Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

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Re: Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

Beitragvon gespliesste » 06.07.2011, 23:06

Hallo Frank,

Frank. hat geschrieben:Moray McLaren! Gibt es unter dem Titel Wenn die Rolle singt: Erinnerungen eines Sportfischers sogar auf deutsch (erschienen 1955).


Wow, das Buch habe ich glaube ich nicht. Wurde das vielleicht auch als CD veröffentlicht :-({|= ?

LG,

Olaf
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Re: Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

Beitragvon Maggov » 07.07.2011, 00:02

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Markus!

Auch das dezente Schnurren einer "Golden Sovereign" ist Musik :mrgreen:

freundlichst
Gebhard


jaja.... schon wieder auf die Tastatur gesabbert...

aber 'ne Rolle mit Bremse... ich weiß ja nich... :wink:

LG

Markus
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Re: Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

Beitragvon Bernd Ziesche » 07.07.2011, 14:25

Hallo :)

Dieser Thread erinnert mich sehr schön an ein Bild, welches seinerzeit im Fliegenfischer veröffentlicht wurde. Es zeigte einen Fliegenfischer, der - am Ufer liegend - über seine Watschuhe hinweg einen GROSSEN Schwall mit aller Gelassenheit fotografiert (beobachtet) hatte.
Jochen Schück stellte zur Frage, welch Gedanken dieses Bild beim Betrachter hervor rief.
Die Reaktionen der Leser waren sehr unterschiedlich.
Im Wesentlichen gab es die eine Gruppe, welche in dem Bild die Gelassenheit des erfahrenen Fliegenfischers sah, welcher längst nicht mehr jeden Fisch fangen musste/wollte und lieber entspannt liegen blieb und jenen Anblick (mit den Gedanken an bereits gefangene Fische) genoß.
Und die andere Gruppe sah jemanden, der jenes typische Feuer eines Lachsfischers verloren oder nie besessen hatte, welches den Antieb für das Ertragen etlicher Strapazen und den immer wieder kehrenden Kampf zum gefangenen Lachs nährt.

Für mich selbst halte ich es so, dass ich nicht jeden Fisch fangen muß, und darüber hinaus viele Fische gerne wieder schwimmen lasse. Dies empfinde ich komplett losgelöst von der gewählten Methode als eine (für mich) gute Einstellung.
Wenn ich solch Verhaltensweise bei einem Wurmfischer beobachte, finde ich das prima.

Die Einschätzung Fliegenfischer seien elitär, finde ich schade. Dieser Thread verdeutlicht glaube ich teilweise, wie solch Einschätzung möglicherweise historisch gewachsen ist?!
8)

Gruß
Bernd

p.s. Sehr schöner Beitrag, Olaf!
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Re: Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

Beitragvon Magallan » 07.07.2011, 16:55

Hallo

Bernd schrieb:

Die Einschätzung Fliegenfischer seien elitär, finde ich schade. Dieser Thread verdeutlicht glaube ich teilweise, wie solch Einschätzung möglicherweise historisch gewachsen ist?!


Nein, historisch nicht unbedingt, aber als ein Leser der durchaus nicht ungerne phlosophische Themen angeht, muss ich mit bedauern feststellen nicht auf diesen exellent verfassten und rezitierten Beitrag von Markus eingehen zu können. Nicht weil ich kein Vertrauen in seine Englischkentnisse hätte, sondern weil mir schlicht und einfach diese antiquare Literatur nicht zur Vefügung steht um mich selbst in diese einzulesen. Sie steht scheinbar nur der kleinen elitären Gilde zu verfügung :wink:

Nun denn, zugegeben, eine Polbrille nenne ich nicht mein Eigen Olav, wäre aber sicherlich nicht unangebracht bein Blick in einige meiner "Richard Wheatley Of England Fliegendosen".

So genug geschrieben, muss wieder zurück an meinen Antiquaren Bindestock um die size 1/ 0 CHERNOBYL zu beenden, die ich den Patagonischen Forellen stromauf sevieren werde.


Gruss Heiko
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Re: Definitorische Probleme bei Trockenfliegenpuristen...

Beitragvon Maggov » 08.07.2011, 09:35

Servus Heiko,

die Entschuldigung lasse ich nur bedingt gelten denn die Bücher gibt es alle auch in neuer Auflage (die singende Rolle (sowohl als Buch als auch als Rolle) mal aussen vor).

Was ich jedoch sofort akzeptiere ist dass Du Fischen und Binden musst, dass sollte stets vor allen Argumenten hier im Vordergrund stehen: Am Ende des Tages sind wir Fischer, nicht mehr und nicht weniger.

Ausserdem fischst Du ja Stromauf ;)

LG

Markus
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