Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon AlexWo » 15.03.2013, 22:08

Joerg Giersbach hat geschrieben:Hallo!
Na Klasse, Simms von oben bis unten, eine Sage,T & T, Burckheimer, etc.,etc.,u. Rolle für einen halben Monatslohn, und was weis ich noch alles,- und das alles auf Pump?
Was meint ihr, was der eventuelle Kollege am Wasser neben dir Denkt wenn er das wüßte!!!
Ein Auto auf Pump, heute völlig Normal, aber Flifie getackle???

Gruß Jörg



Ja, da hast sicher Recht, ich investiere auch lieber in gute Tageskarten....... Aber das ist sicher auch vom Geldbeutel abhängig. Ich jedenfalls muss abwägen und fahr dann, wie gesagt, lieber mit meiner 20 Jahre alten RPL zum Lachsfischen!


VG

Alex

P.S.: ganz kann ich mich von dem Gerätezirkus allerdings auch nicht freimachen ;)
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Michael. » 16.03.2013, 11:40

Joerg Giersbach hat geschrieben:Hallo!
Na Klasse, Simms von oben bis unten, eine Sage,T & T, Burckheimer, etc.,etc.,u. Rolle für einen halben Monatslohn, und was weis ich noch alles,- und das alles auf Pump?
Was meint ihr, was der eventuelle Kollege am Wasser neben dir Denkt wenn er das wüßte!!!
Ein Auto auf Pump, heute völlig Normal, aber Flifie getackle???

Gruß Jörg



Hallo Jörg,

wo is datt Problem, das Handy ist doch auf auf pump, oder ... ebenso wie das Haus, das Home-Kino und die Rentenversicherung... :shock: :wink:

Gruß
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon schweden » 16.03.2013, 11:52

Hi zusammen,
eine gute Möglichkeit teures Gerät für einen "kleineren" Preis zu erwerben ist auch der Kleinanzeigenmarkt.
Tight lines,Jens
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Mountain Angler » 16.03.2013, 12:18

Guten Tag Gemeinde,
Ich glaube, die Frage lautet doch ab welchem Preis erhält man die tatsächliche Qualität und Leistung , d.h. Auf welche Rute wurde R&D ,Marketing und CashCow Dollars draufgeschlagen und welche Rute(oder Rolle) ist ein working class Stick.
Ich habe für mich eine Segment von 150 -250.- Dollar(bei Ruten) als das Segment mit der besten Preis/Leistung erkoren.
Ich glaube , dass dieses Segment am "ehrlichsten" ist und den tatsächlichen Wert am besten wiedergibt.
Greets, René
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 16.03.2013, 13:40

Hallo Kollegen der fliegenfischenden Innung!
Verfolge schon einige Zeit diese Diskussion. Hierbei kann man deutlich sehen, wer dieses Thema aus Sicht eines Tacklehändlers sieht und aus Sicht eines kühl kalkulierenden Konsumenten,der für sich das beste und passende Gerät sucht.
Es gibt natürlich hochpreisliches Spitzengerät aber auch viel Schrott in derselben Preisklasse. Außerdem auch billige Ware,welche nichts taugt. Den goldenen Mittelweg zu suchen und für sich das Beste zu finden ist oftmals schwierig.
Hierbei hilft auch, sich mal im Gerätetest umzusehen oder professionelle Hilfe zu suchen. Hierbei ist das Forum sehr hilfreich.
Zur Entwicklung der Preise möchte ich sagen. Die Schnüre einiger Hersteller, so wie die Preise der Ruten sind in den letzten Jahren explossionsartig gestiegen. Habe das an einen Hersteller in Schweden verfolgt. Die Rute wurde vor einigen Jahren um die 300 Euronen gehandelt und dann bei einem Vergleich als Sieger gekührt. Das nächste Jahr war das Teil gleich 60 Euronen im Verkauf teurer und das steigerte sich noch in den nachfolgenden Jahren. Einige Kollegen weden mir da Recht geben, die Händlerinnung wedens leugnen. Auch führende Rutenbaufirmen in den USA sind da nicht ausgenommen. Genau so ist es mit den Rollen und der Leinen.
Gut ist nur, daß einige da nicht mitziehen und noch die Preis Leistungsschine fahren. Man muß sich nur danach umsehen. Es gibt noch hervorragende Schnüre um die 60 Euro.
Das Thema hochwertige Ware und Schrott werden in diesem Forum einige Kollegen bestimmt kennen. Verweise nur auf das Thema Wathosen.
Abschließend möchte ich erwähnen,frei nach dem Sprichwort: Jedem Tierchen sein Plässierchen!
Vielleicht kürt man dann hier auch mal den best ausgerüsteten Fliegenfischer! Den Markenfetischisten würds gefallen.
In diesem Sinne Vogtlandsalmon 63.
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon lechrob » 18.03.2013, 20:18

Hallo,
@ Ralf, in einer Schonzeitgegend wohne ich nicht, nur arbeite ich momentan vor um mehr Zeit zu haben, wenn es nun endlich wärmer wird.
Ich hab das Thema gestartet, da ich von dem Händler, dessen Katalog ich durchblätterte, vor ein par Jahren eine super Rute gekauft habe, jetzt gibt es eine Weiterentwicklung davon die kostet ca 25 Prozent mehr. Klar hat Achim recht, wenn er mitteilt, dass es bereits vor 10 Jahren viel teurere Ruten gegeben hat.
Ich meine, die meisten von uns Fliegenfischern, nicht nur die, die auf dieses Thema geantwortet haben, legen sich billigere Ruten zu, weil ja allgemein bekannt ist, dass heute eine Rute für untr 200 Euro erhältlich ist, die vor 10 Jahren noch 3 mal soviel gekostet hat, also bei Vergleich der Eigenschaften. Das ist auch die Einstellung von manchen Fischern die ich kenne, die sich wirklich das teuerste leisten könnten. Aber ihr habt es ja schon mehrfach erwähnt, jedem das Seine.
Und Wathosen sind mir auch aufgefallen. Ich testete bisher 2 top Marken, beide hielten bei täglichem Einsatz nicht lange durch, spätestens nach 4 Wochen kam Wasser durch, egal ob ich viel gelaufen bin, oder nur mit dem Boot stromab gefahren bin. Falls von euch jemand einen Tipp hat, was eine atmungsaktive Wathose betrifft, die wirklich lange durchhält, wäre ich sehr dankbar darüber. Aus meinen atmungsaktiven habe ich die Füßlinge abgeschnitten und Regenhosen draus gemacht, dafür sind sie super. Das ständige Flicken, Kleben und Einsenden wurde mir irgendwann zu blöd. Ich hatte mal gelesen, dass Vision eine unbeschädigbare herstellen wollte. Bei den Wathosen finde ich auch, wie manche geschrieben haben, dass Fischer, die sich die teuersten davon kaufen, auch gut verdienen müssen. Sie müssen somit auch viel arbeiten und haben nicht so viel Zeit zum Fischen, weswegen deren Hosen viel länger durchhalten.
Klar, die Preise steigen allgemein, ein Problem, was uns Deutsche betrifft, ist, dass in keinem anderem EU-Staat die Gehälter und Löhne in so geringem Maße gestiegen sind, wie in Deutschland. Deshalb merken wir die Preiserhöhungen ja in besonderem Maß.
PS. Im Forum Speypages gab es mal ein Thema, in dem Fischer angegeben haben, welche Ruten sie besitzen. Vielleicht wäre das für uns auch mal interessant. Da antworteten vor allem amerikanische Speyfischer und es war unglaublich, was die Jungs für ihr Gerät Geld ausgeben. So wie man es an jedem Steelheadfluss in Kanada sieht, wirklich zu 95 Prozent nur das beste.
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Svartdyrk » 19.03.2013, 01:20

Nabend,

René hat geschrieben:Ich habe für mich eine Segment von 150 -250.- Dollar(bei Ruten) als das Segment mit der besten Preis/Leistung erkoren.
Ich glaube , dass dieses Segment am "ehrlichsten" ist und den tatsächlichen Wert am besten wiedergibt.


Da teile ich komplett deine Meinung! Es gibt mehr als ausreichend an perfekt verarbeiteten Ruten in dieser Preisklasse, die denen mit den wohlklingenden Namen in keinerlei Hinsicht nachstehen.
Für ~200,00 USD bekommt man richtig gutes Gerät, mit den besten Eigenschaften, mit lebenslanger Garantie und welches keine Containerware aus Asien ist. :wink:

Cheers Svart :daumen
Wishin' I wuz fishin', g <*))))><
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon piscator » 19.03.2013, 10:11

Ich nicht, Angelzeug ist doch nix was nach Preis/Leistung bewertet wird. Das ist Spielzeug und steigert den Lustgewinn auch wenns nur ein Jota besser/schicker ist als der Preis/Leistungssieger. Stell dir vor du stehst am Wasser und willst einem Interessierten erklären das das Zeug, das du am Leib hast ein gutes PL Verhältnis hat, :doubt: -- Oder ihm erklären kannst, das diese Grasrute aus bestem Chinesischen Hochlandbambus sozusagen die 1000jährige Kultur Chinas inhaliert hat, bevor der Meisterschnitzer da Hand angelegt hat. So seh ich das, J.
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Ralph Hertling » 19.03.2013, 11:15

Moin!
Ich aus meiner Sicht kann hier Jürgen nur beipflichten!!!
Im Besonderen FLIEGENFISCHEN ist für mich etwas grundlegend Emotionales.
Zwei wichtige Kriterien müssen für mich von Gerät welches ich zum Fischen erwerbe erfüllt sein:
1. Es soll primär mir und nur mir Freude bereiten;
2. Es sollte eine angemessene Lebensdauer besitzen.
Daraus leitet sich für mich ab, dass ich im Zweifel immer die Wathose mit der besten Reputation und Garantie kaufen werde, und dass wenn ich eine Rute in die Hand nehme die sich "einfach schöner" für mich wirft, und ich auch einen Einsatzzweck dafür habe, sie früher oder später kaufen werde, auch wenn ich sie nicht sofort bezahlen kann.
Denn ich mag es einfach komfortabel trocken, wenn ich wate, und ich werfe einfach gerne.
So ähnlich verhält es sich für mich mit dem Fliegenbinden. Bestimmte Materialien will ich manchmal ausprobieren, dann müssen es eben genau diese sein.
Glücklicher Weise habe ich einen duldsamen Händler ... dafür hat er einen inzwischen leiderprobten Kunden, was Preise anbelangt.
TL
Ralph
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Frank. » 19.03.2013, 11:42

Noch einmal ein etwas anderer Beitrag zur Diskussion, liebe Freunde: Auch für mich ist mein Getackle etwas Emotionales, bei dessen Zusammenstellung höchst subjektive Kriterien zugrunde liegen. Manche meiner Sachen sind uralt, abgeliebt und hätten für manch anderen kaum mehr als Schrottwert - macht nix. Ich mag sie.

Und überhaupt: Niemand imponiert mir deshalb, weil er sündhaft teures Gerät besitzt. Umgekehrt sehe ich auf niemand herab, weil er mit Billigzeug am Wasser ist. Es ist mir auch herzlich gleichgültig, was andere von meiner Ausrüstung halten.

Wenn jemand sich seine Geräte als Statussymbol anschafft - von mir aus! Er wird daurch nicht zu einem schlechteren Menschen.
Und auch der, der mit seinem Ebay-Schnäppchen am Wasser steht, ist deshalb noch längst niemand, der mir unsympathisch wäre.
Wenn jemand seine teure Rute mit 36 Monatsraten abstottert - dann fälle ich auch darüber kein Urteil.
Und in gar keinem Falle bin ich neidisch auf denjenigen, der sich zweimal im Jahr die Testsieger in was bei wem und wo warum auch immer anschafft.

Langer Rede, kurzer Sinn: Begriffe wie "Snob" auf der einen und "Geizkragen" auf der anderen Seite - die sind mir am Wasser (solange mir niemand seine Position aufzudrängen versucht) aber so etwas von Banane …

Euer Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Harz-Hummel » 19.03.2013, 12:23

Ich finde, Frank hat hier sehr schön den Nagel auf den Kopf getroffen!

In erster Linie stehen wir für uns am Wasser und wie wir seit Jahren vielleicht in unseren BMW einsteigen (einfach weil wir gern einen BMW fahren), setzen wir vielleicht seit ewigen Jahren auf Fabrikate am Wasser, welche vielleicht auch durch günstigere ersetzt werden könnten (analog ersterem Beispiel).

Es aufs Fliegenfischen zu pauschalisieren ist vielleicht etwas zu gewagt, da sicherlich jeder von uns unterschiedliche Schwerpunkte setzt. Wer aktuell die eigenen vier Wände in die Landschaft stellt, gibt vielleicht den ein oder anderen Taler weniger für eine Rute aus - wer allerdings keine anderweitigen Verpflichtungen hat, der soll doch von mir aus ruhig in eine 20fach teurere Rute investieren, als ich sie in Händen halte. Und es liegt an mir, ob ich verächtlich an demjenigen vorbei gehe oder ihn für eine derart schöne Rute beglückwünsche!

Ich selbst würde zum jetzigen Zeitpunkt wohl nicht zu etwas teurerem als den Orvis Clearwater Ruten greifen - was mich nicht davon abhält von einer Helios zu schwärmen und mich zu freuen, wenn mir mal jemand eine derartige Rute für zwei bis drei Würfe in die Hand drückt.

In Deutschland merkt man doch sehr stark, dass andere an den eigenen Maßstäben gemessen werden! - Umso schöner, dass dieses Virus gerade unter den Fliegenfischern vielfach auf Immunität trifft ... :wink:

Viele Grüße
Adrian
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Thotty » 19.03.2013, 13:58

hoi @ all,

ich muss meinem lieblingsschlingel Frank hier mal auf`s
heftigste widersprechen, nein das geht so gar nicht,
das kann man nicht so stehen lassen:
Und auch der, der mit seinem Ebay-Schnäppchen am Wasser steht,
ist deshalb noch längst niemand, der mir unsympathisch wäre

ich zolle jemandem mit einem ebay schnäppchen den
fast größten fischereilichen respekt, der auf der skala
nur von einem kapitalen fang übertroffen wird...

wenn ich einen sportskameraden am wasser treffe,
der mir sagt er habe diese feine Sage XP für 86 euro \:D/
bei ebay bekommen und lustigerweise hatte der anbieter
vergessen in der anzeige zu schreiben, dass die garantie
karte noch nicht ausgefüllt war, da sag ich nur:
respekt und herzlichen glückwunsch.. =D>

denn ein mensch, der eine sahnerute einer älteren serie, die
modemäßig "out of date" ist zu einem schnapperpreis bei ebay
bekommt, offenbart damit: umfassende kenntnis des getakle
marktes und allerklügste kaufstrategie.
man darf ebay schnäppchen nicht ebay "ramsch" verwechseln.
und um dies unterscheiden zu können braucht man schlicht: ahnung :smt045

auf deutsch: der mensch nimmt seine fischerei echt ernst, denn
so ein konstantes fachinteresse kostet jahrelang verdammt viel zeit.

chapeau :daumen

grüße
Thorsten
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Frank. » 19.03.2013, 14:05

Thotty hat geschrieben:fast größten fischereilichen respekt, der auf der skala
nur von einem kapitalen fang übertroffen wird


Im Prinzip sind wir, denke ich, ziemlich einig, lieber Thorsten! Nun muss ich dir freilich an einer Stelle widersprechen: Der "kapitale Fang" nötigt mir nicht unbedingt fischereilichen Respekt ab … Die Gleichung "Großer Fisch = Großer Fischer" funktioniert durchaus nicht immer.

Dein Frank
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Thotty » 19.03.2013, 14:52

Frank, du schelm

Die Gleichung "Großer Fisch = Großer Fischer" funktioniert durchaus nicht immer

ich bin zwar der meinung, dass ein großer fisch natürlich immer ein großer fisch ist,
aber in anbetracht eines französichen drill clips einer 81`er forelle kamen mir dann
doch auch arge zweifel, so dass ich deiner weisheit nun mehr unumschränkt zustimmen
möchte. du hast also natürlich wie immer recht.

dieser großfisch-drill geht "in die hose"

ansonsten finde ich persönlich, dass im fischereilichen "style" nichts und niemand einen
schwedischen guide übertreffen kann, der mit 200 fischereitagen im jahr nördlich des
polarkreises eine runtergefischte, geflickte wathose trägt, in der er wohnt.
die rute hat ihm sein bester freund aufgebaut, weil er den blank wollte, aber sich die marke
kaum leisten konnte. und der korkgriff seiner rute sieht genau so aus wie ein stück altes treibholz.

der weiss genau was er fischereilich macht und setzt die, finde ich, richtigen prioritäten. =D>
und wenn man dann erstmal sein leinenbild im wurf sieht... :smt118

grüße
Thotty
Zuletzt geändert von Thotty am 19.03.2013, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzielle Schmerzgrenze für Ausrüstung

Beitragvon Frank. » 19.03.2013, 15:01

Ganz genau, lieber Thorsten, Ich finde auch, dass das die
Thotty hat geschrieben:richtigen prioritäten
sind.

Dein Frank
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