Was zum Teufel ist das?

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Re: Was zum Teufel ist das?

Beitragvon Maqua » 24.01.2017, 08:35

henkiboy hat geschrieben:Die Federn sollen derzeit mit 2000 bis 2500 US $ pro Stück gehandelt werden hat man mir vor kurzem mal gesagt.

Hallo Detlef, was soll diese Aussage, mal abgesehen davon ob sie stimmt oder nicht, bewirken?
Ich denke wir haben reichlich unbedenkliche Bindematerialien zur Verfügung und im Falle dieser Feder wird einfaches Pfaugras den gleichen Zweck erfüllen.
Da muss man nicht mit solchen Aussagen die Neugier profitorientierter Menschen auf bedrohte Tierarten erwecken.
Gruss Manni
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Re: Was zum Teufel ist das?

Beitragvon Maggov » 24.01.2017, 09:38

Hallo Manni,

war vermutlich nicht Detlef's Intention aber mir ging ähnliches durch den Kopf.

Ich finde es irgendwo hart dass man sich derartige Federn auf den Haken fusselt und stelle mir vor das gute Stück bleibt dann im Baum... Das Ganze hatte mich sehr an eine Geschichte von Frank erinnert mit einer Fliege aus Löwenmähne...

LG

Markus
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Re: Was zum Teufel ist das?

Beitragvon AlexWo » 24.01.2017, 14:30

Mich erinnert das an ein Zahnarztehepaar aus Pullach! hahaha

https://m.youtube.com/watch?v=5RxY1j08JC4

Viel Spass

Alex
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Re: Was zum Teufel ist das?

Beitragvon henkiboy » 24.01.2017, 17:30

Hallo Leuts,
man kann einer Laus auch ein Loch in den ..... *zensiert* gucken. Scherz beiseite, und aus Überzeugung angemerkt: Ich denke nicht das es viele Leute gibt, die einen solch horrenden Preis für eine einzige Feder bezahlen würden. Es wird sicherlich auch nicht ein einziger Vogel mehr auf der Strecke bleiben, weil solche utopische Unsummen für eine banale Feder aufgerufen werden. Das man auch Fibern vom Pfau aus dem Bereich kurz unterhalb des Auges nehmen kann, hatte ich (nebenbei bemerkt) ja schon selbst erwähnt.
Ich zitiere mal (Quelle Wikipedia):"Die Populationsgröße wird auf 200.000 bis 240.000 Vögel geschätzt, nimmt aber stark ab. Vor allem die Zerstörung der Lebensräume und die Bedrohung durch Raubwild und verwilderte Hunde sind dafür verantwortlich. Zudem erbeuten indische und ostafrikanische Jäger pro Saison etwa ein Zehntel der Zugvögel auf ihrem Weg in die Hauptüberwinterungsgebiete. Die IUCN stuft den Jungfernkranich als „nicht gefährdet“ ein." Zitat Ende
Jetzt erschließt sich mir nur nicht warum die IUCN die Art als "NICHT" gefährdet einstufen sollte.
Generell gebe ich aber zu bedenken das wir als "Fliegenbinder" IMMER irgendwelches "Viechzeugs" auf dem Gewissen haben. Sei es nun Pfau, Hahn, Fasan, Reh oder sonst irgend einen Lieferanten von Bindematerial.
Derzeit sieht es sogar sehr schlecht aus für die Zukunft von uns Fliegenbindern. Was künftig alles durch CITES nicht mehr oder nur noch sehr beschränkt gehandelt werden darf, mag man bisweilen gar nicht glauben.......Pfau, Rebhuhn usw.. Bislang für uns noch alles selbstverständliche und alltägliche Materialien!
Für die Lachsfliegenbinder (klassische Muster) sieht es sogar aktuell schon sehr viel schlechter aus. Da ist ein Großteil der Materialien schon gar nicht mehr regulär zu bekommen und wenn doch (mit CITES - Bescheinigung), zu wirklich horrenden Preisen. Die Binder von klassischen Lachsfliegenmustern befinden sich derzeit da, wo der normale Fliegenbinder wohl in 2, 3, 4 oder 5 Jahren sein wird.

@ Maqua: Die Aussage sollte mit Sicherheit nichts "bewirken"....ich fand es a) nur erstaunlich das solche Kurse aufgerufen werden und b) hatte sie lediglich einen rein informativen Charakter - ich hätte sie auch weg lassen können bzw. keine konkrete Summenamgabe machen können - das ist wohl wahr.

Meine Feder stammt aus dem Nachlass eines verstorbenen Sinnesgenossen und wie gesagt.....ich werde den Teufel tun und das Ding zerrupfen. Vielmehr habe ich vor es zusammen mit dem Nachdruck des Kupferstiches "La Demoiselle de Numidie"zu Rahmen und in die Stube zu hängen.

liebe Grüße
Detlef
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen !
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