Fliegenbinden Fehler

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Fliegenbinden Fehler

Beitragvon Spider48 » 30.05.2018, 08:57

Hallo,

ich versuche mich nach meiner längeren Pause auch wieder im Fliegenbinden. Der Erfolg stellt sich aber noch nicht so richtig ein.

Ich habe zum Beispiel das Problem, dass ich nach dem Einbinden des Schwänzchens versuche, Körpermaterial nah vorne zu winden, oder bereits eingebundenes Körpermaterial mit einer Rippung sichern möchte.

Da verrutscht m jedoch oft das bereits eingebundene Schwänzchen oder es dreht sich mit.

Wo liegt hier mein Fehler? Könnte ein Tropfen Lack zur Sicherung helfen?
Danke für Eure Tipps und LG aus Österreich.
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Re: Fliegenbinden Fehler

Beitragvon FlyMike » 30.05.2018, 10:10

Hallo Spider48 (du hast bestimmt auch einen richtigen Namen?)

Lack wäre eine mögliche Lösung ist aber eigentlich nicht nötig. Ich vermute mal stark das du das Schwänzchen zu locker einbindest und das dann beim weiterbinden verrutscht.
Gehst du mit der Grundwicklung auch weit genug nach hinten? Wenn du die Schwänzchen direkt auf den Haken bindest verrutschen diese ganz leicht.
Schau mal hier ist das einbinden von verschiedenen Schwänzchen ganz gut auch mit Bildern beschrieben.

Gruß
Michael
.......... tie or die ........
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Re: Fliegenbinden Fehler

Beitragvon Spider48 » 30.05.2018, 13:30

Hallo Michael,

vielen Dank. Ich werde das mal so versuchen.

Liebe Grüße Dieter
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Re: Fliegenbinden Fehler

Beitragvon Kurt Mack » 30.05.2018, 16:50

Hallo!

Mit der richtigen Fadenspannung sollte dies nicht mehr passieren. Die allgemeine Dendenz geht zu immer feineren Bindefäden, die natürlich empfindlicher und weniger reißfest sind. Ich binde immer mit der gleichen Stärke und der gleichen Marke, nur so kann ich mit maximaler Fadenspannung binden. Nach einer längeren Bindepause "reiße" ich mit Absicht mehrmals den Faden nach einer Grundwicklung ab, um ein Gefühl zu bekommen, was der Faden aushält.

Tschüss, Kurt
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Re: Fliegenbinden Fehler

Beitragvon Svartdyrk » 04.06.2018, 21:25

Nabend,

Kurt hat geschrieben:Die allgemeine Dendenz geht zu immer feineren Bindefäden, die natürlich empfindlicher und weniger reißfest sind.

...das würde ich so nicht ganz gelten lassen. [-X Die modernen Fäden sind wohl immer feiner, aber leistungsfähiger denn je. Einen guten Dyneema GSP Faden in 20/0 reißt man mit bloßen Händen (von der Spule um den Finger gewickelt) nicht ab, ohne sich dabei zu verletzen.
Ob das jetzt unbedingt notwenig ist, derart feine Fäden zu verwenden entscheidet der gemeine Binder für sich selbst. Ich hab zumindest noch überhaupt gar keinerlei Fliegenmuster gesehen, welche so extrem feine und belastbare Fäden notwendig machen würden. Is schon auch etwas Einbildung des Anwenders dabei 8)
Hier ist eine Übersicht, was welcher Faden bei welcher Beschaffenheit und Fadenstärke trägt. Gar so viele Hersteller, welche sowas produzieren können gibt es dabei auch nicht, viele schreiben nur ihr Label drauf.

So denn,...Dyrkinsson Svarte :wink:
Wishin' I wuz fishin', g <*))))><
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