Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Da Beppe » 03.04.2019, 21:13

jetzt sag ichs auch noch mal - nur zur Sicherheit! :D

HansAnona hat geschrieben:Da sich hier alle Jahre Alles wiederholt und Alles gesagt ist, aber noch nicht von Jedem, kopiere ich einfach mal meinen Beitrag von früher hier rein:

Zitat "Alf" :

Ich will meine Gründe nochmals im Detail erläutern, da wir nun im philosophischen :P Bereich landen:

1. Kein Widerhaken, weil ich weis dass Salmoniden oft erst nach Tagen an Verletzungen Pilz entwickeln und dann innerhalb einger Tage verenden.
2. Kein Widerhaken, weil es egal ist ob ich (catch and release) jeden Fisch bis zum Kescher bekomme.
3. Kein Widerhaken, weil ich es schon immer so mache und nie das Gefühl hatte mir entgeht was.
4. Kein Widerhaken, weil es bescheuert ist beim Waten mit der Pinzette im Fisch rumzuwühlen.
5. Kein Widerhaken, weil sonst oft die Fliegen beim abhaken kaputt gehen.
6. Kein Widerhaken, weil die bescheuerten Äschen sich im Kescher drehen und es am besten ist wenn die Fliege von selbst rausrutscht.
7. Kein Widerhaken, weil Barsche in Schweden am See mit der Nassfliege ohne Widerhaken fangen einfach geil ist.
8. Kein Widerhaken, weil Hechte in Schweden am See mit dem Streamer ohne Widerhaken fangen einfach geil ist und die Finger geschont werden
9. Kein Widerhaken, weil Du die Fliege aus dem Finger/Ohr/Backen rückwärts rauskriegst. :mrgreen:
10.Kein Widerhaken, weil die unter-massigen Huchen/einjährigen Lachse sich sonst in Rucksackforellen verwandeln
11.Kein Widerhaken, weil ich Fliegenfischer und nicht Angler bin.
...
xx. Widerhaken, wenn Du Hunger hast, es regnet, dein Schlafsack nass ist und du sowieso alles was nach Fisch aussieht essen wirst.

Gruß,

Alf
. . . so vui schee, unser boarisch Hoamadl . . .
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon webwood » 03.04.2019, 21:59

Nur mal so am Rande erwähnt,
https://www.openpetition.de/petition/on ... -fischfang
und nun ratet mal, welches Forum diese Petition ins Leben rief?

Euer Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Svartdyrk » 03.04.2019, 22:36

Nabend,

...vielen Dank für Euer Feedback, für mich sehr "erhellend"


Na das ist ja ulkig,... einen provokanten Dialog eröffnen, dessen Thema hier schon huntertfach und tausenfach diskutiert wurde, alles an offenen Fragen beantwortet wurde??
Sich dann über die Antworten der User beschweren, dazu noch den Schlauemeier spielen und letztendlich drum bitten, dass dieser Beitrag geschlossen wird??

Sach ma, klappt's bei dir?? (<=== Dialekt, keine rechtschreib-orthografischen Fehler)

Der Beitrag bleibt offen, bis du alles verstanden hast... okeh??

Dyrkinsson Svarte :mrgreen:
Wishin' I wuz fishin', g <*))))><
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon MarkusZ » 04.04.2019, 09:13

Durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen ist eindeutig erwiesen worden, dass die Mortalitätsrate zurückgesetzter Fisch bedeutend sinkt, wenn sie ohne Widerhaken gefangen worden sind.


Wie üblich keine Quellenangaben, kann man also ebenso dran glauben wie an die Spinne in der Yucca-Palme oder die Katze in der Microwelle.

Ich glaub es erst, wenn mir entsprechende Studien zu Fly-only Strecken präsentiert werden und ich den Versuchsaufbau nachvollziehen kann.

Werde aber trotzdem weiterhin barbless oder angedrückt angeln, weil mir das so taugt und aus meiner Sicht die Vorteile überwiegen.

Ansonsten liegt es an den Gewässerbewirtschaftern, denn die sollten eigentlich schon dran interessiert sein, was mit den Fischen in ihren Gewässern passiert. Die Mortalität hängt m.E. von einer Reihe von Faktoren ab, der Widerhaken dürfte da wohl nicht der wichtigste sein.

Wenn jemand mit leichtem Gerät Fische bis zur Erschöpfung ausdrillt, sie dann noch außerhalb des Wassers löst und zum Erinnerungsfoto in die Kamera hält, dürfte es ziemlich egal sein, ob die Fliege nen Widerhaken hatte oder nicht.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Maggov » 04.04.2019, 10:49

Hallo Markus,

ich brauche keinen Studien um zu verstehen dass ein Widerhaken eine deutlich grössere Wunde verursachen als ein widerhakenloser Haken. Das merkst Du beim Hakenlösen - spätestens dann wenn Du Dir selbst mal einen entsprechenden Haken entfernen musst.

Ein Argument fehlt mir: der Selbsschhutz. Wenn Du an einem sehr windigen Tag Dich selbst fängst, dann bist Du um fehlende Widerhaken froh.

Die Gewässerbewirtschafter in Bayern haben das meist schon lange berücksichtigt - an halbwegs "gut" bewirtschafteten Strecken findest Du die Auflage in den Lizenzen.

Zur Ausgangsfrage:

Meines Wissens nach werden Fliegen mit Widerhaken immer noch vermehrt bei Händlern angefragt. Ich meine Achim hatte das auch mal hier im Forum erwähnt, befreundete Händler bei mir in der Region haben mir dies im Gespräch erzählt. Was noch dazu kommt ist, dass widerhakenlose Fliegen manchmal mehr kosten als die ohne.

Ich mag den Begriff "Angstbart" sehr - für mich hat das viel mit der Unsicherheit des Fischers und dem Bedürfnis zu Tun den Fisch in der Hand zu halten und/oder zu Entnehmen.

Viele Grüße
Markus
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon MarkusZ » 04.04.2019, 11:51

Maggov hat geschrieben:Ein Argument fehlt mir: der Selbsschhutz. Wenn Du an einem sehr windigen Tag Dich selbst fängst, dann bist Du um fehlende Widerhaken froh.


Dann muss ich mich wohl selbst zitieren:

Trotzdem angle ich selber "barbless" oder mit angedrückten Widerhaken, nicht nur beim Fliegenfischen.

Weil bei mir das Lösen einfach schneller geht und ich auch die Gefahr für den eigenen Körper geringer einschätze.


Ändert nichts daran, wo denn die zahlreichen Studien herkommen sollen, die angeblich belegen, dass die Mortalität bei Widerhaken an Fliegen drastisch höher sein soll.

Bei Naturködern scheint das wieder anders auszusehen.

Die Studien, die ich kenne, z.B. Schill, Marnell etc. sehen bei Fliegen nur leichte Unterschiede.

Wassertemperatur, Drilldauer, Handling etc. scheinen da wesentlich mehr Einfluss zu haben.

Wenn der Bewirtschafter "barbless" vorschreibt, braucht man eh nicht zu diskutieren.

In B.C. gilt z.B. "single barbless hooks" in Fließgewässern. Im See aber nicht.

Wenn es erlaubt ist, würde ich aber keinen Kollegen anmaulen, der bei kühleren Wassertemperaturen fischt, den Fisch zügig drillt, im Wasser abhakt und nach kurzer Erholung aus der Hand schwimmen lässt, nur weil seine Fliege nen Widerhaken hat.

Da muss man schon das Gesamtpaket sehen. Nur weil einer barbless fischt, muss der nicht unbedingt auch fischschonender angeln als ein "Widerhakenfischer".
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Maggov » 04.04.2019, 14:36

Hi Markus,

hatte ich nicht gelesen - wir sind in allen Punkten zusammen ;)

Nix für ungut...

Gerade bzgl. des Gesamtpaketes gebe ich Dir voll Recht - manchmal wünschte ich mir der widerhakenlose Haken würde in diesen Fällen nicht so gut halten ;)

Was die Studien betrifft so bin auch auch gerne ein Skeptiker, im Fall der Widerhakenfrage war eine Studie für mich halt nicht notwendig um mich zu überzeugen (bei Dir ja anscheinend auch nicht).

LG
Markus
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon MarkusZ » 04.04.2019, 15:39

im Fall der Widerhakenfrage war eine Studie für mich halt nicht notwendig um mich zu überzeugen (bei Dir ja anscheinend auch nicht).


Ich brauchte als junger Angler auch nen Anstoß um das zu probieren, war dann damit zufrieden und hab es schrittweise es auf meine andere Angelei übertragen.

Ich glaube aber auch, dass es für den Fisch oft besser wäre lieber auf ne bestimmte Art Erinnerungsfotos zu verzichten als auf Widerhaken.

Wer zwar widerhakenlos fischt aber dann abgedrillte Fische in die Kamera streckt, ist für mich ungefähr so glaubwürdig wie Kerosin-Katha als Gegnerin der 3. Startbahn.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Magellan » 04.04.2019, 19:37

Maggov hat geschrieben:ich brauche keinen Studien um zu verstehen dass ein Widerhaken eine deutlich grössere Wunde verursachen als ein widerhakenloser Haken. Das merkst Du beim Hakenlösen...


..und das macht den Unterschied zwischen dem Exitus oder dem weiterleben eines wertvollen Laichfisches...

sorry fürs aus dem Kontext reissen ;-)

Der Feststellung von Markus schließe ich mich umfassend an!

Warum einigen wir uns nicht darauf, -wie Markus Z schon trefflich bemerkte- das es wohl kaum nur eine Komponente ist, die beim Fliegenfischen dem Fisch das überleben sichert.

Gruss Heiko
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon MarkusZ » 05.04.2019, 09:54

Magellan hat geschrieben:und das macht den Unterschied zwischen dem Exitus oder dem weiterleben eines wertvollen Laichfisches...


Sehen die Biologen hier zwar anders, aber schaden tut ein barbless hook wohl auch nicht.

https://www.researchgate.net/publication/232889449_Effect_of_Hook_Type_on_Mortality_Trauma_and_Capture_Efficiency_of_Wild_Stream_Trout_Caught_by_Angling_with_Spinners

Wenn die schon bei Spinnern kaum Unterschiede feststellen, glaube ich nicht, dass es bei Fliegen plötzlich drastische Verschiebungen gäbe.

Ist m.E. aber trotzdem durchaus sinnvoll den Widerhaken anzudrücken oder barbless hooks zu verwenden.

Wichtiger wäre es wohl die Fische nur im Wasser zu handeln und Stellen zu meiden, wo sie per Kescher rausgehoben und dann an Land abgehakt werden müssten.

Fotos mit Fischschwanz in der Hand und Fischkopf im Wasser wären für den Fisch sicher auch gesünder, als mit vorgestreckten Armen in die Kamera gehalten zu werden.

Bei höheren Wassertemperaturen das Fischen ganz einzustellen, könnte auch den einen oder anderen Laichfisch retten.

Wer dann auch noch sein Gerät und seine Drilltechnik so anpasst, dass er auch größere Fische ziemlich zügig anlanden und abhaken kann, der darf meinetwegen auch über Widerhakenfischer lästern.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon HansAnona » 05.04.2019, 14:30

Ich habe noch eine Anmerkung zum Kauf von Haken "mit".

Früher hatte ich mal sogenannte "Schonhaken" , die hatten anstelle des Widerhakens eine kleine Verdickung. Sah wie ein angedrückter Widerhaken aus, hatte einen guten Halt beim Drill und ging ohne Widerstand zu lösen. Solche Haken habe ich schon lange in keinem Angebot gesehen. Gibt es die noch?


Grüße, Alf
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon MarkusZ » 05.04.2019, 17:54

HansAnona hat geschrieben:olche Haken habe ich schon lange in keinem Angebot gesehen. Gibt es die noch?


Ich kann mich beim alten Begriff "Schonhaken" eigentlich nur an den "Jamison" erinnern.

Der hatte allerdings keine Verdickung, sondern ne Biegung.

Wüsste aber auch nicht, wo man den noch kaufen könnte.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Michl » 05.04.2019, 19:07

Tag,
wenn man die ursprüngliche Frage mal "provokant" in Klartext übersetzt lautet sie doch:
Warum bindet ihr immer noch Fliegen, mit denen ihr fischt, auf Haken mit Bart und fischt sie dann auch noch?
Und warum findet ihr diese Fliegen auch noch gut?

Naja, zum Ersten gibts halt die meisten Hakenmodelle nur mit Bart.
Zum Zweiten kann man Haken mit Bart überall da fischen wo es erlaubt ist.
Zum Dritten kann man den Bart ja andrücken wo es gewollt ist.

Und, gut finden kann man eine Fliege ja, egal auf welchem Haken sie sitzt.
Das hat mit der eigentlichen Bindefertigkeit nämlich rein gor nix zu tun.
Auch nicht mit der Fängigkeit.

Die Fragestellung und den Ton an sich find ich aber schon recht grenzwertig in einem Fliegenfischerforum, speziell vor dem oben genannten Hintergrund.

Muss ich mich daran gewöhnen das mir (über den sowieso schon engen gesetzlichen Rahmen hinaus) von selbsternannten Wächtern der Moral suggeriert wird, ich würde verwerflich handeln, wenn ich dies oder jenes tue oder lasse?
Ganz unabhängig davon, ob es um eine Frage geht die hier schon hinlänglich und kontrovers, meiner Meinung nach sogar konstruktiv diskutiert wurde?

Das greift gerade wieder um sich hier, in allen Sparten, und sorgt nicht für Freude.
Jedenfalls bei mir.

Bleibt auf dem Teppich, Leute, sonst können wir das mit dem Austausch hier vergessen, weil keiner mehr Lust hat was zu posten wenn er anschließend für nix gesteinigt wird.

Habs schon mal geschrieben, im Netz was provokantes posten ist ganz leicht, ob man es so einem Gegenüber ins Angesicht sagen würde, stelle ich in Frage.
Vielleicht wärs besser nur zu schreiben was man auch sagen würde.

Ist jetzt auch die weiche Version, gell Schwarzer. :mrgreen:

Gruß Michl
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon Jürgen Gaul » 06.04.2019, 12:30

HansAnona hat geschrieben:Früher hatte ich mal sogenannte "Schonhaken" , die hatten anstelle des Widerhakens eine kleine Verdickung. Sah wie ein angedrückter Widerhaken aus, hatte einen guten Halt beim Drill und ging ohne Widerstand zu lösen. Solche Haken habe ich schon lange in keinem Angebot gesehen. Gibt es die noch?

Ich habe noch eine alte Packung "Spear Point"-Haken von Roman Moser in meinem Bindetischchaos gefunden. Sie hatten, wie von Dir erwähnt, an der Spitze eine kleine Verdickung, aber keinen Widerhaken. Waren es die, die Du gemeint hast? Es entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, ob diese Haken noch angeboten werden.

Grüße
Jürgen
Zuletzt geändert von Jürgen Gaul am 06.04.2019, 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzfrage, Widerhaken ja/nein

Beitragvon HansAnona » 06.04.2019, 13:00

Hallo Jürgen,

ich weiß es nicht im Detail. Meine "Grundausrüstung" stammt von meinem Vater, der fuhr damals rund 100 km nach München um in einem "Fliegenfischer-Spezialgeschäft" einzukaufen.

Immer noch finde ich tolle Dinge in seinem Nachlass. :wink:

Wie er damals in den 60ern ohne Internet und ohne social media zu diesen modernen teilen kam, ich weiß es nicht. Er war eine überzeugter und fanatischer Fliegenfischer.

Grüße Alf
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