catch & release Aufnahmen

Hier gehts rund um den Fisch. Besonderheiten, spezielle Techniken und Köderwahl auf unterschiedliche Fischarten, u.s.w.

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catch & release Aufnahmen

Beitragvon Magellan » 05.11.2018, 18:15

Hallo

Das Thema catch& release ist ja immer noch aktuell.
Ich habe der Thematik einen entsprechenden kurzen Text gewidmet, mit Fotos und entsprechenden Tips.

Der Blog beinhaltet auch kommerzielle fischereiliche Themen, aber wer möchte:

https://latitudsuranglers.wordpress.com ... aufnahmen/

Wenn nicht relevant liebe Mods, bitte löschen.

Gruss
Heiko
Magellan
 

Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon HansAnona » 05.11.2018, 18:57

Finde ich lächerlich, so ein Posen.

Lese mal hier nach: film-video-und-foto-ecke-f27650/-mit-dem-belly-boat-auf-der-recknitz--t274315.html#p2774166. Zitat:... nicht schön wenn man die Hintergründe der Fischerei Ethik... kennt...


Grüße, Alf
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon webwood » 05.11.2018, 20:02

Servus Heiko,

wenn es ginge, so hebe doch mal einen Potwal aus dem Wasser. Das Tier wäre sofort tot, da vom eigenen Gewicht erdrückt. OK der Vergleich hinkt etwas, da ein Wal ja kein Fisch ist, die Physik ist indess die gleiche. Fische leben im Wasser sozusagen in Schwerelosigkeit und du hebst die Tiere für ein sch... Foto aus dem Wasser. Das ist Tierquälerei !!! Wenn du unbedingt Fotos zur Selbstbeweihräucherung brauchst, schlag den Fisch vorher ab. Danach kannst du Selfi-knipsen soviel du magst und deine Mitmenschen mit den Fotos dann langweilen.

Thomas

PS: Du schreibst "bevor der Fisch entnommen wird" Vieleicht ist das auch missverständlich und du hast den Fisch vor dem Foto bereits getötet. Dann hast du in bereits entnommen doch deiner Handhaltung nach lebt der Fisch noch beim Fotografieren.
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Magellan » 05.11.2018, 20:06

HansAnona hat geschrieben:Finde ich lächerlich, so ein Posen.


Hallo Alf

Ist doch ok, ich werde Dir Deine Meinung zum Posen nicht absprechen.



Du nimmst allerdings Bezug zu meinem Kommentar betreffend des generellen abschlagens gefangener atl. Lachse auf den Färöern. Da ich die Fischerei dort mit all ihrer Fragilität von mehrmonatigen Aufenthalten ein wenig kenne, habe ich meine Besorgnis ob der Zurschaustellung des generellen catch&kill der Lachse mitgeteilt.

Gruss
Heiko
Magellan
 

Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Magellan » 05.11.2018, 21:22

Thomas

Ich bat Euch doch das Thema zu löschen wenn es deplaziert ist.
Allerdings verstehe ich deine Einseitige Kommentation nicht, aber ich versuche es einmal:

ich kenne Deine Beiträge und die wahrscheinlich daraus abzuleitende Einstellung betr. des von mir verlinkten Beitrags.

Ich gehe auch davon aus das Du den letzten Satz des Artikels zur Kenntnis genommen hast?
Ich bin mir jetzt auch nicht sicher ob deine Argumentation aus rein rechtlichen Gründen in eine doch recht emotionale Richtung tendiert.

Aber wenn deine Bewertung mit Argumenten wie:

webwood hat geschrieben:du hebst die Tiere für ein sch... Foto aus dem Wasser.


webwood hat geschrieben: Das ist Tierquälerei !!!


webwood hat geschrieben: Mitmenschen mit den Fotos dann langweilen.


webwood hat geschrieben: Fotos zur Selbstbeweihräucherung brauchst


ausfällt, dann verstehe ich nicht weshalb Du nicht ganz konsequent alle Beiträge dieses Forums, die diese, in deinen Augen, offensichtliche Rechtliche Verfehlung beinhalten, in derselben Art kommentierst?

Gruss
Heiko
Magellan
 

Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon webwood » 06.11.2018, 00:15

Hallo Heiko,

erstmal bin ich ein stinknormaler Forums -User wie du auch. Klar könnte ich als Mod auch Beiträge löschen, doch bei deinem Post, warum denn? Du hast deine Sicht der Dinge, ich die Meinige. Das ist doch absolut kein Grund einen Beitrag zu löschen. Beiträge lösche ich nur, wenn es wirklich extrem daneben sein sollte. Bei deinem Post, nun ja, da prallen die kontroversen Meinungen aufeinder. Du schreibst und verlinkst, Ich gebe meinen Senf dazu und bin nicht deiner Meinung.
Ausdrücklich: Ich/wir Mods sind hier auch nur User und dürfen ihre eigene Meinung haben. Unser Forum lebt auch davon, dass unterschiedliche Meinungen disskutiert werden. Das ist so zu sagen das Salz in der Suppe. Also, lasse uns bitte weiter diskutieren.
Die rechtlichen Verfehlungen beim Posen mit lebenden Fischen blenden wir mal aus. Andere Länder und andere Sitten. Lass uns bitte einfach bei den Fischen bleiben, und somit beharre ich auf meinen vorhergehnden Post. Ich bin dagegen, lebende Fische für ein Foto zu misshandeln um dann zu releasen.

Thomas
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Trockenfliege » 06.11.2018, 00:53

Leute, mir liegt so einiges zu dem Thema auf der Zunge, aber wir sollten das nicht unötig an die Öffentlichkeit zerren, auch wenn in den allermeisten Ländern ganz andere Regeln herrschen als bei uns (und der Schweiz) - und dort wohnen keine Wilden sondern auch ganz zivilisierte Menschen.

Aber ich betrachte jeden, der mit Genuss sein Hähnchen für 1,99 geniest, als den größeren Tierquäler, als den Angler, der mal einen lebenden Fisch aus dem Wasser hebt.

Bloss, weil in unserer Nahrungsmittelindustrie andere Normen gelten, ist die dort erlaubte oder nicht kontrolierte Tierquälerei um einiges größer. Aber da gehts ja um Wirtschaftsinteressen - und dann darf gequält werden. Ich esse, wenn auch wenig, Fleisch und nicht nur bio und bin daher auch Teil dieser Quälerei!

Dass das Herausheben des Fisches für diesen eine Quälerei sein soll, bezweifel ich, bzw. wenn, dann ist sie sehr gering.
Ich habe schon einige Fische zweimal gefangen (natürlich alle untermassig!), innerhalb kürzester Zeit - Minuten! Zander, Rebo, Rotaugen, Hecht.....
Da kann die Qual ja nicht so groß gewesen sein.

Man sollte prinzipiell die Natur nicht alzu vermenschlichen.
Wieviele Räuber gibt es, die sich von Mäusen ernähren? Wieviele Mäusemamas werden jeden Tag gefressen, wie viele Millionen Mäusejungen müssen deswegen verhungern?
Soll ich jetzt alle Turmfalken, Eulen, Bussarde, Katzen, Füchse.........totschlagen, um die Mäuse zu schützen? Natürlich Quatsch - die Natur ist nun mal so!
Es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen - die sollte man sich dann aber auch beim nächsten Besuch beim Griechen machen, wenn es den Teller voll Fleisch für 12,50 gibt - mit Pommes und Salat!

jetzt habe ich doch noch so viel geschrieben, ....

LG
Reinhard
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon fly fish one » 06.11.2018, 09:09

Mit so einem kindlich naiven Kausalzusammenhang kommt man in so einer Diskussion aber nicht weit und die Gegenseite würde sowas mit Freude pulverisieren.

Es ist ja tatsächlich so, dass wir mit den C&R Fotos auf einer Grenze stehen, die uns angreifbar macht. Eigentlich gibt es nur sachliche Gründe die dagegen sprechen...

Frank
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Maggov » 06.11.2018, 11:46

Hallo Reinhard,

ich habe gerade als Mod Deinen Beitrag bei dem Hähnchen etwas entschärft da Dein Vergleich für mich zwar angemessen erscheint aber in der Formulierung hier im Forum uns nur Ärger bringen würde und keine weitere Erkenntnis.

Deinen Vergleich halte ich als User aber deshalb für unzulässig weil ich mich weigere Fehlverhalten mit anderem, schlimmeren Fehlverhalten zu entschuldigen. Dass das Hochheben nur Risiken und bis auf das vermeindlich "schönere" Bild keine Vorteile (v.a. für den Fisch) hat ist doch nicht von der Hand zu weisen.

Wir können vielleicht nicht die Normen der Nahrungsindustrie über dieses Forum ändern, wohl aber unser Verhalten und unsere Werte. Es gibt zig Beispiele von schönen Fangfotos (Beispiele) bei denen der Fisch nicht (voll) dem Wasser entnommen wird und auch einige Internetseiten die sich mit dem richtigen Fotografieren von Fängen auseinander setzen - gerade im englischsprachigen Raum:

https://www.fix.com/blog/take-better-fishing-photos/
http://www.headhuntersflyshop.com/10-ru ... -pictures/

sind einfach mal zwei englische Beispiele.

Was mich am meisten an Fangfotos stört ist das Motiv - ich finde es absolut verständlich und OK wenn man eine Erinnerung von einem Ausnahmefisch haben will oder von einer speziellen Situation. Ich kann hier auch verstehen dass man das Bedürfnis hat dies mit Freunden und Bekannten zu teilen. Ob ich das öffentlich machen muss/sollte hängt sicherlich auch von der rechtlichen Situation ab, wohl mehr aber von dem persönlichen Geltungsbedürfnis.

Was mir nicht eingeht ist die Masse an "Durchschnittsfängen" die man im Netz findet, oft auch noch nicht mal ansprechend fotografiert. Ich kann mir das nur mit einem recht verzweifelten Versuch nach Anerkennung erklären. Das geht definitiv zu Lasten des Fisches und da kann ich Thomas' Emotion durchaus nachvollziehen. Bei solchen Fotos frage ich mich dann immer ob derjenige für sich oder für andere Fischen geht...

LG

Markus
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Kläuschen » 06.11.2018, 11:49

Hallo,
Meiner Meinung nach hat Reinhard recht. Man muß das schon in Relation stellen.
Der Einfluß der Agrarlobby auf das deutsche Tierschutzgesetz ist wohl nicht zu bestreiten.
Das Ergebnis: Man darf die Tiere eigentlich quälen wie man will, wenn man sie nur anschließend auffrißt. Dieser Ansatz ist lächerlich.
Wenn jemand einen wirklich tollen Fang einmal kurz aus dem Wasser hebt, um ein Blitzfoto zu schießen, ist das vertretbar. Sie springen übrigens bisweilen sogar freiwillig aus dem Wassser. :D
Wer dem Angelsport solch strengen Maßstäbe aufbürdetet, der sollte besser keinem Fisch nachstellen oder an feinem Vorfach abdrillen. Denn das streßt die Fische vielmehr als dieser eine kurze Moment.
Aber: Wenn man das sozusagen gewerbsmäßig z.B. zur Herstellung von Werbefotos für eine Firma praktiziert, ist das meiner Meinung nach eher bedenklich.

LG K laus
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Magellan » 06.11.2018, 14:24

Hallo Thomas

Hm, jetzt hast du mir aber allen Wind aus den Segeln genommen und mein mit viel Akribi und Emotion geschriebene Antwort auf dein vorheriges post zunichte gemacht!
Danke für das Relativieren deiner sehr persönlichen Worte.

Mein Anliegen war keinesfalls das zur Diskussion stellen meines Artikels, mitnichten.

Aber ok, dann werde ich das Gericht entsprechend würzen, auf das es für dich und deinem offensichtlich polarisierend vorgetragenen Anliegen auf fruchtbaren Boden fällt.

Offensichtlich teilen wir die gleiche Passion, wenn auch mit unterschiedlichen Standpunkten. Ich kommentiere ein für mich ansprechendes Fangfoto, du bewertest das Fotomaterial meines Artikels. Allerdings erinnernd eines militanten Veganers mit entsprechenden Vokabular, beleidigend und herablassend den Inhalt des verlinkten Beitrags betreffend.


Bist du denn der Meinung das dieses Thema, so emotional geführt wie von dir, wirklich zielführend ist? Wenn ich mich recht erinnere werden wirklich wichtige Entscheidungen, wie etwaige Juristische Problemstellungen zum Thema Catch and Release,
in Deutschland aufgrund von Fakten und einem relevant, themenbezogenen Diskurs entschieden und nicht durch ein Hinterbänkler gleiches auftreten.

Du kennst meine Einstellung zu diesem Thema so gut wie ich die deine, deshalb annähern werden wir uns nicht. Allerdings werde ich hier nicht in die Ethikdiskussion einsteigen, das wurde alles schon hier gesagt:

fliegenfischen-eine-lebenseinstellung--f26207/wieviel-eitelkeit-vertraegt-das-fliegenfischen--t271919.html

Gerne aber beteilige ich mich an der Diskussion C&R in old Germany vs. den vielen andern Fliegenfischer Destinationen und sehe meinen Beitrag als einen pragmatisches, wie kann ich das offensichtlich unvermeidbare (für einige von uns) in Sachen C&R Fotos mit lebenden Fischen perfektionieren.

Gruss
Heiko
Magellan
 

Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon MaxS » 06.11.2018, 15:00

Lieber Heiko,
Danke für deinen Beitrag. Ich finde deinen Punkt sehr valide, dass die deutsche Diskussion zu catch and Release sehr eigen, da von einer speziellen Gesetzeslage geprägt ist. Daher ist c&r in der Praxis hier eher Ausnahme als Norm, was in vielen anderen Ländern ganz untechiedlich gelebt wird.

Best Praxis Diskussionen sind nichtsdestoweniger notwendig und sollten - abgesehen von der ethischen kaum begründbaren Dimenssion von c&r - pragmatisch geführt werden.

Ich denke die amerikanische Devise keep ‘em wet! Ist sehr griffig. Soweit wie möglich den Fisch beim Abhaken und Fotografieren im Wasser halten und sich bewusst sein, dass jedes Herausheben des Fisches aus dem Wasser, dessen Überlebenschancen drastisch reduzieren. Dazu die Drillzeit soweit wie irgend möglich reduzieren und im Schonkescher anlanden, in dem man BTW auch gut fotografieren kann.

tight lines

Max
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon Magellan » 06.11.2018, 15:22

webwood hat geschrieben:Die rechtlichen Verfehlungen beim Posen mit lebenden Fischen blenden wir mal aus. Andere Länder und andere Sitten. Lass uns bitte einfach bei den Fischen bleiben, und somit beharre ich auf meinen vorhergehnden Post. Ich bin dagegen, lebende Fische für ein Foto zu misshandeln um dann zu releasen.
Thomas


Hallo

Wenn ihr diskutieren möchtet Warum nicht den Inhalt des Artikels betreffend?
Seit doch bitte ehrlich: es ist die Juristische Problematik die euch (verständlicherweise) so sehr beschäftigt.

Dann allerdings seid so konsequent und übt Kritik dort wo sie wirklich etwas ändern könnte: an der Quelle selbst.


Gruss
Heiko
Magellan
 

Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon HansAnona » 06.11.2018, 17:05

Magellan hat geschrieben:
Hallo Alf

Ist doch ok, ich werde Dir Deine Meinung zum Posen nicht absprechen.

Gruss
Heiko


Hallo Heiko,

Ja, ist o.k.

Vielleicht soll ich mal ein wenig weiter ausholen.

Mir wurde von der liebesten aller Göttinen zum letzten Weihnachten eine wasserdichte Action-Cam geschenkt. Komplett mit Brustgurt und mit Kopf-Gurt.
Sie meinte mir damit eine Freude zu machen, damit ich wie so viele andere, meine Fisch- und Fangerlebnisse dokumentieren könne. Ich habe die Camera geladen und dann einmalig an den Fahrrad-Helm gesteckt und EINE MTB Tour durch den Pfälzer Wald gefahren. Seitdem liegt das Dings im Auto herum. Im Frühjahr in Norwegen habe ich die Kamera dabei gehabt, ich war 10 Tage allein am Wasser. Video habe ich keines gemacht, Fotos nur von "erlegten" Fischen und anderen Kleinigkeiten wie Maiglöckchen, Elchen, Rehen, Rentieren, der Landschaft und dem Fischwasser an sich. Nur so als kleine Erinnerung für mich.
IMAG2745klein.jpg
IMAG2745klein.jpg (37.25 KiB) 310-mal betrachtet
8)
Im Sommer war ich dann mit Göttin dort, begeisterte Fotografin, davon gibt es also nun Fotos. Da stehe ich im Wasser und die Schnur fliegt in hohem Bogen ... recht nett.

Ich habe immer einen erheblichen Streß, wenn ich einen Fisch hake, den ich nicht mitnehmen will wenn er zu klein ist sowieso, wenn er zu groß ist, um so schlimmer, der Wert für das Biotop ist höher. Ganz schlimm ist es, wenn mal der Widerhaken nicht sorgsam genug angedrückt ist oder der Fisch zu tief geschluckt hat. Ich mag das einfach nicht, wenn sich der Fisch nicht möglichst selbst durch lockern des Zugs befreien kann.

Soweit meine persönliche Situation. Vielleicht verstehst du nun warum ich das Posen so seltsam finde. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, was das bringen soll.

Grüße, Alf
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Re: catch & release Aufnahmen

Beitragvon webwood » 06.11.2018, 18:14

Servus Heiko

Dann allerdings seid so konsequent und übt Kritik dort wo sie wirklich etwas ändern könnte: an der Quelle selbst.

Das tue ich doch, oder hast nicht du selbst den Arikel geschrieben? Du glaubst, die kontroversen Meinungen zu deinem Post entspringen der deutschen Gesetzeslage. Dem ist sicherlich nicht so. Ich bin mir fast sicher 99% aller Fischer hier haben erst mal schwarz gefischt, bevor sie dann mal den Angelschein gemacht haben. Das hat also nichts mit deutscher Obrigkeitshörigkeit zu tun.

@ Klaus
Sie springen übrigens bisweilen sogar freiwillig aus dem Wassser.

Dein Vergleich, lieber Klaus hinkt. Fische leben im Wasser in Schwerelosigkeit, Bei einem Sprung ist der Fisch in der Luft auch schwerelos ausser den G-Kräften beim Beschleunigen und Abremsen vor und nach dem Sprung. Fändest du es toll wenn du mit der Spitze eines Besenstiels hochgehoben würdest?

Ich bleibe dabei, einen Fisch ohne triftigen Grund aus dem Wasser zu heben ist Tierquälerei. Und auch das hier gepostete Argument, das man einen gerade releasten Fisch bisweilen erneut fängt ist wahrlich kein Argument. Oder glaubt jemand, das der Fisch, so er denken könnte, sich sagt "Das war aber mal ein geiler Drill, ich will nochmal"

Dennoch stets stramme Leine

Thomas
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