von Heinz » 12.04.2011, 15:36
Hallo,
ich habe es an solchen Seen so gemacht:
Trockenfliegenvorfach mit 9ft oder noch länger an WF Schwimmschnur. Das Vorfach die ca. letzen 30 - 50 cm vor der Fliege unbedingt mit Sinkmittel behandeln. Ich verwende ein Vorfach mit einer Spitzenstärke von 0,14 mm aus konventionellem Material.Als Fliege setze ich sehr gern eine gut schwimmendes Muster in Schwarz ein - etwa eine Schwarze Ameise in Grösse 14 oder 16.Gerne teilweise aus Schaumstoff mit Sichthilfe.
Natürlich schaut man vorher oder erkundigt sich, was an Insekten real vorkommt, die nimmt man dann. Der Ratschlag mit der Schwarzen Ameise bezieht sich darauf, wenn nichts steigt oder man nichts darüber weiss. Die Fliege bringe ich - wenn ich vom Ufer aus fische, was bei mir normalerweise der Fall ist, anfangs schon aus grösserer Entfernung vom Ufer weg aus und werfe zunächst die Randbereiche an. Später erst dann weiter hinaus an einem Platz, der mir erfolgversprechend scheint (immer kein Steigen vorausgesetzt-sonst wirft man natürlich dort hin). Die Fliege überlasse ich dann ihrem Schicksal und dem Spiel des Windes. Da die Fische oft umherziehen, kommen sie hoffentlich mal vorbei. Achten muss man nur darauf, dass das Setzen des Hakens ordentlich klappt, d.h. dass die Schnur keine grösseren Bögen etc. macht. Bei dieser Art des Fischens kann man es sich ruhig etwas gemütlich machen und sich setzen, so man einen Anglerstuhl dabei hat. Aufpassen muss man allerdings trotzdem sehr und die Fliege im Auge behalten, da die Fische oft blitzartig beissen und sofort die Kunstfliege wieder ausspucken.
P.S. Ein Fernglas mitzuhaben, ist kein Fehler, weil man damit oft Fische stehen sieht, die man mit freiem Auge nicht sieht.
Grüsse
Heinz
Dominus meus Deus est !