Nymphenvorfach

Hier gehts rund um den Fisch. Besonderheiten, spezielle Techniken und Köderwahl auf unterschiedliche Fischarten, u.s.w.

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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon daniel72 » 27.07.2016, 11:36

Nein, Thomas hat Recht. Meine gehen definitiv nicht durch die Ringe. Allerdings fische ich nicht soooo lange Vorfächer, max. 4 Meter, da ist eine Landung noch gut möglich.

Grüße
daniel72
 
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Hans. » 27.07.2016, 13:19

Ach, diese weichen Schaumstoffdinger gehen nicht durch die Ringe? Aber gut, wenn ich was von 8mm Länge lese, dann werden sie 4mm breit sein, und sie haben eine feste Rückseite.
Gut das wir uns hier austauschen!!
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon aerne » 27.07.2016, 20:23

ja diese klebdinger habe ich auch schon versucht, das problem ist bei mir oft dass die bissanzeiger im tiefen wasser unter dir oberfläche gezogen werden, weil die tungstennymphe so schwer ist... fische zum teil schnelle und wilde rauschen mit tiefen von 2 metern... da muss ich schnell runter, unter der spitze fischen ist bei grossen flüssen nicht möglich... was könnte ich tun dagegen? :)

lg
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Thomas E. » 28.07.2016, 10:15

Ganz einfach...ein Strike Indicator mit angepasstem Auftrieb.
Gruß
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Rolf. » 01.11.2016, 17:55

Hallo,
um nochmal auf das Vorfach zurück zu kommen.
Meine Nymphenvorfächer sind ganz einfach:
1m - 0,35mm
1m - 0,30mm
Tippetring
und die Spitze je nach belieben !
Sinkt superschnell und ist schnell gemacht. Und strecken tut es sich auch gut, was eher nebensächlich ist wenn man Nympht !

Wenn ich mal einen Bissanzeiger benutze ist es immer dieser hier :
http://www.flyfishingeurope-shop.de/loo ... eiger.html

Tight Lines
Rolf
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Hans. » 01.11.2016, 19:50

der Brüggener hat geschrieben:
Wenn ich mal einen Bissanzeiger benutze ist es immer dieser hier :
http://www.flyfishingeurope-shop.de/loo ... eiger.html

Tight Lines
Rolf


:daumen

Kann ich bestätigen, habe Vieles ausprobiert und bin doch immer wieder auf diese Knete zurückgekommen, wenn ich einen Bissanzeiger benutzen will.

Gruß,
Hans
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon fjorden » 02.11.2016, 00:23

Hallo,
vielleicht bin ich Old Style. So lange die Augen mitmachten habe ich immer!!! ohne Bißanzeiger gefischt. die Bisse sind prima über die Spitze zu sehen. Habe jedoch Ewigkeiten nicht mehr auf Äsche gefischt, so dass ich heute, wo die Augen schlechter geworden sind wohl auch einen Bißanzeiger benötigen würde. Und bin etwas verwundert, ist Ritz out? Hier ein Bachvorfach nach der Ritzformel, das ich fischen würde: Länge 2,10 m (40 cm 0,35 mm, 30 cm 0,30 mm, 20 cm 0,25 mm, 20 cm 0,20 mm, Pitzenbauerring und ca. 1,00 m Spitze 0,16 mm)
Gruß
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Mindelpeter » 02.11.2016, 00:47

Servus,

was ich in letzter Zeit sehr erfolgreich benutze, ist das hier https://vimeo.com/63412360

Ehrlich gesagt, nicht das Original System, sondern einfach nur eine Stopfnadel umgebaut und Polyarn verwendet...
Meine Kumpels setzen es auch erfolgreich ein, wir haben es schon viel getestet und für gut befunden :D

LG Peter
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Mr. Wet Fly » 02.11.2016, 15:31

Hier sind ja schon eine Menge toller Bissanzeiger gezeigt worden.

Ich benutze seit Jahren diese Bissanzeiger.

Backingmaterial in verschiedenen Farben und Längen,
je nach Wasserbeschaffenheit.

Mit einen schwarzen Edding kann man das ganze noch markieren.

Ich schlaufe den Bissanzeiger in die Fliegenschnur ein und daran befestige ich dann
das Vorfach, der Bissanzeiger gleitet wunderbar durch die Rutenringe.

Bissanzeiger 0021.JPG
Bissanzeiger 0021.JPG (66.93 KiB) 1931-mal betrachtet


Gruß Bernd
Mr. Wet Fly
 
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Ossadnik » 02.11.2016, 16:08

Zum Thema strike indicator:

Ich nehme Poly yarn, eine Boilie-Nadel und ziehe auf diese Boilie-Nadel einfach 1 mm Durchmesser Silikonschlauch (Karpfen-/Stippangler-Bedarf) auf.

Den schneide ich am Wasser auf die passende Länge und verwende das Ganze wie dies Neuseeland Gedöns.

Das Poly- oder Egg-Yarn fette ich ein bißchen und tatatata - geht genauso gut.

Vorteil - kostet nur einen Bruchteil des Neuseeland Gedöns und ich verpenne weniger Bisse.

Und funktionieren tut das wunderbar.

Was das mit Nymphenvorfächern zu tun hat? - Ich verwende normale knotenlos verjüngte Stroft Vorfächer in 9 oder 12 Fuß Länge und versaue mir die nicht mit dem Knetbißanzeiger. Ab und an, je nach Situation (z. B. Stillwasser) entfette ich die. Im Fließwasser ist das meist nicht nötig.
Grüße

Franz

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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Maggov » 02.11.2016, 16:15

aerne hat geschrieben:ja diese klebdinger habe ich auch schon versucht, das problem ist bei mir oft dass die bissanzeiger im tiefen wasser unter dir oberfläche gezogen werden, weil die tungstennymphe so schwer ist... fische zum teil schnelle und wilde rauschen mit tiefen von 2 metern... da muss ich schnell runter, unter der spitze fischen ist bei grossen flüssen nicht möglich... was könnte ich tun dagegen? :)

lg



Na, den Bißanzeiger weiter oben montierten :D

LG

Markus
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon AlexX!! » 02.11.2016, 17:37

Hi zusammen,

ich wurde neulich mal wieder belehrt (durch Fangerfolg) das man,
wenn es geht, auf den Striker verzichten sollte.
Was ich aber festgestellt habe, ich nutzte bisher immer
auch das Polyjarn Zeuchs von den "Kärtchen"
Ich hab vor kurzem einen Versuch (mit dem leider sündhaft teuren)
Tiemco Aerowing gemacht, und war verblüfft, das zeug schwimmt
viel, viel besser auf, als alles was ich bisher benützt habe, wirklich unglaublich.

Mein standard Nymphen Vorfach sieht so aus, das ich ein an das Ende
meines Furled Leaders (gefettet) ein kurzes Stück(20cm) 0,16er anknüpfe
und daran dann direkt das Tippet bis auf 4/3 Wassertiefe (je nach Strömung).
So kann ich viele Situationen ohne Striker fischen, wenn die Flugschnur
und Leader sauber aufschschwimmt

Gruß
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Stephen86 » 02.11.2016, 18:27

Nabend zusammen!
Ich oute mich dann mal als faule Sau :D.
Nutze nen 12ft Gezogenes Vorfach mit 20-18er spitze, daran nen Ring und Tippet je nach Wunsch zwischen 16-12er Stärke bis ich so bei ca. 4-4,5m bin, das selbe nutze ich dann auch zum Trockenfliegen fischen. Knipse dann nur die Nymphe ab und binde die Trockene an. Hatte ich jetzt die ganze Saison so und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Auf den Bissanzeiger verzichte ich bis auf bei extrem schneller Strömung oder aber im See ganz. Fand die Dinger beim Werfen mit leichten Ruten immer sehr störend und besser erkenne ich die Bisse dadurch tatsächlich auch nicht. Die Flugschnur reicht da eigentlich immer als Indikator für mich.

Beste grüße
Stephen
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon Maggov » 02.11.2016, 19:09

Hallo,

anbei ein recht alter aber echt guter link wie man den Polyproylen-Bissanzeiger leicht einschlaufen und wieder entfernen kann. So läßt sich die Höhe des Bissanzeigers einfach verstellen (Tipp: den Knoten mit dem Stück zur Fliege hin zuziehen und beim Aufmachen genau andersrum das Ende das zur Buttsection zeigt gegen den Knoten Schieben).

Der BA hat den Vorteil dass er gut schwimmt, variable einstellbar ist, günstig ist (ein Packerl Polyyarn kostet beim Heger keine 3 EUR und reicht für mehrere Saisons) und durch die Ringe paßt (kommt natürlich auch auf die Größe an).

Für mich hat der BA nicht den Zweck eines Stoppels der die Nymphe auf einer Höhe halten sondern um früher den Zug auf der Schnur (= möglicher Biss) an zu zeigen. Deshalb sollte der BA auch nicht untergehen wenn die Nymphe noch sinkt oder "zu schwer" ist sondern nur dann wenn die Nymphe irgendwo hängt (sei es Fisch oder Hinderniss).

LG

Markus
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Re: Nymphenvorfach

Beitragvon CPE » 16.11.2016, 00:59

Nymphenvorfächer zum Selbermachen gibt es hier:

http://globalflyfisher.com/leadercalc/categories/2

Tl, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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