Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Olaf Kurth » 29.08.2016, 10:30

AlexWo hat geschrieben:Ich betone es für Dich nochmal Olaf, vielleicht registrierst Du es ja dann: Ich habe nichts gegen andere Methoden,
nur ist für diese hier nicht der richtige Platz. Das ist ein Fliegenfischerforum, für Fliegenfischer, nicht für Angler!


Auch ich versuche es noch einmal, lieber Alex,

die Verben "fischen" und "angeln" werden im Allgemeinen synonym gebraucht.
Du kannst ohne weiteres sagen: "Der Fliegenfischer angelt bzw. fischt ausschließlich mit gebundenen Fliegen."
Du könntest auch sagen: "Dieser Angler angelt bzw. fischt mit einer Fliegenrute, er ist Fliegenfischer".

Beide Sätze versteht jeder, auch wenn die klare Unterscheidung zwischen einem Angler (der seinem Hobby nachgeht) und einem Fischer (eine immer seltenere Berufsbezeichnung) im hochtechnologischen Alltag mehr und mehr verschwindet. Der semantische Gebrauch des Verbs "fischen" verwendet beides: Eine Bezeichnung für das Hobby und eine berufliche Tätigkeit. Bin ich z.B. als Bodenseefischer unterwegs und übe meinen Beruf aus, dann fische ich d.h. ich verwende unterschiedliche Methoden (Langleinen, Sacknetz, Stellnetz, Reusen, etc.) mit denen ich den Fischfang ausübe. Das hat nichts mit angeln zu tun, denn ich bin ja kein Angler, ich muss mit dieser Tätigkeit meinen Lebensunterhalt verdienen.

Abends, wenn der Bodenseefischer nach Hause kommt, will er noch ein bisschen angeln gehen. Er schnappt sich seine Fliegenrute und genießt den abendlichen Fliegenschlupf, jetzt fischt bzw. angelt er mit der Fliege.

Verstehst Du vielleicht jetzt, warum ich gesagt habe, dass Fliegenfischer Angler sind, die mit einer besonderen Methode den Fischfang ausüben?


AlexWo hat geschrieben:
Eitelkeit mag ich persönlich nicht. Ich mag Fliegenfischer, die Andere an Ihrem Wissen und Können teilhaben lassen, hilfsbereit und verantwortungsbewusst sind, sich vorbildlich benehmen, Grund zur Eitelkeit hätten, es aber nicht sind.


Bei diesem Punkt bin ich klar auf Deiner Seite. Auch ich schätze solche Fliegenfischer, denn sie tragen ihre Leidenschaft weiter und geben interessierten Menschen wertvolle Informationen. Das versuche ich in meiner Region ebenfalls auf unterschiedliche Ebenen. Und ja, viele der angesprochenen vorbildlichen Fliegenfischer sind auch hier im Forum aktiv.

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon moma » 29.08.2016, 10:40

Hallo Charly oder Shakespeare...

Fliegenfischen hat für mich gar nichts mit Aristokratie oder Elite zu tun!
Wenn dann hat es, für mich mit einer klaren Entscheidung, mit einer Philosophie oder einer Lebenseinstellung zu tun.
Ich glaube auch, dass es fürs Fliegenfiscen zwar übung braucht, aber Leistung ist es keine. Deswegen braucht sich auch niemand mit dem großen Fang, mit den eigenen Fliegen oder mit der noblen Ausrüstungng in Szene setzen. Ist für mich nur peinlich.
Das schöne Erlebnis am Wasser, ein schonender Umgang mit dem Fisch (egal ob groß oder klein), Respekt... das sind für mich die Wichtigsten Punkte.
Angeberei... Selbstdarstellung... Aristokratie...?? Alles nur Kompensation eines persönlichen Komplexes...

LG Markus
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Shakespeare.1985 » 29.08.2016, 11:08

Hardy hat geschrieben:Ein Forum, dass sich über lange Zeit etabliert hat, bringt es halt mit sich, dass auch einige bunte Vögel rein schneien, die mit teils unsäglichem Sermon die Leserschaft "erfreuen". Meist sind solche Eskapaden nicht von langer Dauer. Nun ist es wohl wieder einmal so weit. Ich möchte von Herrn "Shakespeare.1985" nichts zitieren, um die mittels geistiger Diarrhoe in Worte gefassten Ergüsse nicht noch aufzuwerten. Nur soviel: Es hat lange niemand in diesem Forum gegeben, der in kurzer Abfolge soviel Shyce© verfasst hat. Der echte William würde sicher im Grab rotieren, wenn er wüsste, dass sein Name hier von einem solchen Troll als Nick missbraucht wird. Eigentlich sollte man sich darob gar nicht echauffieren, aber manchmal drängt das Teufelchen auf der linken Schulter zum Widerwort.
Und jetzt erweitere ich meine ignore-Liste um einen neuen Namen.



Groetjes
Hardy
macht Miene, sich zu entfernen. Mit einigem Ceremoniell


Na dann, wenn dir mein Stoff psychologisch zu brisant ist, ist es doch kein Problem. Troll? Troll? Weil du meine Texte nicht geistig, vom Humor, noch emotional erfassen kannst? Egal du stellst mich Gott sei es gedankt auf die Ignorierliste.Dann muss ich auch deine Geweine als Antwort nicht mehr lesen, du siehst du tust uns beiden und dem Forum einen grossen Gefallen. Wobei, außer zu schreiben, ich schreibe geistige Diarrhoe oder Shyce, sonst nichts weiter kam, weder gegenargumente noch eine andere Ansicht..Du beglückst diesen Tröt nur mit deinem Geflehne, was ich doch für ein böser Troll bin. War das alles?
Zuletzt geändert von Shakespeare.1985 am 29.08.2016, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Shakespeare.1985 » 29.08.2016, 11:13

AlexWo hat geschrieben:Michl, solange Du mich nicht mit "Reiseberichten" nervst, in denen Du beschreibst wie Du, aufgrund der Windverhältnisse, Dich mit dem Spinnfischen verlustiert hast, nicht das Trolling auf der Ostsee verteidigst, weil Du dort selbst gern mal mitmachst, bist Du mir willkommen.

Warum hackt man hier eigentlich so auf Shakespeare rum? Scheint mir ein ehrlicher und aufrichtiger Zeitgenosse zu sein!

Viele Grüsse

Alex


Als Münchner liegt das Herz auf der Zunge, wir san hoid grod!!! Des dapacka einige Leit nicht. Deswegen weinens halt und unterstellen mir ein Troll zu sein. Warum eigentlich? Ich beleidige keinen, ich beschimpfe keinen persönlich und direkt, ich schreibe das was ich denke, aber das muss einige epochale Angler irgendwie überfordern. Möchte nicht wissen wie viele schon hinter meinem Rücken weinerliche Mails an die Moderatoren schreiben und den Rausschmiss fordern.Ich würde auch nie einem Kollegen im Forum schreiben, er schreibt Shyce oder Diarrhoea. Das wäre mir viel zu minderwertig.
Zuletzt geändert von Shakespeare.1985 am 29.08.2016, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon AlexWo » 29.08.2016, 11:15

Olaf Kurth hat geschrieben:
AlexWo hat geschrieben:Ich betone es für Dich nochmal Olaf, vielleicht registrierst Du es ja dann: Ich habe nichts gegen andere Methoden,
nur ist für diese hier nicht der richtige Platz. Das ist ein Fliegenfischerforum, für Fliegenfischer, nicht für Angler!


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die Verben "fischen" und "angeln" werden im Allgemeinen synonym gebraucht.
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Du könntest auch sagen: "Dieser Angler angelt bzw. fischt mit einer Fliegenrute, er ist Fliegenfischer".

Beide Sätze versteht jeder, auch wenn die klare Unterscheidung zwischen einem Angler (der seinem Hobby nachgeht) und einem Fischer (eine immer seltenere Berufsbezeichnung) im hochtechnologischen Alltag mehr und mehr verschwindet. Der semantische Gebrauch des Verbs "fischen" verwendet beides: Eine Bezeichnung für das Hobby und eine berufliche Tätigkeit. Bin ich z.B. als Bodenseefischer unterwegs und übe meinen Beruf aus, dann fische ich d.h. ich verwende unterschiedliche Methoden (Langleinen, Sacknetz, Stellnetz, Reusen, etc.) mit denen ich den Fischfang ausübe. Das hat nichts mit angeln zu tun, denn ich bin ja kein Angler, ich muss mit dieser Tätigkeit meinen Lebensunterhalt verdienen.

Abends, wenn der Bodenseefischer nach Hause kommt, will er noch ein bisschen angeln gehen. Er schnappt sich seine Fliegenrute und genießt den abendlichen Fliegenschlupf, jetzt fischt bzw. angelt er mit der Fliege.

Verstehst Du vielleicht jetzt, warum ich gesagt habe, dass Fliegenfischer Angler sind, die mit einer besonderen Methode den Fischfang ausüben?


AlexWo hat geschrieben:
Eitelkeit mag ich persönlich nicht. Ich mag Fliegenfischer, die Andere an Ihrem Wissen und Können teilhaben lassen, hilfsbereit und verantwortungsbewusst sind, sich vorbildlich benehmen, Grund zur Eitelkeit hätten, es aber nicht sind.


Bei diesem Punkt bin ich klar auf Deiner Seite. Auch ich schätze solche Fliegenfischer, denn sie tragen ihre Leidenschaft weiter und geben interessierten Menschen wertvolle Informationen. Das versuche ich in meiner Region ebenfalls auf unterschiedliche Ebenen. Und ja, viele der angesprochenen vorbildlichen Fliegenfischer sind auch hier im Forum aktiv.

Liebe Grüße,

Olaf



Hallo Olaf,

denke schon, dass die meisten Leser verstanden haben, was ich mit dem Wort "Angler" meine. Zum besseren Verständnis werde ich aber zukünftig das Wort "Allroundangler" verwenden.

LG

Alex
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon AlexWo » 29.08.2016, 11:37

Zurück zum eigentlichen Thema:

Wieviel Eitelkeit verträgt Fliegenfischen? Ja wieviel denn eigentlich, ich kann das nicht beantworten.
Was ich aber sagen kann ist, dass irgendwelche selbsternannte FF-Gurus, die das FF in keinster Weise beeinflusst oder gar geprägt haben, unserem geliebten Hobby sicher nicht zuträglich sind. Vor Eitelkeit u. strotzende Fatzkes, die dann Filmchen drehen, Bücher schreiben, Reisen anbieten oder gar Kurse, die versuchen, damit noch zu verdienen, wirken auf Interessierte sicher eher abschreckend. Beispiele für solche Zeitgenossen gibt es in unserer Szene ja genug! Ich meine damit nicht FF-Lehrer, die gegen ein angemessenes Honorar z.B. im Werfen unterrichten oder guiden, ich meine die, die eigentlich nicht mehr Plan als ihr Klient haben und sich durch Selbstbeweihräucherung überhöhen.

LG in die Runde

Alex
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Shakespeare.1985 » 29.08.2016, 11:45

Achim Stahl hat geschrieben:Hallo Shakespeare,



... natürlich ganz elitär und aristokratisch.... :roll:


Kannst du deine Zensurbehauptung mal näher erläutern?


Viele Grüße!

Achim


Nein kann ich nicht, aufgrund der Foren Regeln
3.)
Was gehört nicht in dieses Forum:


5.)
Alle Postings, die gegen die obigen Regeln verstoßen, werden kommentarlos gelöscht. Wenn jemand meint, zu Unrecht von einer Löschung betroffen zu sein, kann er sich per Mail beim Forum-Leader oder einem der Moderatoren beschweren, nicht jedoch mit einem neuen Posting dazu im Forum. Auch derartige Einträge werden kommentarlos gelöscht.




es ist Dir nicht gestattet, Dich erneut über gelöschte Beiräge in einem neuen Post zu äußern. Das haben wir in den Forums-Regeln festgehalten..

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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Olaf Kurth » 29.08.2016, 12:05

Shakespeare.1985 hat geschrieben:Möchte nicht wissen wie viele schon hinter meinem Rücken weinerliche Mails an die Moderatoren schreiben und den Rausschmiss fordern.


Bitte keine Mutmaßungen im Forum, lieber Shakespeare,

Du selbst verstößt gegen Regeln, wir müssen handeln. Du verstößt wieder gegen Regeln, indem Du Bezug zu bereits gelöschten Beiträgen nimmst und willst wieder darüber im Forum diskutieren. Nein, das geht nicht, wieder müssen wir Dir PNs schicken.

Jetzt kommst Du mit Lokalkolorit: "Als Münchner liegt das Herz auf der Zunge, wir san hoid grod!!! Des dapacka einige Leit nicht." Doch, doch, von Norwegen über Belgien oder Argentinien, von Hamburg über Berlin bis nach Salzburg - wir verstehen Dich sehr gut, doch einige (wie z.B. Hardy) sind genervt!

"Ich beleidige keinen, ich beschimpfe keinen persönlich und direkt, ich schreibe das was ich denke, aber das muss einige epochale Angler irgendwie überfordern." Doch, doch, beleidigt hast Du bereits, beschimpft hast Du auch, Du darfst gerne schreiben, was Du denkst. Ob es aber veröffentlich wird, das liegt nicht allein in Deiner Hand.

Damit Du es besser verstehst ein wichtiger Auszug aus den Forums-Regeln:

Michael. hat geschrieben:5.)
Alle Postings, die gegen die obigen Regeln verstoßen, werden kommentarlos gelöscht. Wenn jemand meint, zu Unrecht von einer Löschung betroffen zu sein, kann er sich per Mail beim Forum-Leader oder einem der Moderatoren beschweren, nicht jedoch mit einem neuen Posting dazu im Forum. Auch derartige Einträge werden kommentarlos gelöscht.
Bevor du dich beschwerst, solltest du jedoch bedenken, das in diesem Forum kein "Jedermannsrecht" herrscht, sondern das dieses eine mit viel Privatinitiative am Leben gehaltene Einrichtung ist. Aus diesem Grund besteht für niemanden ein Anspruch, das sein Posting im Forum erscheint bzw. stehen bleibt. Was im Forum verbleibt und was nicht, entscheiden ausschließlich der Forum-Leader und die von ihm eingesetzten Moderatoren.


Du siehst, hier herrscht keine Demokratie, in der sich jeder nach Gutdünken verwirklichen kann. Hier herrscht auch kein "Jedermannsrecht". Jetzt zitierst Du im Forum aus PNs, die wir an Dich geschickt haben. Auch das ist neu und deshalb wird der Thread geschlossen, bevor das Ganze wieder kippt......

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Olaf Kurth » 29.08.2016, 14:29

Hardy hat geschrieben:Ein Forum, dass sich über lange Zeit etabliert hat, bringt es halt mit sich, dass auch einige bunte Vögel rein schneien, die mit teils unsäglichem Sermon die Leserschaft "erfreuen". Meist sind solche Eskapaden nicht von langer Dauer. Nun ist es wohl wieder einmal so weit.



Du kennst unser Vorgehen schon lange, lieber Hardy,

nach den Eskapaden der letzten Woche mussten wir handeln. Der User "Shakespeare" ist gesperrt, der Thread ist wieder geöffnet.

Lasst uns bitte wieder über Eitelkeiten, Unsicherheiten oder Komplexe von Fliegenfischern bzw. hochwertiges vs. billiges Gerödel diskutieren.....

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon matthias z. » 30.08.2016, 08:12

......ist ganz schön ruhig auf einmal??!

Na ja, es muss weiter gehen.

Also, wer der ultimativen Flugangler Elite/Eitelkeit ein Stück näher kommen will, der muss unbedingt dieses Accessoire haben:

http://www.sageflyfish.com/fly-fishing- ... e-humidor/

Hier kann meine seine Cohibas schonend verstauen. Ganz schön edel oder?

Viele Grüße

Matthias
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon maggo » 30.08.2016, 12:07

Heidewitzka, da habe ich aber was verpasst hier.
Der Thread-Titel hat mich bisher abgehalten, dieses Thema lange zu verfolgen - denn Eitelkeit ist mir wirklich fremd.

Und das meine ich anders als einige hier, die ebenfalls sagen, dass sie nicht eitel sind - aber bitte nicht als Angler tituliert werden wollen. Herrlich, habe viel gelacht bisher, was ist daran nicht eitel?

Mir ist es wumpe, ob ich Angler, Fischer, Fischmörder oder sonst wie genannt werde. Was mich generell stört ist, aber das ist wirklich mein persönliches Problem, wenn man sagt: "Ich BIN Fliegenfischer" - ja, was ist man wirklich? Kategorisiere ich mich selber (ähnlich wie "ich bin Vegetarier" etc.), dann stecke ich mich doch selbst in eine Schublade und bin damit schon eitel. (meine Meinung)
"Ich gehe gerne ans Wasser und angle/fische" - da ist dieses Kastendenken doch komplett ausgeschlossen, denn ob ich da nun in der Watbuxe im Bach stehe und wedle oder mir gemütlich im Campingstuhl ein Bierchen aufmache und die Pose beobachte - ist doch total egal.

Also, ich bin (wirklich) nicht eitel - und treibe mich hier rum, weil ich die Fliegenfischerei toll finde. Wenn jemand meint, Fliegenfischen ist was tolleres und derjenige steht über anderen Angelformen - dann bitte melden wo ihr elitär fliegenfischt, damit ich woanders angle ;-)

Viele Grüße,
Marco
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon Hickey » 30.08.2016, 15:01

Hier ist soviel Mist geschrieben worden (natürlich aber auch sinnvolles), dass es gar keinen Sinn macht, alles zu kommentieren.

Was mich generell nervt, sind Leute, die sich aus irgendwelchen Gründen für etwas besseres halten, auch wenn eine moralethische Bewertung ihres Handelns kein besseres Resultat bringen würde, als bei den Leuten, über die sie sich erheben. Oder anders ausgedrückt: Wenn du Angler/Fischer bist und gewisse Standards einhältst, macht es keinerlei Unterschied, ob du nun Fliegenfischer oder Spinnfischer bist. Auch als Spinnfischer kann man beispielswiese Schonhaken verwenden und selektive Entnahme praktizieren. Gleichzeitig kann man auch als Fliegenfischer mit Widerhaken losziehen und jeden Fisch abschlagen. Oder z.B. mit Minifliegen im Oberlauf Jungfische verangeln...

Soll heißen: Die gewählte Methode ist erstmal völlig wurscht, und das Gerät sowieso - es geht darum, was man draus macht, und ob das so oft praktizierte "Naturschützer"-Paradigma auch gelebt wird oder nur als Lendenschurz gilt. Ich halte z.B. rein gar nix von kategorischem(!) Catch & Release. Wer ans Wasser geht, um Fische mit Haken und Drill zu malträtieren, um schon vorher zu wissen, dass er definitiv(!) keinen Fisch zum Essen entnehmen wird, der hat mit Naturschutz nix zu tun - auch wenn er es sich hundertmal einredet. Genauso ist freilich niemand Naturschützer, der vom Jungfisch zum Leviathan alles abschlägt, was im Kescher landet. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, nicht an ihrer Sage-Rute...
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon flo staeuble » 31.08.2016, 08:35

prima, hickey!

ein letzter gedanke von mir:
für mich persönlich ist der entscheidene unterschied die plattform, auf der ich meine eitelkeit auslebe:
denn FREI von eitelkeit bin ich keinesfalls. wie auch?

Beispiel:
ich fang nen hammerfisch. echt dickes babe. freu ich mich drüber? KLAR!
freu ich mich, wenn mein bester angelkumpel zeuge dieser heldentat wird? LOGO!! (eitel)
schick ich dem anderen besten angelfreund ein foto? ABER HALLO! (megaeitel)

was ich aber NIEMALS machen würde, ist, diese heldentat in die anonymität des webs zu stellen, um mich von leuten loben zu lassen, die ich nichtmal kenne. das ist exakt die grenze meiner eitelkeit. ab hier empfinde ich es als profilneurose.

weiteres beispiel "fliegenfischen allgemein"

finde ich fliegenfischen "irgendwie geiler als andere angelarten"? - DEFINITIV
durchzuckt mich beim Anblick eines tagelangen Brachsenansitzes ein hochnäsiges "oh mei oh mei, des wär nix für mich"? - das KÖNNTE passieren.
könnte es sogar sein, dass ich mich mit dem besten angelkumpel darüber austausche und dabei worte wie "camouflagedepp" oder "greislgs madengemantsche" fallen? - ich fürchte, ja.

wiederum grenze: würde ich in einem öffentlichen forum darüber sprechen wollen, dass ich als fliegenfischer irgendwie der tollere fischer als alle anderen bin?
NIEMALS!!! menschen gegenüber, die ich nicht kenne und die mich nicht kennen, ist BESCHEIDENHEIT oberstes gebot! (funktioniert übrigens auch in anderen lebensbereichen:-))

daher: dicke hose im privaten lustigen umfeld: gerne. In der öffentlichkeit lieber nicht. ist unsymphatisch. lichter, die UNTER einem scheffel stehen, verbreiten ein deutlich wärmeres licht.:-)

zum schluss noch ein vorschlag, um den thread in eine weitere interessante richtung zu lenken.
statt "wieviel eitel verträgt" könnte man auch "wieviel aitel verträgt fliegenfischen" debattieren. da hätt ich auch einiges zu sagen. bruahaha...
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon AlexWo » 31.08.2016, 09:23

Servus Flo!

"Wieviel Aitel verträgt Fliegenfischen" ist viel interessanter, da hast Du Recht! Es ist ja auch irgendwie jedem selbst überlassen, wie er sich darstellt und welches Echo er erfährt....

LG

Alex
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Re: Wieviel Eitelkeit verträgt das Fliegenfischen?

Beitragvon orkdaling » 31.08.2016, 09:52

moin moin,
eitel hin eitel her, mir ist es sch.... egal mit was fuer einer (Fliegen)rute jemand am Wasser erscheint und ob er ein Zigarrendøschen besitzt solange er keinen auf Superman macht.
Ich finde es wenig førderlich, fuer den Fisch und unsere Gegner, wenn Fische auf Land liegend geknippst und dann releast werden damit ein eitler Fatzke was fuers internett hat.
Genauso finde ich es dumm sich ueber andere Angelarten zu erheben. Solln sie doch im Klappstuhl sitzen und sich die Wanne voll Bier kippen solange sie den Dreck nicht am Wasser lassen. Gluecklicher weise lassen sie ihre Blinker nicht am Badestrand hængen, meist ueber Seetangfeldern wo ich meine Mefos fange und mir traurige Blicke zugesandt werden. Ich muss mir auch keinen Kopf machen das ich einen schlechten Platz in der fly only zone bekomme, warum wohl sowas, etwas fuer Eitle FF?
Ich kønn`t auch im Boot sitzen und die Sonne geniesen und 10m drunter den Pilker taumeln lassen oder schleppen, mach ich aber nicht weil ich lieber auf meine Sandbank raus latsche wo ich auch mit der Fliege Dorsch, Pollack, Køhler... fange. Manchmal fange ich da auch nur eine Makrele die in Streifen geschnitten fuer Leng auf dem Grund landet oder als Fetzen fuer Rotbarsch genommen wird. Da brauche ich allerdings das Boot weil die bei 63,35N 9,15O (stimmt fast) stehen und ich nicht wuesste wie ich sonst dort hin komme. Aber ich mache kein Foto von einer vollen Maurerkiste oder von einer gefuellten Kuehltruhe und stelle sie in ein Forum.
Ich gebe auch keinen Lachs, keine Mefo an blinkernde Kollegen ab, tausch ich beim Nachbarn gegen Hirsch :badgrin:
Dann fallen die Fisch und Wild essenden Besucher ein, staunen ueber die vielen Ruten und warum hast du graue, gelbe, braune Brillen- denken sicher was fuer ein eitler Fatzke. Aber den gebeitzten Fisch essen sie trozdem, keiner kommt auf die Idee mir eine Gewuerzmuehle zun Weihnachten zu schenken, nee da gucken sie zu wie ich Wacholder im Mørser zerquetsche.
Und dann sitzen die eitlen Fatzkes auch noch und schreiben stundenlang ueber so`n Sch... in einem Forum- das versteht ja nun gar keiner.
Die kennen sich nicht mal. Vielleicht geht ihr mal zusammen fischen!
Gruss von eitlem Orklafischer
Hendrik
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