Dubbings und Schwimmfähigkeit

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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Trockenfliege » 07.03.2019, 18:32

Nun, der Haken sollte zumindest so stark sein, dass er sich nicht bei einem entsprechend starken Vorfach aufbiegt, sonst würde ich mir nur einen unnötigen Schwachpunkt ins System bauen.
Auch bei Trockenfliegenhaken gibt es durchaus Unterschiede in der Stärke, auch in den kleinen Größen.
So reichte zB. ein 14er 900BL als Aufsteiger getarnt am 20er Vorfach aus, um eine ca. 75er Meerforelle in Patagonien zu landen.

Im Gegensatz dazu hatte ich schon 16er Haken, die am 16er Vorfach stark aufgebogen wurden.

Natürlich hängt viel auch davon ab, wie tief der Hakenbogen gefasst hat.

LG
Reinhard
Zuletzt geändert von Trockenfliege am 07.03.2019, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon The Sharpshooter » 07.03.2019, 18:36

by the way,

die Rhodanis sind bei uns an der Isar schon wieder ganz aktiv .... (so viel zum Thema "Vitrine") .. die Fische auch ...

Bild


Petri!
Christian
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon The Sharpshooter » 07.03.2019, 18:51

Servus Reinhard,

ja, natürlich. Aber eigentlich hat mich der Tonfall von Heiko sehr genervt. Abgesehen davon dass er wohl besonders klug ist, "Es sei denn hier in der Fliegenbindeecke wird wirklich nur ausschließlich für die Vitrine gebunden was bei Hubi offensichtlich nicht der Fall ist :wink:"
ist die Bemerkung überflüssig, mindestens ungehörig, ggfls auch .... Kann ich gerne vertiefen und erläutern - hab aber derzeit wirklich keinen Nerv dazu.

lG Christian
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 18:57

The Sharpshooter hat geschrieben: was sollte uns Dein Post sagen?


Hallo Christian

Entschuldige das ich so in Euren heiligen Zirkel platze :?

Klaus schrieb das man im Allgemeinen nur sehr dünndrahtige leichte Haken verwenden sollte, das wird ein Anfänger sehr leicht falsch verstehen. Wir alte Hasen die ständig am Wasser sind haben natürlich verstanden.


The Sharpshooter hat geschrieben:??? man sollte also wenn man mit 50iger Regenbogenforellen im schnellen Wasser rechnen muß, diese aber die Baetis fuscatus fressen, bei Hakengröße 16 einen starkdrähtigen Nymphenhaken verwenden???



Jetzt soltest du natürlich wissen in welchem Stadium Baetis fucatus genommen wird: Larve, Emerger, oder Subimago.

Ich würde das Imitad in einer Größe wählen, die den Fisch zum Biss reizt, also doch eher etwas solider was die Größe Baetis fucatos in gleich welchem Entwicklungsstadium betrifft. Natürlich auf adäquate Haken gebunden, die es tatsächlich in verschiedenen Stärken gibt...

Gruss
Heiko
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Dr.Do » 07.03.2019, 19:00

Magellan hat geschrieben:
Kläuschen hat geschrieben:
Hallo Klaus

Entschuldige bitte, aber du solltest den Anfängern nicht solchen Humbug erzählen!
Die Haken Wahl auch beim Trockenfliegenfischen bezieht sich generell auf die zu erwartende Fischgrösse!
Gruss
Heiko


Hallo Heiko,
Humbug ist wahrscheinlich in der Wortwahl unangemessen, aber wie du willst.
Es ist bestimmt nicht falsch, die Schwimmfähigkeit einer Trockenfliege in Relation zum Gewicht des Hakens zu setzen. Es ging auch in der Ausgangsfrage darum, warum beim Fragesteller einige Muster nicht gut schwimmen.
Die Frage, die du aufwirst, lieber Heiko, ist eine ganz andere.
Klaus
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 19:02

The Sharpshooter hat geschrieben: Aber eigentlich hat mich der Tonfall von Heiko sehr genervt.


Hallo Christian
Ich habe den Tonfall doch deutlich mit diesem Zwinkern versehen.

Gruss
Heiko
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 19:11

Kläuschen hat geschrieben:[
Humbug ist wahrscheinlich in der Wortwahl unangemessen, aber wie du willst.


Wenn du auf diese Art verallgemeinerst lieber Klaus

Kläuschen hat geschrieben:Guten Morgen,
besonders wichtig ist die Wahl des richtigen Hakens. Für Trockenfliegen sollte man nur sehr feindrahtige leichte Haken verwenden.



Dann wird es ein Anfänger in den falschen Hals bekommen, ergo dieser Ratschlag ist Humbug! Wenn meine Wortwahl für dein Verständnis nicht angemessen war,entschuldige ich mich selbstverständlich bei dir, stehe jedoch dazu das deine Aussage Blödsinn ist.

Gruss
Heiko
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Dr.Do » 07.03.2019, 19:17

Mensch Heiko,
wird ja immer schlimmer mit deiner Ausdrucksweise.
Denke wir sollten das jetzt lieber beenden.
Klaus
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 19:29

Kläuschen hat geschrieben:Mit jeder Hechelwindung im vorderen Drittel erhöht sich die Schwimmfähigkeit.



Ich finde das ist ein interessanter Ansatz von Klaus. Ein 12er Trocken Haken gibt einem genügend Raum dafür. Ist sicher eine Option Hubis Problematik entgegenzukommen.

Gruss
Heiko
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon The Sharpshooter » 07.03.2019, 19:44

Hi,

Entschuldige das ich so in Euren heiligen Zirkel platze :?

es wird nicht besser, nur dümmer

Christian
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Lutz/H » 07.03.2019, 20:03

Ich halte mich aus diesen Diskussionen hier in diesem Forum schon lange raus weil es hier so viele Experten hat :shock:

Jetzt gebe ich mal meinen Senf dazu, die Größe des Hakens richtet sich in erster Linie an den zu imitierenden Insekten aus und nicht
an der zu erwartenden Größe der Fische.
Die Schwimmfähigkeit der Fliege wird m.M. nach durch die Proportionen des einzubinden Materials beeinflusst, Hechel Größe, Hechelstellung, Länge der Schwanzfibern,
danach die Qualität der verwendeten Materialen. Man sollte auf eine gute Qualität der verwendeten Haken achten, sehr dünne Drahtstärken können schon beim Anhieb brechen,ich erinnere mich in den 80/90igern an den Haken Partrige Capt.Hamilton super light oder so, die sind manchmal schon beim binden gebrochen.
Bei aller Berücksichtigung dieser Dinge kommt dem verwendeten Dubbing nur eine untergeordnete Rolle zu.

Ich verwende übrigens fast ausschließlich Fly-Rite bei Trockenfliegen, ein synthetisches Material.

Wünsche einen angenehmen Abend
Gib jedem Tag die Chance, die schönste deines Lebens zu sen ; Mark Twain
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 20:27

The Sharpshooter hat geschrieben:es wird nicht besser, nur dümmer
Christian

Hallo Christian

Na komm, ich habe mein geschriebenes doch relativiert und mich bei Klaus entschuldigt und dir lieber Christian mit einem sehr offensichtliches Zeichen der Ironie geantwortet.

Aber es hat den Anschein, das sich hier der ein oder andere auf den Schlips getreten fühlt weil hier Beiträge aus einem eher Artfremden Unterforum kommen. Vielleicht habe ich dich auch missverstanden.

Warum allerdings meine Bemerkung des “Bindens für die Vitrine“, die doch so offensichtlich im Konjunktiv verfasst ist, und noch dazu als Verneigung vor den Bindekünsten einiger hier zu sehen sein sollte, dich so in Rage versetzt verstehe ich nicht.

Lasst uns doch wieder zu Hubis Ausgangsfrage zurückkehren.

Christian :wink: , Wir können das zu einem Chips und Bier noch Schonzeit Faden ausbauen wenn Hubi damit ausdrücklich einverstanden ist, ich bin in diesem Fall ausdrücklich mit dabei!

Oder wenn noch weiteres zu klären ist gerne per pn,ich denke das wäre doch nur fair

Gruss
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon The Sharpshooter » 07.03.2019, 20:28

Servus,

vielleicht noch ein Verweis auf einen "Nachbarthread" fischarten-und-ihr-fang-fliegenfischen-praxis-tech-f26231/fett-paraffin-vaseline-silikon--t274510-s15.html#p2776540 - wobei ich das letzte posting von Christian wirklich nachdenkenswert finde ...

lG Christian
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon Magellan » 07.03.2019, 20:40

Lutz/H hat geschrieben:Ich halte mich aus diesen Diskussionen hier in diesem Forum schon lange raus weil es hier so viele Experten hat :shock:

Jetzt gebe ich mal meinen Senf dazu, die Größe des Hakens richtet sich in erster Linie an den zu imitierenden Insekten aus und nicht
an der zu erwartenden Größe der Fische.


Hallo Lutz

Magellan hat geschrieben:Die Haken Wahl auch beim Trockenfliegenfischen bezieht sich generell auf die zu erwartende Fischgrösse!


Damit einhergehend HAKENSTÄRKEN nicht HAKENGRÖSSE
Meine Aussage bezieht sich auf der missverständlichen Aussage von Klaus das im allgemeinen Feindrähtige leichte Haken zu verwenden seien. Ich hoffe ich habe es nun verständlich herübergebracht...

Gruss
Heiko
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Re: Dubbings und Schwimmfähigkeit

Beitragvon The Sharpshooter » 07.03.2019, 20:45

Servus Heiko,

Danke fürs "Einlenken", bzw Deeskalieren ...
Ich wollte den Thread nicht entern - und vielleicht sollten die Mods das auch extra stellen - was mich nervte war:
Dieses dubiose "bashing" der Fliegenbinder ...
Ich für mich persönlich verwende eine Rolle ausschließlich zum Aufspulen der Schnur und eine Rute ausschließlich zum Verbringen der Schnur und damit der Fliege von A nach B - alles andre interessiert mich überhaupt nicht. Also kann ich nicht verstehen, wenn jemand viel Geld (das ich nicht habe) für eine Rolle oder Rute ausgibt, und noch viel weniger warum er Tage, Wochen an so einem Teil rumbastelt - form follows function. Allerdings habe ich ganz großen Respekt vor Menschen, denen sowas wichtig ist, die sich damit intensiv beschäftigen, die besser werden wollen, die ganz viel von sich persönlich investieren. Nie im Leben käme ich auf die Idee, das abfällig oder lächerlich zu machen. Und Keiner arbeitet üblicherweise "für die Vitrine". Das ist total daneben und ein ganz ganz andrer Ansatz. Und selbst wenn (Vitrine) - ist auch das völlig ok. Und ich halte mich da in der Regel immer raus - möglicherweise finde ich etwas ganz gelungen, schön, bemerkenswert und sage das dann - mehr aber sicher nicht. No bashing.
Die Diskussion zu Hakenstärke oder was auch immer ist schon ok - der Rest: laß es doch einfach bleiben. Und das nicht als "Artfremder" (Vorsicht - bei uns in der BRD kann das ganz schnell mißverstanden werden) - ich freu mich auf Fliegenmuster von Dir!

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