Sauberes Fliegenfischen ...

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Michl » 06.06.2014, 14:33

Hallo,
mal wieder sehr interessant.
Weniger der Eingangstext als die Reaktionen darauf.
Da wird einiges hineininterpretiert das ich so im Original nicht lese.
Liegt aber wahrscheinlich an mir.

Was mich nachhaltig heiter stimmt ist, das sonst hier die vereinzelten, versehentlich auf Schonhaken gefangenen Forellen, nach kürzestem Drill an ausreichend dicken Vorfächern,
noch komplett im Wasser befindlich, am Ufer stehend ohne Pflanzen zu zertreten und ohne den Fisch zu berühren, abgehakt werden und mit einer schriftlichen Entschuldigung auf wasserlöslichem
Recyclingpapier mit Biotinte geschrieben ins Wasser releast werden, sofern sie nicht das Schonmaß überschreiten, dann werden sie selbstverständlich sofort schmerzfrei erlöst und im FCKW-freien
tragbaren Kühlschrank untergebracht, während der Fischer sich eiligst und unter Selbstgeißelung mit am Wegesrand gepflückter Brennesseln zwecks erreichen des Fanglimits morgends kurz nach 8 schon
wieder leichtfüßig vom Wasser zurückzieht.

Und hier geht es dann sofort um Datenschutz und es wird zudem unterstellt es gehe eigentlich um Sicherung der Pfründe.
Ich war dort nie, werde (wahrscheinlich) auch nie dorthin gehen und bin mit keinem da verwandt oder verschwägert.
Aber das ist mir zu arg.
Die aufgeführten Beispiele sind mir Grund genug Verständnis für so ein Schreiben zu zeigen, ohne jetzt das rechtlich zu bewerten, das kann ich nicht mangels Qualifikation.
Aus sicherer Entfernung die Tastatur zu befragen und dann ein Urteil aufgrund einer (ganz sicher zutreffenden) Wahrheit aus dem Netz zu fällen, das traue ich mich nicht.

Hut ab vor den Mutigen! :shock:
Ihr traut euch öffentliche Steinigungen im Netz ohne die Umstände genau zu kennen!
(Wie isses denn da eigentlich mit dem Datenschutz? Der Name der Firma ist ja zu lesen.)

Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
Michl
 
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Werbe » 06.06.2014, 15:06

Hallo,
Michl hat geschrieben:Aus sicherer Entfernung die Tastatur zu befragen und dann ein Urteil aufgrund einer (ganz sicher zutreffenden) Wahrheit aus dem Netz zu fällen, das traue ich mich nicht.



Warum nicht Urteile aus der Ferne über jene Fliegenfischerschule fällen? Mit Urteilen über amerikanische Fliegenfischerpraktiken, über Alligatorfang, über Trolling, über Fischen auf absteigende Meerforellen, über das Lösen der Fische vom Haken am Beispiel von Youtubefilmchen, usw.,usw, usw., usw. hält sich doch auch "niemand" zurück :smt102

Gruß
Werner
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon webwood » 06.06.2014, 22:08

usw.,usw, usw., usw. hält sich doch auch "niemand" zurück :smt102


Warum, geehrter Werner, sollte sich auch jemand zurückhalten?
Neben Wissensvermittlung ist der Meinungsaustausch, auch kontroverser Natur, doch ein elemetarer Bestandteils unseres Forums.
Bücher sind wohl die besseren "Wissenvermittler" und dabei schließe ich deine Bücher ausdrücklich mit ein. Es findet aber bei Büchern in der Regel keine Interaktion bzw. Kommunikation zwischen Leser und Autor statt. Das ist bei unserem Forum eben anders.
Zum konkrteten Threat. Ich finde in allen Beiträgen niemanden, der sich erlaubt ein Urteil zu sprechen. Es gibt verschiedene Meinungen und verschiedene Interpretationen zu besagter Mail. Seine Meinung zu äussern ist jedermanns gutes Recht.

VG

Thomas
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Werbe » 06.06.2014, 22:51

Hallo
webwood hat geschrieben: Ich finde in allen Beiträgen niemanden, der sich erlaubt ein Urteil zu sprechen.


Ich denke, unsere Auffassung davon, was ein Urteil ist, unterscheidet sich grundsätzlich.

Gruß
Werner
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Lechhuchen » 07.06.2014, 18:20

Also in dem Eingangsthread steht u.a.

Darüber hinaus werden bei Verstößen die Personaldaten an alle unsere Lizenz-Ausgabestellen und Partner europaweit weitergeleitet

Da muss man kein DS-Experte sein, dass dies nicht zulässig ist.

Es steht dann ferner noch dabei, dass es auch mit Fachbehörden besprochen wurde, aber Reaktionen?

Selbstverständlich Keine! Weil die genau wissen, was das nach BRD-Recht für hauchdünnes Eis ist.

In Bayern und auch im Rest von Deutschland werden Rechtsverstöße immer noch von der Exekutive verfolgt und von der Judikative mit Strafe belegt. Eine Fischerschule, die selbst noch nicht einmal Fischereirechtsinhaber ist, kann Verstösse gegen geltendes Recht allenfalls zur Anzeige bringen.

Selbstjustiz, und da gehört auch eine illegale Weitergabe persönlicher Daten dazu, ist sicherlich nicht legitim.

Wo sind an diesen Gewässern die staatlichen Fischereiaufseher?

Wenn die Ihren Job richtig machen (würden), dann könnte man sich alles andere sparen.

Ich kann mir halt vorstellen, dass die Fischereiaufseher aber keinen Bock haben, sich für Fliegenfischerschulen die abkassieren gross auf Tour zu machen während Sie das ganze ehrenamtlich machen und sich dann ggf. Noch blöd anreden lassen dürfen.

Es ist doch immer das selbe ... die einen kassieren ... und die anderen kriegen im Zweifelsfall den Ärger ... So läufts überall, wo mit der Natur Geld verdient wird.

Das ist jetzt auch kein urteil über eine einzelne Fliegenfischerschule, sondern eine allgemeine Feststellung aus Erfahrungswerten was die Situation (auch an anderen tlw exzessiv vermarkteten Gewässern) in Bayern betrifft.

Ich würde mir kein Urteil über die Qualität dieser Fliegenfischerschule erlauben, da ich sie nicht kenne und ich glaube auch, dass sie es durchaus gut und ehrlich meint.

Aber ich kann mich schon auch eines gewissen Eindrucks nicht verwehren, dass hier schon auch (denn der Ton macht die Musik) einiges an Floriansprinzip im Spiel ist ... Für alle NichtBayern: Lieber guter Florian, lass mein Haus stehen, zünd andere an ...

TL

Huchi
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Flots » 07.06.2014, 18:49

Hallo Alf
die im Text beschrieben Punkte sind eigentlich für mich eine Selbstverständlichkeit, für mich der sich oft in Bayern
herum treibt kommt natürlich noch C&R dazu ,da die Fische sowieso bis ich wieder zu Hause bin.
Wenn man aber zwischenden Zeilen, liest glaube ich geht es um ganz was Anderes! Leider gibt es viele Leute(zu viele?) die
mit der Fliegenfischerei ihr Geld verdienen, daher glaube ich möchte man die Gastangler am liebsten unter Aufsicht
oder besser noch mit Guiding fischen lassen um noch mehr Geld verlangen zu können.
Da ich seit über 30 Jahren mit der Fliege fische und am leibsten alleine am Wasser bin eine Horrorvorstellung.
Viele Grüße aus OÖ
Flots
 
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Royal Coachman » 07.06.2014, 22:17

DAS FÄLLT MIR DAZU EIN!

Hallo Freunde!

Zwischen zwei Wurf-Events ist es DDr. Heinrich Tomtupfer gelungen, den vielfachen Weltmeister im Bewerb Fliege-mit-Knall Charles Castinger aus Niederpfriemelhausen für ein kurzes Statement über das Fliegenfischen aus moderner Sicht zu gewinnen.

Hier nun das komplette Interview.


INTERVIEW mit dem Fliegenfischer-Hype Charles Castinger, Weltmeister in Fliege-mit-Knall.

DDr. Heinrich Tomtupfer:

Sehr geehrter Herr Castinger, können Sie uns ein kurzes Statement zum Fliegenfischen in seiner heutigen Form geben, aus Ihrer Sicht.

FLIEGENFISCHER-HYPE Castinger:

WELTMEISTER Castinger, bitte, soviel Zeit muss sein!

DDr. H.T.:
Ok, Herr Weltmeister, was zeichnet nun einen erfolgreichen Fliegenfischer Ihrer Meinung nach aus, wenn Sie von sich selbst aus gehen?

F-H. Ch.K.:

Da gibt es einiges, das für mich unumgänglich ist

DDr. H.T.:
Wir sind gespannt, schießen Sie los

F-H.Ch.K.:

.Die Tageskarten sind zu teuer!

Ich habe das teuerste Gerät, meine sonstige Ausrüstung ist vom Feinsten!
Ich werfe damit in jeder Lage über 30m!
Ich beherrsche jeden Trickwurf den es gibt!
Es ist ein geiles Gefühl, wenn der Backingknoten durch die Ringe rauscht!

Die Tageskarten sind viel zu teuer!

Ich leiste mir jedes Gewässer!
Ich bin nur an Fischen über 60 cm interessiert!
Der Bewirtschafter hat dafür zu sorgen, dass zu meinen Vorstellungen entsprechende Fische in genügender Anzahl vorkommen

Die Tageskarten werden immer teurer!

Die Fische haben den ganzen Tag immerzu und überall zu beißen, denn ich habe nicht soviel Zeit, ich muss zum nächsten Wurt-Event!
Ich wate prinzipiell jederzeit und überall!
Ich will mit meinem Carrera 4 immer bis zu den besten Stellen fahren können, das gehört für mich zur Qualität eines Gewässers!
Ich lehne Beschränkungen und Kontrollen grundsätzlich ab!

Die Tageskarten sind viel zu teuer!

Ich mag keine Fische, auch nicht essen, deswegen bin ich ein grundsätzlicher Verfechter von Catch und Release!
Wozu braucht es Schonzeiten, ich entnehme sowieso keine Fische!
Jeder gefangene Fisch muss bildmäßig dokumentiert werden, mehrmals und in entsprechender Pose!
Ich habe mir noch nie beim Fotografieren einen Zahn am Rutengriff ausgebissen!

Die Tageskarten sind unverschämt teuer, besonders in Österreich!


Ich sehe nicht ein, warum ich meinen Mist nicht am Wasser zurücklassen sollte,
für die Entsorgung hat der Bewirtschafter zu sorgen.

Sollte ICH einmal ausnahmsweise wirklich nichts fangen:
so ist kein Fisch im Wasser,
der Bewirtschafter hat mich reingelegt, so eine Gemeinheit,
das mache ich dann über Foren öffentlich!


DDr: H.T.: Herr Weltmeister, wir danken für das Gespräch!
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon webwood » 07.06.2014, 22:36

Da hier ja zu Recht unter anderem über den zurückgelassenen Müll der Angler gesprochen wird.
Nicht nur Angler hinterlassen Müll.
Lest bitte den Beitrag von Elchvieh. Wir alle können was tun!
natur-umwelt-f26229/aktion-m%C3%9Cllsack-t267901.html
Euer Thomas
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Maggov » 10.06.2014, 11:03

Flots hat geschrieben:Hallo Alf
die im Text beschrieben Punkte sind eigentlich für mich eine Selbstverständlichkeit, für mich der sich oft in Bayern
herum treibt kommt natürlich noch C&R dazu ,da die Fische sowieso bis ich wieder zu Hause bin.
Wenn man aber zwischenden Zeilen, liest glaube ich geht es um ganz was Anderes! Leider gibt es viele Leute(zu viele?) die
mit der Fliegenfischerei ihr Geld verdienen, daher glaube ich möchte man die Gastangler am liebsten unter Aufsicht
oder besser noch mit Guiding fischen lassen um noch mehr Geld verlangen zu können.
Da ich seit über 30 Jahren mit der Fliege fische und am leibsten alleine am Wasser bin eine Horrorvorstellung.
Viele Grüße aus OÖ



Hallo Flots,

da steckt Einiges und Wahres drin. Nur die Brücke zwischen "Zwangsbegleitung" und steigendem Kommerz möchte ich noch etwas abschwächen. Viele Vereine schliessen zusehends die Gaststrecken in der Art dass Sie eine Begleitung eines Mitglieds voraussetzen. In der Tat für den Gastangler (v.a. von weit her) erstmal ein Hindernis und eine abwehrende Haltung. Um für etwas Verständnis zu plädieren: Die Entscheidung lässt sich sehr pragmatisch ableiten. Weiter oben wird nach den Aufseher geschrien, dass diese Ihre (i.d.R. ehrenamtliche) Arbeit nicht ordentlich verrichten. Gleichzeitig finden wir im Forum genug Beispiele wo sich User über das Verhalten dieser Aufseher beschweren, wenn diese genau diese Anliegen verfolgen. Die Exekutive und Judikative lassen Anzeigen gerne fallen wegen mangelndem öffentlichem Interesse. Wer bleibt auf dem "Schaden" sitzen? Die Bewirtschafter und nicht die Guides.

Guides und Fliegenfischerschulen würden sich deutlich leichter Tun wenn Sie jedwedes Fehlverhalten am Wasser einfach übersehen. Die Gäste sind danach nicht gemaßregelt, ergo zufrieden und kommen wieder. Hinzu kommt dass die meisten Guides und Fliegenfischerschulen gar kein eigenes Wasser haben und somit weder die Verantwortung für das Wasser noch die Kosten tragen. Somit ist das für kommerzielle Anbieter nur dann relevant wenn sich der Fall ergibt dass die Bewirtschafter die Guides nicht mehr ans Wasser lassen weil sie sich über den Zustand danach ärgern. Ich persönlich würde mich freuen wenn die professionellen Anbieter sich etwas mehr auf das Thema Naturschutz/-pflege und das bewusste Genießen der Umgebung in der man fischen darf eingehen. Aber ich fürchte das interessiert die Kunden dieser Anbieter i.d.R. sehr wenig. Somit schießt sich die oben genannte Fliegenfischerschule vordergründig ins Knie, denn sie schränken Ihre mögliche Zielgruppe damit deutlich ein.

Was tun? Die aus Bewirtschaftersicht naheliegende Lösung lautet: alle Mitglieder eines Vereins in die Verantwortung mit ein zu beziehen und/oder darauf zu schauen wer ans Wasser geht. So können alle Mitglieder des Bewirtschaftungsverbundes gemeinsam dafür sorgen dass niemand Schindluder mit der Strecke betriebt und Gäste fischen.

Die schwarze Liste ist sicherlich Datenschutzrechtlich bedenklich und so zentral wie oben beschrieben sicherlich kaum umsetzbar. Allerdings ist es bei uns eben üblich sich über Fischergäste aus zu tauschen und deutlich schwarze Schafe werden eben zusehends mehr "ausgebuchte" Strecken vorfinden. Fischrecht ist Eigentumsrecht, somit kann der Fischrechtsinhaber durchaus den Zugang zu einem Wasser untersagen. Dieses Recht hat er gekauft oder bezahlt für dieses in Form von Geld und Arbeitsstunden. Ich vergleiche das gerne mit der eigenen Wohnung/dem eigenen Haus. Wenn sich Gäste daneben benehmen wirst Du Dir auch überlegen ob Du diese nochmals einlädst. Wenn Dich jemand fragt was Du mit diesen Gästen für Erfahrungen gemacht hast wirst Du Dir auch überlegen ob Du diese an andere empfiehlst. Meiner Erfahrung nach reicht es auch nicht aus mal einen Vorfachrest ins Wasser zu schnippen um auf dieser Liste zu landen, aber grobe Verstösse sprechen sich eben rum.

Ich gehe auch sehr gerne alleine ans Wasser, aber ebenso finde ich es sehr angenehm wenn jemand dabei ist der das Wasser kennt, mir (hoffentlich) freundlich erklärt was dem Bewirtschafter an der Strecke besonders wichtig ist und mir hilft einen guten Stellplatz am Wasser, ein paar Tips und Tricks zu zeigen und mir vielleicht bei der Beschaffung der Tageskarte hilft. Genau dieses Prinzip habe ich an den Strecken erfahren wo Mitglieder Gäste mitnehmen dürfen. Gekostet hat es die Tageskarte und evtl. noch eine gemeinsame Brotzeit. Man kann dann trotzdem sich mal ein wenig trennen und gesondert fischen denn es steht nirgendwo dass das Mitglied einem permanent auf die Finger schauen muss.

Bleibt also die Frage wie das funktionieren soll wenn ich kein Mitglied kenne. In diesem Fall empfehle ich dringend den Vereinsvorstand oder die Touriinfo zu kontaktieren. Die stellen gerne den Kontakt her und helfen. So zumindest meine Erfahrung. Denn das Ziel ist i.d.R. nicht die Leute aus zu sperren sondern schlichtweg sich nicht über einen unkontrollierten Zugang zum Wasser sich selbst um die Früchte seiner Arbeit zu bringen. Plattformen wie dieses Forum sind da sicherlich eine Berreicherung um neuen Kontakt zu knüpfen. Diesen Weg würde ich Dir konkret vorschlagen. Versuch' es doch mal, ist gar nicht so schlimm wie es sich anhört.

LG

Markus
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A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon HansAnona » 23.09.2014, 07:32

Update:

Im "Newsletter September 2014 " schreibt die Fliegenfischerschule dazu:

Beginn Zitat:
...
Clean-Flyfishing

Unser Beitrag im letzten Newsletter zum Thema mehr Eigenverantwortung zum Erhalt unserer Wildflußlandschaften für kommende Generationen hat für mächtig Wirbel gesorgt.
Wie kontrovers die Diskussion hier geführt wurde könnt Ihr Euch beispielsweise im Fliegenfischer Forum
(http://www.fliegenfischer-forum.de) unter „Sauberes Fliegenfischen“ ansehen.

Tight Lines
Euer Jean-Pierre


...
Ende Zitat

Liebe Grüße, Alf
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon AndreasKR » 23.09.2014, 20:10

HansAnona hat geschrieben:
Im "Newsletter September 2014 " schreibt die Fliegenfischerschule
Unser Beitrag im letzten Newsletter zum Thema mehr Eigenverantwortung zum Erhalt unserer Wildflußlandschaften für kommende Generationen hat für mächtig Wirbel gesorgt.
Wie kontrovers die Diskussion hier geführt wurde könnt Ihr Euch beispielsweise im Fliegenfischer Forum
(http://www.fliegenfischer-forum.de) unter „Sauberes Fliegenfischen“ ansehen.e



Daagestiet tusame,

mächtig Wirbel , so richtig tick der Kollege auch nicht. Da reden ein paar Forumsmitglieger über sauberes Fliegenfischen und das heisst es sofort mächtig Wirbel. #-o
AndreasKR
 

Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Lechhuchen » 23.09.2014, 20:31

... "unser Beitrag" ... "unsere Wildflusslandschaften" ... Jetzt wäre nur interessant, wie das zweite "unsere" in den Köpfen des Verfassers der bedeutungsschwangeren Zeilen insgeheim gedacht ist ... ein Schelm, wer dabei denkt sie meinen eigentlich "ihre" Wildflusslandschaften, die aber eigentlich "uns allen" gehören ...

Angeln ist in Bayern glücklicherweise vielerorts noch sowas wie Allgemeingut ... mit Fischereischein darf man dort, wo es noch Tageskarten gibt ... Und das ist gut so, um der ohnehin überall stattfindenden Privatisierung der Natur wenigstens in der Fischerei noch Einhalt zu gebieten und nicht alle einfach kategorisch auszuschließen oder kräftig abzukassieren. Denken wir doch dabei einfach auch mal an unsere Jugendlichen oder diejenigen, die nicht xtausende verdienen.

Die Aufsicht über Gewässer ist gesetzlich geregelt ... auch Ahndung von Zuwiderhandlung ist gesetzlich geregelt ... schwarze Listen, Diffamierung, stille Post, selbstermächtigte Buchführung über andere und Ausgrenzung von Tageskartlern ... ist dagegen alles völlig ungesetzlich und daher strikt abzulehnen ... geheimakten über ahnungslose Dritte zur evtl. Verfolgung oder Ausgrenzung waren Gott sei Dank gestern ... Wehret der Anfänge ... und so ist die Rechtslage, alles andere ist (nicht nur in der Fischerei) dagegen strikt abzulehnen ... wo kämen wir sonst noch (oder wieder?) hin ...

Der "mächtige Wirbel" ... findet insofern eher als Wunschgedanke in den Köpfen einiger weniger statt ... aber nicht auf dem Tisch dafür zuständiger Behörden, die sich hier sicher nicht vor den Karren spannen lassen werden ... verständlicherweise ... und berechtigterweise ... Insofern ... egal was geschrieben wird ... den künstlich heraufbeschworenen Wirbel gabs nie wirklich und es wird ihn auch zukünftig nicht geben ...

TL

Huchi
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon gespliesste » 23.09.2014, 23:17

Hallo,

ich hab irgendwie auch das dumpfe Gefühl von Huchi und Andreas. Mir ist das alles ne Spur zu dick aufgetragen. Die Kritik in der Sache kann ich ja verstehen, aber da gleich so eine Aktenzeichen-XY Aktion draus zu machen.
Da werden die Leute vorher belehrt und dann wird gemeldet und verboten und europaweit Personalien weitergeleitet :shock: ?

Wer ist eigentlich die Fliegenfischerschule Oberbayern als Drehkreuz für Fliegenfischer aus der ganzen Welt?

Ich hab auch so schon mal ein paar schöne Fische in Bayern gefangen (Äsche und Forelle) und ich fahre auch immer öfter einfach durch Bayern durch um schöne Fische in den Alpen zu fangen.
(Bisher noch ohne Maut, aber diese schreiende Ungerechtigkeit wird ja hoffentlich auch bald abgestellt).

LG,

Olaf
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon webwood » 23.09.2014, 23:50

Wie kontrovers die Diskussion hier geführt wurde könnt Ihr Euch beispielsweise im Fliegenfischer Forum
.....usw.

Na ist doch alles bestens, neue User im Forum sind bei uns doch immer herzlich willkommen.
Danke fürs verlinken.
Das bei uns bisweilen diskutiert wird, wie in einem gewissen gallischen Dorf zwischen Schmied und Fischhändler, ist völlig normal und nicht der Rede wert.
Ein "mächtiger Wirbel" sähe indess bei uns dann schon anders aus.

Stets saubere Leine wünscht

Thomas
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon orkdaling » 24.09.2014, 08:40

Meine bescheidene Meinung, hier wird wenigstens diskutiert!
An Stellen wo soetwas diskutiert werden muesste gilt die Devise "wer nichts macht macht keine Fehler".
Also hau`n wir auf die Pauke und diskutieren weiter!
Gruss
Hendrik
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