Picknick mit Forelle und Hähnchen

Fisch auf den Tisch. Etwas für den Magen, wie der Titel schon ausagt. Hier fachsimpeln alle Köche/-innen und Freunde der Gaumenfreuden. Natürlich mit Kernpunkt rund um den Fisch.

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Picknick mit Forelle und Hähnchen

Beitragvon slowene » 05.04.2009, 12:14

Hallo Picknickfreunde,
wir hatten es uns dieses mal zu unserer Saisoneröffnung an der Wiesent mal so richtig gut gehen lassen.

Es gab gebackene Forelle und Hänchen mit Weißbrot und gemischten Salat.
Zubereitung der Forelle:
Forelle mit Vengeta (Gemüsebrühpulver aus Bosnien) einwürzen, etwas Knoblauchpulver und zum Schluss mit Maismehl überstreuen.
Die Forellen im Tanijaraca (Art Wok) auf beiden Seiten ca. 4 min. goldbraun im Öl rausbraten.
Zubereitung Hänchen:
Das Hänchen wird in handliche Stücke portioniert.
Wie Forelle, jedoch ohne Maismehl anrichten und braten.

Das wichtigste Kochgerät ist das Tanijaraca, eine Art Wok aus Bosnien das mit Öl gefüllt wird.
Man kann es entweder mit Gas oder Feuer beheizen.
Da das Feuer machen meistens problematisch ist, greife ich immer zum Gas.
Sollte jemand von euch Interesse an so einen Gerät haben, so kann ich ihm gerne weiterhelfen.
Das geht alles super schnell und es ist gut im Fahrzeug zu verstauen.

Petri
Markus
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Beitragvon Erzgebirgler » 28.05.2009, 17:10

Hallo Markus,

wie groß ist denn das Teil?
Kannst du mal ein Bild reinsetzen?


Gruß Rico
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Beitragvon slowene » 28.05.2009, 18:16

Hallo,
das Tanijaraca wird gerade mit Gas betrieben, es ist aber wie gesagt auch mit einen Lagerfeuer möglich. Dazu werden drei Metallfüße angeschraubt, fertig.

Petri
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www.iname.de/bilder/gi-5122
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Beitragvon Erzgebirgler » 28.05.2009, 19:44

Ist denn die Pfanne aus Guß oder Stahl? ...und was würde denn so ein Teil kosten?

Gruß Rico
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Beitragvon sonouno » 28.05.2009, 19:52

:lol: also bei mir in Bayrisch-Schwaben is dat Ding aus Guß, Durchmesser 65 cm (für bissl grössere Forellen...hihi) und so 28 kg schwer :wink:
hab das auch auf Gas und funtzt super.
Sieht man auf jedem Christkindelsmarkt z.B. für Schupfnudeln mit Kraut etc. is aber halt flach, Füllhöhe so 8 cm.
Grüssle, Christof

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Beitragvon slowene » 28.05.2009, 20:32

Hallo zusammen,

das "Teil" ist geschmiedet und in der Qualität dem entsprechend, was man aus Omas Küche so kennt - einfach Qualität und nicht auf jeden Christkindelsmarkt zu finden!!!
Die Wokform, hat den Vorteil, dass man bereits fertige Stücke am Rand gut warmhalten kann.

Das Tanijaraca kostet so um die 150 € komplett mit Gasanschluss Brenner, Brennergestell und den Beinen für das Lagerfeuer.
Gefertigt in vielen Schmieden im Balkanraum, so wie bei uns vor ca. 100 Jahren.

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Beitragvon sonouno » 28.05.2009, 20:42

:lol: meinte ja nicht das man es auf dem Christkindelsmarkt kaufen kann !!
sondern das dort darin gekocht wird... z.B. schupfnudeln...
btw... mein Pfännchen hat mich vor paar Jahren so 230 Euronen gekostet... Gasbrenner mit 5,6 kw nochmal so 140 €
Grüssle, Christof

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Beitragvon Olaf Kurth » 29.05.2009, 23:05

Hallo zusammen,

mag sein, dass ich durch unsere Wildfische aus Naturbächen verwöhnt bin, aber Forellen mit Gemüsebrühpulver bestreuen und Knoblauch und dann noch mit Maismehl überbacken?????????????

Allein der Gedanke lässt mich schaudern, aber die Geschmäcker sind ja verschieden.........

Markus, wenn dich hier einer bei einer ähnlichen Zubereitung am Wasser entdeckt hätte, käme das fast dem vorsätzlichen Fischfrevel gleich und würdest zu 5kg Schampe-Daueressen verurteilt. :)

Im Ernst, der beschriebene "bosnische" Wok ist eine gute Sache am Wasser für die Zubereitung leichter Sachen (man muss sich ja noch bewegen).

Gruß, Olaf
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Beitragvon slowene » 30.05.2009, 14:29

Hallo Olaf,

wenn ich das gewusst hätte, dass sich an unseren Salmonidengewässern nur kleine "Schuhbecks" rumtreiben, dann hätte ich natürlich auf meinen Beitrag verzichtet.
Ich hab deinen Kommentar mit schmunzeln gelesen und setz gleich noch eins drauf.
Als ich vor ein paar Jahren die Pliva in Bosnien befischte, da machten sich doch einige sogar Äschen in diesen Teil - müssen ja total Wilde gewesen sein, bzw. die haben bestimmt noch nie etwas von Alfons gehört.
Spaß bei Seite - man kann sich in diesen Kochgerät auch Gemüse schwenken, Steaks braten, oder bei Fisch ganz mediterran arbeiten.
Ich habe mein Rezept ja so aus Bosnien übernommen und auf unseren letzten Fischerfest, gab es genau dieses Gericht und es kam gut an.
Da ich nun mittlerweile fast zwanzig Jahre Forellen befische und die auch leidenschaftlich gerne esse, bin ich egal ob deftig oder leicht, für alles zu haben.
Mir ging es zum einen um dieses praktische Kochgerät und zum anderen um dieses leckere Rezept.
Vielleicht hast du ja Möglichkeiten es mal zu probieren und denkst dann anders.

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Beitragvon gespliesste » 31.05.2009, 12:12

Hallo,

die Zubereitung mit dem Maismehl ist ja bekannt als "Forelle Triester Art" und sehr delikat. Ist immer eine gute Wahl in einer gefplegten slowenischen Gostilna. Weiter im Süden kommen da anscheinend einige rustikale Gewürzmischungen dazu. Wenn man die beiden Pulver durch frischen Knoblauch und frisches Gemüse ersetzt, dürfte wohl auch Schuhbeck keine Einwände haben.

LG,

Olaf
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Beitragvon Olaf Kurth » 03.06.2009, 07:14

Moin Markus,

ja, ja, hänsel mich nur.............. aber ich kann das ab. :lol:
Nichts gegen die bosnische Küche mit ihren leckeren, deftigen Gerichten. Auch das beschriebene Gerät ist sicherlich für unterschiedlichste Arten der Zubereitung (Gemüse, Fleisch, Geflügel, etc.) nicht nur direkt am Wasser absolut zu empfehlen.

Was mich gestört hat (und dabei bleibe ich) ist die Verwendung sogenannter "Häuptlingsgewürze" (wie z.B. im Gemüsebrühwürfel) und Knoblauch und das Ganze überdeckt mit Maismehl.

Versteh mich bitte richig, am Wasser würde ich davon natürlich auch probieren, aber generell möchte ich mich aufs Wesentliche beschränken. D.h., je besser die Fischqualität, desto weniger Gewürze sind notwendig. Mein älterer, 84-jähriger Angelkollege (ein "Räucher-Gott") sagt immer: "Der Fisch muss nach Fisch schmecken!"

Regelmäßig führen wir solche Diskussionen und vielleicht vergessen wir manchmal, dass zartes Fischfleisch sehr schnell den Eigengeschmack verliert und andere Geschmacksnuancen annehmen kann. Gucksu: http://www.fliegenfischer-forum.de/flyf ... 54798.html

Wie auch immer, ich erinner mich gerade, dass ich mal versprochen habe, einige Weißfisch-Rezepte (Bratlinge, Brathering aus Döbel, Rotauge etc.) hier einzustellen. Mach ich noch............ :oops: :roll:

(war noch am letzten Sonntag mit Todde und Hardy am Wasser und habe einen 5-pfündigen Döbel auf 14er-Coque-de-Leon-Sedge gefangen. Die Filets säuern noch vor sich hin und die Karkasse wird als Krebsköder verwendet)

Gruß und schöne Fischwaid,

Olaf
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Beitragvon Cuchulainn » 03.06.2009, 08:05

Hi Olaf,
Auf denie Weißfischrezepte freue ich mich schon. Der Aiteljäger hat wieder zugeschlagen. :D
Für Aitel kenn ich auch nur panieren, knusprig braten, essen. Vielleicht gibts da Alternativen.

Und der Gewürzthread is ja auch sehenswert, da kann man noch viel lernen :D

Viele Grüße,
Martin
Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Schutz der Nassfliege n.e.V.
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