Döbel

Fisch auf den Tisch. Etwas für den Magen, wie der Titel schon ausagt. Hier fachsimpeln alle Köche/-innen und Freunde der Gaumenfreuden. Natürlich mit Kernpunkt rund um den Fisch.

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Döbel

Beitragvon Edgar » 02.02.2004, 18:59

Hallo Board,

hat jemand ein Rezept für Döbel ? Sie die überhaupt genießbar ?

Gruß Edgar
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Beitragvon Michael. » 03.02.2004, 09:29

Schauste mal hier:

Döbel-Rezepte: Aitel küchenfertig machen. Flanken links u. rechts 3-4 mal schräg einschneiden. (Das Fischfleisch nimmt die Gewürze besser auf) Fisch aussen mit Salz, Pfeffer und getrockneten Kräutern (z.B. Kräuter d. Provence) einreiben. Innen salzen, pfeffern und mit frischen Kräutern (Petersilie, Rosmarin, Thymian, Basilikum oder Anderen, je nach Gusto) füllen. Fisch leicht mit Olivenöl bestreichen und schön braun Grillen. (Darauf achten, dass Er nicht verbrennt!). Zu bevorzugen sind Fische ab 35cm (Gräten). Vom Holzkohlengrill kann ein ***-Koch auch nichts Besseres auf den Teller zaubern, bei dem Wetter zur Zeit muss es allerdings der Backofen in der Küche auch tun. Man kann die Filets auch durch den Wolf jagen und "Frikadellen" daraus machen. Für alle Fischesser die Probleme mit Gräten haben. (Tipp von Michael Schuck).
*****
Aiteln schuppen, ausnehmen und alle drei mm. bis aufd Mittelgraten einschneiden, in Mehl wälzen, panieren und im 180° ausfrittieren.... oder filetiern und bis aufd Haut einschneiden u. dann das selbe Verfahren. Besser als jede Forelle!!!!! (Tipp von Alexander Wolff).
*****
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Gruß und Guten Appetit!
Michael
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Beitragvon Edgar » 03.02.2004, 09:48

Hallo Michael,

danke Dir !!

Gruß Edgar
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Beitragvon mikesch » 03.02.2004, 12:34

Original geschrieben von Michael-FF
Döbel-Rezepte: Aitel küchenfertig machen. Flanken links u. rechts 3-4 mal schräg einschneiden. (Das Fischfleisch nimmt die Gewürze besser auf) Fisch aussen mit Salz, Pfeffer und getrockneten Kräutern (z.B. Kräuter d. Provence) einreiben. Innen salzen, pfeffern und mit frischen Kräutern (Petersilie, Rosmarin, Thymian, Basilikum oder Anderen, je nach Gusto) füllen. Fisch leicht mit Olivenöl bestreichen und schön braun Grillen. (Darauf achten, dass Er nicht verbrennt!). Zu bevorzugen sind Fische ab 35cm (Gräten). Vom Holzkohlengrill kann ein ***-Koch auch nichts Besseres auf den Teller zaubern, bei dem Wetter zur Zeit muss es allerdings der Backofen in der Küche auch tun. Man kann die Filets auch durch den Wolf jagen und "Frikadellen" daraus machen. Für alle Fischesser die Probleme mit Gräten haben. (Tipp von Michael Schuck).


Zu dem Rezept steh' ich auch noch heute! lecker !!
fishing isn't a sport, it's a passion.

Gruß Michael
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Beitragvon LippeTorsten » 06.02.2004, 10:57

Hey Edgar

versuch es mal geräuchert schmecken super.
Werd mal sehen ob ich für dich bis zu unserem Treffen am 13.März ein tollen Döbel für dich in den Rauch kann.

Gruss Torsten
LippeTorsten
 

Beitragvon NeckarFliFi » 20.02.2004, 09:38

Hallo Edgar,

da der Döbel furchtbar viele y-Gräten hat, filetier ich ihn und mache Buletten (Fleischküchle?- Fleischpflanzerl?...ect) daraus. Einifach filetieren und die Filets ohn zu entgräten durch einen Fleischwolf jagen. Gehackte Zwiebeln - Salz und Pfeffer - Petersilie - Knoblauch und 1 Ei dazu. Scharf anbraten und durchgaren. Die fein zermahlenen Gräten schmecktst Du dann nicht mehr. Dann eine schöne Bratensosse dazu oder süss-sauer asiatisch --> ein Gedicht.

Gruß Uli
NeckarFliFi
 

Döbel-Frikadellen (Alet-Fischtätschli)

Beitragvon Jaegher » 30.09.2007, 11:10

Hallo Kochprofis

gestern war ein guter Tag, es lagern tatsächlich 17 Döbel im Frigo.
Habe vor diese durch den Fleischwolf zu drehen und Fischtätschli (Frikadellen)
zu machen.
Meine Frage:
Ich muss die Dinger ja kochen um das Fleisch vom Rückgrat zu trennen.
wird das zäh wenn es zu lange kocht?
Soll ich besser filettieren (müsste ich erst noch lernen)?

Gruss Andreas, der traurig ist dass heute der letzte Forellentag ist im 2007.
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Beitragvon Maggov » 01.10.2007, 09:17

Hi Andreas,

ich würde die Aitel filetieren - das ist nicht so schwer und gerade wenn das Fleisch im Wolf landet, dann geht das schnell und unkompliziert, da der Wolf den einen oder anderen Fehlschnitt ausbügelt ;)

Liebe Grüsse

Markus
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Beitragvon Kurt Mack » 01.10.2007, 10:23

Hallo!

Mit Döbelklößchen in Krabben-Dill-Sosse habe ich meine Frau überzeugt, dass ich eine "gudde Pattiee" bin (war). Das Originalrezept ist mit Hecht, aber den Unterschied merkt man kaum. Rohes Filet, Suppengemüse, etwas Weißbrot, alles durch den Wolf, 1-2 Eier dazu, Salz, Pfeffer, aus den Gräten einen Fond kochen, mit Sahne, Krabben und Dill eine helle Sosse machen, kleine Klößchen in der Sosse einige Minuten garziehen lassen. Dazu Weißbrot oder Basmatireis... Lecker!

Zum Filetrunterschneiden nehme ich ein Brotmesser mit Wellenschliff und schneide die Bauchgräten (Rippen) von der Wirbelsäule ab. Der Vorteil ist, dass das Brotmesser nicht stumpf davon wird. Die Bauchgräten schäle ich dann vor dem Häuten mit einem Filiermesser raus.

Tschüß, Kurt
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döbel..

Beitragvon strongbow » 01.10.2007, 12:08

Eingentlich sind Döbel für mich ja die klassichen C&R- Kandidaten.

Wenn man sie tatsächlich essen möchte, eines Bedenken. Ist das "Haupt ersteinmal abgeschlagen", so fehlt am Döbel fast die Hälfte. Daher muss so ein Kerlchen schon mind. bummelige 40 cm mitbringen, damit sich die Sache lohnt.

Filletieren ist beim Döbel m. E. nur für Profis. Ich haue die Filets in den Mixer... Da bekommt man ein nettes Püree als Grundstoff für verschiedene Klöße. Mixer ist was die Gräten angeht noch besser als Fleischwolf. Das kann man allerdings im Grunde mit jedem Fisch machen.

Ansonsten siehe Satz 1.
"All I want from life is an unfair advantage" W.C. Fields
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Besten Dank

Beitragvon Jaegher » 01.10.2007, 20:21

für die Tipps.
Werde mich mal mit der hohen Kunst des Filletierens auseinandersetzen.
Bin gespannt wie das schmeckt.
Ich werde selbstverständlich auch Bericht erstatten wenns soweit ist, das kann aber noch 2 WOchen dauern.
Grüsse aus der zurzeit sonnigen Schweiz
Andreas
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Beitragvon archi69 » 05.10.2007, 16:32

Hi, ich bin ja fischzubereitungstechnisch eher von der puritischen Sorte....

Also je einfach, desto besser.

Den Döbel z.B. schneide ich in max. 1 cm dicke Koteletts (Der Döbel sollte
schon 40 + cm haben...) und brate diese in einer beschichteten Pfanne
in Butter mit zerdrückter Knofizehe von beiden Seiten KURZ durch...Weißfisch darf nicht zu lange schmoren bzw. in der Hitze liegen, sonst wirds pampig!

Durch die relativ dünnen Scheiben lassen sich auch die Gräten einigermaßen handeln.

Gruß
Archi
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Beitragvon Jaegher » 08.02.2008, 15:41

Hallo nochmals
ist zwar schon ein Zeitchen her seit die Döbel verspeisst wurden, werde aber trotzdem noch Bericht erstatten.

Ich habe die Döbel also erst mal filettiert, so gut es mit ausgenommenen Fischen halt so geht.
Danach habe ich das Ergebniss mit ein wenig Brot und Eigelb durch den Wolf gedreht.
Das Ganze abgewürzt und in die Pfanne gehauen.

Geschmeckt hats schon, jedoch ist die Vorgehensweise optimierungsbedürftig.

So werde ich nächstes Mal weniger Brot und das ganze Ei verwenden.

Bei den grossen Dingern werde ich die Filetts einschneiden (wegen den Gräten) und so braten.

Grüsse Andi
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Beitragvon Carolady » 11.07.2008, 18:23

ein rezept kann ich dir nicht geben, aber ich kann dir mit gutem gewissen sagen, das es ein super guter speisefisch ist.
es hält sich ja hartnäckig das gerücht, das der döbel sehr viele gräten hat, aber ich musste feststellen, das er auch nicht mehr oder weniger hatte wie ein andere fisch.
kann auch sein das es an der zubereitung lag :wink:

probier ihn, du wirst sehn, er schmeckt wunderbar...
Liebe Grüße

Caro
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Beitragvon Maggov » 14.07.2008, 21:34

Hallo Caro,

darf ich fragen wie Du ihn zubereitet hast?

Viele Grüsse

Markus
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