Michael Frödins neustes Buch

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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 03.12.2017, 20:58

Hallo Hendrick!
Bei den von Dir geposteten Fliegen sind die Röhrchen fast alle aus Plastik und nach meiner Meinung mit den aus den Ohrenstäbchen gefertigten Tuben zu vergleichen. Nur etwas teurer, da ein Name dahinter steht und zwei Junglecook Federn mit eingebunden sind. Meine Fliegen sind seit einiger Zeit schon ohne diesen Eycatcher gebunden und habe festgestellt, das es den Fisch nicht interessiert, ob die Fliege dadurch hochwertiger wird.
Momentan ist aber Meerforellenfliegen fürs Frühjahr angesagt. Habe da einige auf Bornholm geopfert, die aufgefüllt werden müssen.

Gruß
Robby Vogtlandsalmon63.
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon AlexWo » 03.12.2017, 21:08

benny hat geschrieben:Hallo,
Farben Glitzer sind wohl ein Reitzpunkt, dazu kommt dann die Idee der Nahrungsreflexe; Shrimps, kleine Fische oder eine gewissen Kampf um den Standplatz, große Fliegen, auszulösen.
Ein Paar mal habe ich gehöhrt, das einige vermuten das Sunrays als Imitation vom Meerheuenaugen, ähnlich des Huchenzopfs, einen Schutz angriff vor den Parasiten auslösen (man munkelt von totgebissenen Neunaugen in Lachsaufzügen /-treppen), leider kann man sich ja in die Gedankengänge der fische nicht einklinken;).
Ich mag irgend wie Fliegen aus Fuchshaar und Samurays, wichtig ist denke ich das die Fliege den Anglerfängt, dann vertraut er ihr und gibt ihr die Chance.
Frödins größer volumige Fliegen haben für mich den Vorteil das sie auffallen, auch im Wasser, der wenig geübte Lachsfischer, an einem ihm kaum bekannten Gewässer erhöht somit seine Chance das der Lachs die fliege sieht.
An einem Gewässer das man gut kennt, kann man dem Lachs auch die Fussel förmlich vor de Nase legen, an meinem alten Hausgewässer wußte ich auch wo ich 1-2 Würfe mit der Nymphe machen muß, wenn dann da nichts kam, hattte man für die nächste Zeit an der Stelle auch keine Chance.


Hallo Benny,

ich meine mal gelesen zu haben, dass die Sunray einen kleinen Aal imitieren soll. Die Story mit den Neunaugen klingt spannend! Um Auffälligkeit braucht man sich eher keine Gedanken machen, denke ich, denn ich habe schon Fische auf #18 Trebles gefangen....

LG

Alex
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon orkdaling » 03.12.2017, 22:59

Hallo Robby,
das war wohl eher Zufall mi den Plasikrøhrchen, kam als erstes auf.
Kupfer nehm ich zB damits schnell runter geht und dann ist da Tubeschlauch fuer den Haken dran.
Plastik mit und ohne Inliner hat zwei Gruende. Ohne, kannst du den Haken einziehen, mache ich mit Einzelhaken.
Mit Inliner, da ziehe ich den Schlaufenknoten ein und lasse den kleinen Drilling wedeln.
Jungle Cock`s brauch ich auch nicht. Ein schwarzer Shadow gegen den Abendhimmel - wer sieht da dieses Zeug?
OK, hier mal was von Hans Spinnler http://lachsfischen-norwegen.com/lachsfliegen.htm
Da ist der Shahdow zu sehen, genau diesen benutze ich sehr oft, nur mit orange oder blauer Unterschwinge.
Noch was zu den "fuelligen" Mustern. Kommt auf das Verhæltnis an , kurz und fett gebunden læuft eher schlecht.
Siehe die Muster von GL, LTS oder diese hier bei Spinnler -die laufen in der Strømung und in ruhigen Passagen kannst du sogar strippen!
Gruss Hendrik

Irgendwie glaube ich das die Frødin in den letzten Jahren auch længer und schlanker geworden sind!
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon benny » 04.12.2017, 07:27

Hallo,
das schlankere bei Frödin, neben den Samurays die ja eng an den Sunrays dran sind, dürfte mit den Turbo Cones zusammen hängen, angeblich öffnet die Verwirbelung durch die Scheibe ja die Schwinge und gibt ihr eine breite Tropfenform in der Strömung.
Leider fehlt mir ein kleines Stömungsbecken um dies zu Testen.
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon AlexWo » 04.12.2017, 17:40

Hallo Benny,

ich fische eher spärliche Schwingen, zu min. 70% fische ich eine Bismo/HKA Sunray, ich habe eigentlich recht gute Erfolge damit. Unterschwinge in weiß, blau oder grün. Ansonsten Red Frances, Black Snaelda, German Snaelda u. Silver Stoat, Hitch Flies.

Komm gut über die Runden damit. Wenn ich mich für eine Fliege entscheiden müsste: Bismo auf Alutube.

http://nordura.is/en/frettir/alexander_ ... _one_2016/

LG

Alex
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon orkdaling » 05.12.2017, 13:05

moin moin
mal was ælteres unter Mitwirkung von Frødin entstanden https://guidelineflyfish.wordpress.com/ ... s-the-key/
und was neueres was hier gut geht bei leicht gefærbten Wasser https://guidelineflyfish.wordpress.com/ ... brown-fly/
@Alex, genau! weiss , guen , blau als Unterschwinge geht immer. Ueber 12 grad und bei gefærbten (hier meist torfartigen/Cognac Wasser) sollte Orange nicht fehlen.
Gruss Hendrik

und noch was auf engl. zum lesen https://guidelineflyfish.wordpress.com/ ... iny-flies/
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon benny » 10.12.2017, 10:12

Hallo, hoffe raube den faden nicht zu sehr, hier mal Tuben Varianten oben das Muster auf das ich meinen 1. Lachsgefangen habe, in der Mitte ein Muster mit dem ich auf einen 2er Doppelhaken meinen Meterlachs am Verdal erwischte
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erfolgsfliegen.jpg
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon orkdaling » 15.12.2017, 08:55

Du kannst Atlantischen angeln wo du willst, Buecher wurden schon viele geschrieben,
aber das was immer stimmt: warme Farben - warme Wasser (gelb, Orange, Braun) bzw wenn die Fluesse. gefærbt sind.
Kalte Wasser - kalte Farben (gruen wie im Bild und hellblau) bzw wenn das Wasser richtig klar ist.
Wenn du das einhælts ist es eigentlich nur wichtig die richtige Fliegengrøsse in der richtigen Tiefe laufen zu lassen.
Und dann halt zur richtigen Zeit an den Wanderwegen zu sein.
Bei schønstem Wetter nach langen Fruehstueck 10 uhr am Wasser zu stehen und 20 uhr in der Unterkunft sein weil grad ein Lænderspiel læuft, da kannst du den ganzen lieben Tag die teuersten, besten, vermarkteten Ruten und Fliegen schwingen :badgrin:
kalt https://tse2.mm.bing.net/th?id=OIP.oBd2 ... =4&pid=1.7
kalt https://tse3.mm.bing.net/th?id=OIP.bXDK ... =4&pid=1.7
kalt https://tse4.mm.bing.net/th?id=OIP.VFCN ... =4&pid=1.7
Warm - https://tse3.mm.bing.net/th?id=OIP.LsFU ... =4&pid=1.7
Auch wenn noch 20 Buecher erscheinen sollten, wird sich da nichts ændern. Frueher fischte man mit Einfachhaken mit gelb/roter Hahnenhechel sobald das Wasser 10-12 grad hatte, nachts schwarz eingefærbte Federn, gefangen haben die auch.
Du kannst natuerlich eine Fliege mit 15 verschiedenen Farben und Materialien eines Bindemeister fischen, noch dazu medienwirksam in Zeitschriften, Buechern, Foren vorgestellt, hatt dein Fluss eine andere Færbung oder Temperatur, kennst du die Wanderwege und Standplætze nicht - guckst du nur :badgrin:
Gruss Hendrik
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Re: Michael Frödins neustes Buch

Beitragvon Helmholtz » 16.01.2018, 00:00

Weis jemand wie sie bei den Zeldas den Goldkopf auf den Schenkel kriegen?
Aufbohren? Sonst geht der ja niemals über die Öse...

Danke, Patrick
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