Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

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Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon derflow » 04.08.2017, 23:27

Moin,

ich habe bisher meine Lachs- und Meerforellentuben immer zwecks Aufnahme des Drillings mit einem kleinen, weichen Silikonschlauch versehen und eigentlich auch recht zufrieden damit gefischt, da ich der Geschichte mit dem freischwingenden Haken nie wirklich traute. Letztens bin ich beim Händler meines Vertrauens über kleine Fluoperlen gestolpert und dachte mir, dass es insbesondere in meinen doch recht braunen/trüben Gewässern eine ganz "reizvolle" Geschichte sein kann. Also angefangen mit freischwingenden Haken in Kombination mit 1-2 Perlen hinter der Tube zu experimentieren. Zumindest meine Beifänge (Barsch, Rapfen, Aland & Co ) haben sich deutlich gesteigert also kann dieser Weg garnicht so verkehrt sein. Allerdings ist dieses System auch Fehleranfälliger bzw. neigt sich schneller zu vertüdeln. Häufig verfing sich der Drilling im Körper oder dem vorderen Drittel der Schwinge.
Da es viele Lachsfischer gibt, die Ihre Tuben "freischwingend" aufs Vorfach ziehen meine Fragen an Euch:
- gibt es Tricks/ Kniffe dies zu vermeiden?
- gibt es Dinge die man besonders beachten sollte?
- gibt es Bindeweisen z.B. durch einen längeren Körper um die Gefahr zu minimieren?
- gibt es Fliegenmuster oder Hakentypen die besondere anfällig oder resistent sind?
Freue mich über Eure Tips/Anregungen/Gedanken zum Thema.
Gruß

Florian

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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon AlexWo » 05.08.2017, 04:34

Ich fische freischwingend und freischwingend mit Swingtubes, je nach Gusto.....

LG

Alex
"salmonfishing is not distance, its control...." H.M.
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon troutcontrol » 05.08.2017, 06:46

Swing Tubes von Propellerfly

Gruß
Martin
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon Cowie » 05.08.2017, 09:26

...und entgegen der Aussage in der Beschreibung beim "Meerforellenblinker" kann man sie auch durchaus mit Einzelhaken einsetzten!
IMG_8486a.jpg
IMG_8486a.jpg (128.21 KiB) 807-mal betrachtet


Um tiefer runter zu kommen, hatte ich ein Spaltblei vorgeschaltet, das bis zum Kopf der Tube gerutscht war.
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Wolfgang
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon CPE » 05.08.2017, 09:51

Hallo Wolfgang,

Wirft sich mit 0,08 mm Geflechtschnur an Sportex Carat bestimmt super. :D

TL, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon orkdaling » 05.08.2017, 11:04

Moin moin,
kommt auf die Art der Tube an.Die mit sehr duennen Inliner fische ich mit Gummischlauch, die mit etwas grøsserem Inlinerdurchmesser ohne. Dazu binde ich den Haken in einen Non Slip Knoten so das eine 1,5 cm Øse entsteht und ziehe den Knoten dann in die Tube so das der Haken frei beweglich bleibt. Besonders bei Tuben mit langen Schwingen verfængt sich diese viel weniger als bei den fest stehenden Haken mit Silikonschlauch. Auch wenn die Bisse sehr spitz erfolgen bzw bei længeren Tuben kann man durch eine længere Øse/Schlaufe den Haken weiter hinten positionieren.
Auch im Meer wenn ich auf Dorsch & Co weiter runter muss verwende ich Tuben von 1cm Kupfer oder 1,5cm Alu und 3-4cm Schwinge. Der Haken vetuedelt sich nur wenn das Vorfach nicht gestreckt ist, also Wurffehler.
Zu den Perlen. Hab mal experimentiert und hab ziemlich gestaunt was das ausmacht. Kleine schwarze Tube, Haken frei schwingend in der Schlaufe aber davor eine gelb/rote Gummistopperperle.
Bei klarem Wasser und vor allem in der Dæmmerung war diese Variante den herkømmlichen Tuben ueberlegen, bei trueben Wasser war es egal, da musste die Tube nur in der richtigen Tiefe laufen bzw die Standplætze genau angeworfen werden.
Diese Erfahrungen beziehen sich zwar auf einen Kleinlachsfluss wo auch bei klarem Wasser eine geringe Torffærbung ist. Nach einem Regenguss mit Eintruebung brachte eine braun/Orange Garnele auf Tube Fische, alle anderen Tage die schwarze mit Gummiperle.
Nun hab ich das Experiment erweitert, hab lange Tuben (Shadows) gefischt, Alu 3cm mit 6-8cm Schwinge in schwarz/blau aber auch mit einer Gummiperle vor dem Haken (orange oder auch gruen). Bei dem Niedrigwasser seit einer Woche, hatte ich keine Bisse mehr aber Fsich war zu sehen , die Lachse sprangen sogar wenn die Schwimmschur ueber sie trieb. Also Vorfach verlængert, an ein 15ft was auf 40 auslæuft noch einen Meter 0,35 geknotet und je nach Stømungsverhæltnissen die 3cm auf Kupfer oder die langen Shadows (beide freischwingend mit Stopperperle) gefischt.
Jetzt im Aug. 4 Abende am Wasser, 2 verloren, 6 gelandet - werde diese Variante auch mal testen wenn anderer Wasserstand ist.
Aber auf jedem Fall werden die Tuben mit langer Schwinge seit einigen Jahren freischwingend gefischt und das klappt super.
Den Silikonschlauch nutze ich nur noch an relativ kurzen Tuben, die neigen eher zum Einhaken besonders wenn`s Wasser wirbelt.
Gruss Hendrik
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon Martin 1960 » 05.08.2017, 14:49

Hallo Florian.

Vorweg, ich fische bisher kaum mit Tubenfliegen, weil ich das Binden noch nicht probiert habe.
Also einen Trick damit sich der Haken nicht verfängt habe ich leider auch nicht.

Dieser Satz bringt mich aber auf eine Idee.
derflow hat geschrieben:Zumindest meine Beifänge (Barsch, Rapfen, Aland & Co ) haben sich deutlich gesteigert also kann dieser Weg gar nicht so verkehrt sein.


Ich probiere/binde schon recht lange mit verschiedenen Farben am Hakenende.
Anstatt richtige Streamer zu binden, die üblicher Weise mit einen "Schwänzchen" enden,
binde ich eher Lachsfliegenartig, d.h. mit einem Ansatzpunkt/Beißpunkt, am Ende.
Und diesen dann überwiegend in Fluo-Farben, also quitsch gelb/orange/rot oder auch hell giftgrün.

Meiner Erfahrung nach ändert sich die Fängigkeit in Bezug auf die Farbe, am Ansatzpunkt/Beißpunkt, nach der Jahreszeit.

Im Frühjahr hell giftgrün, im warmen Sommer quitschgelb und gegen Herbst dann eher orange oder rötlich.
Und nie hat man die optimale Fliege dabei, bzw. gebunden.

Deine Methode mit den Perlen, würde es ja zulassen, mit ein und derselben Fliege/Tube die Farbe der Perle zu ändern.
Ein "verlockende" Idee.
Freundlicher Gruss, Martin

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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon orkdaling » 05.08.2017, 16:25

moin moin,
Farbe - beim Lachsfischen nutzt man ja je nach Wassertemperatur und nicht nur wegen der Wassertruebung auch verschiedene Farben. (Wære so æhnlich wie deine Fruehjahrs/Sommerfarben)
Also kaltes und klares Wasser mit Einschlag von hellgruen und hellblau, warmes und eingetruebtes Wasser mit Einschlag von gelb, Orange, rot.
Man hørt und liest dazu auch, kaltes Wasser kalte und Warmes Wasser warme Farben.
Meist wird die Unterschwinge in diesen Farben gebunden, die Oberschwinge in gedeckter Farbe, meist Schwarz.
Dann gibt es verschiedene Tubeschlæuche als Meterware, farblos, orange und gruen sind die gebræuchlichsten. Somit ist auch schnell ein Farbwechsel møglich.
Zum Ueberschlagen - der Haken muss auch zur Tubengrøsse/Længe passen. Bei længlichen Tuben wie Shadows bzw Streamern kann man freischwingend einen kleineren Haken fischen ohne das man Fehlbisse hat.
Kurze und besonders schwere Tuben ueberschlagen manchmal wenn die Schnur nicht gestreckt ins Wasser kommt oder quer zur Strømung geworfen wird.
Da muss man schon mal schauen. Mit Gefuehl und Erfahrung merkt man das beim Schnur einholen.
Und statt Drilling kann man auch Einzelhaken nutzen, nicht zu lange aber mit schøn grossem Rundbogen, da verfængt sich gar nichts.
Gruss Hendrik
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon derflow » 05.08.2017, 18:35

Martin 1960 hat geschrieben: .....

Deine Methode mit den Perlen, würde es ja zulassen, mit ein und derselben Fliege/Tube die Farbe der Perle zu ändern.
Ein "verlockende" Idee.



...das war in etwa mein Gedanke als ich auf dem Grabbeltisch meines Händlers dieses kleine Sortiment von 10 verschiedenen Fluo-Gummi- und Kunstoffperlen der Edelmarke Paladin entdeckte. Hauptfarben sind schwarz, gelb, neonrot/rosa und chartreuse in grössen von (grschätzt) 2-4 mm. Wollte meine Standardtuben aufgrund des vielen Wassers einfach auffälliger gestalten... Das Optimum einer annähernd vertüdelungsfreien Montage ist aber leider noch nicht erreicht.
Gruß

Florian

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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon Magellan » 05.08.2017, 22:16

Florian,

Da ich generell nur mit „freischwingenden Haken“ gebunden auf Waddington oder ähnlicher Basis auf Lachs fische:

Du kannst das ganze lediglich optimieren: nur wenigen false casts, casten bei beinahe null Wind, auch Einzelhaken haben eine geringere Tendenz des „fowlings“, dünnes bite tippet bzw. Hechtvorfach.

Ich selbst nutze nur Freischwingende Haken, allerdings eingeschlauft in Multifilament mit ordentlicher Tragkraft... Da kommt es unter „normalen Bedingungen nicht zum verheddern.

Gruss
Heiko
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon derflow » 05.08.2017, 22:53

Moin Heiko,

habs befürchtet - sauberer werfen und auf schönes Wetter warten :shock: . Nicht gerade mein Ding, da ich selten unter optimalen Bedingungen (viel Platz, kiesige,flache, geschützte Bereiche zum Waten) fischen kann. Muss wohl noch ein wenig tüfteln/weitersuchen
Gruß

Florian

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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon orkdaling » 06.08.2017, 08:27

moin moin,
Florian ,wuerde mich mal interessieren welche Tuben ueberschlagen. Wie ich schon schrieb kommt das selbst bei den Besten der Zunft vor, aber das hat auch was mit Fliegentyp und Wirbelstrømung zb im Kehrwasserzu tun.Kurze beschwerte schlagen nun mal schneller um als lange Tuben oder mit langer Schwinge.
Unter normalen Umstænden vertuedelt sich nichts wenn du ordentlich wirfst, mit und ohne Schlauch!
Zum Schlauch, den benutze ich zum Farbwechsel! Also unter normalen Bedingungen sind Fliegen mit schwarzer Schwinge angesagt die je nach Wassertemperatur und Truebung einen Einschlag von den kalten oder warmen Farben haben. Ich benutze diese Tubenrøhrchen http://www.veniard.com/s_product_images/Tube-C2.jpg in Alu und Kupfer wenns tiefer gehen soll.
Bei Bedarf schiebe ich nur ein Stueck andersfarbigen Schlauch auf die Tube. Das ist einfach,und du brauchst nur wenige Fliegen mitschleppen.
Gruss Hendrik
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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon Martin 1960 » 06.08.2017, 10:42

Hallo Florian,
einen guten Tag wünsche ich.

Bzgl. der Farben die unsere Fliegen fängiger machen ist ja auch das UV-Bindematerial eine Variante.
wobei eine Kombination aus "quitschenden" Fluofarben und "spärlichem" Einsatz von UV-Material eine gute Kombination ist.

Möchte hier nochmal auf das Thema/Buch "What fish see", von Kageyama, dieses hier, hinweisen, hat mir eine Menge an Anregungen gegeben.

Soweit ich weiß hat Herr Kageyama auch für Meps gearbeitet und die Farbe der Spinnerblätter mit entwickelt.

Deine Frage war aber, welche Montage weniger Verwicklungen bringt.

Wie schon geschrieben habe ich keine Erfahrung mit Tubenfliegen,
vermute aber das Tubenfliegen den Schwerpunkt nicht mittig habe, sondern wohl eher im "Kopfbereich".
Könnte mir vorstellen, wenn dann die Tube eintaucht und das Vorfach, bzw. die Montage nicht gestreckt ist "klappen" Haken und Tube zusammen und verhaken sich.

Dieses Phänomen hatte ich bei Borstenwurmfliegen.
Vorallem wenn ich diese, im "Kopfbereich" mit Tungsten/Wolfram noch beschwert hatte.
Eine Lösung war die Beschwerung weg zu lassen und als "hinteren" Haken ein dickdrähtiges/schwereres Modell zu verwenden
und als Basisschnur innerhalb der Fliege die Amnesia zu nehmen.

Vielleicht ist ein schwererer Haken, der den Schwerpunkt der Montage nach "hinten" verlagert, eine Lösung/Anregung?
Versuchsweise ein Doppelhaken?, oder auch ein Stück der steifen Amnesia-Schnur?
Freundlicher Gruss, Martin

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Re: Tubenfliege - mit oder ohne Schlauch?

Beitragvon derflow » 05.09.2017, 20:03

Moin,

vorab noch einmal vielen Dank für Eure Anregungen/Tips! Nach einer (dank Urlaub) intensiven Testphase möchte ich Euch meine Beobachtungen nicht vorenthalten und die für mich entscheidenden Faktoren einfach mal kurz aufgreifen:

- Tubenlänge unabhängig vom Material
Je länger die Tube umso besser und das in Relation zur Hakengrösse. Nimmt man zum Beispiel eine Tube mit 1cm Länge und knüpft hier einen 6er Drilling dran ist Ärger vorprogrammiert. Hakenform egal.

- Aufbau der Fliege
Je besser die Schwinge aufgebaut ist und "von Unten" durch Hecheln und einem entsprechendem Schwänzchen gestützt wird umso weniger Ärger.

- Vorfachstärke
Dieser Punkt macht in meinen Augen fast die halbe Miete aus. Gefischt habe ich ausschließlich an heimischen Gewässern rund um Bremen. Hier fische ich normalerweise Vorfachstärken von 0,24 - 0,30mm. Die absolute Grütze für freischwingende Haken. Durch einen gerätebedingten Wechsel auf Polyleader aus meinem Lachswaffenarsenal und purer Faulheit (keine Lust die Vorfachspitzen zu wechseln) fischte ich dann 0,36er - 0,43er Vorfächer - frei von Vertüdelungen.

Einen hier häufig genannten Grund wie den Wurffehler bzw die mangelnde Vorfachstreckung würde ich wenn die oben genannten Parameter stimmen komplett vernachlässigen. Fische hier teilweise unter widrigsten Umständen (heftiger Wind aus allen Richtungen, keine Möglichkeit zu Waten, Standpunkt durchaus mal 2 m oberhalb der Wasseroberfläche, dichter Uferbewuchs oder einfach mal ne Steinschüttung oder Spundwand im Nacken) , die oft keinen sauberen Wurf zulassen so dass die Strömung oder 1-2 Strips die Sache mit der Vorfachstreckung übernehmen müssen damit die Fliege sauber beim Fisch landet.
Gruß

Florian

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