege wunderbare Äschen und Bachforellen gefangen.

Bei einer Rast erzählte mir ein Spinnangler "heut geht aber gar nix" , stimmt "Sch....tag" erklärte ich zustimmend :badgrin:


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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon MarkusZ » 07.08.2019, 11:42

Hallo,

doch gibt es Gewässer, bei denen du als Fliegenfischer ganz klar im Vorteil bist.


Kann ich mich nur anschließen.

Besonders dann, wenn es "fly only" Strecken sind, nur Fliegenfischergerät erlaubt ist und Vorfachbeschwerungen, Bissanzeiger, Czech-/French-Nymphing etc. verboten sind. :D

Ansonsten könnte man m.E. z.B. Nymphen an vielen Strecken mit konventionellem tackle wesentlich effektiver anbieten, wenn man wollte.

Je nach Gewässer, Platz und Zeit ist man als Fliegenfischer manchmal im Vorteil, manchmal aber auch im Nachteil.

Aber man fischt ja meist nicht mit Fliegengerät, weil es fängiger ist, sondern weil man einfach Spaß dran hat, auf diese Weise zu angeln.

Ich könnte im Vereinsgewässer in einigen Strecken sogar mit Naturköder angeln, wenn ich wollte. Gibt Kollegen die sehr erfolgreich mit Dosenmais und Teig sind. Ist aber halt nicht mein Ding.
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Rumpi87 » 07.08.2019, 11:57

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Freunde!

An einem Teilbereich der Isar ist Spinnfischen erlaubt, vor 2 Jahren hatte ich eine Tageskarte und habe besonders in diesem Bereich mit der Fliege wunderbare Äschen und Bachforellen gefangen.

Bei einer Rast erzählte mir ein Spinnangler "heut geht aber gar nix" , stimmt "Sch....tag" erklärte ich zustimmend :badgrin:


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Das entspricht ja ziemlich genau meiner Beobachtung...

Gruß
Daniel

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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon Dominikk85 » 11.08.2019, 22:35

Ein Vorteil der Fliege ist das man so vielseitig ist. Natürlich ist fliegenfischen auf salmoniden am schönsten, aber man kann auch fast alles andere auf Fliege fangen und unter anderem auch kleinere Fische.

Daher finde ich das flifi auch eine gute Art ist mit überfischten, kaputten Gewässern umzugehen, denn ein paar rotfedern oder döbel gibt es immer, die schlägt auch keiner ab.

Wie gesagt ist natürlich ein gesunder salmonidenbach schöner, aber man kann auch an einem tümpel mit rotfedern Spaß haben, während das mit der spinnrute an überfischten Gewässern teilweise schwierig ist.
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Re: Weniger Schneidertage durchs Fliegenfischen

Beitragvon webwood » 12.08.2019, 15:10

denn ein paar rotfedern oder döbel gibt es immer, die schlägt auch keiner ab.


Am Rande:
Rotfedern fein einschneiden, Zitronensaft in die Schnitte, ziehen lassen und dann scharf anbraten ist ein ausgezeichnetes Fischgericht. Die Zwischengräten sind weg und das Fleisch fest und wohlschmeckend.

Nur so
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