Warum ich Fliegenfischer wurde?!

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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon trutta1 » 18.06.2015, 20:35

Hallo Tobi,

schön das Du mir den erfolgreichen Ausgang Deiner ersten Fliegenfischertage nicht vorenthalten hast.
Auch ich habe meine ersten Fische als kleiner Junge ohne Angelschein im Dorfweiher gefangen.
Aber da sind wir sicher nicht die einzigen hier im Forum!
Ich wünsche Dir noch viele erfüllbare Träume und Wünsche!

Lieben Gruß,
Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon cdc » 20.06.2015, 00:45

Irgendwie erkennt man sich ein wenig in all dem geschriebenen hier wieder und irgendwann fing alles mit einer Bambusrute an und wird sicherlich auch mit Einer enden... Sehr spät erst mit 16 nahm ein Freund mich mit zum Angeln... So durchlebte ich die verschiedensten Angelarten in meiner Jugend...
Ganz besonders hatten es mir die Schleien angetan und heute noch ist es mit der schönste einheimischen Fisch...
Eine Reise nach Irland Anfang der Neunzigerjahre prägte entscheidend die Zeit bis heute... Ich bin überzeugt das mir nichts besseres passieren konnte...............
Letzt endlich haben mich die Fliegenfischer am Drowes beeindruckt und inspiriert... Ab dann war es ein langer steiniger Weg der nie zu enden scheint und mich immer wieder herausfordert mit seinen Möglichkeiten...
Das Leben ist zu kurz um in Perfektion zu sterben...

Gruß Jürgen
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon dilldapp » 21.06.2015, 22:42

or 40 Jahren habe ich mit dem angeln angefangen und bin am Ende beim Karpfenangeln gelandet. Aber nach Altvätersitte mit Mais und Kartoffeln. Boilies habe ich erst später kennengelernt. Dann war ich mal auf einer Karpfenmesse und die viele Chemie und einige Auswüchse haben mir sehr missfallen. Ich wollte zurück zu den Wurzeln und habe erstmal einiges gelesen. Auch ein sehr altes englisches Buch über Fliegenfischen und ein Buch mit Aquarellen vom Fliegenfischen. Dann habe ich eine DVD vom flyfishing Filmfestival gesehen und alles hat mir sehr gut gefallen. Das das wollte ich auch machen.Dann habe ich mir eine preiswerte Ausrüstung gekauft und erstmal Trockenübungen gemacht.
mfG
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon Buzzman » 02.10.2015, 12:09

Bei mir fing alles vor 26 Jahren an. Mit 13 Lenzen machte ich meinen Angelschein und fischte so, wie es in unserer Gegend üblich ist - Ansitz- oder Spinnfischen.
Also viele Jahre Ansitzangler gewesen. 2013 wollten ein paar Angel-Kollegen einen Wurfkurs besuchen, der jedoch zu scheitern drohte, da ein Mann ausgefallen war. Also habe ich zugesagt, mitzumachen, damit der Kurs nicht ins Wasser fällt.
Und dann das erste Mal eine Fliegenrute gehalten und geworfen. Ich war fasziniert von den ästhetischen Abläufen. Also flugs während des Kurses die erste Fliegenrute gekauft und danach im Alleingang die ersten Versuche gestartet.
Aber ganz weg vom Ansitzfischen war ich noch nicht. Das Fliegenfischen lief noch nebenher.

Seit 2014 bin ich nur noch mit der Fliegenrute unterwegs. Mit wenig Gepäck unterwegs zu sein und die Natur genießen, wunderbar... Kein Geschleppe, statt dessen Beobachten. Das ist Erholung pur.
Gruß Frank
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon CPE » 27.10.2015, 10:13

Hallo Leute,

Über die Facebook-Gruppe "THE FLY FISHING GROUP" kam gerade ein lesenswerter Text darüber herein, was im Fliegenfischen dringend verbessert werden muss (http://venturingangler.com/2015/10/26/w ... shing-now/). Er enthält auch den kleinen Satz, warum ich es wurde: "fly fishing is about connecting to nature".

Cheers, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon Fischi » 30.10.2015, 18:35

Hallo Leute,

Ich habe einen Artikel übers Fliegenfischen in einer Fachzeitschrift gelesen und habe mich daraufhin für einen Anfängerkurs angemeldet. Dann hat der Spaß angefangen und ich habe einfach nicht mehr genug bekommen.

Gruß
Thomas
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon fly fish one » 26.09.2016, 08:35

Meine "Gechichte", wie Altkanzler Birne gerne zu sagen pflegte, die kennt ihr ja aus meiner Vorstellung; gestern aber, gestern war ein Tag der Extraklasse. Für diese Tage bin ich Fliegenfischer geworden:
In meiner Stadt, Spätsommersonne, der Fluß reißend, Nervenkitzelwaten, Trockenfliege, im Gegensatz zu vielen Kollegen mit Nymphen und Streamern. Viele schöne Forellekes am Band, Ausstiege, Erfolge und "Laufen-lassen" - eine wurde mit nach Hause eingeladen.

Und ich kann sagen, in meiner ersten vollen Saison, mutiere ich, was sicher einige hier freut, immer mehr zum, wie nennt ihr das, "dry only"!? Es ist wirklich das Inbild des Fliegenfischens, sehen wie die Fliege genommen wird. Auch wenn sonst nix steigt, ist erstaunlich was da so alles die Fliege bestürmt. Dieser Umstand hat mir in diesem Jahr schon unglaubliche Freuden bereitet und es ist eine stille Freude, wenn das Umfeld mit Streamern arbeit und einem auch Empfehlungen dafür auspricht. Da ich allerdings, wie schon erwähnt, sehr eigensinnig bin, blieb ich stets und stur, bei meinen Trockenfliegen - recht hatte Er! :badgrin:

Euer Frank
Wathosenfetischist und Angeltheoretiker
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon moma » 11.10.2016, 08:28

Hallo,
ich glaube auch, niemand kann behaupten als Fliegenfischer geboren zu sein. In der Regel reift man dorthin... und entscheidet sich fürs FF. Als ich die Fischerprüfung machte war es für mich klar: Ich werde nur mit der Fliege fischen... Das Beobachten der Fliegenfischer am Bach hat mich zur Fischerei geführt. Mich hat dann auch nur dieser Bereich der Fischerei interessiert.
Vielleicht bin ich zu einseitig... für mich ist das FF eben vielseitig genug... und ja die "edelste" Form...

LG
Markus
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon orkdaling » 11.10.2016, 12:22

Hallo Markus,
na ueber die "edelste" Form der Fliegenfischerei kann man auch noch streiten.
Ist es das Fischen mit der Trockenen oder mit Streamer, am Bach auf Forelle oder im Gebirge auf Saibling nach 3 std Wanderung?
Oder vielleicht doch der 50m breite Lachsfluss wo man nur mit 15" Ruten auskommt, mit sinkenden Polys oder vielleicht der kleine Gebirgsbach wo Indianerangeln angesagt ist um mit der EH auf Lachse zu fischen. Ich kønnte aber auch mit ner#9 im Boot sitzen oder auf dem Anleger stehen und Pollack fangen - møglich ist bei mir alles und das wird auch praktiziert.
Ich kann aber auch ein 300-500gr Blei ablassen um mit Makrele auf Heilbutt oder Leng fischen und nun wirds bald Winter da kann ich mit den Enkeln auf`m Eis sitzen Lagerfeuer machen und Saiblinge braten, kein Problem bei 80cm Eis, nur das bohren ko... mich an.
Aber warum ist man Fliegenfischer? Sind es die verschiedenen Møglichkeiten wie oben beschrieben? Oder hat man einfach die Nase voll nach 2Tagen Rotbarsch und Leng hochpumpen? Oder ist es gar eine krankheit?
Bei mir fing es an weil mich die "Grossen" nicht mitnehmen wollten und immer was von Fliegen und Forellen erzæhlten und das das alles nicht so einfach sei.
Und da hat sich doch der Hendrik entschlossen einen Tag frei zu nehmen von der 1.Klasse und ist losgezogen. Von Grashuepfer, Schmetterling, Junikæfer hab ich alles versucht und gefangen. Als ich nach einer længeren Suchaktion gefunden wurde weil mein Verschwinden natuerlich bemerkt wurde, habe ich doch stolz behauptet das Fliegenfischen einfach sei und das die Døbel wie wild gebissen haben. Trotzdem war irgendwie Stress angesagt, die haben sich nicht ueber meine Fische gefreut. Nur einer hatte Mitleid mit mir, mein Opa, der schenkte mir dann zu Weihnachten eine "richtige"Rute.
Und seit dieser Zeit mach zwar allen Quatsch mit aber derWeg fuehrt immer wieder zurueck zu einer Fliegenrute.
Irgendwie scheint das auch eine Erbkrankheit zu sein. Hatte mich diesem Sommer mit Enkel (auch 6J.) auf einer Sandbank im Lachsfluss aufgebaut.
Ich will gar nicht erst berichten wie ich ihn da rueber bekommen habe. Ærger gabs trotzdem weil er danach berichtete wie er sich an Opa festgehalten hat und die Beine "fortschwammen". Jedenfalls hatte er eine Spinnangel mit einem 35gr Møresild bekommen aber nach einer halben stunde kurbeln war das zu langweilig und er musste unbedingt mal mit meiner Switch versuchen. 3 mal darfst du raten was es zu Weihnachten gibt! (Auch aus Eigennutz,will nicht meine Lieblingsrute opfern, die 13 oder 15ft sind noch etwas gross.) Aber ich kann ja mal aussortieren ob sich da was in #6"9 findet und wenn dann Platz ist kønnte man an ein eigenes Weihnachtsgeschenk denken. Ich sag`s ja - Krankheit !
Gruss Hendrik
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Re: Warum ich Fliegenfischer wurde?!

Beitragvon fly fish one » 11.10.2016, 17:35

Hendrik,

wunderbar. Gerade die Sache mit der Sandbank und "Rückentransport" habe ich mit meinem Sohn auch schon gemacht.
Das ging auch fast ins Auge! :p Hin war kein Problem! Dann stieg der Wasserstand wegen Hochwassers fix an. Ich merkte das gar nicht, bis mein Sohn meinte: "Du Papa, meine Angel die da am Baum steht, steht jetzt im Wasser! Dann habe ich ihn auf dem Rücken wieder zurück. Durch das Zusatzgewicht wurden wir nicht weggerissen, aber beide waren in Hüftstiefeln unterwegs, die komplett voll gelaufen waren.

Der Mutter haben wir die Sache nicht so in Einzelheiten geschildert, nachdem das "P" in den Augen wieder unter Kontrolle war! :biggrin:
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