Altes Gerät

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler".

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Re: Altes Gerät

Beitragvon ariels flymph » 19.08.2015, 15:19

:roll: Grüß Gott Miteinander,

viellleicht liegt es wirklich ein wenig am Alter (Bj 54) ,ab wann man den Genuß am Fischen mit den alten Stecken entdeckt. Ich habe vor ca 15 Jahren eine
3 teilige Schrader Rute mit einer 2. Spitze erworben . Die Rute ist 9,3 ft lang ,aber sehr leicht ,es lässt sich wunderbar eine 4 er Schnur damit werfen.
Nach der ersten Äsche in der fränkischen Saale war ich begeistert von dem Stecken und bin es immer noch.Mittlerweile hängt eine 1920er Alex Martin
Rolle daran und mehrmals jährlich habe ich meinen Spaß mit dem Duo .
ökonomisch fischen ?? effektiv fischen ?? wer mit älterem Gerät fischt pflegt eher eine Tradition oder betreibt eine Passion, weit entfernt von jeglichem
Leisungsverlangen. Ich fische eine weitere "alte" Rute - eine Sharpe Scottie 8,3 ft mit einer 1928 Hardy Perfect und einer Seidenschnur. Eine Seidenschnur
fettet man bekanntlich vor dem Fischen nochmals ein-Zeitverschwendung ?? - nein - Besinnung auf die kommenden vergnüglichen Stunden . Nach dem Fischen
wird die Schnur von der Rolle genommen und gereinigt- Zeitvergeudung ?? mitnichten - die vergangenen Stunden passieren nochmals das dritte Auge.
Noch interessanter wird das Ganze,wenn wir uns mit einer kurzen Rute in ein kleines verwachsenes Gewässer begeben. Dort scheint man in kürzester
Zeit in einer eigenen Welt unterzutauchen , man ist plötzlich Bestandteil dieses kleinen Kosmos. Auch hier ist der Gebrauch einer älteren Rute mit
einer knarrenden alten Uniqua ein reines Vergnügen. Bambusruten ,übrigens ein Gras und kein Holz ,haben einen gewissen taktilen Reiz. Das etwas mehr an
Masse und Gewicht wird sowohl beim Werfen als auch im Drill zum Bestand des Vergnügens. Ich fische auch eine moderne 7 ft Rute . Sie ist natürlich
auch aus Bambus. Soweit zu dem Alten Gerät. Der legendäre Ray Bergman brachte es einmal so auf den Punkt: Ich fische zu meinem Vergnügen,und Sie hoffentlich zu
Ihrem.
Aber nicht das einer glaubt ich sei der nostalgische Trottel , die letzten Koksstengel die ich geworfen habe,waren verschieden Scott Modelle- alles
feine Stecken -und ab 8ft in den Klassen ab 6 jeder Gespliessten vorzuziehen.

So - das war gleichzeitig meine Vorstellung als neues Forumsmitglied
Petri Heil
Manfred
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Re: Altes Gerät

Beitragvon berndi » 19.08.2015, 18:09

Hallo Manfred,

danke für Deine klugen Worte die mir aus der Seele sprechen. Vielleicht hat es wirklich mit der Anzahl der Jahre zu tun die man am Wasser verbracht hat. Dass man die Sache langsamer, genussvoller angeht und auch beendet. Dass man sich und anderen nichts mehr beweisen muss. Dass auch ein Tag ohne Fang ein goldener Tag sein kann....
Aber natürlich habt ihr alle mit euren Einschätzungen recht. Jeder soll nach Art des Gewässers und der Fischerei das Gerät auswählen das für ihn das Richtige ist. Wenn ich in der Orkla auf grosse Lachse hoffe nehme ich eine 16 Fuß- Rute aus dem Hause RST, ein Geschenk meines Schweizer Freundes Charles.
Eigentlich wollte ich gar keine Diskussion um altes / neues Gerät beginnen. Ich wollte nur wissen ob jemand eine gespießte Milwardrute fischt.

Herzliche Grüße

Bernd
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Altes Gerät

Beitragvon Zane » 20.08.2015, 07:28

In der Beschreibung einer Rutenserie von Hardy war einmal folgender Satz zu lesen:

"If everything in fishing was down to pragmatism, we'd empty the river with nets or dynamite."


Das sprach mir absolut aus der Seele und zeigt, dass Dinge wie das Angeln nichts für Technokraten ist. Mit ein Grund, warum ich eine gespließte #6er Hardy Palakona regelmäßig an den Fluss ausführe. Sicher gibt es deutlich bessere Ruten, die auch um einiges leichter sind, doch habe ich mich damit nie im Nachteil gefühlt. Das Gewicht bemerkt man nach 20 min. gar nicht mehr und meine Pranken sind wie dafür geschaffen.
Eines Tages lasse ich mir eine Split Cane von Edward Barder oder Hardy bauen. Gut möglich, dass dann so manche Carbongerte Staub ansetzt.



Gesendet von meiner Beretta via Bluetooth.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

(Antoine de Saint-Exupery)
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Re: Altes Gerät

Beitragvon Hardy » 20.08.2015, 10:27

moin

If everything in fishing was down to pragmatism, we'd empty the river with nets or dynamite.


Neue Materialien im Rutenbau sind ja nicht allein deswegen entstanden, um damit per se erfolgreicher zu sein. Vielleicht stand zu Anfang die Vereinfachung oder Verbilligung der Herstellung im Vordergrund.
Letztendlich ist es doch ziemlich egal, womit man den Köder anbietet. Logischerweise sollte die Rutenklasse zum Einsatzzweck passen, aber das setze ich mal als gegeben voraus. Die richtige Auswahl der Fliege und deren korrekte Anbieteweise trägt m.E. nach deutlich mehr zum Fangerfolg bei, als die Wahl einer wie immer gearteten Rute.
Drückte man mir z.B. eine alte Gespliesste in die Hand, wäre ich damit genauso wenig erfolgreich, wie mit einer sündteuren Kohlfaserrute. Sollte ich aber gezwungen sein, einen ganzen Tag zu fischen, wäre meine Wahl die leichtere Rute. Ganz ohne dabei dogmatisch zu werden.

Im Grunde ist es doch die Einstellung zum Fischen insgesamt, die den Angler ausmacht. Wer dabei dem "höher-weiter-schneller-mehr"-Gedanken anhängt, hat m.E. Fliegenfischen nicht verstanden. Mit der Auswahl des Gerätes hat das aber nichts zu tun. Ob er nun mit einem Haselnussstecken, einer Grasrute oder einem Kohlenstab im Wasser steht, ist doch völlig Latte!

Die Anhänger der "alte-Geräte"-Fraktion vertreten ihre Meinung wohl auch aus nostalgischen Gründen. Was ich als alter Sack ja durchaus nachvollziehen kann. Wenn ich sonntags just for fun durch die Gegend cruise, nehme ich latürnich meinen alten kgR. Ich gebe aber auch zu, dass ich mit meinem neuen Fahrzeug auf längerer Reise deutlich schneller und entspannter ans Ziel komme und zudem noch Gepäck mitnehmen kann. Das macht die Sache pragmatisch. Muss sie deshalb gleich schlechter sein?

Suum cuique pulchrum est formuliert es der Portugiese trefflich. Oder frei nach den Franzosen levve un levve losse

Groetjes
Hardy
Lasst alle Hoffnung hinter euch, ihr, die ihr eintretet!
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Re: Altes Gerät

Beitragvon cdc » 20.08.2015, 12:41

Bei diesem Thema gibt es ein eindeutiges Nord-Süd Gefälle was das Fischen mit alten oder neuen Ruten oder "schneller, weiter, höher" angeht..
Im Norden geht es hauptsächlich um die Küstenfischerei und somit um Weite... Da sind modernste schnelle Ruten gefragt... Anders sieht man es im Süden, da geht es in den meisten Fällen um eine genaue Präsentation...
Am Ende ist das Gerät nicht der Ausschlag für eine erfolgreiche Fischerei und es liegt in der Hand des Fischers was er daraus macht...
Manchmal ist es auch nur die Macht der Gewohnheit und man darf auch gerne mal über den Tellerrand schauen...

Gruß Jürgen
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Re: Altes Gerät

Beitragvon Olaf Kurth » 21.08.2015, 15:34

cdc hat geschrieben:Bei diesem Thema gibt es ein eindeutiges Nord-Süd Gefälle was das Fischen mit alten oder neuen Ruten oder "schneller, weiter, höher" angeht..


Mhhmmm..... ich bin unentschlossen, ich würde das nicht so pauschal sagen, lieber Jürgen,

Jürgen aus Kiel hat seine Fischerei oben im Norden auf Meeräschen mit einer Gespließten schon beschrieben. Am schwedischen Ätran in Falkenberg habe ich z.B. Lachsfischer mit gespließten Ruten gesehen.

Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, an bekannten Huchengewässern im Süden mit einer Gespließten unterwegs zu sein. Bei Fischen dieses Kalibers vertraue ich eher einer starken, kräftigen 10-er oder 12-er Kohlefaserrute. Wie sagten schon die japanischen Philosophen: "Nichts ist unmöglich......" :roll: :lol:

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Altes Gerät

Beitragvon webwood » 21.08.2015, 19:12

Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, an bekannten Huchengewässern im Süden mit einer Gespließten unterwegs zu sein.


Nach meiner bescheidenen Huchenerfahrung würde ich es durchaus für möglich halten, mit einer Gesplisten auf Huchen zu fischen.
So kampfstark sind die Huchen meiner Meinung nach nicht, die drehen sich mehr um die eigene Achse und hebeln den Haken wieder aus.
Auserdem, weshalb sollte man mit einer Gespliesten weniger Druck ausüben können, als mit einer modernen Rute ?

Viele Grüße

Thomas
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Re: Altes Gerät

Beitragvon ariels flymph » 21.08.2015, 21:06

Hallo beisammen ,

gibt es da nicht in R.Baginskis Buch auf Seite 108 ein Porträt von einem J.Eder aus dem Jahre 1928 mit einem beinah 41 pfündigen Huchen,
gefangen im Inn mit einer Bonifaz Wieland Huchenrute ??

Zudem soll sich jeden Sommer ein halbes Dutzend alter Kerle zum Lachsfischen in Norwegen treffen,ausgerüstet mit alten Sharpe und Hardy Ruten und natürlich
mit alten Rollen ,alle sollen aber auch noch modernes Lachsequipment dabei haben.
Aber das ist wohl wirklich nur für "ganze Kerle". Rute,Schnur und Rolle zusammen bewegen sich beinahe im Kilobereich - dann doch lieber
Klasse 4 auf Forelle & Co.
Gruß Manfred :badgrin:
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Re: Altes Gerät

Beitragvon Peter Pan » 21.08.2015, 21:37

Also ich fahre im September mit Freunden nach Irland und freue mich schon, meine Sharpes Spliced auszuführen. Mit 12 ft ist sie nicht zu schwer und auf der Young 1540 ist sogar eine (moderne) Cadno Seidenschnur drauf.
Bild
Komm September, komm!!

Tight lines

Peter
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Re: Altes Gerät

Beitragvon juemeck » 22.08.2015, 00:36

Hallo,

Ich habe das Gefühl , das man sich bald entschuldigen muss , wenn man Gespl. Ruten fischt .

Wenn ich am Gewässer einen Mitfischer treffe und er Interesse an der Gepl. Rute zeigt , kommt es oft vor das ein andere mit meiner Rute die nächst 1/2 Stunde fischt .
Und sehr oft mit Überraschung und Freude !! Auch mit einer Zweihand ist mir das schon passiert . Das dauerte allerdings etwas länger , bis ich meine Rute wieder hatte .
Zum Schluss drillte und landete er eine Meerforelle mit 69 cm mit breitem Grinsen !!!
Es macht Spass nachher in die Gesichter zu sehen .

Und , klar an der Ostsee sind andere Verhältnisse . Aber es gibt auch die schönen mit wenig Wind Tage . Und dafür werde ich bald eine Gespl. Rute bekommen .

Und darauf freue ich miiiiiich !


Gruss Heinz,
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Re: Altes Gerät

Beitragvon cdc » 28.08.2015, 08:50

Hallo Olaf, ja die Exoten gibt es natürlich auch und so Fischen einige norddeutsche Bamboo Rutenbauer ihre extra dafür gefertigten Ruten...
Ist auch eine schöne Sache...
Die breite Masse ist Hightech ausgerüstet und glaubt das Gerät alleine fängt Fische...

Wir brauchen keine Rute und keine Schnur, um über den Missouri zu werfen,
sondern ein einfaches Werkzeug, mit dem es möglich ist, den Fisch vor unseren Füßen zu fangen.
A.J. McClane (1965)


Ist auch nach 50 Jahren immer noch Brand aktuell....


Gruß Jürgen
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Re: Altes Gerät

Beitragvon superfredi » 28.05.2017, 13:35

Hallo berndi
"....Ich wollte nur wissen ob jemand eine gespießte Milwardrute fischt..."
Ich - demnächst in Norwegen. :)
Ich hab die mir Ende letzten Jahres gekauft. Als "Vitrinen Stück" - nie gefischt...
Eine 2-Hand - 4m lang (13,1ft) und die verträgt so 35 - 40 Gramm Sk. Muss kurz nach dem 2. Wk gebaut sein - ich bekomm das aber nicht genau raus. :?:
Als ich die im Frühjahr mit meinem Test Schusskopf mit nach Fürstenfeldbrück nahm, um die bei den Historischen Angelruten mal zu zeigen, bin ich fast in Ohnmacht gefallen, wie weit man mit solch Ruten werfen kann - wenn man es richtig kann und auch will....
Vor Ort war auch Herr Jean-Pierre THÉBAULT aus Frankreich, um dort seine Seidenschnüre vorzustellen und zu verkaufen. Der war mal Castingprofi - man man man... Über die ganze Wiese mit dem 35gr Sk - aber Überkopf mit einer coolen Schritttechnik!!! :smt041
Ich dachte die Rute bricht durch - aber Pustekuchen. Der Herr Trebault war begeistert und hat richtig Freude daran gehabt - der grinste übers ganze Gesicht als er die Rute im "Griff" hatte und nach und nach immer mehr rauskitzelte. Wow - ! Als ich auch werfen sollte und erst mal mind. 10-15m einkurbelte, kam er sofort an, sagte nur "No, no, no, no !" und zog alles wieder raus ! Ich sollte auch so weit werfen !!! (was ich natürlich nicht gemacht/geschafft hab)
Er war Feuer und Flamme mit der Rute - cool! Danke Herr THÉBAULT für die tolle Vorführung!
Ich konnte mich allerdings nicht zu einer DT Seidenschnur durchringen, da die mind. 200€ kosten und ich nicht weiß, ob ich damit klar komme.
Also - Petri Heil mit Euren Grashalmen !!!
Grüsse
Fred
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thx
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Re: Altes Gerät

Beitragvon fly fish one » 29.05.2017, 11:23

Neben dem ganzen Hightechzeuch, dem ich auch mit Haut und Haaren verfallen bin, finde ich diese alten Ruten und Rollen ebenfalls sehr schön. Ich glaube Euch sofort, dass man damit auch wunderbar werfen und fangen kann. Nur wenn ich im Museum vor dem ganz alten Zeuch stehe, da muss ich schon ein wenig schmunzeln. Ehrfurcht beschleicht mich trotzdem.

Euer Frank - ein Hoch auf die Grasfuzzis
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Re: Altes Gerät

Beitragvon berndi » 02.09.2017, 20:43

Hallo Fred,

es freut mich sehr dass auch Du mit einer Milward- Rute auf Lachs gehst. Meine dreiteilige ist ja für leichtere Schnurklassen ausgelegt. Auf den beiden wundervollen Seen Eske und Beagh in Donegal war es mir eine grosse Freude mit dem alten Gerät zu fischen!
Hoffentlich hattest Du in Norwegen das Glück einen Silbernen dran zu bekommen! Bitte berichte doch wie es Dir ergangen ist...

Herzliche Grüße

Bernd
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Re: Altes Gerät

Beitragvon superfredi » 04.09.2017, 21:35

Hallo
Leider hat es nicht mit einem Lachs geklappt. Aber auch mit "normalem " Gerät nicht und auch alle anderen 5 Angler hatten kein Glück. :?: Nichts - außer einem kleinem Pazifischen Lachs und ich mit einer Forelle.
Aber nächstes Jahr eventuell doch noch mal nach Norwegen - mal sehen.
Aber was für ne Nudel - wenn man vorher 3 Tage mit einer Kohlefaser gefischt hat - das war ne Umstellung.... :D
Natürlich auch mit einer Bakelitrolle aus den 50` .
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Na denn ....
Fred
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