Hecht Bodensee Untersee

Wie der Name schon sagt: Vor der Haustür fischt es sich fast immer am besten. In Deutschland gibt es eine Vielzahl großartiger "Fliegenwasser". Habt Ihr Fragen oder wollt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon jo » 05.11.2018, 20:50

Pascal, scheinst die Sache ja konsequent durchgezogen zu haben - Gratulation! Sichere Handlandung ist bestimmt auch nur noch eine Frage der Zeit :mrgreen:
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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon buselito88 » 06.11.2018, 14:45

@archie69 Vielen Dank :D

@Jochen Der Lipgrip ist eigentlich ne feine Sache, sofern man ihn nicht zu fest hält (Drehung des Fisches kann im Schaden zufügen, wenn der LIpgripp nicht mitdreht...) und den Fisch im Wasser behält (Im Kajak zum Glück kein Problem ;) )
Die Handlandung habe ich danach dann noch durchführen müssen, um ihn von seinem "Piercing" zu befreien. So schonend wie möglich halt ;)
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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon Trockenfliege » 06.11.2018, 23:18

Gratuliere zum schönen Hecht.

Den Lipgrip solltest du aber am Boot fixieren, sonst geht er bei einem heftigen Schlag/Sprung des Fisches mitsamt Taschenmesser und Priest? über Bord.
Wenn der Fisch Glück hat, kann er sich davon befreien.
Gerade, wenn er nicht wie ein Boga drehbar ist und du ihn nach eigenen Angaben nur lose festhälst, damit er sich mitdrehen kann. Gefährliche Praxis.

LG
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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon dreampike » 07.11.2018, 07:44

So eine Hechtlandung ist immer eine aufregende Sache und ich kann verstehen, dass sich jemand mit der Hechtzange sicherer fühlt. Ist aber gerade für größere Hechte problematisch, weil sie sich durch ihr Gewicht und ihre Kraft an den dünnen Backen verletzen können. Handlandung ist da wesentlich schonender - für den Hecht, nicht für die Hände. Aber mal ganz ehrlich, das sind meist kleine Schrammen und Schnitte und wenn nach einem erfolgreichen Fischzug der Hand die Landungen ansieht, ist das ja auch ein Zeichen für einen ganz besonderen Erfolg! Landehandschuhe helfen da auch nur sehr bedingt weiter, die sind meist so rauh und unsensibel, dass ich mit der behandschuhten Hand kein Gefühl dafür habe, wo ich da gerade zupacke. Und möglicherweise den Fisch stärker verletze als ich will.
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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon archi69 » 09.11.2018, 10:56

"...das sind meist kleine Schrammen und Schnitte..."

Aufpassen! Ich war dabei, wie ein Angelfreund einen Meterhecht mit zwei Händen handlanden wollte....vorsichtig unter dem Kopf die Kiemenklappen tastend, als Mrs. pike nur kurz zuckte und einen tiefen Schnitt hinterließ, zum Glück hatten wir Verbandszeug und eine Tape-Band dabei. (Der Hecht war dann weg..... :x )
Am besten ist noch ein Kescher, den habe ich auf dem Kajak immer dabei!
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Re: Hecht Bodensee Untersee

Beitragvon dreampike » 10.11.2018, 07:54

Aua, das war natürlich Pech. Meine schlimmste Wunde hatte ich beim Abschlagen eines Hechtes, der sich plötzlich drehte und das Maul aufriss, so dass ich mit der Knüppelhand auf den Hechtzähnen landete und mir die Finger aufschlitzte...
Aber nochmal zur Handlandung. Was wäre denn die Alternative? Ein Kescher vom Kayak oder BB? Dann liegt der Meterhecht im Kescher, und jetzt? Irgendwie muss ich nun den Haken aus dem Hechtmaul bekommen. Dabei gibt es auch immer wieder Verletzungen durch die Zähne, die Kiemenbögen oder durch die Haken. Ein großer Fisch, der vielleicht das Maul nicht freiwillig öffnet, ein zähnestarrender Rachen und spitze Haken oder gar Drillinge sind halt keine Kuschelumgebung für zarte Hände, da hat man immer ein Risiko.
Daher stehe ich nach unzähligen mit der Hand gelandeten Hechten (darunter auch viele Meterhechte) zu meiner Aussage. Es gilt abzuschätzen, wann der Hecht ruhig genug ist für eine Handlandung und dann eine gute Mischung aus Entschlossenheit und gleichzeitiger Vorsicht zu finden. Bin ich zu schnell, kann ich mich vergreifen, bin ich zu vorsichtig, wird das nix. In der Regel funktioniert das ganz gut und die Schrammen halten sich auf beiden Seiten in Grenzen.
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