Viele tolle Forellen-Rezepte

Fisch auf den Tisch. Etwas für den Magen, wie der Titel schon ausagt. Hier fachsimpeln alle Köche/-innen und Freunde der Gaumenfreuden. Natürlich mit Kernpunkt rund um den Fisch.

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Viele tolle Forellen-Rezepte

Beitragvon webwood » 05.11.2013, 23:09

Man mag mich eine kulinarische Wildsau schimpfen, aber schmecken tut es, zumal man einen mit Fisch mehr oder weniger übersättigten Tennager im Hause hat, der alleine bei dem Wort "Forelle" üblicherweise sofort die Nahrungsaufnahme einstellt.

Stocksimples Rezept.
Forelle filetieren und und die Filets mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Chips, ich meine Kartoffelchips aus der Tüte, im Mörser klein bröseln. Ich verwendete welche mit Paprika/Chilli Würzmischung.
Die Fleischseite der Fillets damit panieren und in geklärter Butter braten. Einmal wenden.
Ohne Filetierzeit ein 5 Minuten Gericht, das erstaunlich gut schmeckt.

guten Appetit

Thomas
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Olaf Kurth » 06.11.2013, 09:52

Lieber Thomas,

zugegeben, unsere Zungen haben sich im Laufe der Zeit an so manchen Industriegeschmack gewöhnt - trotzdem möchte ich unsere zarten Forellenfilets nicht mit einer Panade voller Geschmacksverstärker (Glutamine, Lebensmittelzusatzstoffe E 120 bis E-140) "aufpeppen". Aber ich kann Dich verstehen - ein 25 jähriger Glenmorangie Quarter Century Single Malt schmeckt bestimmt auch viel besser, wenn man ihn mit Pepsi-Cola verdünnt. 8) :smt107

Sei mir bitte nicht böse, aber die Chips-Panade ist nicht mein Fall, vielleicht bin ich dafür auch einfach zu alt. Ich kann mir vorstellen, dass unser Schutzpatron genau Buch führt und wenn Du irgendwann do oben (oder wo auch immer) anklopfen solltest, hält Dir Petrus genau dieses Posting unter die Nase.

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Hardy » 06.11.2013, 13:38

moin Thomas,

es gäbe mir schon sehr zu denken, dass ausgerechnet Olaf in dieser Weise antwortet. Wie wir alle wissen, ist er ja essenstechnisch eigentlich vor niggs fies... :mrgreen:

Groetjes
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Royal Coachman » 06.11.2013, 20:20

Hallo Hardy!

Seine Schampe-Orgien sind legendär, das kann nur jemand ermessen, der das mit- und überlebt hat. :? :mrgreen:

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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon webwood » 06.11.2013, 20:39

hält Dir Petrus genau dieses Posting unter die Nase.


Na ja, ist immer noch besser, als wenn Petrus sich die Nase zuhält und einem einen Topf Schampe anklagend entgegenhält.

Doch ganz klar, lieber Olaf. Aus deiner Sicht verstehe ich deinen Einstellung, Wer nur alle paar Monate mal einen Fisch fängt,
dem gelüstet freilich nicht nach Abwechslung. :mrgreen:

Dein Thomas
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Olaf Kurth » 06.11.2013, 23:47

Ja, ja, macht Euch nur lustig über die Gerichte der Altvorderen. :lol:

Deftige Pansengerichte halten sich im Süden ("Kuddeln"), im Osten ("Flecke") und auch im Siegerland ("Schampe"). Je nach regionaler Prägung sind es herzhafte Spezialitäten mit wenigen Zutaten, aber vor allem ohne - ich betone OHNE - Geschmacksverstärker!

Ja Thomas, dieses Jahr war es wirklich sehr mau mit meinen Fängen. Das lag daran, dass ich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit an unseren Juwelgewässern die Fischerei eingestellt hatte. Hardy wird das bestätigen können, ihm ging es ähnlich.

Aber wo wir gerade bei Rezepten sind, gib mir bitte Eure Zutatenliste für "Fischpflanzerl", Danke.

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Royal Coachman » 07.11.2013, 08:58

Hallo Freunde!

Schon Eugen Roth hat geschrieben:

Ein Mensch ißt gerne Kuttelfleck,
den andern graust vor diesem Dreck
=D> :mrgreen:

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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Ossadnik » 07.11.2013, 12:28

Guten Tag,

wo wir gerade dabei sind fällt mir folgendes Zitat ein, daß mein Großvater oft anbrachte (nicht nur im Zusammenhang mit Essen):

"Alles Geschmackssache, sagte der Affe und biß in die Seife."

Mahlzeit.

Franz
Grüße

Franz


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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Frank. » 07.11.2013, 12:53

Beschwert euch doch nicht über Schampe! Seid lieber froh, dass Olaf nicht auf den Spuren des großen Malcolm Douglas wandelt, den man in seinen Filmen oft sagen hörte: "Don't look at it. Eat it."

Euer Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon eod-iedd » 07.11.2013, 15:27

Ihr macht mir aber Sorgen meine lieben Freunde!

Offensichtlich ist da manchmal was oben rein kommt,
schlimmer als das was unten raus kommt :shock:
Ne, ne du. Da bleib ich doch lieber bei unseren österreichischen Spezialitäten.
Wenn´s denn dercht nicht immer soooo viel und sooooo gut währ :oops:

LG/Herbert
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon MuddlerMinow » 07.11.2013, 15:34

Es gibt Chips ohne geschmacksverstärker, man kann die darüber hinaus auch selbst machen (die Chips meine ich :shock: )

Kartoffel und Fisch, in welcher Form auch immer ist ja nun ein Klassiker. Ob nun gefrittet, gekocht, gebraten, oder was immer, wo lieschd da des Broblem, wie mehr in Frangfurd säscht?

Grüße..
VG & Tl Gabriel
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon webwood » 07.11.2013, 17:03

Ja, die bösen Geschmacksverstärker.

Ich kochte mal chinesisch und eine Bekannte wollte sich vergewissern, das ich nur ja kein Natriumglutamant verwende.
Ich meinte darauf "Nö aber Natriumchlorid sei schon in meinem Essen". Sie war entsetzt. ](*,)

Liebe Grüße

Thomas
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon fischers franze » 07.11.2013, 17:27

Ja!! schlimme Sache das mit dem Natriumchlorid dingens, ich hoffe mal die EU verbietet das Teufelszeug endlich.
Soll ja auch in Süsspeisen zu finden sein, einfach schauderhaft.

Gruß Franz



Beimirkommtdasnurnochaufdenbürgersteig
Gramatik und Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Erringung der Weltherrschaft meinerseits.
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon elchvieh » 07.11.2013, 17:30

eod-iedd hat geschrieben:... Da bleib ich doch lieber bei unseren österreichischen Spezialitäten.
....
LG/Herbert


Bitte schön, bitte gleich - ein Kostpröbchen österrr. Küche:

Saibling a la Austria
Zutaten:
4 Scheiben Toastbrot
150 g Butter (weich)
2-3 EL Kren (Meerrettich aus dem Glas)
Salz
Pfeffer
400 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Bund Brunnenkresse
1 Bund Petersilie (glatt)
150 ml Milch
Muskatnuss (gerieben)
4 Saiblingsfilets (á 150g, ohne Haut )
1 Zitrone (Saft)
2 EL Kürbiskernöl (o.Rapsöl)
Zubereitung:
Für den Saibling mit Krenkruste das Toastbrot würfeln und in einem Mixer fein mahlen. 80 g Butter schaumig schlagen. Kren und geriebenes Toastbrot unterrühren. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Zwischen Haushaltsfolie geben und ca. 3-4 mm dünn ausrollen. Für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Für das Brunnenkressepüree in einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Kartoffel schälen, klein schneiden und im Salzwasser in ca. 20 Minuten weich kochen. In der Zwischenzeit die Milch erwärmen (nicht aufkochen), die restliche Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Brunnenkresse und Petersilie abbrausen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. 1/4 der Kresseblätter beiseitestellen, restliche Kresse- und Petersilienblätter mit der flüssigen Butter in einem Mixer fein pürieren. Kartoffeln noch heiß durch eine Presse drücken. Die Milch dazugießen und unterrühren. Das Püree mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken. Kräuterpüree unterrühren.
Den Backofengrill vorheizen. Die Saiblingsfilet mit Salz und etwas Zitronensaft würzen. Die Filets mit der Kruste bedecken, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und unter dem vorgeheiztem Grill etwa 5-6 Minuten gratinieren, bis die Kruste eine goldgelbe Farbe hat.
Die Saiblinge mit Krenkruste auf dem Kressepüree anrichten. Beiseite gestellte Kresse mit etwas Kürbiskernöl und Zitronensaft marinieren, mit Salz und Pfeffer würzen und um Fisch und Püree verteilen.

Gesegnete Mahlzeit und Viva Austria

Euer Elchvieh
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Re: Kentucky-Fried-Trutte

Beitragvon Frank. » 07.11.2013, 17:44

Olaf Kurth hat geschrieben:Deftige Pansengerichte … "Schampe".


Das ist doch alles eine Frage des Marketings:
Frische Rinds-Kaldaunen in herzhaftem Wacholder-Gemüsesud an Frühlingszwiebeln und Lorbeer
isst man doch gleich viel lieber ...

Dein Frank
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