Der perfekte Entnahmefisch

Hier gehts rund um den Fisch. Besonderheiten, spezielle Techniken und Köderwahl auf unterschiedliche Fischarten, u.s.w.

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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon matthias z. » 24.05.2016, 14:34

Hallo Hickey,

also zu den Regenbogenforellen hätte ich schon eine Antwort. Ich befische hier oben im Norden unter anderem den Oberlauf eines Heidebaches. Auf unserer Strecke befinden sich zwei Forellenzuchten, die mit dem Wasser des Baches gespeist werden und die hier und das Undichtigkeiten haben. Wir fangen eine relative Menge entflohener Regenbogenforellen, von denen einige richtig groß sind. Jedes Jahr werden 50er gefangen, in den Meisten Jahren werden auch ein oder zwei 60er gefangen und alle Jubeljahre wird eine 70er gefangen. Mir wurde erklärt, dass die großen Fische zur Nachzucht benutzt werden.

Viele Grüße

Matthias
matthias z.
 
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon AlexWo » 25.05.2016, 00:49

flo staeuble hat geschrieben:servas gebhard,

wie gesagt - es handelt sich ausschliesslich um wildfische. dass diese weniger räuberisch sind als besatzfische mag zwar stimmen - aber ich hab auch schon ne wahnsinnsforelle gedrillt, die meine soeben gehakte 30er inhaliert hatte und dieselbe erst wieder ausspuckte, als sie meine füsse sah:-)

gibts zuverlässige erkenntnisse über ein nachlassendes laichpotential alternder forellen? der eine schreibt, das sei definitiv der fall, der andere spricht von den wundervoll riesigen und zahlreichen eiern grosser fische. bin auf der suche nach ein paar fakten.
ein hinweis für mich ist das in einigen gewässern praktizierte "brittelmass", das ja genau darauf abzielt, dass der mittelgrosse fisch das bedeutenste potential für das gewässer darstellt.
aber gesicherte erkenntnisse über die gebärfreudigkeit der omas scheints nicht zu geben, oder`?

grüße vom flo


Servus, ich empfehle Dir in diesem Zusammenhang einfach Fachliteratur zu lesen, nimm doch nen Abo von "Österreichs Fischerei". Auch sollte man den gesunden Menscherverstand einsetzen, wenn beim Menschen beide Elternteile grosswüchsig sind, was denkst Du dann selbst, werden die Kinder klein ?Leider ost es oftmals so, dass die haarsträubensten Argumente herrangezogen werden, um sein eigenes Tun zu rechtfertigen, da kommt dann meistens sowas wie "Kanibalismus", nachlassende Fortpflanzungsfähigkeit usw.....

LG

Alex
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon flo staeuble » 25.05.2016, 06:16

lieber alex, herzlichen dank für deinen rat. ich darf dir versichern, dass ich eben keine haarsträubenden argumente heranziehen will, um mein eigenes schändliches tun zu rechtfertigen. das war der grund meines posts. in der hoffnung, auch hier kompetente antworten zu bekommen, hab ich daher vorab von einem abonnement der zeitschrift "österreichs fischerei" in nordostbayern abgesehen.
grüße vom flo
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon orkdaling » 25.05.2016, 06:44

Moin moin,
fuer mich gibts es keinen perfekten Entnahmefisch, also eine bestimmte Grøsse.
Das hængt von vielen Faktoren ab. So kann doch ein reissender Gebirgsbach nicht so grosse Fische hervorbringen wie ein Teiflandsbach.
Es sei denn es wird besetzt aber das ist ein anderes Thema.
Genauso ist es mit den Seen. Ein næhrstoffarmer See hat nun mal mehr langsam wachsende kleinere Fische.
Es gibt dagegen Seen die schon zum verbutten neigen und da muessen die kleineren heraus.
Und mit Kanibalismus hat das auch wenig zu tun. Alle Forellen, Bach- Regenbogen -oder Meerforelle und ebenso die Saiblinge sind ab einer bestimmten Grøsse Kanibalen.
Ich wuesste auch nicht was die Fische sonst fressen sollten. Zumindest bei mir hier sind ab einer bestimmten Høhe die Seen das halbe Jahr zu gefroren und ausser Forellen und Saiblingen ist da nichts drin.
Was letztendlich raus muss kann nur der entscheiden der das Gewæsser kennt und pflegt.
Gruss
Hendrik
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon CPE » 25.05.2016, 06:49

Hallo Leute,

Fisch & Fang-DVD 05/2016: Ruhrverband, Markus Kühlmann zu Wachstumsraten von (See-)Forellen: 2. Lebensjahr: 40 cm, 3. Lebensjahr: 50 cm, 6-7 Jahre: 80 cm. Max. 115 cm, 11-12 kg. Diese Talsperren-Forellen haben nach seiner Aussage wirklich optimale Wachstumsbedingungen, da z.B. im Möhnesee Maränen quasi unbegrenzt als Nahrungsgrundlage vorhanden sind.

Lachsfische, Biologie und Aquakultur, Martin Hochleitner, S. 208: "Länger als 3-5 Jahre werden die Laichfische nicht genutzt, da mit diesem Alter die Qualität des Spermas und die Anzahl der Eier wieder abnimmt."

http://www.simfisch.de/wie-schnell-wach ... hforellen/: Nach 5 Jahren: 35 cm.

Sollte eine gerade erwischte "Portionsforelle" also ein Wildfang sein, ist sie um die 5 Jahre alt und in Sachen Bestandserhaltung auf der Höhe ihrer wahrscheinlich nur langsam abnehmenden Wertigkeit angelangt.

Im Falle von Besatz oder gar ausgebüchsten Regenbogenforellen teile ich die Meinung von RC ("Es ist völlig egal welchen Fisch Du entnimmst; Hauptsache es ist ein Besatzfisch").

Gruß, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Hickey » 25.05.2016, 07:32

AlexWo hat geschrieben:Servus, ich empfehle Dir in diesem Zusammenhang einfach Fachliteratur zu lesen, nimm doch nen Abo von "Österreichs Fischerei". Auch sollte man den gesunden Menscherverstand einsetzen, wenn beim Menschen beide Elternteile grosswüchsig sind, was denkst Du dann selbst, werden die Kinder klein ?Leider ost es oftmals so, dass die haarsträubensten Argumente herrangezogen werden, um sein eigenes Tun zu rechtfertigen, da kommt dann meistens sowas wie "Kanibalismus", nachlassende Fortpflanzungsfähigkeit usw.....

LG

Alex


Ich muss sagen, ich finde es eher bedauerlich, dass in diesem ansonsten sehr konstruktiven Thread, wo durchaus unterschiedliche Meinungen kolportiert werden, nun auf einmal "gesunder Menschenverstand" und "haarsträubendste Argumente" bemüht werden, um beispielsweise dem Threadstarter konnotativ "schändliches Tun" in den Mund zu legen. Ich denke, keiner versucht hier die Entnahme von verzehrfähigen Fischen durch wackelige Argumente reinzuwaschen - allein schon, weil man die Entnahme von Fischen beim Angeln nicht reinzuwaschen braucht! Denn diese ist der einzige legitime Grund für die Angelei, die mithin stets einen Eingriff in die ansonsten ungestörte Natur bedeutet. Hier geht es eher darum, wie man diesen Eingriff möglichst wenig invasiv bzw. möglichst nachhaltig gestalten kann.
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon AlexWo » 25.05.2016, 08:53

Hallo Flo,

nicht falsch verstehen, ich wollte Dir weder etwas unterstellen, noch in den Mund legen. Ich jedoch habe die Erfahrung gemacht, das z.b. Leute, die gerne Äschen entnehmen, gern damit argumentieren, dass Äschen ab 40cm kaum noch reproduktiv sind. Erwiesener Massen im Voralpenraum kompletter Blödsinn.

Die Zeitschrift "Österreichs Fischerei" ist eine hochkrätige Fachzeitschrift, mit Beiträgen und Untersuchungsergebnissen aus der ganzen Welt.

Ich bin hier nun raus, da mir letzlich egal ist was Ihr an Euren Wassern treibt!

Mit freundlichen Grüßen

Alex
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon flo staeuble » 25.05.2016, 08:56

lieber alex, beim genauen lesen meines posts fällt auf, dass ich nicht auf der suche nach einer rechtfertigung für äschenentnahme war:-))

AlexWo hat geschrieben:

Ich bin hier nun raus, da mir letzlich egal ist was Ihr an Euren Wassern treibt!

Alex


...da bin ich aber froh. flo.
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon sedge111 » 25.05.2016, 15:04

flo staeuble hat geschrieben:lieber alex, beim genauen lesen meines posts fällt auf, dass ich nicht auf der suche nach einer rechtfertigung für äschenentnahme war:-))

AlexWo hat geschrieben:

Ich bin hier nun raus, da mir letzlich egal ist was Ihr an Euren Wassern treibt!

Alex


...da bin ich aber froh. flo.



Wenn noch jemand das Bedürfnis hat mitzuteilen, dass er an diesem Thread kein Interesse hat, wäre es jetzt ein gute Gelegenheit!
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon orkdaling » 25.05.2016, 18:28

Danke dafuer!
Obwohl es hier keine Killergesetze gibt, wir entscheiden noch selber was fuer den Bestand zurueck sollte (je nach Gewæsser),
hab ich mir mein eigenes Fenster gemacht. Unter 45 geschont, ab 60 Laichfisch, die dazwischen werden aufgegessen.
Anders beim Saibling, die werden alle entnommen weil die unteren Seen fast keine Forellen mehr haben, die Saiblinge werden 2 mal im Jahr abgefischt was bei der Grøsse der Seen unmøglich ist. In den oberen Seen ab 600m wo es wirklich grosse Saiblinge gibt kann jeder entscheiden ob und was er entnimmt.
Æschen an der Glomma, auch wenn keine Beschrænkung, wird nur 1 Fisch entnommen. Leider gibt es aber auch Gæste die ihre Kuehltruhen voll machen.
Wie schon geschrieben, den perfekten Entnahmefisch gibt es nicht, das entscheiden wir nach Ort, Lage und Bedingungen!
Soviel zum Theman und dann schliesse ich mich Alex an.
Gruss Hendrik
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Michl » 26.05.2016, 06:43

Moin,
wir befischen seit über 20 Jahren einen Mittelgebirgsbach mit ca. 4 m Breite und durchschnittlich ca. 50 cm Tiefe.
Maximalpotential sind Fische mit etwa 50 cm.
Bestand sind Bachforellen, vereinzelt Regenbogen.
Wir sind übereingekommen, Fische mit etwa 40 cm zu entnehmen, aber das ist kein Dogma.
Ab dieser Größe haben die Fische oft Artgenossen oder eben Kleinfische im Magen, sind also Fischfresser, was aus Gründen der effizienten Ernährung nachvollziehbar ist.
Ich persönlich berücksichtige noch ein paar andere Faktoren, aus "wissenschaftlicher" Sicht wahrscheinlich völliger Blödsinn, aber das ist mir Wurst.
Der Ernährungszustand, vorwiegend bis zum Juni sind die Fische oft noch sehr schlank, dann sollen sie halt noch einen Artgenossen fressen.........
Die Kopfform, ich bin der Meinung das man anhand der Kopfform und der Maulspalte sagen kann ob der Fisch sich vorwiegend von Fischen oder von Insekten ernährt.
Die allgemeine Optik, ein richtig schöner Fisch ist schwer zu entnehmen, auch wenn er über 40 ist.
Ab September sollten Rogner möglichst geschont werden, da sie schon laichschwer sind.
Nicht zu vergessen, wenn ich einfach denke ich mag heute keinen Fisch mitnehmen, schwimmt er auch wieder.
Regenbogen haben wir eigentlich immer ab etwa 35 cm entnommen, da sie nicht ins System gehören.
Da denke ich gerade um, weil nach meiner Meinung die Fische auch im Gewässer laichen, sie gehören mittlerweile einfach auch dazu.
Ich glaube übrigens das Bachforellen deutlich räuberischer sind als Regenbogen, auf Streamer fange ich fast nur Bachforellen, an gleicher Stelle dann danach eine Red Tag montiert bringt oft eine Regenbogen.

Die Handhabung der Entnahme ist wohl eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt, es gibt sicher keine allgemein gültigen exakten Richtlinien, Gewässerkenntnis und Augenmaß sind da gefragt.

Was ich mir jetzt nicht verkneifen kann:
"Ich bin hier nun raus, da mir letztlich egal ist was ihr an Euren Wassern treibt!"
Das ist voll daneben, lieber Alex, speziell von jemand mit Deinen Ansprüchen.

Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Hawk » 26.05.2016, 07:19

Mal eine Frage, ich lese hier immerwieder als Entnahmeargument das Bachforellen ab einer bestimmten Größe räuberisch werden und eine Gefahr für den Nachwuchs darstellen.
Das sehe ich soweit genauso, verstehe aber nicht inwiefern das ein Argument für die Entnahme ist?
In einem ökologisch gesundem Gewässer mit geringem Befischungs/Entnahmedruck und gut funktionierender Fortpflanzung dürfte dies doch keine Probleme bereiten, zumal sich die Großforellen ja idr. nicht 100% von ihren kleineren Artgenossen ernähren...
Ich habe bis jetzt zumindest deutlich mehr Koppen in Forellenmägen gefunden als kleinere Artgenossen, obwohl idr. deutlich weniger Koppen als entsprechend kleine Forellen vorhanden sind.

Ich würde sogar soweit gehen und sagen das ein gewisses Maß an Räuberischen Großfischen im Gewässer als "Gesundheitspolizei" durchaus positiv für den Bestand sind...
Gruß
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Royal Coachman » 26.05.2016, 09:07

Hallo Hawk!

Da hast Du bestimmt Recht aber ich habe bei mir im Bach feststellen müssen, dass große Bachforellen (2-3kg!) extrem ihre Revier verteidigen und kleinere Forellen 12-18 cm totbeißen ohne sie zu fressen .

Der Wildnachwuchs kann ganz gut mit solchen Kalibern umgehen, denn wenn sich eine Jungforelle artgemäß verhält, wird sie auch nicht angegriffen, oder kann dem Angriff leicht ausweichen.

Das Problem sind, wie schon im ersten Posting erwähnt, große Besatzforellen, denn die haben keinerlei Infos über des Gewässer in dem sie nun leben bzw. was sie dort fressen sollen und können. Somit attackieren sie alles was sich bewegt und schädigen damit den Wildnachwuchs beträchtlich.
Dieses Verhalten konnte ich mehrmals in 3 Jahren in meinem Bach beobachten. Wenn man diese Fische nicht entnehmen will, gibt es nur eine Möglichkeit: Füttern!
Leider hilft das auch nicht immer, aber in den Wintermonaten, besonders nach der Laichzeit, ist es beinahe unumgänglich.

tight lines
RC

PS: eine Koppe auf zu stöbern und zu erjagen, ist für eine Forelle viel einfacher als eine kleine, wendige Artgenossin zu erbeuten, dies gilt übrigens auch für Hechte im Forellenbach, die in dieser Beziehung einen noch viel schlechteren Ruf haben.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Hawk » 26.05.2016, 09:11

Royal Coachman hat geschrieben:Das Problem sind, wie schon im ersten Posting erwähnt, große Besatzforellen, denn die haben keinerlei Infos über des Gewässer in dem sie nun leben bzw. was sie dort fressen sollen und können. Somit attackieren sie alles was sich bewegt und schädigen damit den Wildnachwuchs beträchtlich.


Ich hatte bei Besatzfischen bis jetzt eher den Gegenteiligen Eindruck nähmlich das die untereinander weit weniger aggresiv sind als Wildfische.
Konnte es vor wenigen Tagen wieder in der Eifel bobachten wie die Besatzforellen zur Trupp bzw. Schwarmbildung neigen.
Aggresivität untereinander war da nicht zu beobachten.
Gruß
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Re: Der perfekte Entnahmefisch

Beitragvon Royal Coachman » 26.05.2016, 09:53

Hallo Hawk!

Das kommt natürlich auf die Größe an, aber wenn es über 1 kg geht also im Bereich 45+ ändert sich das schlagartig.
Bei gleicher Größe ist die Aggressivität natürlich gering und die Schwarmbildung leider das Resultat der Rundstrombecken.

Nahrungsangebot und Gewässer spielen ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle siehe Wildfangsaibling.

Das Ganze ist ein sehr komplexes Thema und kann eigentlich meiner Meinung nach nur immer gewässerspezifisch betrachtet werden.

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