Hechtgewässer fürs Bellyboat

Wie der Name schon sagt: Vor der Haustür fischt es sich fast immer am besten. In Deutschland gibt es eine Vielzahl großartiger "Fliegenwasser". Habt Ihr Fragen oder wollt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

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Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon Carphunter » 04.07.2018, 17:02

Servus allerseids,

Da ich mir nun ein Bellyboat zum Hechtfischen zugelegt habe, wollte ich mal fragen, was dafür geeignete Gewässer im Umkreis von ca 70-100km von Regensburg wären, da in meiner direkten Umgebung das Bootsfischen entweder nur in der Donau oder nur für Mitglieder der jeweiligen Vereine gestattet ist.

Folgende Gewässer fielen mir dazu ein:

Eixendorfer Stausee:
Aktuell keine Infos im Internet bzgl. Bootserlaubnis

Stausee Trausnitz

Blaibachsee

Höllensteinsee

Silbersee

Hat irgendjemand Erfahrungen mit einem dieser Gewässer oder vielleicht einen weiteren Tip?

Ich freue mich auf alle Tips und Hinweise.
Grüße aus der Oberpfalz
Timo
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon Rais » 07.07.2018, 12:16

Hallo,

also Eixendorf und Silbersee weiß ich, dass man nicht vom Boot aus angeln darf.
Im Trausnitzer Stausee ist Bootsangeln erlaubt und gut möglich, war ich selber schon einige Male drauf mit dem Belly.
Am Höllensteinsee war ich bisher einmal und habe auch vom Bott aus gefischt. Der See ist sehr schön gelegen, leider haben wir gar nichts gefangen,
was aber auch am hochsommerlichen Wetter liegen kann.
Am Blaibacher See war ich noch nicht.
Fränkische Seenplatte fällt mir noch ein, da war ich letztes Jahr und ist sicherlich immer eine Versuch wert, leider haben sie da unglaublich viele Einschränkungen.

Gruß,


Stefan
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon dreampike » 07.07.2018, 16:32

Die Isarstaustufen um Landshut herum dürfen auch mit Boot befischt werden.
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon Carphunter » 07.07.2018, 23:22

Servus,

Stefan, danke dir für deine Hinweise zu den von mir genannten Seen. Die vielen Einschränkungen an der fränkischen Seenpkatte habe ich auch schon zur Kenntnis genommen und diese deswegen erst einmal ausgelassen. Dann werde ich wohl mal am Stausee in Trausnitz beginnen.

Wolfgang, danke für den Tipp mit den Isarstaustufen!!
Niederbayern hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. Ich denke den Staustufen werde ich auch mal einen Besuch abstatten.
Grüße aus der Oberpfalz
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon huchenfan_in » 09.07.2018, 11:27

Überleg dir das vielleicht nochmal ob du mit einem BellyBoat und wenig Erfahrugn gleich auf eine Staustufe gehen möchtest. Die Strömungen und die eigenen Paddel-Kräfte kann man da schnell mal unterschätzen und in ernste Probleme kommen...
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon dreampike » 09.07.2018, 12:26

Naja, es hängt von der Staustufe ab. Es gibt Staustufen wie dem Sylvensteinspeicher, der ist größtenteils ein stehendes Gewässer, in dem man zudem überall an Land gehen kann. Bei den Isarstaustufen ist das ein wenig anders, die haben meist ein mehr oder weniger steiles Betonufer. Aber auch mit Landemöglichkeiten. Ich würde halt nicht direkt vor dem Auslaufkraftwerk herumpaddeln...
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon Carphunter » 10.07.2018, 13:49

Keine Sorge, ich fange sowieso erst mal kleiner an, da die Staustufen ja auch flächenmäsig recht groß sind.
Kraftwerke finde ich sowieso nicht so anziehend ;)
Grüße aus der Oberpfalz
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon fly fish one » 10.07.2018, 20:00

.....aber bei diesem Alias bekomme ich stets kurzfristig Schüttelfrost! :badgrin: Da rauschen diese ganzen miesen Filmchen durch, wo diese armen Mastviecher in Kameraobjektive gehievt werden. Ich würde ja hier zu einem anderen, weniger belasteten und vielleicht wirklich coolen Nickname tendieren. Diese ganzen Carphunter und CoKGs sind regelrecht inflationös! :shock:

Dein Frank - Satisfaktion???? :biggrin:
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon dreampike » 10.07.2018, 22:25

Heute war ich in Teisendorf, da sind mir auf einer Übersichtskarte der Abtsdorfer See und der Waginger See aufgefallen. Beide gute Hecht (und Zander-) Gewässer und dürfen mit dem Boot befischt werden. Vielleicht außerhalb Deines Radius, aber sehr interessante Gewässer!
Wolfgang aus Ismaning
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon Carphunter » 10.07.2018, 22:44

Lieber Frank,
Mit dem ganzen Kommerz und der Mediengeilheit der kommerziellen Karpfenangler kann ich mich auch nicht anfreunden, daher kann ich deine Voreingenommenheit sehr gut nachvollziehen. Ich bin jedoch eher der Typ, der sich alleine oder mit dem jeweiligen Angelkumpel über einen schönen Fisch freut und nicht der medien-, kilo- und zentimetergeile Kapitalenjäger. Ich angle nur eben gerne mit der Fliege auf Karpfen und Hecht und da fiel mir auf Anhieb kein besserer Nick ein. ;)

Lieber Wolfgang,
Vielen Dank!!!
Den Waginger See habe ich auch schon mal für einen möglichen Kurztrip ins Auge gefasst. Vom Abtsdorfer See habe ich bisher jedoch noch nie gehört :D
Grüße aus der Oberpfalz
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon fly fish one » 11.07.2018, 15:11

Lieber Timo,

sehr schön pariert! :D Ich habe aus lauter Verzweifelung auf'm Belly Boot weil nix ging, auch schon mal Karpfen mit der Fliege angeworfen. War eigentlich ganz froh, dass die nicht drarauf eingegangen sind. Ich wollte jetzt nicht mit 30 Knoten über den See bretttern, wenn diese U-Boote losziehen.

Hau rein mein Lieber und viel Erfolg.

Dein Frank
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Re: Hechtgewässer fürs Bellyboat

Beitragvon mikesch » 15.07.2018, 17:45

dreampike hat geschrieben:Heute war ich in Teisendorf, da sind mir auf einer Übersichtskarte der Abtsdorfer See und der Waginger See aufgefallen. Beide gute Hecht (und Zander-) Gewässer und dürfen mit dem Boot befischt werden. Vielleicht außerhalb Deines Radius, aber sehr interessante Gewässer!
Wolfgang aus Ismaning

Sind schon interessante Gewässer, aber das Boot muss verankert werden beim fischen. Ob man sich das mit einem Belly antut?
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Gruß Michael
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fürs Bellyboat

Beitragvon dreampike » 15.07.2018, 19:18

Am Waginger See darf das Boot während des Blinkerns nicht bewegt werden, damit soll das Schleppfischen unterbunden werden, es muss nicht zwingend geankert werden. Das ist auch nicht so viel Aufwand und Behinderung wie es klingt, in den Boddengewässern war das früher auch so. Da hatte ich immer einen 1,5-kg Klappanker dabei und habe ihn rausgelassen. An langer Leine hatte ich dann doch einen gewissen Aktionsradius. Beim Weiterfahren kurz angehoben und am nächsten Platz wieder runtergelassen. Wenn man im Wind vor dem Schilf fischt, hat das auch Vorteile, man wird nicht ins Schilf getrieben. Auch im Freiwasser ist es gar nicht schlecht, wenn Du eine gute Stelle gefunden hast, wirst Du bei Drill, Landung etc. nicht so verdriftet. Klar, ohne fühlt man sich freier...

Wolfgang aus Ismaning
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