Anfüttern beim Fliegenfischen

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon AlexWo » 08.08.2013, 23:57

Hallo Achim!

Sag selbst, er hat geschrieben: "ich habe eine Garnele angeboten, weil ich gehört habe, dass wenn die Garnele in den Pool kommt, der Lachs sie entweder nimmt oder den Pool verlässt." So oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt.... Sehr reflektierend! hahahaha

Immer zu hat er zu verstehen gegeben, dass es ihm nur darum geht, seine Fangerfolge zu optimieren, nie darum, seine Fangerfolge auf eine ganz bestimmte Art zu optimieren, quasi fangen um jeden Preis.... Da musste ich also überhaupt keine Ferndiagnose stellen. Er hat sich selbst so dargestellt! Auch wie er die ProGuides und ihr Treiben an der Mörrum in den Schutz genommen hat, empfand ich als befremdlich!

Aromatisieren, Anfüttern!? So wie sich Bernd mit diesen Themen ausereinandergestzt hat, muss man ja schon befürchten, dass er seine, vielleicht unwissende Klientel, mit in Oystersause getränkten Fliegen versorgt um dann den Erfolg noch zu erzwingen! ;) Fangen um jeden Preis, mir zuwider!!!!

Mir geht er nicht ab....

Und wenn jemand so dünnhäutig ist, dass er das Forum verlassen muss, nur weil einige User anderer Meinung sind, naja, dann soll er halt. Nur weil jemand für jeden Wurf eine physikalische Formel parat hat, ist er noch lange kein guter Fischer, wie man unschwer auf seiner Seite sehen kann, anhand der vielen toten Fische....

Viele Grüsse !

Alex
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon Olaf Kurth » 09.08.2013, 07:06

@all:

Vermeidet bitte Spekulationen darüber, warum sich wer, wieso im Forum abgemeldet hat. Dieses „Nachkarten“ über Personen, die sich nicht mehr äußern können/wollen, sollte via PN geklärt werden. Danke für Euer Verständnis.

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon salat » 09.08.2013, 07:45

ich finde es auch schade ..

wie ich da so lese kommt mir ein gewisser Spruch in den Sinn von George Carlin:

"Never argue with an idiot. They will only bring you down to their level and beat you with experience."

:?

gruess
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon Olaf Kurth » 09.08.2013, 09:25

Harald aus LEV hat geschrieben:Und sag jetzt bitte keiner das gehe beim Fliegenfischen nicht. Geht doch! Meine langjährigen Erfahrungen als Gewässerwart und Fischereiaufseher haben mich eines Besseren belehrt. Ich kenne mittlerweile verschiedene Arten, teils plump, teils ausgeklügelt, aber effektiv. Jedoch verrate ich nicht wie es geht, weil ich keine Nachahmer haben möchte.

Mein Statement dazu: Absolutes No Go!

Gruß
Harald



Das sind auch meine Erfahrungen aus der Praxis, lieber Harald.

Von diversen Problemen mit nicht erlaubten Ködern (ob aromatisiert oder natürlichen Ursprungs) können sicher viele "Ehrenamtliche" hier im Forum Seiten lang berichten. Ich darf nicht vergessen, dass die wichtigste Hardware des Fliegenfischeres (mein Ich) noch aus der Steinzeit stammt und ich mich mit der Methode des Fliegenfischens ganz klar beschränke und eben nicht meinen Urinstinkten folge.

Obwohl - früher, also ganz früher, als jugendlicher, 13-jähriger Fischdieb fingen wir zu genau dieser Zeit die Bachforellen aus unseren Wildbächen mit den Händen. Wir hatten immer Salz und Pfeffer in der Lederhose dabei. Wir bastelten uns einen Grill aus frisch geschnittenen Haselnusszweigen und kurze Zeit später garten die leckeren Fische. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft und ja, wir waren Helden. Ich lernte die Hand-Fischerei von älteren Mitfischern und gab mein Wissen später weiter.

Anfüttern? Nein, das war gegen unsere jugendliche "Indianer-Ehre", ein No-Go!
Wir konnten jeden Fisch in seiner natürlichen Umgebung ohne irgendwelche Hilfsmittel fangen und darauf waren wir stolz!

Ich kann das übrigens immer noch............ und Hardy auch........ :mrgreen:

Btw, da ich den ein oder anderen Fisch gerne zum Essen einlade, weiß ich sehr genau, wie Fische schmecken, die längere Zeit an einer bestimmten "Futterstelle" leben. Das war nicht immer ein kulinarischer Hochgenuss, doch mittlerweile habe ich eine "Nase" dafür.


Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon sedge111 » 09.08.2013, 09:56

Olaf Kurth hat geschrieben:
Harald aus LEV hat geschrieben:Anfüttern? Nein, das war gegen unsere jugendliche "Indianer-Ehre", ein No-Go!
Wir konnten jeden Fisch in seiner natürlichen Umgebung ohne irgendwelche Hilfsmittel fangen und darauf waren wir stolz!



Servus Olaf,

auch ich habe eine ausgeprägte kriminelle Schwarzfischervergangenheit! :smt004

Mein Kumpel und ich verbrachten jedes Wochenenden an einem magischen Bach, 3 m breit, nur Wildfische maximale Größe 30 cm.

Das waren wahrscheinlich die intensivsten Angelerlebnisse meines Lebens . Jedoch hatten wir nicht ansatzweise eine so edle Herangehensweise wie Ihr damals. Unsere Devise lautete, der Fisch muss raus, egal wie. Wurm, Heuhüpfer, Spinner, per Hand unterm Stein....? Alles recht!!!

Und das Beste dabei war, dass wir null schlechtes Gewissen hatten. Vielleicht weil es damals für uns kein FF-Forum oder FF-Magazin gab, welches uns gesagt hätte, dass wir eigentlich ganz böse Jungs sind!!!

Grüße!

Tom
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon Achim Stahl » 09.08.2013, 10:31

Moin Alex,

AlexWo hat geschrieben:Hallo Achim!

Sag selbst, er hat geschrieben: "ich habe eine Garnele angeboten, weil ich gehört habe, dass wenn die Garnele in den Pool kommt, der Lachs sie entweder nimmt oder den Pool verlässt." So oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt.... Sehr reflektierend! hahahaha

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Aromatisieren, Anfüttern!? So wie sich Bernd mit diesen Themen ausereinandergestzt hat, muss man ja schon befürchten, dass er seine, vielleicht unwissende Klientel, mit in Oystersause getränkten Fliegen versorgt um dann den Erfolg noch zu erzwingen! ;) Fangen um jeden Preis, mir zuwider!!!!

Mir geht er nicht ab....

Und wenn jemand so dünnhäutig ist, dass er das Forum verlassen muss, nur weil einige User anderer Meinung sind, naja, dann soll er halt. Nur weil jemand für jeden Wurf eine physikalische Formel parat hat, ist er noch lange kein guter Fischer, wie man unschwer auf seiner Seite sehen kann, anhand der vielen toten Fische....

Viele Grüsse !

Alex


Der gravierende Unterschied besteht wohl darin: Ich kenne die Person über die ich schreibe seit Jahren sehr gut und muß in seine Postings nichts hineininterpretieren. Hättest du dich auch nur ein einziges Mal mit jemandem unterhalten, der schon mal mit Bernd gefischt hat, wüsstest du, wie weit du daneben liegst. Toleranz gegenüber den Methoden, die andere anwenden, heißt noch lange nicht, dass man sie selbst praktiziert. Auch Dinge, die man aus reiner fischereilicher Neugier ausprobiert, um herauszufinden, wie Fische zum Beispiel auf Geruchsstoffe oder auf natürliche Garnelen reagieren, dienen oft dem Verständnis, "wie die Fische ticken" und bedeuten nicht, dass man in Zukunft mit Garnelen fischt oder seine Fliegen in Krabbenöl tunkt. Hast du noch nie einen Grashüpfer, einen Wurm oder ein Stückchen Brot ins Wasser geworfen, um zu sehen, wie die Fische darauf regieren, ob sie es nehmen? Ich schon, aus reiner Neugier. Trotz ausgesprochen positiver Reaktionen der Fische auf diese Angebote, habe ich aber nie daran gedacht, nun mit Naturködern zu fischen. Ich weiß jetzt aber, wie ich meine künstlichen Hopper am besten präsentiere und habe erfahren, dass die angeblich so super selektiven Forellen an einem bestimmten Gewässer in Wahrheit gar nicht so selektiv sind und während des Schlupfes auch auch einen ins Wasser gefallenen Wurm nehmen. Fische ich deshalb mit Regenwürmern? Nein! Aber ich fange manchmal Fische mit einer fetten Steinfliegenimitation, obwohl die Fische angeblich nur auf 20er CDCs steigen...

Mal ehrlich Alex: Wenn du wüsstest, dass eines deiner Bindematerialien einen Geruch ausströmt, der die Fische vergrämt, würdest du es weiter benutzen oder durch ein anderes ersetzen? :doubt:


Viele Grüße!


Achim
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon Olaf Kurth » 09.08.2013, 11:00

sedge111 hat geschrieben:Und das Beste dabei war, dass wir null schlechtes Gewissen hatten.



Nöö, das hatten wir damals auch nicht, lieber Tom, aber willkommen im Club!

In den großen Sommerferien ging es oft auf Tour. Unsere Bäche waren voller Fisch; ich erinnere mich an einen sehr großen überhängenden Baum aus dessen unterspülten Wurzeln ich acht oder zehn Bachforellen raus holte. Kleinere Fische konnten wieder schwimmen, nur die zwei größten nahm ich mit. Ungefährlich war das Ganze allerdings nicht. Aus einem Nachbardorf fischten eine Woche später ebenfalls wilde Jungs mit der Hand an unterspülten Ufern. Einer von ihnen geriet dabei in den Bau einer Wanderratte.

Im kalten Wasser merkt man nach einiger Zeit nicht immer genau, ab welchem Zeitpunkt man vom Wurzelgeflecht ausgehend noch oben aus dem Wasser gerät und die Hände sich wieder über Wasser befinden. Der Junge wurde von einer großen Wanderratte in den Finger gebissen, das Tier wurde totgeschlagen und mit der Ratte am Finger fuhr der Vater seinen Sohn wenig später ins Krankenhaus. Vorsichtshalber wurde das erste Glied des Mittelfingers an der rechten Hand amputiert, das war nicht lustig. Nach dieser Geschichte interessierten wir uns mehr und mehr für Angelruten, Schnüre, selbstgebastelte Schwarzfischerstecken und ähnliches ...........

Ich erinnere außerdem, dass ich mit umfunktionierten Sicherheitsnadeln als Haken und Drachenschnur spätabends die ein oder andere Forelle aus einem Weiher klaute. Petrus wird mir später wegen der jugendlichen Missetaten ganz bestimmt den Eingang ins Fliegenfischer-Paradies in "Kaya-Yanar-Manier" verwehren und sagen: "Ey Doo, du komms hier net rein!" :roll:
Das macht aber gar nichts, dann rufe ich seine Frau an, ich hab' ja ihre Handynummer................

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon AlexWo » 09.08.2013, 14:45

Achim Stahl hat geschrieben:Moin Alex,

AlexWo hat geschrieben:Hallo Achim!

Sag selbst, er hat geschrieben: "ich habe eine Garnele angeboten, weil ich gehört habe, dass wenn die Garnele in den Pool kommt, der Lachs sie entweder nimmt oder den Pool verlässt." So oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt.... Sehr reflektierend! hahahaha

Immer zu hat er zu verstehen gegeben, dass es ihm nur darum geht, seine Fangerfolge zu optimieren, nie darum, seine Fangerfolge auf eine ganz bestimmte Art zu optimieren, quasi fangen um jeden Preis.... Da musste ich also überhaupt keine Ferndiagnose stellen. Er hat sich selbst so dargestellt! Auch wie er die ProGuides und ihr Treiben an der Mörrum in den Schutz genommen hat, empfand ich als befremdlich!

Aromatisieren, Anfüttern!? So wie sich Bernd mit diesen Themen ausereinandergestzt hat, muss man ja schon befürchten, dass er seine, vielleicht unwissende Klientel, mit in Oystersause getränkten Fliegen versorgt um dann den Erfolg noch zu erzwingen! ;) Fangen um jeden Preis, mir zuwider!!!!

Mir geht er nicht ab....

Und wenn jemand so dünnhäutig ist, dass er das Forum verlassen muss, nur weil einige User anderer Meinung sind, naja, dann soll er halt. Nur weil jemand für jeden Wurf eine physikalische Formel parat hat, ist er noch lange kein guter Fischer, wie man unschwer auf seiner Seite sehen kann, anhand der vielen toten Fische....

Viele Grüsse !

Alex


Der gravierende Unterschied besteht wohl darin: Ich kenne die Person über die ich schreibe seit Jahren sehr gut und muß in seine Postings nichts hineininterpretieren. Hättest du dich auch nur ein einziges Mal mit jemandem unterhalten, der schon mal mit Bernd gefischt hat, wüsstest du, wie weit du daneben liegst. Toleranz gegenüber den Methoden, die andere anwenden, heißt noch lange nicht, dass man sie selbst praktiziert. Auch Dinge, die man aus reiner fischereilicher Neugier ausprobiert, um herauszufinden, wie Fische zum Beispiel auf Geruchsstoffe oder auf natürliche Garnelen reagieren, dienen oft dem Verständnis, "wie die Fische ticken" und bedeuten nicht, dass man in Zukunft mit Garnelen fischt oder seine Fliegen in Krabbenöl tunkt. Hast du noch nie einen Grashüpfer, einen Wurm oder ein Stückchen Brot ins Wasser geworfen, um zu sehen, wie die Fische darauf regieren, ob sie es nehmen? Ich schon, aus reiner Neugier. Trotz ausgesprochen positiver Reaktionen der Fische auf diese Angebote, habe ich aber nie daran gedacht, nun mit Naturködern zu fischen. Ich weiß jetzt aber, wie ich meine künstlichen Hopper am besten präsentiere und habe erfahren, dass die angeblich so super selektiven Forellen an einem bestimmten Gewässer in Wahrheit gar nicht so selektiv sind und während des Schlupfes auch auch einen ins Wasser gefallenen Wurm nehmen. Fische ich deshalb mit Regenwürmern? Nein! Aber ich fange manchmal Fische mit einer fetten Steinfliegenimitation, obwohl die Fische angeblich nur auf 20er CDCs steigen...

Mal ehrlich Alex: Wenn du wüsstest, dass eines deiner Bindematerialien einen Geruch ausströmt, der die Fische vergrämt, würdest du es weiter benutzen oder durch ein anderes ersetzen? :doubt:


Viele Grüße!


Achim



Hallo Achim,

klar werfe ich mal Brot von ner Brücke, dann aber keine Brotfliege hinterher, ich garniere auch keine Francis mit einer echten Garnele um zu erfahren wie Fische ticken!
Ich füttere nicht an und aromatisiere nicht, bin ich deshalb ein Idiot?

Ich mach mir keine Gedanken über Düfte von Bindematerialien, da ich bisher immer gut gefangen habe ohne zu wissen was meine Fliegen für Düfte verbreiten. Wenn ich allerdings wüsste, dass meine Fliegen einen Duft vebreitet, der Fische abschreckt, würde ich die Fliege gründlich waschen oder wechseln. Nur wie gesagt, es hat sich bisher das Problem nicht gestellt! :) Auch ist es so, dass ich, wenn ich aromatisiere, nicht weiss, ob meine Fliege wegen ihres eigentlichen Geruches abgelehnt wurde oder der neue Duft den Fisch angelockt hat, so dass das keinerlei Aussagekraft hat.... Nur mal so zu Deinem letzten Satz.

Abschliessend nochmal zu meiner Einstellung: Gezielt auf Absteiger fischen, anfüttern, teasern, aromatisieren, Tauchschaufeln auf Streamern, Spinnfliegen, Jigs die die auf dem Gras abgelegte Fliegenschnur mitziehen usw. oder Fliegen die die Aufgabe der Fliegenschnur übernehmen , all das ist für mich kein Fliegenfischen!

Wenn ich mit einer Garnele fischen will, dann fisch ich damit, warum auch nicht?!?

Schönes Wochenende

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Re: Anfüttern beim Fliegenfischen

Beitragvon Harald aus LEV » 09.08.2013, 15:45

Hallo Tom,

sedge111 hat geschrieben:auch ich habe eine ausgeprägte kriminelle Schwarzfischervergangenheit! :smt004


Wer nicht? :)

sedge111 hat geschrieben:Und das Beste dabei war, dass wir null schlechtes Gewissen hatten. Vielleicht weil es damals für uns kein FF-Forum oder FF-Magazin gab, welches uns gesagt hätte, dass wir eigentlich ganz böse Jungs sind!!!


Und wahrscheinlich, weil man, wenn man erwischt worden wäre, höchstens ein paar hinter die Löffel bekommen hätte und nicht direkt nach der Polizei gerufen wurde.

Gruß
Harald
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