Die Schneider und ihre Ausreden.....

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon tomhaus » 30.09.2014, 19:02

Olaf Kurth hat geschrieben:
tomhaus hat geschrieben:Aber was mir immer gfallen hat : Ich saß beim Angeln an den örtlichen Gewässern, da kam immer irgendwer und hat gefragt, ob sie denn beissen würden..
auf mein enttäuschtes "nein" kam immer: ja logisch!!!
- das Wasser is zu kalt/warm/hoch/tief/klar/dreckig/
-das Wetter is zu kalt/warm
-der Luftdruck is zu hoch/tief
-die Tageszeit zu früh/spät
-der Mond is zu stark/schwach
-die Köder sowieso immer falsch, entweder für die Jahreszeit oder den Fisch im Allgemeinen oder just an dem Tag

und die Schmankerl: wenn der Böhmische Wind weht, fängt man nie... Solange der Holunder blüht, beissen keine Fische...bei zunehmendem Mond
fressen Fische nix usw usw usw



Das sind doch schon mal sehr gute Gründe, lieber Tom,

die jedem neutralen Beobachter einleuchten müssten. Ich würde noch die Korreoliskraft der Erde, die unterschiedlichen Magnetfelder auf dem Planeten und mögliche Sonnenstürme und ihre Auswirkungen hinzuzählen - jeder einzelne Aspekt, oder in Kombination, dürfte für die Unwilligkeit der Fische ausreichen.

Nie, never, gar niemals würde ich die Gründe bei mir suchen....... Hallo???? Das geht gar nicht....... 8) :lol:

Wenn ich mal nichts fange, dann ist das ganz genau so von mir gewollt, basta.

Liebe Grüße,

Olaf



Das is gut, das muss i mir merken!!! =D> =D>

Wenn einer fragt, dann sag ich: Nein, sie beissen nicht, und ich hoff, das wird sich auch nicht ändern! Ich bin extra bei abnehmendem Mond und Ostwind an ein Gewässer gegangen, das zu kalt und zu hoch ist, und fische mit einem Köder, der überhaupt gar nicht fängig ist... Sollte sich doch ein Fisch erdreisten und anbeissen wollen, zwicke ich den Haken ab.! :D
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Talisman » 03.03.2015, 14:11

Hallo tomhaus,
tomhaus hat geschrieben:Aber was mir immer gfallen hat : Ich saß beim Angeln an den örtlichen Gewässern, da kam immer irgendwer und hat gefragt, ob sie denn beissen würden..
auf mein enttäuschtes "nein" kam immer: ja logisch!!!
- das Wasser is zu kalt/warm/hoch/tief/klar/dreckig/
-das Wetter is zu kalt/warm
-der Luftdruck is zu hoch/tief
-die Tageszeit zu früh/spät
-der Mond is zu stark/schwach
-die Köder sowieso immer falsch, entweder für die Jahreszeit oder den Fisch im Allgemeinen oder just an dem Tag

und die Schmankerl: wenn der Böhmische Wind weht, fängt man nie... Solange der Holunder blüht, beissen keine Fische...bei zunehmendem Mond
fressen Fische nix usw usw usw


Bei den vielen Gründen scheint es fast an ein Wunder zu grenzen, das wir schon Fische gefangen haben.
Das müssten dann eigentlich suizide Entscheidungen der Fische sein, um der Eintönigkeit ihres Gewässers zu entkommen oder so ähnlich.
Man könnte meinen wir seien besser bedient, wenn wir unsere Freizeit mit einem guten Buch am Wasser verbringen würden,
als so viel Geld für eine Angelausrüstung auszugeben um uns diesen extem widrigen Umständen entgegenzustellen.
Deswegen wohl auch immer wieder diese mitleidigen Blicke der Spaziergänger die schon wissen was wir hier gerade anfangen zu erahnen.

Doch das wir es trotzdem tun zeichnet uns ja gerade aus, -auch wenn ich manchmal nix fange, (natürlich nur) weil an dem Tag der Wasserstand so niedrig ist. :wink:

Liebe Grüße,
Peter
Zuletzt geändert von Talisman am 04.03.2015, 05:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Seeadler » 04.03.2015, 05:17

Hallo,

grade auf Forellen habe ich immer wieder Stunden am Tag oder manchmal bestimmte Tage erlebt, an denen nichts geht. Interessant, dass das dann oft Zeiten sind, bei denen auch bei anderen, die mit am Fluss waren nichts, aber auch gar nichts, ging. Es gibt also denke ich schon typische Schneiderzeiten. Wenn 4 Leute die sonst gut fangen dann während eines Nachmittags bis zum Abendsprung allesamt nichts fangen, können nicht alle typische Schneiderfischer sein :) Manchmal hats aber auch nicht mit der Tageszeit sondern mit einem vorangegangen Hochwasser etc zu tun. Wenns dann wieder läuft dann fangen plötzlich alle...

Gebetsroither hat geschrieben dass in Phasen in denen die Fische nicht beißen, wenigstens das Werfen sich ungemein verbessert. Umgekehrt hat er auch geschrieben, wenn die Forellen "schlafen" muss man sie eben "wecken". Sein Geheimmittel als reiner Trockenfliegenfischer war da dann wohl die "geschlitterte Sedge".

Der schlimmste Schneider-Grund aber ist meiner Meinung nach immer Ungeduld und sich nicht genügend auf die Situation am Wasser einlassen.. Wer Angst hat Schneider zu werden, wird's garantiert, so meine Schneider-Theorie :D

Grüße,
Daniel

PS: Es gibt einen Fluss an dem ich einen super Gumpen kenne, und schon die unglaublichsten Fisch-Beobachtungen dort machen konnte, die manche vielleicht fast als Angler-Latein abtun würden. (Zb einen Huchen - ich fischte auf Forellen, die ich sah - der mit der Schnauze prüfend auf 5cm an meinen Watschuh herangeschwommen kam, viele Sekunden, oder eine Ewigkeit dort verharrte und gemächlich, wie ein U-Boot, wieder abdrehte...) An diesem Gumpen habe ich noch nie gefangen und nie auch nur einen Biss bekommen ("Zupfer" warn dabei). Äschen hab ich dort buckeln sehen, eine ganze Schule, Barben wie kleine Baumstämme bewegungslos am Grund, und Forellen, soooo groß! Von allen Seiten hab ich den Gumpen befischt, vom unwegsamen Steilufer, vom flachen Ufer, aus dem mannshohen Gras, immer wieder die Fliege im schwierigen Kehrwasser platziert, den Gumpen von vorne und hinten aufgerollt - - - nichts! (Und ja, an anderen, weniger spektakulären Gumpen im selben Fluss geht's!)
Das ist mein liebster und gefürchtetster persönlicher "Schneider-Gumpen", mein Fliegenfischer-Waterloo... Aber wartet nur, diese Saison.... :doubt: :wink:
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Michl » 04.03.2015, 11:08

Hallo,
Schneider bleiben ist ja im Normalfall kein Problem.
Wen man allein am Wasser ist, oder die Mitfischer auch nix fangen ist das völlig entspannt.
Das kann viele Gründe haben, wie weiter vorne schon beschrieben, echte und, wie man bei uns sagt, "hergschwätzte".

Was richtig fies ist, wenn die Mitfischer fangen und man selber nicht.
Obwohl man augenscheinlich alles genauso macht wie die anderen auch.
Gleiche Fliege, gleiches Vorfach, gleiche Stelle sogar, vom freundlich grinsenden (schadenfrohen) Kollegen selbstlos angeboten.

Hatte ich schon, bei mir und auch bei Kollegen erlebt.
Da steigt der Blutdruck.
Letztes Jahr waren wir zu dritt am Flüsschen, 2 haben gefangen einer nicht, am Können lag es auch nicht, wir fischen schon Jahre zusammen.
Zum Glück war das diesmal nicht ich.
Der betroffene Kollege hat irgendwann seine Rute in die Hecke geschmissen und für den Tag eingestellt.

Sowas ist für mich ein Rätsel, negatives Karma wäre da wohl die einzige Erklärung.
Oder die Götter haben ihren lustigen Tag.

Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Hans. » 04.03.2015, 16:52

Mir ist es egal, ob ich was fange oder nicht. Deshalb brauche ich auch keine Ausreden. 8)

Mist, ausgerechnet jetzt weiß ich nicht mehr, wie man die Signatur löscht... :oops:
Gefühlsmäßig ist der Unterschied zwischem einem Fisch und keinem Fisch eine der weitesten Entfernungen im Universum. David Profumo
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Olaf Kurth » 04.03.2015, 20:53

Seeadler hat geschrieben:
PS: Es gibt einen Fluss an dem ich einen super Gumpen kenne, und schon die unglaublichsten Fisch-Beobachtungen dort machen konnte, die manche vielleicht fast als Angler-Latein abtun würden. (Zb einen Huchen - ich fischte auf Forellen, die ich sah - der mit der Schnauze prüfend auf 5cm an meinen Watschuh herangeschwommen kam, viele Sekunden, oder eine Ewigkeit dort verharrte und gemächlich, wie ein U-Boot, wieder abdrehte...) An diesem Gumpen habe ich noch nie gefangen und nie auch nur einen Biss bekommen ("Zupfer" warn dabei). Äschen hab ich dort buckeln sehen, eine ganze Schule, Barben wie kleine Baumstämme bewegungslos am Grund, und Forellen, soooo groß! Von allen Seiten hab ich den Gumpen befischt, vom unwegsamen Steilufer, vom flachen Ufer, aus dem mannshohen Gras, immer wieder die Fliege im schwierigen Kehrwasser platziert, den Gumpen von vorne und hinten aufgerollt - - - nichts! (Und ja, an anderen, weniger spektakulären Gumpen im selben Fluss geht's!)
Das ist mein liebster und gefürchtetster persönlicher "Schneider-Gumpen", mein Fliegenfischer-Waterloo... Aber wartet nur, diese Saison.... :doubt: :wink:




Ein wunderbares Postscriptum, lieber Daniel,

vielleicht ist Dein "Schneider-Gumpen" längst zu einer verschworene Gemeinschaft geworden. Ich stell mir das gerade vor, wie Dich der "Chef-Huchen" gründlichst bis auf wenige Zentimeter inspiziert und dann gelangweilt abdreht. Er hat seinen Mitbewohnern längst Meldung gemacht, hat Dich unter Wasser ausgelacht und den anderen Fischen dadurch seine Dominanz demonstriert. Wir können das vermutlich nicht mehr wahrnehmen, aber es ist ganz bestimmt so. :wink:

Vor vielen Jahren habe ich in der Salzach bei Salzburg was ähnliches erlebt: Bis auf wenige Meter näherte ich mich zwei vermeintlichen Baumstämmen in Ufernähe. Bei näherem Hinsehen fiel meine Kinnlade in Richtung Watschuhe runter, ich stand vor zwei Riesen-Huchen. Die Tiere müssen mich wahrgenommen haben, sie waren offensichtlich im Laichgeschäft und ließen mich 'links liegen'. Sehr, sehr vorsichtig, aber immer noch staunend trat ich den Rückzug an. Das sind Momente, die erzähle ich noch in hundert Jahren.....

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Seeadler » 05.03.2015, 04:26

Hallo Olaf,

ganz ähnlich hab ich mir meine Schneider-Überlegungen zu dem besagten Gumpen gemacht. Er scheint mir ein Fisch-Wohnzimmer zu sein, da sammelt man sich, aber das Esszimmer is woanders, deswegen beißt keiner auf meine zig fach dargebotenen Fliegen.

Über dem Gumpen ist eine langgezogene flache Rausche, die wohl nur bei hohem Wasser einfach zu überwinden ist. Unterhalb des Gumpens mehrere hundert Meter relatives Flachwasser, eher strukturlos, mit Deckungsmöglichkeiten höchstens an den Uferblöcken oder am Uferbewuchs.
Dieser Gumpen scheint mir tatsächlich das Wohnzimmer zu sein. Und dort ißt man wohl nur selten. Zur Essenszeit wird er dann verlassen. So also erkläre ich mir meinen Schneider Gumpen, bzw. rede mein "schneidern" dort schön. Vielleicht wollen nicht nur, sondern sollen auch die Fische dort einfach ihre Ruhe haben...

Mich würde es nicht wundern, wenn die da sogar untereinander "Burgfrieden" halten, wie man es von Dachsen und Füchsen kennt, die den gleichen Bau teilen, sich dort nicht bejagen oder vergraulen, oberirdisch dann aber schon... So, langsam vermischen sich hier also Angler- und Jägerlatein, liegt vielleicht am Rotwein zu später Stunde, ich gebe nun ab an andere Schneider-Spezialisten!

Viele Grüße
Daniel
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Talisman » 08.03.2015, 17:22

OLDBOY hat geschrieben:
Sehr auffällig, wie ich finde, schafft es durchaus ein Grossteil der mitfischenden Bevölkerung nicht, einfach mal die Wahrheit auszusprechen und den ausbleibenden Erfolg bei sich selbst zu suchen.....

Ich kann es nicht mehr höhren... ahhhh zu warm, zu früh... bla bla bla.....
eine Frage die mir unter den Nägeln brennt, wer fasst sich an die eigene Nase und gibt offen zu, heute habe ich es aus eigenem Unvermögen unter " normalen " Umständen nicht geschafft, einen einzigen Fisch zu fangen.... ??????


Hallo Oldboy,

dein Eintrag hat mich zum Nachdenken gebracht.

Mein erster Reflex auf die Frage nach dem Eingestehen des eigenen Unvermögens war die das ich sofort dachte,
wenn ich was falsch gemacht habe dann bin ich mir auch dessen bewusst.
Als ich mich dann daran zu erinnern versuchte, welche gravierenden Fehler ich am Wasser bisher gemacht habe
die dann dazu geführt haben das ich als "Schneider" nach hause gegangen war....viel mir keiner ein. :D

Natürlich habe ich Fehler gemacht z.B. bei der Meerforelle die ich in meinem Eifer zu früh in den Ketscher führen wollte
und die dann abtauchte, so das ich die Schnur frei schlug.
Das sind Fehler die sind offensichtlich und ich denke die gestehen wir uns auch alle ein und ohne das Eingeständnis
hätte ich es in der Folgezeit ja auch nicht besser machen können. Eben aus Fehlern lernen.

Aber wenn wir nach bestem Wissen und Gewissen alles richtig gemacht haben und doch ohne einen Biß nach hause gehen,
dann halte ich es wie die Jäger. Dort existiert das "Jagdglück". Ich habe dann anscheinend an dem Tag kein "Angelglück" gehabt,
zur falschen Zeit am falschen Ort...
und eigentlich auch kein Wunder, da an dem Tag dort auch Niedrigwasser war. :wink:

Liebe Grüße
Peter
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon matthias z. » 10.03.2015, 16:55

Hallo,

meine Ausrede ist, dass ich nie gestern am Wasser bin/war. Ich war dieses Jahr 5mal an der Ostsee zum Meerforellenangeln und 3mal habe ich gehört: "Gestern war es an dieser Stelle sehr gut. Da hat jeder gefangen. Ich hatte 8, 12, 15 (oder beliebige andere Fanasiezahl) Meerforellen". Ich kann es nicht mehr hören :wink: .

Ach ja, ich habe natürlich fast nichts gefangen.

Tight lines,

Matthias
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon CHAW » 11.03.2015, 18:25

Servus

Ich brauche auch keine Ausreden, ich sag einfach ich bin zum Werfen üben am Wasser und schon ist alles gut.


Gruß Andreas
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon Hans. » 12.03.2015, 09:41

matthias z. hat geschrieben:Hallo,

meine Ausrede ist, dass ich nie gestern am Wasser bin/war. Ich war dieses Jahr 5mal an der Ostsee zum Meerforellenangeln und 3mal habe ich gehört: "Gestern war es an dieser Stelle sehr gut. Da hat jeder gefangen. Ich hatte 8, 12, 15 (oder beliebige andere Fanasiezahl) Meerforellen". Ich kann es nicht mehr hören :wink: .

Ach ja, ich habe natürlich fast nichts gefangen.

Tight lines,

Matthias


An meinem Bach: "Gerade eben habe ich eine 45er verloren!!!!!!!"

Kann ich auch nicht mehr hören...

TL
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon CPE » 12.03.2015, 12:44

Ich zitiere H. Patterson: "@FlyFisherHank: "It's just good to get outside" is code for "no, I haven't caught any fish today." #Hambone -Hank"

Gruß, Norbert


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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon OLDBOY » 13.03.2015, 23:04

Manchmal sind auch einfach keine Fische drin in dem alten Tümpel.... Der schwarze Vogel.....
The beauty of fly fishing and our sport has very little to do with the size of the fish we catch. Instead, this attraction is found in the places that fishing takes us - those that are close to home and others that are halfway around the world.
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon cdc » 17.03.2015, 14:38

Wenn es dann immer so einfach ist einen erfolgreichen Angeltag zu erleben, würde mir persönlich der Reiz fehlen... Ich will doch den Fisch fangen und nicht umgekehrt... Man kann es sich einfach machen und es ganz entspannt sehen oder dem Misserfolg analysieren...
Oftmals sind die Ausreden nur so daher gesagt... Es gibt Gewässer da fangen alle und andere sind sehr heikel und fordern einen alles ab...

Gruß Jürgen
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Re: Die Schneider und ihre Ausreden.....

Beitragvon matthias z. » 18.03.2015, 14:10

Hallo Hans,

CHAW hat geschrieben:An meinem Bach: "Gerade eben habe ich eine 45er verloren!!!!!!!" Kann ich auch nicht mehr hören...


........wenn es nur so wäre, wäre es ja nicht so schlimm.

Also an einem Bach, den ich auch befische wurde am Montag gerade ein 46er Bachsaibling gefangen......wurde mir mit Fotobeweis gesendet usw. Na, und wer wahr wohl am Montag nicht am Wasser..........genau, ich war nicht am Bach!! :(

Tight lines,

Matthias
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