Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon sebastian_waf » 30.12.2012, 17:35

So wie Bernd es geschrieben hat, so sehe ich das auch.

Lg

Sebastian
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon macyog » 04.01.2013, 10:00

Guten Morgen,

heute ist 159 :: 159 -Tag ...
das beudeutet, erst 159 Leute haben sich dieser Initiatieve angeschlossen und in 159 Tagen endet das ganze...

Ich hatte gehofft, das mehr Leute diese Sache unterstützen ~ traurig.

Gruß
Hagen
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon AlexWo » 04.01.2013, 14:10

HansAnona hat geschrieben:Lieber Sebastian,

Dein Beispiel mit dem immer wieder gefangenen Karpfen zeigt, warum man gegen c&r sein muss.

Guten rutsch, Alf



zeigt es ganz sicher nicht, denn was hätte er denn mit dem 32 Pfund schweren Karpfen machen sollen, aufessen etwa?

Ich versteh nicht, warum sich viele Leute nicht eingestehen können, dass sie aus Spass fischen? Warum soll ich denn nicht selbst entscheiden dürfen, ob ich einen Fisch mitnehme oder wieder schwimmen lasse?

Grad in einer Zeit, in der sehr viele Fischarten bereits als gefährdet eingestuft werden müssen, ist ein Widerhaken nicht mehr zeitgemäss. In den von mir beangelten Gewässern fange ich oft Aeschen mit starkbeschädigten oder FEHLENDEN Kieferglenken. Ich muss das einfach auf die Verwendung von Widerhaken zurückführen.

Leider wird diese Petition nichts bringen, weil viele Angler oder auch sog. Fliegenfischer einfach nicht auf den Widerhaken verzichten wollen. Wie es auch weiterhin viele Fischer geben wird, die den C&R-Gedanken nicht verstehen, die unbedingt daheim was vorzeigen müssen ob sie den Fisch nun essen wollen oder nicht.
Fischer mit Tiefkühltruhen im Keller oder Fischer die in der Nachbarschaft sehr beliebt sind!!

@Bernd Ziesche: ich versteh nicht ganz, was die Fischerei auf den Florida Keys oder der Lachsfischerei mit der hier diskutierten Petition zu tun hat! Diese Petition soll sich doch wohl an den Deutschen Bundestag richten, oder? Von der Fischerei auf den Keys versteh ich garnichts, wofür ich aber beim Lachsfischen nen Widerhaken brauch versteh ich allerdings auch nicht!

VG

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Fliegenbinder » 04.01.2013, 14:25

macyog hat geschrieben:Guten Morgen,

heute ist 159 :: 159 -Tag ...
das beudeutet, erst 159 Leute haben sich dieser Initiatieve angeschlossen und in 159 Tagen endet das ganze...

Ich hatte gehofft, das mehr Leute diese Sache unterstützen ~ traurig.

Gruß
Hagen



Hallo Hagen,

ich muß Dir sagen, das ich auch nicht unterzeichnet habe.

Gründe:

1. bin ich generell gegen jegliche Art der Bevormundung und Regulierungswut. Ich finde wir haben schon genug dergleichen.

2. bin ich der Meinung, das wir alle mündige und verantwortungsvolle Bürger und Fischer sind und es im ermessen jedes einzelnen bleiben sollte ob er sich für einen Widerhaken entscheidet oder dagegen.

Ich fische zwar auch ohne Widerhaken, möchte das in Zukunft aber auch weiterhin selbst entscheiden können.


TL
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Bernd Ziesche » 04.01.2013, 17:24

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon AlexWo » 04.01.2013, 19:43

Naja, Bernd, ich stelle trotz Deiner Erfahrungen die Behauptung auf, dass das Verletzungsrisiko ohne Widerhaken trotzdem wesentlich geringer ist. Glaub da sind wir uns auch einig.

Was Du auf den Keys treibst interessiert doch hier niemanden. Denke lässt sich auch schwer auf unsere Verhälnisse übertragen. Weshalb Dir sicher niemand übelnehmen würde, wenn Du für die Fischerei in D oder EU eine solche Empfehlung aussprechen würdest.

Die grosse Meerforelle? Weisst doch vorher eh nicht ob ne Grosse beisst, im Fluss stehen die doch nicht wochenlang am selben Platz wie eine grosse BF und im Meer ist es eh Glückssache... Mit Widerhaken auf Meerforelle, da fehlt mir auch das Verständnis.

VG

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Robin/Johannisbach » 04.01.2013, 21:58

Guten Abend!
Leute, ich glaube, das wird nix..
Man muss sich nur die aus meiner Sicht extrem unterbelichteten Beiträge in der Debatte über die Petition ansehen..

https://www.openpetition.de/petition/ar ... -fischfang

Ich befürchte, dass der grösste Teil der Anglerschaft diese Idee völlig schwachsinnig findet und die Gedanken dahinter nicht einmal im Ansatz nachvollziehen kann.
Wenn man sich den dazugehörigen thread im Anglerboard durchliest, wird diese Befürchtung nur noch bestätigt!

Grüsse,
Robin

PS: Ich finde wir können echt stolz auf das Klima und den (meistens) netten Austausch in diesem Forum sein!
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon sebastian_waf » 04.01.2013, 22:35

Wow... die Beiträge sind ja echt peinlich.

Also ich bleibe immer noch bei meiner Meinung, dass die Besitzer, Vereine und jeder Angler selbst entscheiden soll, wie er angelt.

Ich konnte heute noch drei Hechte (alle drei so um die 75cm) ans Band bekommen. Ich habe mir mal ganz genau die Einstichstelle des Hakens angeschaut und konnte keine Verletzung feststellen. Bei meiner Fliege war der Widerhaken nicht angedrückt. Nur bei dem letzten Hecht, ging der Haken komplett durch das Fleisch. Da habe ich den Widerhaken schnell angedrückt und konnte den ohne Probleme befreien.
Oft ist es beim Hechtfischen so, dass die Fische die Fliege komplett einsaugen. Der Haken sitzt tief und gerade dann ist es mit lieber wenn ich einen Widerhaken habe. So besteht nicht die Gefahr, dass der Hecht den Haken löst und sich der Haken in den Kiemen erneut verankert. Denn wenn der Haken einmal in den Kiemen sitzt ist es Wurscht ob mit oder ohne Widerhaken.
Bevor jetzt wieder irgendwer meint, sagen zu müssen, der Hecht sei ein schlechtes Beispiel, soll sich dies doch bitte verkneifen. Den die Petition heißt immer noch "Initiative gegen das fischen mit Widerhaken" und das heißt für mich immer noch auf alle Fische!!!!

Was ist eigentlich an dem Gerücht, das ein Haken mit Widerhaken im Maul weniger arbeitet und ein Haken ohne Widerhaken mehr im Fischmaul arbeitet und es so zu größeren Verletzungen kommen kann? Ich finde das klingt plausibel.

Lg

Sebastian

Achja, wir haben mal wieder der Klischee erfüllt, dass wir Fliegenfischer alle versnobt sind :-)
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Bernd Ziesche » 05.01.2013, 01:16

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon AlexWo » 05.01.2013, 22:39

@Bernd: Servus, denke Du hast nicht verstanden, was ich meinte, wenn ich von Glückssache rede. Damit wollte ich natürlich nicht in Abrede stellen, dass der Fang einer grossen Blanken das Ergebnis vieler, harter Tage an der Küste bedeutet. Ich meinte damit, dass Du halt dort nicht gezielt den Dir bekannten kapitalen Fisch anwerfen kannst, sondern, dass es Glück ist, dass ein solcher grad dann vorbei schwimmt, Hunger hat und beisst.Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, dass es Dir so wichtig ist, dass Du das so beenden musst, dass Du den Fisch dann auch landest... Es gehört doch einfach dazu, dass Fische aussteigen!

Stilettoeffekt usw. Verbot des Zurücksetzens sind nur Ausreden, hinter denen sich Fleischfischer verstecken... Grad die, die immer sagen, man darf eine massige Forelle nicht zurücksetzen, sind dann oft die, die jeden Aitel wieder ins Wasser werfen.

VG

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Bernd Ziesche » 06.01.2013, 03:33

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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon fischers franze » 06.01.2013, 13:18

Servus zusammen

Ich finde den Ansatz nicht glücklich gewählt, meiner Meinung nach ist "gegen" immer schlecht, besser wäre,
"für die Verwendung von Schonhaken",
da wird das Argumentieren der Wiederhakenbefürworter schon schwieriger.
In der Politik und in der Reklame wird’s jedenfalls so gemacht

Ahnungs und wiederhakenlose Grüße

Franz
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Fliegenbinder » 06.01.2013, 13:23

@Franz,

du meinst also, man sollte die Fragestellung ändern wenn einem das Ergebniss nicht passt?

Interessant...........
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon fischers franze » 06.01.2013, 14:15

@ Fliegenbinder

Nein meine ich nicht, ich legs dir noch mal dar.

Wir stellen fest: Eine Initiative will anders als eine Abstimmung ein bestimmtes Ergebnis erreichen, also steht das Ziel fest.

Jetzt überlege ich mir wie erreiche ich das Ziel am besten?

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht das positive Ziele (dafür) besser zu erreichen sind als negative (gegen).

Das hat in keinster Weise etwas mit frageändern bei ungünstigem Ergebnis zu tun.

Jetzt ist das Kind aber schon im Brunnen, da ist nix mehr zu machen

„für die Verwendung von Schonhaken“gewesen ich hab einfach das gewesen vergessen.


Vergessliche Grüße :wink:
Franz
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Re: Initiative gegen die Verwendung von Widerhaken

Beitragvon Werbe » 06.01.2013, 14:21

Liebe Mitfischer,
AlexWo hat geschrieben: Verbot des Zurücksetzens sind nur Ausreden, hinter denen sich Fleischfischer verstecken... Grad die, die immer sagen, man darf eine massige Forelle nicht zurücksetzen, sind dann oft die, die jeden Aitel wieder ins Wasser werfen.

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Alex

ich verstehe die "Polarisierungsbemühungen" in diesem Faden nicht ganz, bzw. sehe wenig Sinn darin. Hier ist doch niemand, der ohne wenn und aber das Fischen mit dem Widerkaken gutheißt- aber einige, die selbst entscheiden möchten, wann sie mit und wann sie ohne Widerhaken fischen. Das heißt doch nicht, dass sie sich generell für den Widerhaken aussprechen. Wofür sich die Betreffenden aussprechen ist, dass sie selbst entscheiden wollen.

Den Unterschied sollte man doch sehen können/wollen. :-k

Gruß
Werner
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