Auf Zander nachts am großen Fluss

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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon Bäschwatz » 20.09.2016, 21:19

Hallo Peter
Wenn die Zander ruhen kannst Du sie eher mit der Hand fangen als mit irgentwas am Haken. Barsche sind da ähnlich.
Habe das selber im Knie-tiefen Wasser mehrmals probiert. Da haben die sowas wie ne Starre. Und wenn sie wach werden von dem Geflimsel vor ihren Augen,entfleuchen sie.
Da ich aber mal in einem anderen Portal vertreten war ,weiß ich das am Main welche die Zander vorwiegend nachts in 4-5 Metern Tiefe fingen. Und keine kleinen.Ab Ende Januar geht es etwa los damit.
Aus dem Grund erst mal Depth Finder 44 Gramm von Airflo für etwa 85 Euronen angeschafft.
Nicht das ich keine Ruten hätte mit denen man sowas schmeißen kann...
Aber ne ausgeleierte Fahradkette an Mono mit Brandungsrute fliegt wesentlich eleganter, macht deutlich weniger Krach im Wasser und ist deutlich günstiger.
Abgesehen davon das die Werferei im dunkeln mit besagter Sinkschnur auch ziemlich gefährlich ist.
Von einer Sinkschnur die auf 5 Meter Tiefe in der Strömung des Rheins kommt, würde ich eher auch abraten.
Gruß Thilo

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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon fjorden » 20.09.2016, 23:58

Hallo,
das werfen mit einer zur Rute passenden Sinkschnur ist nicht gefährlicher als mit einer Schwimmschnur.
Gruß
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon Bäschwatz » 21.09.2016, 21:13

Moin fjorden
Du hast diese Kordel noch nicht versucht zu werfen.
44 Gramm und 9 Meter Keule welche nach hinten dicker wird wie Speyline.
Sinkrate eher höher als T18.
Muß man erst mal aus dem Wasser bekommen.
Habe um meine "Heilige Kuh" zu schonen ne 18 Fuß Norway genommen.Damit ging es schon, aber nicht so das ich im Dunkeln damit rumfuchteln würde.
Aber egal wie auch immer..
Ich hatte Dir gestern was gesendet.
Kam das an?
Komme mit den Einstellungen für PN nicht zurecht.
Da tüddelt was garnicht wie es soll.
Gruß Thilo
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon fjorden » 21.09.2016, 22:36

Hallo Thilo,
ne kam nicht an. Probiere es noch mal. Ich meinte auch nicht die Schnur, sondern passende Teeny, etc.
Gruß
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon Bäschwatz » 22.09.2016, 20:40

Hajo
Sowas wie Teeny hatte ich mal von Partridge. Flog wie Hullefatz. Weswegen mich die Ergebnisse mit der Airflo schon etwas beschäftigten.
Gruß Thilo
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon bastian_ffm » 23.11.2018, 21:12

Hallo Zusammen,

ich möchte mich auch auf die nächtliche Suche nach Zander machen. Der Thread enthält schon viele interessante Punkte, aber ich habe noch mehr Fragen, vielleicht hat ja jemand einen Tipp!

- Wart Ihr schon mal im Winter erfolgreich auf Zander? Im Sommer und Herbst hab ich schon einige kleine Zander mit der Fliege erwischt, aber immer nur in der Dämmerung.

- Sind die Zander im Winter überhaupt auch in den flacheren Bereichen, wo man sinnvoll mit der Fliege hinkommt?

- Hat schon mal jemand die Kombination von Sinkschnur und einem Streamer mit Auftrieb ausprobiert? Quasi Jiggen nur verkehrt herum?

Mein Gewässer ist der Main im Raum Frankfurt.

Vielen Dank im Voraus!

Gruß Bastian

PS: und was macht man gegen kalte Füsse trotz 5mm Neoprenwathose?
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon Bäschwatz » 23.11.2018, 21:43

Hi Bastian
Vollmond, kalt und niedriger Luftdruck ist für Zander eigentlich ganz gut.
Aber immer nur kurz vor der Veränderung. Nun hat sich das Wetter eingebambelt und somit iss es rum.
Auf Zander würde ich es erst Ende Januar versuchen.
Sinkspitze und aufschwimmende Streamer hatte ich auch schon in Gebrauch. Ergab den größten Karpfen den ich je an der Kordel hatte, aber keinen Zander. Die hatte ich nur immer kurz vor einem Wetterwechsel an der Oberfläche wenn sie grad zum fressen unterwegs waren. Kommt sehr selten vor. Um diese Jahreszeit eigentlich garnicht.
Bei 4 bis 5 Metern Wassertiefe und Strömung wirst Du mit Einhand und Sinkspitzen nicht hinkommen.
Nur mit Zeugs das hier in dieser Ecke nicht so erwünscht ist.
Weiß ich aus einem anderen Portal das es leider nicht meht gibt. Da waren welche auf der rechten Seite des Mains bei Frankfurt öfters erfolgreich. Zander um 80 cm waren normal. So etwa 2-3 Stunden nach dem es dunkel wurde, meist an Kanten im tiefen Wasser.
Wie sie gefangen wurden gerne per PM, aber nicht hier, da diese Fangmethoden mit Fliegenfischen nix zu tun haben.
Gruß Thilo aus Dieburg
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Re: Auf Zander nachts am großen Fluss

Beitragvon bastian_ffm » 23.11.2018, 22:23

Bäschwatz hat geschrieben:Hi Bastian
Vollmond, kalt und niedriger Luftdruck ist für Zander eigentlich ganz gut.
Aber immer nur kurz vor der Veränderung. Nun hat sich das Wetter eingebambelt und somit iss es rum.
Auf Zander würde ich es erst Ende Januar versuchen.
Sinkspitze und aufschwimmende Streamer hatte ich auch schon in Gebrauch. Ergab den größten Karpfen den ich je an der Kordel hatte, aber keinen Zander. Die hatte ich nur immer kurz vor einem Wetterwechsel an der Oberfläche wenn sie grad zum fressen unterwegs waren. Kommt sehr selten vor. Um diese Jahreszeit eigentlich garnicht.
Bei 4 bis 5 Metern Wassertiefe und Strömung wirst Du mit Einhand und Sinkspitzen nicht hinkommen.
Nur mit Zeugs das hier in dieser Ecke nicht so erwünscht ist.
Weiß ich aus einem anderen Portal das es leider nicht meht gibt. Da waren welche auf der rechten Seite des Mains bei Frankfurt öfters erfolgreich. Zander um 80 cm waren normal. So etwa 2-3 Stunden nach dem es dunkel wurde, meist an Kanten im tiefen Wasser.
Wie sie gefangen wurden gerne per PM, aber nicht hier, da diese Fangmethoden mit Fliegenfischen nix zu tun haben.
Gruß Thilo aus Dieburg


Hi Bäschwatz,

Einhand ist nicht das Limit ... heute hab ich es mit Switch und S3 Polyleader versucht.

PN kommt!

Dank u Gruß Bastian


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