Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

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Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon elchvieh » 09.02.2013, 18:58

Guten Abend,

Auch wenn es mir schwer werden wird, wider den Stachel zu löcken*“ so juckt das Wörtlein „Hege“ das man hier nicht selten antrifft, in meinem sprachpuristischen Pelz wie eine lästige Laus...

Darum greife ich zur Tastatur..., Euer Elchvieh

*(Luther,Bibel, Apostelg. 9, 5)
** Danke mein lieber Frank – ein wunderbares Buch!!!
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon fischers franze » 09.02.2013, 19:13

Du solltest dringend angeln gehen, da geht das wieder von weg.

Gruß Franz
Gramatik und Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Erringung der Weltherrschaft meinerseits.
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Robin/Johannisbach » 09.02.2013, 19:19

Hallo,
im Moment würde ich sagen, dass du recht hast!
Dies ist aber ohne Gewähr und kann sich zu Saisonbeginn sehr schnell ändern..
Gruß,
Robin

(jetzt tight lines zu schreiben hätte wohl endgültig den Vogel abgeschossen...)
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Frank. » 09.02.2013, 20:21

Grmpfff - habe heute leider keine Zeit, mitzumischen … Vielleicht morgen …

Euer Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon webwood » 09.02.2013, 21:18

Nach gründlichem durchkauen aller Kissen im Hause und anschließender Diskussion mit meinem Weibe, der ich versuchte zu erkläen, auch in ihren Augen gar befremdliches Verhalten, gehöre nun mal auch zum Fliegenfischen, will ich gerne antworten, liebes Elchvieh.

Die Hege ist demnach ein Grundelement des Selbstverständnisses vieler Jäger, der sogenannten „Waidgerechtigkeit“. Im Jagdrecht verpflichtet das Hegegebot die Jäger, der Artenvielfalt der Wildtiere nicht zu schaden. Diese Pflicht zur Hege erstreckt sich auch auf solche Wildarten, die durch dessen Schonzeitregelung dauerhaft nicht bejagt werden.


Was machen wir denn mit den Äschen in sehr vielen Gewässern?

noch betreiben wir Hege mit der Angel (in Anlehnung an die längst obsolete Hege mit der Büchse) also eine scheinbar bewußte Auswahl von Genüberträgern, wir schützen die Fische auch nicht vor ihren Angreifern (deren selbst wir der Größte sind) und wir tun nichts ihre Krankheiten zu heilen....

Der Hecht hat im Wörthsee wg. Hechtbandwurm, weder Schonzeit noch Schonmaß, an vielen Gewässern wird mit dem Waller wg. der Überpopulation ebenso verfahren.

Auch würde ich das bewusste Einbringen von Totholz in Gewässern oder die Renaturierungs- Massnahmen von Gewässern etc. etc. sehr wohl als Fisch-Hege bezeichnen.

Duden dud gut, was dun is bessa. in diesem Sinne und in aller Freundschaft

Dein Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Bernhard » 09.02.2013, 23:29

Ich bin hier ganz beim Elchvieh.
Allerdings ist das nicht der einzige in der Fischerei zumindest lokal verwendete Begriff, der aus dem Jagdjargon entlehnt wurde. Man denke nur an "Fischwaid", "Waidloch", "auswaiden" usw.

TL,
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Royal Coachman » 10.02.2013, 18:55

Hallo Elchvieh!

Der nächste Schwachsinn, man kann diesen Beitrag nur so verstehen:

Du willst stänkern um jeden Preis!

Bin neugierig wie lange das geht!

RC
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon MartinW » 10.02.2013, 20:12

Hallo Leute
ich werte den Beitrag so.
Es ist Fasching, Fasnet und Karneval.

Narri Narro, Helau und Alaaf

MartinW
Tight lines

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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Frank. » 10.02.2013, 21:34

elchvieh hat geschrieben:Nun ihr Lieben, was sagt ihr dazu (wenn ihr mit Kissenbeissen und leidvollem Aufstöhnen fertig seid


Nun darf ich gerne sagen, dass ich in nicht gebissen und auch nicht gestöhnt habe - ich habe gar kein Problem damit, dass wir uns ein Wort geangelt haben, um es in unseren Sprachschatz zu integrieren. Das ist leichter, als ein neues Wort zu erfinden.
Dass sich der Begriff in seiner historischen Dimension nicht auf die Fische erstreckt, wundert mich gar nicht: Die Probleme, denen wir heute mit "hegerischen" Maßnahmen begegnen müssen - Umweltverschmutzung, Verschiebungen des biolologischen Gleichgewichts, Wasserkraftwerke, Regulierungsmaßnahmen, Begradigungen usw. – sind ja relativ neue Phänomene.
Sofern ich dich, liebe Aldo (und da bin ich mir ganz sicher) richtig verstehe, ist das ja auch nur ein Beitrag in Sachen Sprachgebrauch; es geht ja nicht um die Sache. Hege im Sachen von "Bestandsschutz"? So?

Auf einem anderen Blatt steht, dass man - nicht nur wir! - zu gewissen Euphemismen neigt. Über den Begriff "Hegefischen" habe ich schon oft etwas griesgrämig die Lippen geschürzt … Ich wüsste von Gelegenheiten zu berichten, in denen das "Hegefischen" zum Beispiel zum Dezimieren der Barsch- oder Brassenbestände erst dann in Gebrauch kam, als "Wettangeln" publizistisch nicht mehr so recht vermittelbar war … Der Notwendigkeit solcher "Hegefischen" stimme ich freilich durchaus zu, und ich finde auch nichts dabei, dass man einen halbwegs sozialverträglichen Namen dafür gefunden hat.

Übrigens haben die Jäger - da bin ich mir ganz sicher! – irgendwann unser "Petri Heil!" zu ihrem "Waidmanns Heil!" abgekupfert.

Unter Christi Jüngern gab es halt nur einen Fischer namens Petrus, aber (ich habe extra noch einmal in der Bibel nachgeschaut!) ganz gewiss keinen Apostel namens "Waid" o.ä., der auf die Jagd gegangen ist. Insofern haben die Jäger mit der Wortklauerei angefangen.

Euer Frank
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon greypanther » 10.02.2013, 22:52

Liebes Elchvieh,

viele Mühe hast Du Dir gegeben mit der Suche nach der etymologischen Bedeutung des Begriffs "Hege". Mit den Schlussfolgerungen, welche Du daraus ziehst, kann ich leider nicht so ganz einverstanden sein.
Als Mitglied einer Gemeinschaft, die das H-Wort im Namen führt, muss ich mich wohl zwangsläufig mit dem Thema auseinander setzen.
Denn wir pflegen keine Fische. Weder füttern wir sie ihn Notzeiten, noch betreiben wir Hege mit der Angel (in Anlehnung an die längst obsolete Hege mit der Büchse) also eine scheinbar bewusste Auswahl von Genüberträgern, wir schützen die Fische auch nicht vor ihren Angreifern (deren selbst wir der Größte sind) und wir tun nichts ihre Krankheiten zu heilen....

Wir pflegen unsere Fische, indem wir ihren Lebensraum pflegen, z.B. durch Renaturierungen oder Bekämpfung von Wasserverschmutzungen. Auch eine Hege mit der Angel findet statt, nämlich über die Festlegung von Schonmaßen und Bestimmungen zum Umgang mit dem Fisch. Dazu hat Frank ja auch schon einige Sätze verloren.
Kein Schutz vor ihren Angreifern? Der größte Feind der Fische in unseren Bächen ist der schwarze Tod, der aus den Lüften herab schwebt. Aber, unsere "Luftabwehr" funktioniert äußerst effektiv. Darüber hinaus suchen wir natürlich den Kontakt mit Natur- und Vogelschutz-Behörden und - Organisationen, um die Probleme im gemeinsamen Dialog zu lösen.
Natürlich füttern wir unsere Fische nicht mit irgendwelchen Pellets! Aber, wir verbessern ihre Nahrungsgrundlage erheblich durch die Förderung der Lebensmöglichkeiten ihrer Futterorganismen (Mühlkoppen, Wiedereinbürgerung von Elritzen und Flußkrebsen, Erhöhung der Wasserqualität zur Förderung von Insektenleben etc. etc.).
Was die Bekämpfung von Krankheiten angeht, so greifen wir da ebenfalls, wenn auch nur indirekt, ein. Beispiel: wir hatten große Probleme mit der UKD in unserem Äschenbestand. Durch Besatz mit resistenten Tieren über Jahre hinweg ist es uns gelungen, wieder eine respektable Population hin zu bekommen.

Wenn das alles keine Hege, nach welcher Definition auch immer, ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
Gruß
Klaus


"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon MuddlerMinow » 11.02.2013, 07:19

Nun, zunächst: es sind einmal mehr interessante Gedanken liebes Elchvieh..und dieses Mal muss ich Dir zustimmen, ja möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen.

Das Wort Hege bringt erst den richtigen Wohlfühlcharakter und vor allem auch (grundlegend um überhaupt gewisse Dinge weiterhin tun zu dürfen..) die political correctness!!

Wir gehören damit auch zu den Guten, zur richtigen Seite..

Ich will den Bogen nicht überspannen, aber klar ausgesprochen wird in Deutschland absolut nichts mehr, Thema Kormoran als (fischereilich) prominentes Beispiel.

Wie dem auch sei, hegen wir Fröhlich weiter, kommunizieren wir mit den Ideologen weiterhin grosszügig, denn sonst werden diese uns eines Tages das Fischen verbieten (..und immer daran denken: "..some animals are more equal then others." G. Orwell (und damit meine ich nicht unsere Fische))

Grüße an unsere Heger und Naturschützer
Gabriel
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Olaf Kurth » 11.02.2013, 11:04

elchvieh hat geschrieben:Denn wir pflegen keine Fische. Weder füttern wie sie ihn Notzeiten, noch betreiben wir Hege mit der Angel (in Anlehnung an die längst obsolete Hege mit der Büchse) also eine scheinbar bewußte Auswahl von Genüberträgern, wir schützen die Fische auch nicht vor ihren Angreifern (deren selbst wir der Größte sind) und wir tun nichts ihre Krankheiten zu heilen....
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Doch, doch, liebes Elchvieh,

natürlich hegen und pflegen wir unseren Fischbestände. Abseits von Wikidingbums, Duden oder Grimmschen Wörterbüchern - jeder wird in seiner Region eine andere Definition für hegerische Maßnahmen haben. Wir besetzen z.B. keine Zuchttiere, wir streifen unsere Wildfische ab und nach der Befruchtung wird der Laich im Bruthaus herangezogen. In den nächsten Wochen kommen die Brütlinge wieder in unsere Nebengewässer. Nachbarvereine profitieren ebenfalls von unserem Projekt.

An meinem eigenen Pachtgewässern habe ich letztes Jahr gemeinsam mit den Kollegen vom NABU an einem Laichbach auf 200m eine Veränderung der Struktur durch massiven Totholzeintrag (Baumstämme) geschaffen. Mit der Zeit mäandriert der ehemalige gradlinige Bachverlauf und es entstehen zuätzliche Habitate (so die Theorie). Als Fischereiaufseher verbringe ich sehr viel Zeit ohne Angelrute am Gewässer, weil auch das wichtig ist. Btw, wir schützen unsere Fische vor ihren Angreifern (sehr massiv sogar!).

Liebe Grüße in die Runde,

Olaf
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Werbe » 11.02.2013, 13:50

Na,ja liebes Elchvieh, in der Reihe der geschätzten Versuche "wider den Stachel zu löcken" ist dies einer der nicht so gelungenen:
elchvieh hat geschrieben:Nun ihr Lieben, was sagt ihr dazu (wenn ihr mit Kissenbeissen und leidvollem Aufstöhnen fertig seid :twisted: )?

Ich zitiere das von Dir verwendete Zitat: "als Hege werden im Jagdrecht Maßnahmen zusammengefasst, die die Lebensgrundlage von Wildtieren betreffen"

Da zahlreiche Maßnahmen der Fischhege genau dieser Definition entsprechen, hält sich mein Kissenbeißen und leidvolles Aufstöhnen in recht engen Grenzen- genauer- findet gar nicht statt.

Wenn Du eine der folgenden Behauptungen argumentativ untermauern könntest, ist Dir mehr Erfolg gewiss:

1.Gesplisste Ruten erreichen längst nicht die Leistung moderner Carbonstecken, sind überteuert und nichts anderes als "das Aufbewahren der Asche".

2. Catch and Releaser degradieren den Fisch zum Spielzeug.

3. Streamerfischen ist kein Fliegenfischen.

4. Wer 30 m werfen kann, ist kein Fliegenfischer, gehört auf die Wiese und nicht an das Wasser.

5. Nur Franz Xaver der Jüngere aus der Steiermark ( die Götter haben in selig) kannte die richtige Handhaltung beim Fliegenwerfen, alles heute Gelehrte ist falsch.

Mit karnevalesken Grüßen

Werner
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon elchvieh » 11.02.2013, 15:59

Nullam est iniura, quae in volentem fiat...

darum will ich mich auch gar nicht beklagen, wenn Ihr mich einen alten Narren, oder wunderbar bayerisch?: Hundsbua, a ganz a miserabliga heißt. Ganz im Gegenteil - ich geb Euch recht
Zuletzt geändert von elchvieh am 12.02.2013, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hege? Nein Danke! oder doch nicht?

Beitragvon Frank. » 11.02.2013, 19:20

elchvieh hat geschrieben:Und Nein Lieber Frank! Die Jäger habe ihr Waidmannsheil nicht bei den Fischern abgeguckt.


Ich weiß. Aber meine Theorie finde ich ein wenig charmanter:
Und es begab sich eines Tages, dass der Jäger Waidmann sich zum See Genezareth begab, wo Petrus diesmal nicht Menschen, sondern Barsche fischte. Und ein Hirte stand am Ufer des Sees, und der rief dem Fischer zu "Petri Heil!" Und Waidmann dachte bei sich: "Das ist wohl gesprochen! So wollen wir es unter der Jägerschaft auch halten."
Das stammt aus einem der apokryphen biblischen Bücher; die genaue Textstelle habe ich leider nicht parat.

Dein Frank
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