Nachtwächter unter uns

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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon ois isi » 07.05.2013, 08:57

Spreewater hat geschrieben:Ich meine, jeder Verein müsste verpflichtet werden Fischereiaufseher zu stellen.

Sorry, wenn ich gerade Dich zitiere - ist nicht persönlich gemeint, mir gefällt die Aussage nur so gut.

Ich kann nur jedem, der irgendwo in irgendeinem Verein Mißstände sieht, die abgeschafft / verbessert gehören, empfehlen, sich einfach zu engagieren.
Die Ausbildung zum Fischereiaufseher wird in der Regel vom Verein bezahlt, dann kann man mit gutem Beispiel vorangehen, bei den Fortbildungsmaßnahmen für Fischereiaufseher Sammelkontrollen anregen bzw. bei den Treffen der Fischereiaufseher auch Beschwerden der Vereinsmitglieder gegen Kontrolleurkollegen ansprechen und die Vorgehensweise verbessern.
Viele, die es besser könnten, haben keine Zeit oder keine Lust.
Nur ist es halt oft so, daß der 'Ich-kann-nicht' einfach in der 'Ich-will-nicht-Straße' wohnt. :wink:

Und deshalb gibt es leider solche Auswüchse wie geschildert.
Aber man kann dagegen schon was tun!
Wie sagt man in Bayern so schön: mim redn kemma d' leit zam!

Gruß Sepp
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon MEFO45 » 07.05.2013, 09:25

Ich stimme Dir zu, dass man sich gerade im Verein selbst engagieren sollte, wenn man etwas ändern möchte. In der Theorie vollkommen richtig. In der Praxis gibt es jedoch auch Vereine, die Veränderung nicht wollen. Da stehst Du als Fliegenfischer mit Deinen 4-5 Fliegenfischerkollegen ganz schnell zwischen den 180 bis 220 Karpfenanglern in einer sehr unbequemen Ecke. Leider gibt es das noch immer: Grabenkämpfe zwischen den Anhängern der einzelnen Angelarten.
Hinzu kommt, dass manche Vereine eher autoritär geführt werden. Doch das ist ein anderes Thema.

Ich verstehe allerdings diejenigen nicht, die sich zum Kontrolleur haben ausbilden lassen. Sie tragen Verantwortung und haben diese freiwillig übernommen. Mein Eindruck (Bezogen auf unsere regionale Situation!): Man liest in Foren von Leuten, die sich mit erhobenen Zeigefingern als besonders kompetent produzieren mit dem Hinweis, sie seien schließlich Fischereiaufseher. Dasselbe auch in Angelgeschäften. Da wird getönt, was das Zeug hält. Nur am Wasser habe ich diese Leute noch nicht getroffen... Das Amt als Fischereiaufseher als ... Statussymbol? Im übertragenen Sinne: Ich fahre meinen Ferrari zwar nie, denn ich kann mir Sprit und Versicherung nicht leisten, aber schaut schon gut aus vorm Haus.

Achtung! Es gibt ganz sicher viele freundliche und verantwortungsbewusste Fischereiaufseher! Vielleicht hat auch jemand etwas positives zu berichten, damit hier nicht eine ganze Gruppe von ehrenamtlich Engagierten (!) unter Klischees und Vorurteilen leiden muss!!!
Viele Grüße

MEFO
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Zweihandwedler » 07.05.2013, 09:33

Ich hasse ebenfalls Brückenangler,
bei uns auch verboten, da es nicht Weidgerecht ist, Fische ohne Chance auf ordentliche Landung zu fangen.In der Regel währe ich bei Kontrollen freundlich,ausser ich sehe das Fische schlecht behandelt werden.Da überspringe ich auch schnell einige Höflichkeitsstufen.
MFG
Jürgen
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Maquard » 07.05.2013, 09:56

Nun ich nenne mal ein anderes Extembeispiel:

Der Rhein bei Köln!

Ab einem Wasserstand von 4m+ kann man dort ohnehin nur noch von den Spundwänden aus Fischen, da alles andere "überflutet" ist (ok mittem im Strom geht noch aber nunja wer will das schon? ;) ).

Ja es gibt dort alle paar hunder Meter ne Treppe in diesen Wänden (ICH würde da nicht drauf rumkrackseln wollen und dann da unten freihändig am besten noch einen kapitalen Fisch von 5+ Kg landen wollen!), ansonsten bleiben einem nur so genannte Spundwandkescher. Habe ich mal in der Anwendung gesehen... meiner Meinung nach mehr als beschwerlich und der Fisch wird noch mehr als mmn. Notwendig gestresst bis er da endlich mal drinne ist! Und am besten werden die dann auch noch auf gleichem Wege releast.... :-/


Zum Thema Brückenangeln... also mir wäre das alleine schon wegen der Passanten ect. da zu stressig!

Und ja ich gebe jedem Aufseher vollkommen recht, wenn er entsprechend bei verstößen Handelt. Allerdings muss ich sagen kann und sollte man sich dennoch an einwenig Höflichkeit und Etiquette halten!

Ich meine selbst wenn Du mit stark überhöhter Geschwindigkeit von der Polizei gestoppt wirst, bekommt man von dem Beamten wenigstens noch die Tageszeit gesagt bevor es zum eigentlichen kommt!
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Hardy » 07.05.2013, 12:51

Maquard hat geschrieben:...von der Polizei gestoppt wirst, bekommt man von dem Beamten wenigstens noch die Tageszeit gesagt bevor es zum eigentlichen kommt!

:shock: Wie krieg ich jetzt das Kopfkino wieder weg? :shock:


Meine Erfahrungen mit Fischereiaufsehern sind bisher fast ausnahmslos positiv. Alle, die mich in den letzten Jahren kontrolliert haben, waren sehr höflich, haben sich ohne Aufforderung ausgewiesen und ihr Anliegen vorgebracht. Nach Kontrolle der Scheine ergab sich meistens noch ein kurzer Plausch mit durchaus wertvollen Tipps zum Gewässer.
Vor Äonen, damals als Jugendlicher am Vereinsteich, war das deutlich anders. An den Katschmarek erinnere ich mich mit Grausen. Gerade wir jugendlichen Angler wurden öfter von ihm schikaniert. Die Alten aber, die entgegen der Satzung zum Jahresschein noch jede Menge Tagesscheine kauften, wurden komischerweise niemals kontrolliert. Honi soit qui mal y pense.

Es gibt halt solche und solche.

Das ist sicher auch manchmal ein Shyce©-Job, den ich nicht unbedingt machen wollte.

Groetjes
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Maggov » 07.05.2013, 13:18

Hardy hat geschrieben:
Maquard hat geschrieben:...von der Polizei gestoppt wirst, bekommt man von dem Beamten wenigstens noch die Tageszeit gesagt bevor es zum eigentlichen kommt!

:shock: Wie krieg ich jetzt das Kopfkino wieder weg? :shock:




Dadadadada ..... Y-M-C-A! schalalala Y-M-C-A!

:smt050 :smt051

Vielen Dank - jetzt hab ich auch böse Gedanken... ;)

LG

Markus
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Dietmar0671 » 07.05.2013, 13:55

Die bisher von mir gemachten Erfahrungen sind nicht so gut.

Bei mir in der Gegend Gibt es die Nahe und einen See. Dieser See wird von zwei Vereinen bewirtschaftet. Dies wußte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. In keinem der Vereine bin ich Mitglied. Um diesen See stehen Parkbänke zum verweilen, kein Zaun um den See herum, keine Hinweisschilder bis auf eines: "Baden und betreten des Eises (im Winter) verboten. Stadt Bad Kreuznach"

Desweilen sah ich Angler, keine Fliegenfischer, dort "ansitzen".

Nun, ich dachte ein ideales Revier für Wurfübungen mit Switch und Zweihand. Wohlgemerkt natürlich ohne angebundene Fliege...wie man eben Würfe übt.

Ich war dann mehrere Male dort und habe geübt. Derweilen bin ich auch angesprochen worden: "Na, schon mal was gefangen?" Ich antwortete dann, dass ich nur übe und ich keine Fliege angebunden habe was ich dann auch mit Hochhalten des Tippetendes belegte.

Eines Tages, ich war wieder am Üben, kam ein Angler aus einer Gruppe, die ich zuvor bereits bemerkt hatte, auf mich zu und bollerte mich an was ich hier mache. Ich antwortete ihm, dass ich Wurfübungen mache und zeigte ihm das "leere" Tippetende. Ich dürfte das nicht. Nur Vereinsmitglieder dürften hier Angeln. Ich wiederholte, dass ich nicht angel sondern übe und fragte wer er denn sei. "Fischereiaufsicht, sofort aufhören" Ich fragte ihn ob er sich ausweisen kann und nach seinem Namen. Er bollerte irgendwas dahin und verschwand. Ich kannte ihn aus dem Vorbereitungslehrgang zur Fischereiprüfung. Er hatte da eine Hilfsfunktion bei den Vortragenden...und war Fischereiaufsehender.

Nun dachte ich, wenn der See von zwei Vereinen bewirtschaftet wird, und nicht der Stadt, mache ich mich schlau und rufe mal einen der Vorsitzenden an und frage, ob ich üben darf oder trete dem Verein bei.

Gesagt getan. Den Vorsitzenden von einem der beiden Vereine, nennen wir ihn mal Verein A, habe ich dann angerufen. Ein wenig Geplauder und um die Zusendung der Aufnahmeanträge gebeten. Zusätzlichen fragte ich ob ich am See Werfen üben dürfe. Ja, kein Problem, nur ohne Fliege den Fliege sei Kunstköder und die seien am See verboten. Anträge kamen auch, ausgefüllt und persönlich in den Briefkasten eingeworfen.

Kurz danach war ich wieder an einem Sonntagmorgen mit einem Bekannten (Der nicht übte sondern nur zuschaute)am See. Es dauerte nicht lange und ein ungestümer Mann stürzte auf uns zu. Er nannte erzürnt seinen Namen, zeigte seine Fischereiaufseherplakette und teilte mit, das er der Vorsitzende vom Angelverein B sei. Er habe jetzt die Schnauze voll ständig meinetwegen von Vereinsmitglieder angerufen und gefragt zu werden, warum ich mit "künstlichen Ködern" fischen dürfe und die Vereinsmitglieder nicht. Ich klärte auf dass ich über kein fangbereites Gerät verfüge. Das ist ihm vollkommen egal, das wäre ja wie wenn ein Jäger mit ungeladener Waffe durch ein fremdes Revier gehen würde. Das war ein Fehler den mein Bekannter ist passionierter Jäger und erklärte ihm ruhig und sachlich den Unterschied zwischen Trageberechtigung einer Waffe und einer Angelrute. Unwirsch winkte der Herr ab: "ich erteile Ihnen hiermit einen Platzverweis, verschwinden sie". Ich fragte ihn wo die Polizei sei; er schaute mich an und fragte wieso. Ich klärte ihn auf, dass hier am See keine Besitzzeichen eines Angelvereins zu erkennen sind und er hier und jetzt nicht nachweislich beweisen kann, dass der See in Vereinsbesitz ist. Weiterhin klärte ich ihn auf, dass ich die Genehmigung vom Vorsitzenden des Vereins A habe. Er entgegnete, dass der viel erzählt wenn der Tag lang sei. Er ist es leid, dass Vereinskollege in mit ihren Denunziationen über mich belästigen. Ich solle dem Verein beitreten und gut ist oder mir zum Üben Tageskarten für die Nahe kaufen und dort üben.

Ich ließ es dabei...einem Verein von Denunzianten bin ich nicht beigetreten. Bezüglich meines Aufnahmeantrages in den Verein A habe ich auch nichts mehr gehört...ich habe auch nicht weiter insistiert. Zum See bin ich nie mehr gefahren.

Sicher, ich hätte mich vor dem erstenmal Üben schlau machen sollen wie die Besitzverhältnisse des See's waren, und um Genehmigung fragen sollen...mein Fehler...aber das hätte wohl auch nichts genützt wie man oben lesen kann.

Viele Grüße

Dietmar
Zuletzt geändert von Dietmar0671 am 07.05.2013, 18:41, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon webwood » 07.05.2013, 17:34

Hallo Dietmar,

das das so nicht laufen sollte, wie bei Dir geschehen ist klar, doch rein rechtlich, wenn du nur einen einzigen Haken bei dir trägst, zb. eine Fliege am Hut oder eine vergessene Fliege in der Weste, warst du mit fangbereitem Gerät in Gewässernähe und der Fischereiaufseher hätte Recht gehabt.
Die rechtliche Situation lässt sich indess so gar noch toppen. An einigen Seen ist die Verwendung von Echoloten verboten. Ohne Echolot Renken zu fangen ist schwierig. In der Praxis sah das so aus. Angelzeug aus dem Boot ausladen, Echolot montieren, Schwarm finden, schnell zurückrudern, Angelzeug wieder einladen und Echolot ausladen. Hätte man bei dieser Aktion und das ist kein Witz, Echolot und Kescher (der als Fangerät gilt) gleichzeitig im Boot, könnte der Ficheraufseher Trouble machen. In dem Verein den ich meine ist der Fischereiaufseher ein Mensch, der vor Wichtigkeit in seinen eigenen Hosen reiten kann. Ich bin dann auch aus diesem Verein ausgetreten.

Doch möchte ich absolut eine Lanze brechen, für die ehrenamtlichen Fischereiaufseher. Während wir fischen gehen, machen die in ihrer Freizeit diesen Job, und können sich bisweilen rumärgern bis zum geht nicht mehr. Es sind ja nicht nur die Fischer zu kontrollieren. Jugendliche die Müllberge hinterlassen oder im Suff kistenweise Bierflaschen zerdeppern, bis zum Autowaschen direkt neben dem Gewässer. Der Beispiele wären noch viele.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sorgen die Fischereiaufseher dafür, das wir möglichst unbehelligt angeln können.

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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Dietmar0671 » 07.05.2013, 18:19

Hallo Thomas,

ich gehe davon aus, das mein Erlebnis "vereinsspezifisch" war. Beide "Aufseher" waren aus Verein B.

Ich habe diese Erfahrung gemacht...was für mich als Ausnahme zu werten ist. Bisher wurde ich nicht weiter kontrolliert.

Ich hatte damals nie eine Fliege oder Fliegenausrüstung am Mann, bis auf Rute, Rolle und Schnur. Ich weiß ja wie "haarspalterisch" es sich entwickeln kann wenn der Amtsschimmel wiehert.

Ich denke, es war von der Stadt keine gute Idee den See zwei Vereinen zur Bewirtschaftung zu überlassen, insbesondere da, wie ich erfuhr, Verein A sich zuerst um die alleinige Bewirtschaftung beworben hatte. Warum das nicht zustande kam weiß ich nicht.

Aus dieser "Doppelherrschaft" scheint es wohl zu Uneinigkeit gekommen zu sein.

Egal, it is as it is, wenn ich das nächste mal kontrolliert werde bleibe ich sicher auch wieder ruhig und sachlich...und glaube an das Gute, Korrekte im Mensch "Fischereiaufseher"...den ihr Einsatz ist sicher notwendig. :wink:

Viele Grüße

Dietmar
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon fischers franze » 07.05.2013, 19:27

Nur um einen falschen Eindruck entgegenzuwirken.
Die Brücke befindet sich ca. 0.5m über dem Wasserspiegel zu wenig um durchzuwaten und an der Seite kann man auch ganz gut käschern aber leider (ich zumindest) nicht werfen.
Und Hass finde ich ist ein sehr starkes, gewichtiges Wort, ich hasse z.B. Despoten, Ungerechtigkeit, Atomwaffen aber das war es dann auch schon im Großen und Ganzen.

Grüße ans Gemüse
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Headi » 09.05.2013, 20:23

Hallo!
fischers franze hat geschrieben:Nur um einen falschen Eindruck entgegenzuwirken.
Die Brücke befindet sich ca. 0.5m über dem Wasserspiegel zu wenig um durchzuwaten und an der Seite kann man auch ganz gut käschern aber leider (ich zumindest) nicht werfen.

So also war die Situation, dachte ich mir schon. Einige hier müssen ja wieder losschreien obwohl sie die nicht kannten :roll:

Gruß
Flo
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Thomas aus Hamm » 10.05.2013, 09:24

webwood hat geschrieben:Doch möchte ich absolut eine Lanze brechen, für die ehrenamtlichen Fischereiaufseher. Während wir fischen gehen, machen die in ihrer Freizeit diesen Job, und können sich bisweilen rumärgern bis zum geht nicht mehr. Es sind ja nicht nur die Fischer zu kontrollieren. Jugendliche die Müllberge hinterlassen oder im Suff kistenweise Bierflaschen zerdeppern, bis zum Autowaschen direkt neben dem Gewässer. Der Beispiele wären noch viele.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sorgen die Fischereiaufseher dafür, das wir möglichst unbehelligt angeln können.

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Hallo Thomas,

in diesem Punkt stehe ich absolut hinter Dir.......aber es gibt halt sehr oft die schwierigen Fälle....z.b. die Kollegen, die ihre Aufseher Plakette täglich polieren und nachts unters Kopfkissen legen :help
...oder noch schlimmer.....zu Gelegenheiten tragen, wo es zum einen nicht Notwendig bzw. einfach nur bekloppt ist........z.b. bei Fliegenfischer-Forums-Treffen :kotz

Grüße aus Hamm
Thomas
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon henkiboy » 10.05.2013, 11:34

Tach zusammen,
also wie bekloppt iss datt denn: "Gewässerwart mit Knarre!"
Boaah.....so ein Bursche sollte mir mal über den Weg laufen, den würd ich sofort vor die Schupos zitieren um ihn selber kontrollieren zu lassen (von wegen Waffenschein und so). Allein schon einem Seinesgleichen derart gegenüber zu treten....., wie arrogant und blamabel iss das denn????!!!!!
Naja.....Brückenangeln......ist so ein Reizthema, weil ja auch oftmals dressierte Fische an den entsprechenden Bauten stehen, die halbzahm irgendwelche Brotreste arglos von der Oberfläche schlürfen.....den Touristen sei dank.
Ne buschige Rehaarfliege und schon hat man gewonnen.
Generell sollte sich jeder unter uns darüber bewußt sein, das man den anvisierten Fisch auch tatsächlich waidgerecht landen können muss und dieser gegebenenfalls auch ebenso leicht releast werden müsste.
Ich erinner mich da an ein Gewässer im Sauerland, wo ein langstieliger Kescher Pflicht war und ist, weil die Uferböschung halt entsprechend hoch ist.
Natürlich sollte ein Fischereiaufseher seinen Job gewissenhaft machen und das gegebenenfalls auch entsprechend konsequent. Aber eine gewisse Form von Höflichkeit und Verhältnismäßigkeit beim Einsatz der Mittel, sollte stets gewahrt werden.
Ramboartige Profilneurotiker haben am Wasser definitiv nix zu schaffen. Die sollten ihren Traum lieber als "Türsteher" irgendeiner verrufenen Disco ausleben.
Mal gut das ich in meinem Fischerleben so gut wie nie kontrolliert worden bin. Da schätze ich mich echt glücklich. Bis auf einen "Wichtigtuer" in Slowenien konnte ich bislang meist ungestört fischen. Das ich mich an die Regeln halte versteht sich natürlich von selbst.
"Der Kragen schwillt,.......die Faust wird hart......mich schikaniert ein durchgeknallter Gewässerwart!" - so sollte es natürlich nicht sein!
Aus Erfahrung kann ich aber sagen das 99% der betreffenden "Kontrollorgane" allerorts absolut umgänglich sind. Vom kläglichen Rest sollte man sich den (Angel)Tag halt nicht versauen lasen. "Abhaken" und weiterfischen!!!!!

Gruss
Detlef
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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon Fliegenbinder » 10.05.2013, 13:09

henkiboy hat geschrieben:Mal gut das ich in meinem Fischerleben so gut wie nie kontrolliert worden bin.............. Bis auf einen "Wichtigtuer" in Slowenien konnte ich bislang meist ungestört fischen.

Aus Erfahrung kann ich aber sagen das 99% der betreffenden "Kontrollorgane" allerorts absolut umgänglich sind.

Gruss
Detlef


Interessant. Woher beziehst du dann Deine Erfahrung? :-k

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Re: Nachtwächter unter uns

Beitragvon henkiboy » 10.05.2013, 17:01

Hallo Torsten,
nicht oder nur wenig kontrolliert zu werden heißt ja nicht unbedingt das man keine entsprechende Menge Fischereiaufseher, Pächter und Gewässerwarte kennt.
Dazu kommen noch die hinlänglichen und entsprechend umfangreichen Erfahrungen aus einem großen Bekannten- und Freundeskreis - daher weiß ich das es nur wenige Negativbeispiele gibt.
Klar...ohne diesen Background könnte ich kaum anmerken das fast alle Kontrolleure umgängliche Menschen sind und Ausnahmen die Regel bestätigen.

Gruss
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