6-weight Shootout

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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Nixon » 19.01.2017, 17:27

Flymaniac hat geschrieben:Hi zusammen (und willkommen zurück im Ring, fly fish one 8) , hab dich direkt schon ein bisschen vermisst!),

ich seh das auch so:
Hawk hat geschrieben:Ich würde eher sagen das #5 die verzichtbarste Klasse ist...

Wichtiger als die eierlegende Wollmilchsau 5er ist ne gscheide 4er und (diverse) 6er Ruten. Erstere als Allrounder und hauptsächlich zum Trockenfliegenpräsentieren. Die unterschiedlichen 6er nehm ich zum Nymphenfischen und Streamern. Mein Lieblingsallrounder ist ne 8 Fuß 6er Hardy Jet: die fischt (fast) alles: Trockene und Nymphe am kleinen Bach, Streamer am Fluss, und ich nehm sie sogar am Meer. A Wahnsinn, des Teil!!!!!

Das meint der Flymaniac Stefan


Les deinen Kommentar nochmal und vielleicht geht dir dabei ein Licht auf...
Schön dass du eine Freude mit der Rute hast aber ziemlich widersprüchlich im Gesamtkontext.

Eigentlich will ich jetzt grad gar nicht in die 5er vs. Rest der Welt Diskussion.
Nur so viel, sofern du nicht seit gestern fischt und schon mal mehr als als ein Blankmaterial geworfen hast wirst du wissen dass aktuell viele Ruten nicht ihren Klassen entsprechen und sehr viele 6er a 7er sind und viele 5er der verzichtbaren 6er Klasse angehören und dass die Länge einer Rute entscheidene Unterschiede in der persönlichen Klassen-Wahrnehmung bewirkt und dein letzter Absatz wohl mehr ??? aufwirft zwecks Verwirrtheit als nachvollziehbarer Kommentar.
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon fly fish one » 19.01.2017, 18:25

Ihr dürft vielleicht die Art des Gewässers nicht ausser Acht lassen. Ich persönlich bin geprägt von den Verhältnissen hier in München und Oberbayern. Mit einer 6er Schnur brauche ich hier keine leichten Mücken tunken. Habe ich alles durch, das Gelächter der Forellen schallt mir noch heute in den Ohren. Als Anfänger brauchste aber ein bißchen Zeit bis der Groschen fällt und die Tücken mit sich und dem Material ein wenig sortiert sind.

Wo Stefan (Flymaniac) so unterwegs ist, mag es ganz anders aussehen. Und irgendein Gerät mit dem man wirklich ein wenig Bandbreite abdecken kann, ist ja nicht schlecht. Also ich versuche nach wie vor meinen "Wald" irgendwie überschaubar zu halten. (Ihr werdet vielleicht nicht ganz zu Unrecht anmerken, dass sehr viele Ruten mit ganz unterschiedlichen Schnurklassen, an ein und derselben Rute, sowieso ein Allrounder wird.)

Euer Frank

Und Tante Edit: Das mich die Isarfischer mit den 6er Ruten nicht in den falschen Hals bekommen. Dort sind viele Kollegen auch gerne mit dem Streamer unterwegs und da macht das ja auch irgendwie Sinn. Nur das ich dafür die Pseudo5er-und-eher-6er mit 6er Schnur nehme. Kommt ja irgendwie aufs gleiche raus, bei den Streamern, nur das ich mit 5er Leine auch Trocken noch Chancen habe - je nach Gewässer! :D
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon orkdaling » 19.01.2017, 21:30

moin moin,
seltsam seltsam! Der Eine sagt die 5# und der Andere die 6# ist ueberfluessig! stellt sich mir doch die Frage warum es diese neue Schnur in 3-5# gibt
http://www.guideline.no/filestore/wflin ... size=0x305
die Bullet jedoch erst ab 6#
http://www.guideline.no/filestore/wflin ... size=0x305
und dann stellt sich mir auch noch die Frage warum es eine neue LPXe 9"6# und Elevate 9"6# (Neumodel 2017) gibt.
Wenn ich da nicht falsch liege ist die eine Schnur fuer Ruten bis 5# und die andere ab 6# - keine Ahnung.
Aber ich denke mal das es daran liegt das ich die 5# mit Streamer am Bach benutzen kann aber am Fjord komme ich da irgendwie nicht zurecht wenn ein Pollack in der Tiefe verschwindet. und wenn es leicht blæst komme ich mit der 6# und Bullet oder Baltic Seatrout noch gegen den Wind, kann die 8m Keule noch schiessen lassen und sogar 15m WF - interm. in der Luft halten. Ok, meist blæst es mehr und die 7# oder 8# muss ran.
Ihr verwirrt mich so sehr das ich nun gar nicht mehr weis ob die 5# oder 6# ueberfluessig ist und was ich all die Jahre falsch gemacht habe.
Aber fuer solche Heinis wie mich schreiben die immer Længe, Klasse und WG drauf
http://www.guideline.no/filestore/rods/ ... close1.jpg
sogar www.yr.no sagt mir von wo und wieviel Wind blæst
Aber welche Rute ich nun wegschmeissen muss weis ich immer noch nicht.
Gruss Hendrik
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Nixon » 19.01.2017, 23:25

Hallo!

Nochmal an alle die jetzt da etwas falsch verstanden haben.

Ihr seits es die ein Problem haben eine Allroundroute zu definieren, die ich gar nicht definiere oder suche.

Ich besitze für die Forellenfischerei 3 Ruten und dabei fische ich seit 4 Jahren kosequent keine Streamer mit Ruten Klasse 5 und darunter.

Warum? Warum sollte ich jedesmal Kompromisse machen wo keine nötig sind, so lange die Option besteht, auch bewusst einen Schneider in Kauf zu nehmen.

Ich hab aber genauso mit Streamer gefischt in Gewässern wo es erlaubt ist und wo ich es selbst für sinnvoll erachte nur dort einen Erfolg zu haben da sonst ein ewiger Schneider vorprogrammiert wäre.

Was heißt das?

Wer klassisch "Fliegenfischt" und wie bsp. der größte Flifi-Verein in Österreich auch klassisch definiert fischt vor allem Trocken und Nymphen und die auch in eher dezenteren Größen oft max 2cm Hakengröße.

Dies kann ich mit einer kleinen 3er, einer größeren 4er und auch mit einer echten und sensiblen 5er in 9ft!

Damit habe ich es seit mehr als 4 Jahren und 95% Trockenfischerei geschafft eine erfolgreiche Fischerei auf Forellen und Äschen zu erleben.
Mit passenden Schnüren kann auch eine echte 5er 9ft an größeren Flüsschen eine 14er Trockene nett präsentieren.


Wenn ich aber dann glaub es muss in einer Schlucht in der das Wasser sich tief in die Felsen geschnitten hat Streamer fischen dann nehm ich halt a 7er oder vertretbare 8er.
Da ichs sowieso dann auch auf 40+ Forellen in harter Strömung abgesehen habe und die biegen selbst a 7er auch und die 7er oder 8er bewegt a Sinkschnur und einen Streamer auch ohne Bauchweh....
Macht das auch Spaß...





Lange Rede kurzer Sinn: Wer finanziell nicht eingeschränkt ist, wird sich selbst doch nicht ehrlich vormachen, dass er die Fischerei mit einer Rute auf Mefo und die Trockene am Bach abdeckt, auch darum weil es ein Hobby ist, somit Spaß im Vordergrund steht, nicht rein rational handelt und somit seinen Nahrungsbedarf am Existenzminimum mit einer Rute stillen muss...

Somit die Quintessenz: die 6er zum Streamer ist relativ sinnfrei wenns a echte 6er und ka Sage Methode Stecken ist, weils a Nieschen Streamerrute ist und (wie oben erwähnt in 8ft wohl lächerlich z.b. an der Küste sein wird) und für echtes Trockenfliegenfischen und gemäßigtes Nymphen ka Laune macht und die 6er eigentlich nur dem "fangen im jeden Preis Fischer" dient der einfach alle erlaubten Köderarten an einem Tag und einem Gewässer anbieten will, solange es laut Regelwerk a Fliegenrute betrifft und ma somit ois paletti ist weil Feunde der geschmeidigen Werferei und der sensiblen Präsentation werden wohl kaum a 6er Rütchen nutzen und der eingefleischte Streamerfischer wird zur echten 7er oder höher greifen.

Somit. Die echte 6er ist die unnötigste Rute da sie nichts wirklich kann.
Der Skoda Fabia Kombi der Fischerei.

Beste Grüße
Beste Grüße und Danke für deine/eure Hilfe!
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Trockenfliege » 19.01.2017, 23:47

An der unnötigen Diskussion bez. der Nötigkeit der 6er Rute möchte ich mich nicht beteiligen, aber was für Streamer fischt ihr den auf Forellen, dass ihr sie nicht mehr so gut mit einer 6er fischen wollt/könnt??
Selbst mit meiner 5er XP und der 5er 3M XXD werfe ich bequem alle für Forellen üblichen Streamer.
Und mit einem schönen dicken Vorfach werfe ich auch an der 6er Rute und einer WF 7 bequem meine 12-15cm Hechtstreamer.

LGruß
Reinhard
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon orkdaling » 20.01.2017, 00:39

Hallo,
ich hab das bewusst etwas ironisch formuliert.
Sowohl die 5er wie auch die 6er haben fuer mich ihre Berechtigung wenn sie zum Fisch, Bedingungen, also Einsatzzweck passen.
Fuer mich gilt auch immer noch- so leicht wie møglich aber so stark wie nøtig.
Das gilt beim Streamern im Bach, bei der Mefofischerei und auch der Lachsfischerei.
Am Bach auf Forelle oder Saibling bin ich durchaus mit der 5er gut aufgehoben aber eben nicht wenn es zB auf Kleinlachs geht die so 1-3kg haben.
Da kommt eine 6er zum Einsatz, EH oder Switch, mit der ich kleine Tuben und passende Schnurprofile werfen kann.
Warum sollte ich da mit einer 8er losziehen, wenn die 6er vøllig ausreichend ist.
Wenn es aber am Fjord blæst oder auf grøssere Lachse geht, ist eine 6er genau so ueberfordert wie auch eine 5er.
Mir wuerde also nie einfallen das eine 5er oder 6er ueberfluessig sei, sie muss halt zu dem passen was ich damit anstellen will bzw was fuer Bedingungen vor Ort sind. Und nach vielen solcher Kleinlachse, Pollacks und Seelachsen kann ich nicht bestætigen das die 6er nichts kann.
Aber in einem Vergleichstest geht es nicht um die Berechtigung einer Rutenklasse sondern darum was die einzelnen kønnen oder auch nicht und ob sie ihr Geld (Preis/Leistung) wert sind.
Gruss Hendrik
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon strongbow » 20.01.2017, 08:56

Ich habe es zwar nicht sauber statistisch ausgewertet, würde aber dennoch behaupten, im zurückliegenden Jahr keine Ruten mehr gefischt zu haben als meine #6er? Auf Rapfen, Meerforellen, Barsch und Doebel
evtl. die #9er auf Hecht?

Hängt also alles vom Revier ab.

Toby
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon fly fish one » 20.01.2017, 11:28

Geht euch das auch so, der ständige Blick auf den Kalender und die Rechnung "wieviele Tage noch"!!?? :p :p :p
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Trockenfliege » 20.01.2017, 15:56

Wieviel Tage bis wann? Wann kommt der nächste shoot out??!!
Oder: Wann ist die Eisdecke dünn genug, um sie mit meinen schwersten Hechtstreamern zu durchschlagen??!!
Oder: Wann gehe ich mal an den Neckar, um mich auf Döbel zu versuchen?

Ich komm wirklich nicht drauf, was du meinst, Frank:))

LGruß
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon fly fish one » 20.01.2017, 16:29

Wo wir gerade so nett plaudern und um die Zeit weiter zu vertreiben, kann ich noch eine astreine Geschichte über meine absolute "Verpeiltheit" zum Besten geben - soll ich? :badgrin:
Na gut, ihr habt das so gewollt! :D

Letztes Jahr um diese Zeit, weil man ja theoretisch noch auf Hechte kann, mit meinem neuen Fishcat (gepimptes Belly Boat) motiviert bis unter die Haarspitzen, heiß wie Nachbars Lumpi und ständig leicht vibrierend, wollte ich jetzt unbedingt ans Wasser!! Extra einen Tag Urlaub, 5 Uhr aufgestanden (das liebe ich besonders), das ganze Gerödel ins Auto gewuchtet. Jetzt war ich schon mal schweißgebadet und erst richtig in Fahrt. Mit blutunterlaufenen Augen ans Steuer und die paar Kilometer an den See durchgebrochen. Dort das nächste Schweißbad beim Ausladen. Das in einem Karton verpackte Boot mit einem Trolly für Renter ans Wasser, noch Turnschuhe und keine Watschuhe tragend, machte ich Dean/Torvill Ehre. Wie ich also so einen abschüssigen Restweg an den See runterschlitter, rückwärst, den Trolly und den Karton mit dem Boot balancierend, sehe ich aus den Augenwinkeln den See glänzen!!

Nööö, das muss das Halbdunkel sein, weshalb die Oberfläche so komisch schimmert, zuckt es mir durch den Kopf, den Rest des Weges irgendwie bewältigend. Als ich unten angekommen bin, stehe ich vor einem zugefrorenen See!! Ich habe minutenlang nur gestarrt, dann versucht die Eisdecke mit fetten Steinen zu durchbrechen.

Alles wieder den Berg rauf, kleinlaut ins Auto und nach Hause - das schlimmste war das Gelächter meiner Frau!

So geschehen im Jahre des Herren 2016 im Januar - das Seen einfach komplett zufrieren war mir irgendwie entgangen! Ich Trollo :D

Euer Frank - ich hätte noch ein paar Geschichten zum "Tiefwaten" auf Lager. :oops:
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 20.01.2017, 17:07

Hallo Frank!
Gute Geschichte. Für so was hab ich noch immer einen guten alten Tauchsieder dabei und eine Kabelrolle. Leider ist dann immer die Autobaterie leer, wenn ich dann als kleiner Feinfrostbeutel nach Hause fahren will. :wink:
Gruß
Robby Vogtlandsalmon63.
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Blame » 20.01.2017, 18:08

@ Robby!
Das mit dem Tauchsieder mache ich auch immer!! Du mußt das Auto im Stand laufen lassen.....dann passiert Dir das mit der
leeren Batterie nicht! :smt002

MfG
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Flymaniac » 20.01.2017, 19:31

Hallo namenloser (hier in diesem post zumindest) Nixon,

was gehst denn gleich sooooo ab?

Nixon hat geschrieben:Les deinen Kommentar nochmal und vielleicht geht dir dabei ein Licht auf...Schön dass du eine Freude mit der Rute hast aber ziemlich widersprüchlich im Gesamtkontext.
:roll:

Ich will doch nur über Ruten sprechen, und da ist nun mal meine Meinung, dass ich an meinen Gewässern eher zu den 4ern und 6ern greife. Dann hatte ich halt noch das Glück unter den 6ern eine gute Allrounderin für meine Zwecke (Trocken bis Streamer) zu finden, und ich wollte das hier mit beitragen.
Daraufhin wirst du gleich ziemlich agro, angepisst und persönlich. Gut, bin wahrscheinlich wirklich noch nicht so lang dabei, wie du. Habe auch ne Riesenachtung vor deiner tollen Erfahrung! Trotzdem hab ich Freude an meinem Gerät und fische damit gerne, und fang auch was damit. Und ich unterrichte sogar in Bayern Fischerprüfungsaspiranten in ... jetzt festhalten: GERÄTEKUNDE!!! :shock: Das hier kundzutun ist doch nicht verboten, sondern mit ein Sinn unserer Gemeinschaft hier! Zumindest sehe ich das so.

Euer Flymaniac MIT Namen Stefan
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Nixon » 20.01.2017, 21:02

Hallo!

Ich hab auch deine vorigen Posts gelesen beim Thema Streamer Rute und Bach.

Schön wenn du zufrieden bist, Gerätekunde unterrichten bedeutet leider noch nicht dass du damit der absolute Wahnsinn bist.

Deine Hardy Jet muss ich mir besorgen damit ich meinen kleinen Rutenwald endlich ausmisten kann, die kann alles. Trocken bis zum Meer. Vermutlich auch noch GTs innerhalb von 5min laden.
Schnurprofil sowieso egal....

Tut mir leid aber dann dürften viele etwas falsch machen scheinbar....

Wenn du die Tests mal liest dann wird dir etwas auffallen.
Die Jet ist eine moderate Rute mit wenig swingweight und scheinbar laut denen kein Distanzkiller. Habens bei den 5ern schon festgestellt.
Gleichzeit haben die auch eine Loomis NRX (ohne LP oder Trout) im Test welche 9ft hat.
Diese Rute braucht eine GPX 6 die eigentlich eine 6,5 ist. Und die normale NRX ist alles andere als moderat.

Nun was will der Herr der keine Gerätekunde unterrichtet sagen. Bei Ruten heißts noch lange nicht was drauf steht ist auch drinnen und 1ft Unterschied kann wieder einiges bewirken. Und dann noch Tipaction oder Buttaction...

Daher kanns sein dass deine 6er mehr a 5,5er ist und die NRX 6er mehr a 6,5er bis 6,8er ist.
Da kannst dich bei den Sage Method Jüngern gerne mal austauschen ob deren 6er a 6er ist...

Aber mir kann jetzt sicher wer noch erzählen dass er gerne a 6er NRX und a GPX Schnur zum Trockenfliegen präsentieren nimmt. Vermutlich am Hochgebirgsfluss um dann 3 Wochen später Atlaniklachse zu dillen...

Wennst dir die Armis durchliest hauen de sowieso auf die Ruten nur mehr überschwere Schnüre drauf...

Somit schreie nicht bei jeden 2ten Thema deine 6er raus als seis zu 100% a 6er...

Und weils de Eierlegende Wollmilchsau ned gibt ist genau die 6er Klasse verzichtbar, denn wenns nach deiner Theorie die schwere Trockenfliegenfischerei geben würde dann könnte ich de mit einer 5er genauso werfen und dann warad deine 4er ka Allroundrute mehr... was ja eigentlich die 6er ist aber jetzt do wieder ned aber ois ka Widerspruch...

Und wenn man jetzt schon ins Detail gehen soll Herr Gerätemeister dann kann man mit Schnurprofilen oft mehr bewirken als zw. ana 5 oder ana 6er Klasse bei der bei beiden des Schnurprofil ned passt.
Weil man kann mit einer Rio Trout DT wohl ned perfekt Jighead Streamer bewegen und mit einer Ambush ned traumhaft Trockenfliegenfischen...

Beste Grüße
Name: Anit Gerätemeister

P.S. So hart ist das Gericht ned aber ich habs schon gespürt mitn Gerätemeister, dass da was dahinter steckt...
Beste Grüße und Danke für deine/eure Hilfe!
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Re: 6-weight Shootout

Beitragvon Olaf Kurth » 20.01.2017, 21:19

Nixon hat geschrieben: ....... (wie oben erwähnt in 8ft wohl lächerlich z.b. an der Küste sein wird)......



Wie kommst Du nur auf diese Gedanken, lieber unbekannter Nixon?

Wenn Du mal an der Küste gefischt hättest, wüsstest Du, dass durchaus Situationen vorkommen, an denen 6er Ruten in 8 Fuß Länge Sinn machen: Wenn Du viel Wind von vorne bekommst, hilft die kürzere Rute den Wind zu "unterlaufen" und eine Etage tiefer zu fischen. Das muss man in der Praxis kennen lernen.

Stefans (Flymaniac) Aussage zu seiner Hardy Rute kann ich vollends nachvollziehen.


Nixon hat geschrieben:Dies kann ich mit einer kleinen 3er, einer größeren 4er und auch mit einer echten und sensiblen 5er in 9ft!

Damit habe ich es seit mehr als 4 Jahren und 95% Trockenfischerei geschafft eine erfolgreiche Fischerei auf Forellen und Äschen zu erleben.


Das sind doch schon mal gute Erfahrungen. Andere Fliegenfischer haben eben andere Erfahrungen gemacht.


Nixon hat geschrieben:Somit. Die echte 6er ist die unnötigste Rute da sie nichts wirklich kann.
Der Skoda Fabia Kombi der Fischerei.


Ein passender Vergleich, lieber Nixon,

wenn es sich um ein starkes TDI-Modell handelt, ist das doch ein grundsolides Auto.
Wo wir gerade bei dem Auto/Ruten-Vergleich sind: Ich fische einen Ferrrari 250 GTO! :mrgreen:

Liebe Grüße,

Olaf

PS: Achtet bitte darauf, dass der Schonzeitfrust nicht zu groß wird und hier Beleidigungen gepostet werden. Danke.
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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