Upside Down Fliegen - warum nicht immer?

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Upside Down Fliegen - warum nicht immer?

Beitragvon zeroces » 29.12.2003, 19:28

Hallo zusammen!
Man liest und und diskutiert auch immmer wieder darüber, daß bei herkömmlich gebundenen Fliegen (Trockenfliegen) sich der Hakenbogen und die Spitze für die naturgetreue Silouhette des nachgeahmten Nährtieres störend auswirken.
Besser sollen die Upside Down gebundenen Fliegen sein (hört man . . . .)

Gibt es eurer Meinung nach einen Grund oder mehrere Gründe, warum man nicht generell alle Trockenfliegen (sofern möglich ) als Upside Down bindet?

PS: Bin Wiedereinsteiger und kein Crack, steinigt mich also nicht gleich falls die Antwort doch "ganz klar" ist.

Gruß

Marcus
zeroces
 

Re: Upside Down Fliegen - warum nicht immer?

Beitragvon Thilo (NRW) » 29.12.2003, 20:40

weil der zusätzliche Bindeaufwand sich nicht bezahlt macht.






Original geschrieben von zeroces
Hallo zusammen!

Gibt es eurer Meinung nach einen Grund oder mehrere Gründe, warum man nicht generell alle Trockenfliegen (sofern möglich ) als Upside Down bindet?

Gruß

Marcus
Zuletzt geändert von Thilo (NRW) am 04.12.2005, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
Thilo (NRW)
 

Re: Re: Upside Down Fliegen - warum nicht immer?

Beitragvon Dirk Janßen » 30.12.2003, 23:20

Original geschrieben von Thilo (NRW)
weil der zusätzliche Bindeaufwand sich nicht bezahlt macht.

Gruß,
Thilo


Moin Thilo,
welcher zusätzliche Aufwand????

Ich versuch mal Statements zu USD zu bringen:

Trockenfliege
USD wäre top, da die Silhouette ohne den ins Wasser ragenden
Hakenbogen wesentlich besser wäre. Den Versuch so etwas zu
kreieren findest Du im Buch "Die Forelle und die Fliege" von Goddard und ?
Diese USD Trockenfliege hat "bloß" den Nachteil, dass sie beim Wurf
"propellert" und nach < 5 Würfen ein Vorfachwechsel angesagt ist:(.
Also USD und Trockenfliege beissen sich mE.

Naßfliege/Streamer
USD ist hier schon wesentlich einfacher umzusetzen, der obere Flügel der
Fliege sollte allerdings so dimensioniert sein, dass er das Ganze auch im Gleichgewicht hält.
Den gleichen Zweck wie USD erfüllen insbes. bei Streamern aber auch
Krautabweiser aus Monofil. Diese nehme ich bei Divern, bei
Haarflügelstreamern binde ich USD.

Nymphen
Am einfachsten nimmt man einen Jighaken (Nicht schlagen!;) ), damit die
Nymphe ganz dicht am Grund gefischt werden kann.


BTW: Bei uns im FliFi-Treff heiss es nicht USD sondern "andersrum":p .
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
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Beitragvon Friedemann » 31.12.2003, 00:25

Hi,
ich habe die upsidedown Trockenfliegen vor Jahren ausprobiert und
festgestellt dass die Fliegen irgendwie nicht richtig hakten.
Die Fehlbissquote war einfach zu hoch deshalb binde und fische ich sie
auch nicht mehr.
Beim Streamer sieht es anders aus. Da habe ich keinen Unterschied
feststellen können.
Gruß aus Hessen
Friedemann
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Beitragvon borlonimarco » 31.12.2003, 15:12

Hi,

Habe ebenso USD ausprobiert. Mußte aber feststellen, daß die Fehlbißquote sehr hoch war, und die Fängigkeit insgesammt auch nicht besser ist., als bei klassischen Fliegen. Wo man mehr rausholt, ist mit guter Präsentation und bei empfindlichen Fischen ultralanges Vorfach bis zu 4m.

Ich werde weiterhin klassische Bindeweisen fischen.

atl

Marco
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