Goldsuche

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
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Goldsuche

Beitragvon webwood » 01.04.2017, 05:00

Nicht das nun gleich die Dollarzeichen in euren Augen blinken, meine Nebenbeschäftigung ist recht überschaubar und nicht kommerziell interessant. Ich muss nun etwas ausholen. In Beißpausen schaue ich halt so unter Steinen was da so kreucht und fleucht. Ist ja für einen Fliegenfischer immer interessant. So ist erfreulicherweise der Fund einer Steinfliegenlarve an der Ammer nicht mehr die absolute Ausnahme sondern schon fast normal. So und bei meinem „Steine umdrehen“ fand ich vor Jahren mal ein Nugget. OK, Nugget ist gewaltig übertrieben, Reiskorngröße trifft besser zu. Wie auch immer, die Sache hat was und wenn gerade wenig Beißfreude an der Ammer herrscht so mutiere ich zum Goldsucher. Macht irgendwie echt Spaß. Meist finde ich nur Krümelchen in Salzkorngröße oder noch kleiner. An die Frage, weshalb an meinem Fischkorb aus Weide eine Radkappe dranhängt, habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Ich antworte dann eben, dass ich das passende Auto dazu suche.
In einem „super“ Jahr kann ich mir so die Gebühr für meine Jahreskarte nebenbei locker erschürfen, und die Ammer ist als bayerisches Top-Gewässer leider nicht so wirklich preiswert. Doch nochmals, die Voralpenflüsse sind gewiss nicht der Klondike und die Kosten für das Einschmelzen und prüfen des Reinheitsgehaltes seitens der Ankaufstelle sind übrigens auch ganz schön happig. Das heißt, an einer ergiebigen Stelle finde ich netto schon mal 20 bis 40 Euro Gold in der Stunde, an einer schlechten Stelle dafür gar nichts.
Das Gold wird von den Alpen ausgewaschen, das ist ja klar und früher waren dort sogar Bergwerke. Was mich nun heftig interessieren würde, wieso sind die ergiebigsten Stellen für Gold, bzw. den Goldstaub immer an den Kurveninnenseiten einer Flussbiegung? Das ist doch physikalisch unlogisch. Zum einen fließt an der Kurvenaußenseite deutlich mehr Wasser und zum anderen ist Gold ja nun mal schwerer als Wasser und Gestein. Alleine der Fliehkraft wegen müssten dort ergiebigere Funde zu erwarten sein. Das ist aber nach meiner nun doch schon jahrelangen Erfahrung definitiv nicht so.
Kann sich jemand diese physikalische Unlogik erklären?
Von der nette Dame in der Münchner Goldscheideanstalt, bei der ich nun schon seit etlichen Jahren meine Funde wiegen lasse und schon mach Schwätzchen hielt weiß ich, dass ich beileibe nicht der einzige Goldsucher und auch nicht der einzige Fliegenfischer mit dieser Nebenbeschäftigung bin.
Ich finde, ein Erfahrungsaustausch nützt doch in Summe allen mehr als eifersüchtig auf seinem Claim zu hocken.
Thomas
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Re: Goldsuche

Beitragvon CPE » 01.04.2017, 06:05

de.wikipedia.org/wiki/Hjulström-Diagramm

Wenn Du eine feste Korngröße nimmst, siehst Du, dass es unterhalb einer bestimmten Fließgeschwindigkeit zur Sedimentation kommt, was in Deinem Fall gerade bei der Innenkurve der Fall zu sein scheint.

TL, Norbert
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Re: Goldsuche

Beitragvon FlyMike » 01.04.2017, 18:02

Servus Thomas du alter Edelmetallenthusiast,

ich muss mit bedauern feststellen das dir eine bedeutende physikalische Grundregel anscheinend nicht geläufig ist "Gold findet man immer da wo es liegen bleibt". Diese hat mir mal ein alter friesischer Big Nugget Schürfer bei einem Jever und Friesengeist verraten. Ein kleiner Tipp von mir noch unter Freunden, in den Innenkurven findest du nur das Blattgold Gekrümel. Die dicken Dinger findest du in den tiefen, Außenkurven gaaaaanz außen versteckt unter den Bäuchen der fetten Trutten. :wink:

Aber irgendwie habe ich den leisen Verdacht das du der guten Dame von der Goldscheideanstalt deine in der Ammer gefunden und anschließen plattgeklopften Messingbeads als Goldnuggets unterschiebst. :wink:

Beste Grüße

Michel
.......... tie or die ........
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Re: Goldsuche

Beitragvon Royal Coachman » 01.04.2017, 18:37

Hallo Thomas!
So finanziere ich schon seit Jahren meine Gespließten!

Eine Luis-box ist da sehr hilfreich, denn mit dem Teller ist das mühsam.

Nuggets gibt's allerdings auch bei "Mcwürg" zumindest farblich entsprechend!

tight lines
Gebhard
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Re: Goldsuche

Beitragvon Harald aus LEV » 01.04.2017, 19:11

Hallo Thomas,

ich hatte vor einigen Jahren bereits von dem Phänomen gehört und habe deshalb in unseren rheinischen Flüssen versuchsweise einige Leibchen im Wasser ausgelegt, in der Hoffnung, nach einiger Zeit ein goldenes Vlies zu erhalten, in dem sich die Goldpartikel ansammeln konnten. Ich habe mir dazu extra rauhe, unbehandelte Schafwolle besorgt - anfangs nur das, was an den Zäunen hängen blieb, aber das war zu wenig. Deshalb oute ich mich jetzt hier, dass ich als nächtlicher Schwarzscherer in Vollmondnächten einige wenige Schafe, ohne Erlaubnis des Schäfers, geschoren habe.
Leider war das ohne Erfolg.
Jetzt weiß ich jedoch durch Dein Posting, dass es diese Goldvorkommen in den Bergen gibt.
Deshalb biete ich Dir an, dass wir gemeinsame Sache machen. Ich komme mit meinen Leibchen zu Dir in die Berge und wir legen sie gemeinsam aus.
Dann fischen wir ein paar Tage in Ruhe durch und sammeln anschließend die Leibchen ein und pflücken die Nuggets heraus. So können wir vielleicht die Tageskarten finanzieren.
Was hältst Du davon?

Giuß
Harald
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Re: Goldsuche

Beitragvon Kanne » 01.04.2017, 20:40

Moin,
in Go....le Books werden neuerdings viele alte Schriften- auch über das Erzgebirge- veröffentlicht.
Da las ich letztens das die goldgelbe Bauchfärbung der „Fohren“ (Bachforellen) in den Bächen und Flüssen hier von dem reichen Golde in diesen herrührten… Nach langen Abenden der Diskussion mit mir selbst beschloss ich mein sowieso endlos diskutiertes Zurücksetzen dieser Gelbbauchigen, schleimigen Geschöpfe, an den Nagel zu hängen. Beim Ausschlachten folgte schnell die Erkenntnis: Die Fohren färben sich nicht nur golden am Bauch- die fressen Nuggets, besonders die Grundforellen für Sinktips und goldene Koppenstreamer.
Bereits 14 Tage später konnte ich meinen Job kündigen und jetzt, wenn am 1. Mai die Schonzeit endet, werde ich mir meine Yacht bestellen und mal sehen wo ich mit meiner neu gekauften Vierhand multi Switch meinen Lebensabend bestreite.

Lirpagruß, Ztul (bitte niemandem verraten!)
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Re: Goldsuche

Beitragvon The Sharpshooter » 01.04.2017, 22:07

Servus Thomas,

ja, wie das Leben so spielt ... [-( , is schon verrückt. ... Grade heute habe ich mich auf der EWF lang Mit Ed Berg und seiner sehr netten Frau lange über dieses Thema (zumindest so ähnlich :wink: ) unterhalten.
Ed war ja in jungen Jahren häufig am Klondike zum Fischen und in den alten Muskies, da fanden sich jede Mengen an Goldstaub und kleineren Nuggets. Eigentlich kein Wunder - aber eben: unbekannt. Die Muskies stehen ja bekanntermaßen am Ende der Nahrungspyramide und ebenso ist bekannt, dass Gold nicht im Magen aufgelöst werden kann, sondern "deponiert" wird. Ergo: die vielen kleineren Fische, die der Muskie so im Laufe seines Lebens "zu sich nahm" brachten viel Gold in den Magen, dort akkumuliert und beim Fang ... :mrgreen:
Ed, der alte Releaser, hat dann natürlich eine Methode entwickelt, den Hecht von seiner schweren Fracht zu erleichtern, ohne ihn abschlagen zu müssen. Es war sowas wie das Abstreifen von Rognern und funktionierte zumindest so gut, dass sie davon bis heute ihre jährlichen Reisen nach Europa finanzieren können. (der "erleichterte" Hecht, konnte ja wieder von vorne anfangen mit dem Einsammeln und wenn Ed ihn dann zwei drei Jahre später wieder fing :wink: - sowas nennt man - glaub ich - win-win-Situation).

Tja, vielleicht könnte man damit den nächsten Urlaub in Übersee???

Petri!
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Re: Goldsuche

Beitragvon CPE » 02.04.2017, 02:43

Ich sage nur Rheingold. Backbord stromauf blink...


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Re: Goldsuche

Beitragvon orkdaling » 02.04.2017, 06:43

moin moin,
schaut mal hier (aber nicht weitersagen)
http://www.detektor.no/Resource/File/0/ ... emlo-s.jpg
http://www.detektor.no/Resource/File/0/ ... r-kart.gif
læsst sich gut mit der lachsfischerei verbinden :badgrin:
Gruss Hendrik
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Re: Goldsuche

Beitragvon Martin 1960 » 02.04.2017, 07:49

Hallo.

Goldsuche, ja das Gold sind die verduzten Gesichter.

Und ich hätte die Radkappe als Bratpfannenersatz vermutet.

Weiter geht es, in den 2.April.
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
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Re: Goldsuche

Beitragvon Olaf Kurth » 02.04.2017, 14:11

Harald aus LEV hat geschrieben:Jetzt weiß ich jedoch durch Dein Posting, dass es diese Goldvorkommen in den Bergen gibt.
Deshalb biete ich Dir an, dass wir gemeinsame Sache machen. Ich komme mit meinen Leibchen zu Dir in die Berge und wir legen sie gemeinsam aus.



Dafür musst Du nicht in die Berge fahren, lieber Harald,

mit Goldvorkommen können wir nicht aufwarten, dafür haben wir außergewöhnliche Fundstätten an Edelsteinen in unseren Gewässern. Vor drei Jahren wurde beispielsweise an einem kleinen Seitenbach meines Pachtgewässers der Uferbereich mit massivem Totholz bestückt, um eine mäandrierende Veränderung zu bewirken (mitlerweile ist das geschehen). Es wurde mit einem kleinen Spreizbagger gearbeitet und dabei kamen offene Manganfelder zum Vorschein. Als ich das sah, fiel mir fast die Kinnlade runter, die Arbeiter haben das aber nicht mitbekommen. Tage später bin ich nochmal hin und habe kleine Manganknollen (zwischen 5 und 8cm Größe) gefunden. In einigen Muttersteinen habe ich kleine, säulenartige Barytkristalle entdeckt und war völlig baff. Die sind in Sammlerkreisen heiß begehrt.

Wie gesagt, Du bist herzlich eingeladen, aber Deine Leibchen mit der Schafswolle kannst Du ruhig zu Hause lassen. Es ist genug für alle da. Als ich im Uferbereich etwas weiter gebuddelt hatte, kamen vereinzelte Topassteine im Lehmboden zum Vorschein. Einen habe ich saubergemacht und aus Jux zum Juwelier gebracht. Er hat ihn auf 123 Karat taxiert und mir sofort 2500 € geboten.

Ich habe dankend abgelehnt, denn ich hatte noch schönere Steine gefunden. Ein größer, champagnerfarbener Topas hat sogar einen leicht blauen Kern. Und das Schönste von allem: Die Steine liegen an vereinzelten kleinen Fließgewässern überall im Uferbereich rum, man muss sich nur bücken...... 8)

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Goldsuche

Beitragvon Michael. » 03.04.2017, 17:24

Damit bessern wir hier in Thüringen schon lange unseren Fischersold auf, lieber Thomas.

Nur machen wir das anders. Und außerdem würde ich nie drüber schreiben. Muss ja schließlich nicht jeder wissen.... :shock:

Seitdem es sich herumgesprochen hat, dass viele Bachläufe im Thüringer Wald Gold führen, machen sich jedes Jahr ganze Heerscharen komplett ausgerüstet auf, um hier Gold zu waschen. Sogar Goldwasch-Schulen und Goldsucher-Guides gibt es die ihre Dienste anbieten und viele Leute an bzw. in die Gewässer bringen.

Eines haben all diese Leute gemeinsam: sie sind weder in Besitz eines staatlichen Fischereischeines, noch einer Angelkarte und haben auch keine vertraglich geregelten Gewässernutzungsrechte. Im Klartext: sie handeln illegal !!!

Was machen wir als Fischereiaufseher an diesen Bächen? Wir schauen uns das Treiben zunächst aus sicherer Entfernung an. Wenn gegen Abend genug Gold geborgen wurde, gehen wir hin und machen Fischereikontrolle, mit Hund, Reizgas und Schlagstock! Gültigen Fischereischein? Nein? Erlaubnis, hier die Fische zu belästigen und im Flussboden rumzuwühlen? Nein? Dann Androhung Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriff in die Umwelt, Verstoß gegen §§ XXX Fischerei-, Umwelt-, Wasser-, Jagd- und Waldgesetze und Strafandrohung über mindestens 10.000 € !!!

Alternativ die Aushändigung der "Tagesausbeute" und wir drücken nochmal beide Augen zu... :wink: :wink: :wink:

Ratet mal, was die meisten wählen ... :D

So Long, lieber Thomas
Gruß
Michael
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Re: Goldsuche

Beitragvon Harald aus LEV » 03.04.2017, 19:18

Hallo Michael,

ich wusste schon immer dass Du mit allen Ilmwassern gewaschen bist. :D

Gruß
Harald
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Re: Goldsuche

Beitragvon Hans. » 04.04.2017, 22:47

Lieber Thomas,

selber habe ich mal im Vorderrhein nach Gold gesucht, leider ohne Erfolg. Er ist einer der großen Goldflüsse der Alpen. Besonders ergiebig soll es immer nach der Schneeschmelze sein. Der Fluss führt Hochwasser mit einem ungeheuren Geschiebe am Flussgrund, tausende Tonnen Sand, Kieß und Gestein werden durchwühlt, umgeschichtet und fortbewegt. Wenn sich die Fluten beruhigen und abflauen, setzt sich an der Kurveninnenseite mit dem Sand und dem kleinerem Gestein das mitgerissene "Feingold" ab. Größere Brocken bleiben eher an der Außenkante oder irgendwo am Grund liegen.

Wünsche weiterhin viel Glück!!

Und nie vergessen, den Mageninhalt der Fische genauestens zu inspizieren;)

Gruß,
Hans
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Re: Goldsuche

Beitragvon Philzlaus » 05.04.2017, 12:09

Ist as hier ein verkappter Aprilscherz?? :)
gruss
Philipp
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