Sauberes Fliegenfischen ...

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon HansAnona » 24.09.2014, 08:57

Lest es bitte genau, Jungs!

Der mächtige Wirbel welcher erzeugt wurde, bezieht sich nicht auf diesen Thread. Auf diesen Thread bezieht sich nur der Hinweis auf eine beispielhafte kontroverse Diskussion.

Den mächtigen Wirbel hat die kleine Fliegenfischerschule mit Sitz im Hotel selbst erzeugt. Klar, wenn man kein eigenes Gewässer hat und von der Vermittlung der (Vor-Ort direkt einfach zu erhaltenden) Karten und ein wenig Schulung wirtschaftlich sein will.

Der Ansatz, die Kunden zu sauberem Hinterlassen der Gewässer zu veranlassen ist nichtsdestotrotz richtig und lobenswert, auch wenn die Mittel nicht immer den Weg heiligen.

Liebe Grüße, Alf
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Maggov » 24.09.2014, 10:53

Hallo,

mein Gefühl ist hier dass die besagte Fliegenfischerschule versucht sich massiv in den Medien auf zu stellen. Der SZ Artikel war ja auch mit besagtem Kandidaten und anscheinend will man über PR seine Kompetenz beweisen und "Profil" zeigen.

Aus meiner Sicht legitim (Klappern gehört ja mittlerweile zu jedem Handwerk) und so lange der Schuß nicht nach hinten losgeht sicherlich auch wirksam. Ob der Beitrag zum sauberen Fliegenfischen mehr Nachfrage bei dem Anbieter verursacht wird wohl nur dieser selbst beantworten können.

Die Entscheidung ob man dieser Ethik folgen will oder nicht obliegt jedem selbst. Ich sehe das wie Hans: Die Intention/Aufforderung ist die Richtige, die Formulierung grenzwertig zum Legalen (Herausgabe persönlicher Daten ohne vorheriges Einverständnis) sowie zum Glaubwürdigen. Was macht denn eine professionelle Fliegenfischerschule wenn sie sich selbst den Kundenstamm selektiv verkleinert und es dann nicht mehr zum Leben reicht?

LG

Markus
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Magellan » 24.09.2014, 16:01

Hallo Markus

Was macht denn eine professionelle Fliegenfischerschule wenn sie sich selbst den Kundenstamm selektiv verkleinert und es dann nicht mehr zum Leben reicht?


die Ethik mal beiseite gelassen:

Ein “selektiv” verkleinerter Kundenstamm ist durchaus nicht gleich zu setzen mit verringertem Umsatz. Mit einem cleveren Marketing wird ein verkleinerter Kundenstamm wesentlich lukrativer und weniger arbeitsintensiv...

Der Umkehrschluss: Die Verringerte Anzahl der Fliegenfischern an diesem Gewässer. :wink:

Gruss
Heiko
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon HansAnona » 24.09.2014, 17:33

Da das Gewässer zum Bleistift aus dem Kochelsee-Auslauf besteht, wo jeder Hansel beim Fischer in Schlehdorf für kleines Geld die Wochenkarte bekommt, wird sich das mit der Reduktion und Exklusivität nicht umsetzen lassen.

http://www.kochel.de/index.php?id=0,396

ich mein ja blos, Alf
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Lechhuchen » 25.09.2014, 08:17

HansAnona schreibt: "Da das Gewässer zum Bleistift aus dem Kochelsee-Auslauf besteht, wo jeder Hansel beim Fischer in Schlehdorf für kleines Geld die Wochenkarte bekommt, wird sich das mit der Reduktion und Exklusivität nicht umsetzen lassen."

Ja genau, und das ist auch absolut gut so und sollte auch nicht nur dort genau so bleiben! In Bayern machen jedes Jahr rund 10.000 bis 12.000 Leute ihren Angelschein und die wollen alle irgendwo auch fischen. Dort wo gewässerökologisch betrachtet vertretbar ist es doch definitiv kein Problem, wenn normales Wochenendangeln und "exklusives Fliegenfischen" an den gleichen Strecken nebeneinander stattfinden - auch wenn das einigen gar nicht passt, die am liebsten die besten Sahnehäubchen ganz für sich alleine und für Ihre Kunden haben und vermarkten würden.

Ich finde, es passt in Bayern alles so, wie es ist und nicht jeder möchte sich gegen Bezahlung noch zum "royal Flyfisher" mit Zertifikat und Ethik-Orden ausbilden lassen. Ich bin da ganz ehrlich, wenn ich an ein Gewässer komme das ich erst mal nicht gut kenne, dann habe ich neben den Fliegenruten auch immer eine Spinnrute im Auto dabei ... das hat mir auch schon manchen Tageskarten-Ausflug gerettet ... und es steht doch jedem frei, wie er mit den letzten uns noch zugestandenen Freiheiten in der schönen Nische "Angeln" umgeht ... soviel Liberalismus sollten wir uns untereinander noch zugestehen und nicht untereinander in der Anglerszene mit dem großen Hauen und Stechen zwischen Normalanglern (= Schlechte) und edle Fliegenfischer (= Gute) unter dem Teppich weiter machen ... wir Fliegenfischer sind auch nicht besser als alle anderen, auch wenn uns das selbsternannte Ethik-Päpste geschickt vermarktender Fliegenfischerschulen immer wieder mit großem TamTam eintrichtern wollen ... unterm Strich geht´s auch denen doch in erster Linie hauptsächlich wieder mal um´s Geld und dann erst in zweiter Linie um Natur und die Ethik ... das ist Fakt ... wie überall, wo die Natur "genutzt" werden darf ...

TL

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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Maggov » 25.09.2014, 12:07

Magellan hat geschrieben:Hallo Markus

Was macht denn eine professionelle Fliegenfischerschule wenn sie sich selbst den Kundenstamm selektiv verkleinert und es dann nicht mehr zum Leben reicht?


die Ethik mal beiseite gelassen:

Ein “selektiv” verkleinerter Kundenstamm ist durchaus nicht gleich zu setzen mit verringertem Umsatz. Mit einem cleveren Marketing wird ein verkleinerter Kundenstamm wesentlich lukrativer und weniger arbeitsintensiv...

Der Umkehrschluss: Die Verringerte Anzahl der Fliegenfischern an diesem Gewässer. :wink:

Gruss
Heiko


Hallo Heiko,

wenn's klappt dann ist das für den Guide sicherlich ideal.

Preislich liegt er jedenfalls schon fast im Spitzenfeld...

LG

Markus
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon HansAnona » 25.09.2014, 14:31

Lechhuchen schreibt:

"Ja genau, und das ist auch absolut gut so und sollte auch nicht nur dort genau so bleiben! In Bayern machen jedes Jahr rund 10.000 bis 12.000 Leute ihren Angelschein und die wollen alle irgendwo auch fischen. Dort wo gewässerökologisch betrachtet vertretbar ist es doch definitiv kein Problem, wenn normales Wochenendangeln und "exklusives Fliegenfischen" an den gleichen Strecken nebeneinander stattfinden - auch wenn das einigen gar nicht passt, die am liebsten die besten Sahnehäubchen ganz für sich alleine und für Ihre Kunden haben und vermarkten würden."

Mich würde nun interessieren. wie viele Anglerfreunde ihren Fischereischein beim Einzug in dIe ewigen Fischgründe abgeben.

Vermutlich sind es gar nicht so viele mehr am Wasser.

Grüße, Alf

Edit: meinte je Jahr. :-)
Zuletzt geändert von HansAnona am 25.09.2014, 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Achim Stahl » 25.09.2014, 14:51

Moin,


HansAnona hat geschrieben:Mich würde nun interessieren. wie viele Anglerfreunde ihren Fischereischein beim Einzug in dei ewigen Fischgründe abgeben.


Das machen eigentlich alle.... :smt051


Viele Grüße!


Achim
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Lechhuchen » 26.09.2014, 00:38

:lol: hi HansAnona und Achim ... stimmt =D>

Habe eigentlich nichts mehr anzufügen ... Wollte nur noch sagen ... es sind aber jedes Jahr trotzdem weit mehr, die noch bischen länger übrig bleiben als diejenigen die den Stecken endgültig abgeben ... aber lassen wir sie doch einfach alle noch n' büschn fischen so wie sie wollen, auch wenn's am Wasser langsam immer enger wird.

Das echte Problem waren nach meiner Wahrnehmung ohnehin nie diejenigen, die es angeblich erst noch lernen müssen, sondern jene die glauben, es anderen unbedingt gegen Bezahlung fachmännisch beibringen zu müssen.

Gute Nacht allen!

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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon rupert67 » 26.09.2014, 20:10

Servus und hallo an alle!
Zuerstmal habe ich jetzt die gesamte Diskussion über das Thema sauberes fliegenfischen gelesen!
Ich muss sagen, sehr sehr traurig das hierüber überhaupt eine Diskussion entsteht! Vorab sollte sich jeder Fischer im klaren sein das kein Müll oder sonstiges nach seinem angeltag zurückbleiben sollte.was hier in Deutschland, [ immer wieder gesehen] egal wo nicht beachtet wird! desweiteren sollte unsere Moral verbieten fische oder andere Lebewesen unnötig zu quälen und zu töten.Hier wird grad der Eindruck erweckt das unser Hobby nur dazu da ist um jeden Preis einen tollen Fisch zu fangen! Die fliegenfischerschule OBB hat vollkommen recht diese Maßnahmen zum cleanfishing zu ergreifen, wie gesagt, wird gerne auf Gäste verzichtet die sich nicht daran halten wollen! Dieses trifft voll auf meine Verständnis und sollte Nachahmer finden!Mir ist es als Fliegenfischer vollkommen egal wenn Sünder zur Rechenschaft gezogen werden,da ich als Fischer unsere und allen Natur nachhaltig erhalten möchte!!!!
Und jetzt auf bayrisch:
Ja Kruzifix , San ma denn olle deppert worn ? Kemmts amoi zruck zur Natur !!!!
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon rupert67 » 26.09.2014, 20:25

HansAnona hat geschrieben:Lest es bitte genau, Jungs!

Der mächtige Wirbel welcher erzeugt wurde, bezieht sich nicht auf diesen Thread. Auf diesen Thread bezieht sich nur der Hinweis auf eine beispielhafte kontroverse Diskussion.

Den mächtigen Wirbel hat die kleine Fliegenfischerschule mit Sitz im Hotel selbst erzeugt. Klar, wenn man kein eigenes Gewässer hat und von der Vermittlung der (Vor-Ort direkt einfach zu erhaltenden) Karten und ein wenig Schulung wirtschaftlich sein will.

Der Ansatz, die Kunden zu sauberem Hinterlassen der Gewässer zu veranlassen ist nichtsdestotrotz richtig und lobenswert, auch wenn die Mittel nicht immer den Weg heiligen.

Liebe Grüße, Alf

Servus und hallo aus Bayern ,
a, ist es keine kleine Schule
b, hat sie recht diese Maßnahmen zu ergreifen
c, auch wenn sie kein eigenes Gewässer hat, ist es vorbildlich
d, schau dich mal um, in ganz Deutschland wird durch sogenannte Fischer werden die Vorschriften missachtet!!!!
e, nichts für ungut, doch auf die sogenannten Fischer kann in Bayern und anderswo gerne verzichtet werden, auch im Hinblick auf wirtschaftliche Einbußen !! Grüße Rupert
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Lechhuchen » 01.10.2014, 12:37

na ... ist ja gut jetzt ... braucht man sich ja jetzt auch nicht sooooo aufregen ... auch in Bayern nicht :roll:

Rupert - nur kurze Anmerkungen, wenn´s erlaubt ist:

a, ist es keine kleine Schule .... aber ob groß oder klein, ist doch egal - siehe b,
b, hat sie recht diese Maßnahmen zu ergreifen .... hat sie nach deutschem (bayerischen) Recht aber definitiv nicht ... hat keiner, der nicht (mindestens) Pächter ist und damit auch die gesetzliche Verpflichtung zur Gewässerbewirtschaftung und Hege (sowie schließlich auch ein nicht unbeträchtliches finanzielles Risiko) auf seinen Schultern trägt ...
c, auch wenn sie kein eigenes Gewässer hat, ist es vorbildlich ... mag schon sein ... wenn absolut ernst und uneigennützig gemeint ... rechtfertigt aber trotzdem noch lange keine Selbstjustiz durch einen "unbeteiligten Dritten" in Gestalt eines "Gewässernutznießers", der ansonsten nicht wirklich keine größere Verantwortung für das Gewässer inne hat ... siehe auch d,
d, schau dich mal um, in ganz Deutschland wird durch sogenannte Fischer werden die Vorschriften missachtet!!!! ... stimmt leider oftmals - aber definitv auch nicht überall ... mancherorts klappts nämlich ganz gut mit der sauberen Fischerei, wenn eine Bewirtschaftung und Nutzung von Gewässern mit gesundem Menschenverstand und im allgemeinen Interesse "Hand in Hand" durch alle Mitzahler und Profiteure gleichermaßen erfolgt, und "Aufwände und Erträge" gerecht verteilt werden ... aber wen gleichzeitig neben der Tageskartenfischerei auch eine exzessive zusätzliche kommerzielle Vermarktung der Gewässer stattfindet, gibt´s oft Ärger, weil plötzlich völlig unterschiedliche Interessenlagen bestehen ... Gemeinnützigkeit lässt sich mit kommerziellen Absichten immer schlecht verbinden ... nicht nur in der Fischerei ... da brauchst Du nur in die Berge zu gehen und nachschauen, wo der Dreck liegt, wenn der Schnee weg ist ...
e, nichts für ungut, doch auf die sogenannten Fischer kann in Bayern und anderswo gerne verzichtet werden, auch im Hinblick auf wirtschaftliche Einbußen !! ... stimmt so definitv kein Stück und gar nicht .... wenn auf die angeblich so schmutzenden Tageskartler komplett verzichtet werden würde, dann dürften sich viele Bewirtschafter und Vereine noch umschauen ... dann wären die meisten Bewirtschafter nämlich bereits pleite ... es ist leider Realität, dass sich die meisten Vereine nur durch den Verkauf des größtmöglichen Tageskartenkontingentes wirtschaftlich überhaupt noch über Wasser halten können ... aus welchen Gründen auch immer sei dahingestellt ... auf jeden Fall wird man auch dort, wo die besagte Schule ihren Wirkungskreis hat, definitiv niemals ganz auf Tageskartler verzichten können - sonst kann sich solche Gewässer in Bayern keiner mehr leisten und halbwegs vernünftig bewirtschaften ... irgendwo ist nämlich mal die Schmerzgrenze erreicht, was ein Angelkurs bzw. eine Angelerlaubnis (immerhin nur ein Hobby) kosten darf ... sonst bleiben die Leute (und dann ggf. auch zahlungskräftige) irgendwann mal komplett aus ... und das will dann ja wohl auch keiner ... dann ist das Geschrei noch viel größer ... und es wird noch schwieriger, Sündenböcke zu finden ...

TL

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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon rupert67 » 01.10.2014, 21:52

Hallo huchi,sehr sehr gerne ist es erlaubt mir zu antworten,zu kritisieren und alle eure Meinung dazu mitzuteilen!!!
Ja du hast recht, dieser wirtschaftliche Aspekt ist nicht von mir bedacht worden,dennoch sollte es jedem von uns klar sein ,sein Hobby auf größstmöglichen Respekt der Natur gegenüber auszuüben! wir als Fischer, egal, Normal oder Fliegenfischer sind uns bewusst das steigende Kosten für Vereine und sonstige präsent sind ! vielleicht spreche ich jetzt nicht alle an, aber wir sind gerne bereit etwas mehr für einen Kostenmehraufwand oder sonstiges zu bezahlen um den nachhaltigen Schutz unserer Natur und für unser Hobby auch für viele Generationen erhalten zu können.Inwieweit dieser Mehraufwand sich erstreckt und durchzuführen ist haben wir denke ich hier nicht zu entscheiden. Ich möchte, und das war auch eigentlich meine Absicht mit meiner Meinung zu dem Thema,nur erreichen das sich jeder von uns Fischer bitte an die Regeln hält und sich danach auch richtet.Der veröffentliche Beitrag zum Cleanfishing der FFSO ist ein Anfang und der richtige Weg dazu.

Nochmals Danke Huchi für dein Feedback :D :D :)
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon Maggov » 02.10.2014, 15:42

Hallo Rupert,

Maßnahmen zu ergreifen ist richtig und gut aber müssen sich am geltenden Recht orientieren. Die Weitergabe von persönlichen Daten ohne Einverständnis der Person (z.B. an andere Pächter als "Black list") ist rechtlich bedenklich wenn nicht sogar rechtswidrig. Deshalb begibt sich die Fliegenfischerschule mit der Bekanntgabe derartiger Maßnahmen in ein gewisses rechtliches Risko.

Ich denke viele Poster hier stimmen damit überein dass die gedankliche Haltung hinter dem Clean Flyfishing die Richtige ist - aber ich glaube den Einen oder Anderen plagt die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber dass man eben auch mal einen Vorfachrest ins Wasser fallen läßt oder die Zigarettenkippe in die Uferböschung schnippt... Wer holt wirklich jede Fliege aus den Büschen? Wer fischt nur mit natürlichen Bindematerialien damit wirklich alle Hänger vorbildlich verfaulen? Wenn Dich mal ein dringendes Bedürfnis plagt wischt Du Dir dann den Allerwertesten mit einem Taschentuch oder einem Blatt ab? Wo ist die Grenze?

Ich finde es gut wenn Kursleiter auf den Naturschutz und die das korrekte Verhalten am Wasser hinweisen. Ich finde es schade dass das mit Drohungen gekoppelt ist / sein muss? Und ich finde es einfach nicht clever kommuniziert.

LG

Markus
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Re: Sauberes Fliegenfischen ...

Beitragvon F_FLY » 03.10.2014, 08:34

Hallo Markus,
Hallo Alle,

ich stimme Dir überwiegend zu.

Darüber hinaus werden bei Verstößen die Personaldaten an alle unsere Lizenz-Ausgabestellen und Partner europaweit weitergeleitet.


Die Weitergabe von Daten kann nur erfolgen, nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Vertragspartner/Kunden. Es dürfte nicht einmal ausreichen, dass diese Klausel im Text integriert ist. Datenschutzklauseln sollten sehr gut geprüft werden und müssen meist separat abgezeichnet bzw. negiert werden.

Was Vorfachreste und Zigarettenkippen etc. betrifft so ist das für mich schlicht und ergreifend Müll, der nichts in der Natur zu suchen hat! :evil: Da kenne ich auch kein Pardon und wenn ich so etwas bei Anderen sehe spreche ich sie darauf an und sammele notfalls den Dreck auch selbst ein. (Das war allerdings nur ein Nebenprodukt des Threads... 8) )

Alles andere in dieser Werbemail kann man weitläufig als "neues Geschäftsmodell" abtun. Ob dies Art der Kommunikation gut fürs Geschäft ist bleibt abzuwarten. Die Idee dahinter ist/wäre gut für die Natur.
Das war wirklich nicht clever so zu kommunizieren. Einladent klingt anders.
Man hätte das geschickter, freundlicher und ohne den Verlust der Idee dahinter auf den Weg bringen können. Dieser Text ist möglicherweise in einem emotionalen Moment entstanden und hätte vielleicht durch eine neutrale Person quer gelesen werden sollen bevor er gepostet wurde.

lg
Uwe
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