Bindestock Stonfo Flylab Lever Vise Mod. 504 und Orvis EZ???

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Re: Bindestock Stonfo Flylab Lever Vise Mod. 504 und Orvis E

Beitragvon Svartdyrk » 02.09.2017, 15:33

Serfo,
Moderator Kurth hat geschrieben: Ich wollte einen 12er oder 14er Haken einspannen und peng(!) fliegt mir der Haken knapp am Kopf vorbei - no way, das braucht kein Mensch.
...das sind natürlich grauenvolle Erinnerungen an Erlebnisse, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. :shock: Dabei denke grade ich daran, wie Früher während meiner Ausbildung in der Zimmerei gelegentlich mal 'ne Axt oder ein Latthammer von den alten Gesellen oder dem Meister geflogen kam, weil ich damals schon meinen Mund nicht halten konnte. Die Narben hab ich heute noch. :wink:

Mindelfischer hat geschrieben:....bin ich jetzt bei meinem Kumpel und Bindekollegen Svartdyrk aka Black Dog unten durch, aber deswegen wird die Welt nicht untergehen...
eben,...bei einer derart hohen Anzahl an besten Freunden, Kumpels, Bindebrüdern, Bindekollegen, Netten Kerlen kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an. Und auf mich schon gar nicht. :wink:

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Re: Bindestock Stonfo Flylab Lever Vise Mod. 504 und Orvis E

Beitragvon Trockenfliege » 02.09.2017, 16:27

Ich habe verschiedene Bindestöcke: Am Bindesekretär seit ca. 25-30 Jahren einen original Regal. Er ist rotierbar, allerdings nicht in einer vernünftigen Achse.
Auch bei dem ist mir vor paar Jahren mal ein Haken rausgesprungen und hat einen unschönen Macken hinterlassen. :cry: An dem hat mich die begrenzte Hakengröße gestört, ordentlich Hechtstreamer oder größere Salzwassermuster sind damit nicht zu binden.

Daher kam vor ca. 20 Jahren der Dynia Traveller mit einer einfachen Rotiermöglichkeit dazu, der nimmt jeden Haken auf und befindet sich in meinem Reisebindekoffer/ Europa, wenns also per Auto in den Urlaub geht.

Dann habe ich mir im Ausverkauf mal beim Heger diesen kleinfaltbaren Reisebindestock besorgt. Das geniale an dem ist die sehr weite Klemme, die auch an runden Gegenständen gut hält ( Lenkräder oder Ästen zB.) Er kann in jedem Winkel geklemmt werden, das Mittelteil hat Kugelgelenke. So habe ich zB. im Zelt mit einem Ast zwischen den Beinen ein paar Lachsfliegen gebunden oder an einer senkrechten Tür im Camper schnell ein paar Trockene für den Abendstieg. Der verträgt auch alle Hakengrößen, aber man muss immer einen Haken der gleichen Größe auf der Rückseite mit einklemmen, damit die Backen parrallel schließen und trotzdem klemmt er nicht sehr gut.

Die neueste Anschaffung habe ich diese Jahr in Dänemark mit genommen. Vom Erscheinungsbild ist es ein billiger Fernostartikel, der große Ähnlichkeit mit diesem http://www.ebay.de/itm/Fliegenbinden-Bi ... 1438.l2649 Bindestock hat.

Er hat aber 2 Schrauben für die Spannbacken und die halten super! Allerdings ist die ganze Aufmachung/ Optik billig und er war mit umgerechnet 100,-€ eigentlich zu teuer.
Mir gefällt sein filigranes Erscheinungsbild und er rotiert exakt in der Achse. Ich hatte den vorher noch nie gesehen.
Mal schauen, wie lange er sich bewährt.
Vielleicht unternehme ich mal wieder einen Versuch, ein Bild von dem einzustellen.

LG
Reinhard
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Re: Bindestock Stonfo Flylab Lever Vise Mod. 504 und Orvis E

Beitragvon Svartdyrk » 02.09.2017, 17:53

Reinhard hat geschrieben:Vielleicht unternehme ich mal wieder einen Versuch, ein Bild von dem einzustellen.
...wäre ich dir dankbar :wink:

...über die Anschaffung von Bindestöcken, was Sinn und Unsinn betrifft, von High End Qualität mit Damast Backen und Titan Lagern ein Muß, oder "das ist für mich ausreichend, mehr brauch ich nicht" Auffassungen, gibt es hier hunderte Einträge. Preisklasse von 15,00€ bis > 2500,00€. Jeder hat den richtigen Bindestock und jeder hat Recht...! Das handling und alles andere notwendige findet der Einsteiger selber raus was sein sollte, was man ausgeben möchte, was den Zweck erfüllt, was schick und praktisch ist.

Der oben beschriebene Stonfo erfüllt mehr als nur Einsteiger Anforderungen und mit 80,00€ in der Anschaffung geht da bestimmt nix schief. Und 100,00€ in einen Bindestock der nix taugt, oder nach nur kurzer Zeit die Backen im Arsch sind zu investieren, sind rausgeworfenes Geld. Für einen Einsteiger, wo erst herausgefunden wird mit welcher Fadenspannung gebunden wird und wie fest der Haken sitzen sollte und welche Hakengrößen vorzugsweise zum Einsatz kommen werden...eher unangebracht.

Einige haben die einfachsten Klemmen und binden damit auf aller oberstem Niveau, andere haben die feinsten Konstrukte und binden damit,...naja zum fischen reicht's, ne Zigarettenkippe oder nen Kaugummi am Haken würde den gleichen Zweck erfüllen :roll:

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