Frage zu Jignymphen

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Frage zu Jignymphen

Beitragvon Steff-Peff » 23.08.2019, 06:22

Hallo,

habe mir probeweise eine Packung Jighaken und geschlitzte Tungstenperlen bestellt. Anbei ist ein Bild vom ersten Probanden :)

Habe nun aber eine Frage an die, die Erfahrung mit Jignymphen haben. Werden durch die USD-Ausrichtung vermehrt Fische durch den Oberkiefer, respektive die Augen, gehakt ?
Das wäre für mich ein No-Go und ich würde sie evtl. doch nicht fischen.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Feedback.

Gruß
Steff
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon FlyandHunt » 23.08.2019, 08:14

Guten Morgen,

ich nutze derzeit auch vermehrt Jig Haken.
Bisher hatte ich noch keinen Fisch im Auge gehakt, aber meines Erachtens ist schon eine Tendenz zu sehen, dass der Haken im oberen Maul sitzt.

Gruß
Ferdinand
„There is no greater fan of fly fishing than the worm. “ Patrick F. McManus
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon Royal Coachman » 23.08.2019, 11:25

Hallo Steff!

Ich benutze wo erlaubt ebenfalls Jigs und habe in 14 Jahren keinen einzigen Fisch im Auge gehakt.

Der Jig hat den Vorteil, dass er nicht wie ein Anker mit dem nach unten stehenden Haken irgendwo hängenbleibt.

Allerdings fische ich Jigs fast ausschließlich in den Größen 14-20 !



tight lines
RC
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon Hans. » 23.08.2019, 13:51

Hallo Steff,

ich bin dieses Jahr auf Jig Haken umgestiegen, aus gleichem Grund wie RC es beschrieben hat, die ständigen Grundhänger gingen mir auf den Keks. Einer Empfehlung von adh in Peine folgend habe ich in Sachen Forellen mit der Größe 14 angefangen (Hanak H 400 BL). Mir schien der Haken sehr klein, aber die Empfehlung war richtig. Er sitzt im Gaumen, hält sehr sicher und der Hakenschenkel hat garnicht die Weite, um in irgendwelche Augen zu gelangen, auch nicht bei kleinen Forellen. Welche Größe verwendest Du denn? Der Abbildung nach sieht der Haken riesig aus, aber das kann täuschen.

Gruß
Hans
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon Chris OPF » 23.08.2019, 14:17

Servus Steff,

ich sehe das genau so wie Hans es geschrieben hat:

Hans. hat geschrieben:
Er sitzt im Gaumen, hält sehr sicher und der Hakenschenkel hat garnicht die Weite, um in irgendwelche Augen zu gelangen, auch nicht bei kleinen Forellen.



Das Problem mit den "in die Augen stechen" hat man vor allem, wenn der Haken für die jeweilige Fischart "zu groß" ist bzw. der Haken einen zu großen
Bogen hat. Ich kenne das Problem hauptsächlich vom Stippfischen. Wenn kleine Fische (kleine Rotaugen; Lauben / Ukelei; Grundeln) auf weite und große Haken
beißen, kann es schon mal vorkommen, dass der Haken über den Oberkiefer hinausgeht.... Leider.
Bei den Jighaken halte ich es daher genauso wie RC und fische kleine Größen. Hatte nie Probleme damit.

Grüße
Chris
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon Steff-Peff » 24.08.2019, 07:39

Guten Morgen,

Euch allen vielen Dank für euer Feedback.

Ich hätte meine Frage vielleicht etwas anders formulieren sollen, denke aber, sie wurde dennoch richtig verstanden.
Etwa so: Werden durch die USD-Ausrichtung vermehrt Fische durch den Oberkiefer, respektive durch Oberkiefer und Augen gehakt ?

Ich habe meine einzige Jig-Nymphe gestern nach der ersten Forelle (im vorderen Oberkiefer gehakt) leider an eine Wurzel mit mehr als 2 KG Tragkraft verloren :oops:

@ Hans: die Haken sind Gr. 12 und kommen mir recht gross vor, hatte aber bei der Bestelllung keinen Größenvergleich. Das nächste Mal bestell ich testweise 14er und 16er mit.

Petri allen, die losziehen !

Schönes WE
Steff
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Re: Frage zu Jignymphen

Beitragvon Phoresis » 29.08.2019, 12:02

Hallo,
ich binde alle meine Nymphen auf Jigs, einfach weil ich es ganz gerne habe wenn meine Fliegen am Ende des Tages wieder mit mir nach Hause fahren. Das funktioniert auch vergleichsweise gut. Außerdem wird die Hakenspitze nicht ganz so schnell in Mitleidenschaft gezogen.
Der Haken sitzt i.d.R. sauber im Oberkiefer oder dem Maulwinkel, übermäßig häufige Verletzungen der Augen kann ich nicht feststellen. Das passiert v.a. bei den kleinen Fischen, die sich eine viel zu große Nymphe reinwürgen, und auch da sind es fast ausschließlich "nur" die Döbel, was wohl mit der Relation zwischen Fischgröße und Größe der Futterluke zusammenhängt. Das hatte ich aber auch mit normalen Nymphen zu genüge und jeder, der schonmal gestippt hat, wird ähnliches berichten können.
Bis vor ein paar Jahren habe ich noch recht viel mit Gummifischen auf Forellen gefischt, wobei man auch ganz gerne mal Jigs bis #1/0 nimmt. Selbst damit kann ich mich an keinerlei Probleme erinnern.
Mit freundlichen Grüßen
Björn
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