Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

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Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon Hans. » 30.05.2017, 11:45

Liebe Freunde,

es gibt für Ruten bis Klasse 5 ein gutes Angebot an leichten Rollen um 100 Gramm und deutlich weniger. Als Beispiele seien angeführt die Sage Click, die Redington Zero, die Hardy Ultralite FW DD, die Galvan Brookie, die Vosseler AIR-One, die Ross Colorado LT und von Waterworks Lamson die Litespeed und Ula .

Mit diesen Leichtgewichten habe ich keine Erfahrung. An kürzeren Ruten, so ab 7‘6 abwärts, kann ich mir das theoretisch gut vorstellen. Aber wie ist das mit längeren Ruten? Balancieren diese Rollen eine 8‘6er oder 9‘er gut aus? Oder passen sie nur mit nicht kopflastigen Ruten zusammen, Stichwort Swing Weight? Wie wichtig ist das Gewicht einer Rolle wirklich, außer dass ich die Rolle stundenlang in der Hand halte?

Gruß,
Hans
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Re: Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon CPE » 30.05.2017, 12:09

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Re: Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon Hans. » 30.05.2017, 12:32

:daumen :daumen :daumen :daumen :daumen

Da scheint dieser Fred ja überflüssig zu sein, obwohl ich die vielen anderen Seiten noch garnicht gelesen habe.

Danke!

Gruß,
Hans

P.S.: Jetzt habe ich den anderen Fred gelesen, wir müssen hier wirklich nicht nochmal anfangen !
Zuletzt geändert von Hans. am 30.05.2017, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon fly fish one » 30.05.2017, 13:46

Um einmal die Balance außen vorzulasssen, Euch ist schon klar, dass dieser extreme Leichtbau auch leicht groteske Züge annimmt. Ich kann mich noch gut an eine meiner ersten Physikvorlesungen erinnern, wo uns der Prof eine Tafel Schokolade in die Hand drückte und meinte: "So, nun fühlt einmal, wie wenig eigentlich 100 Gramm sind!"

Irgend wann fliegen uns die Dinger bei der ersten ungewollt hohen Belastung um die Ohren, die Lager werden immer kleiner, die Füße hohlgebohrt wie ein Schweizer Käse, der Rollenkäfig nur noch papierdünn. Das sieht alles rattenscharf aus und ich kaufe fast nur nach der Optik, aber wenn die Dinger zu leicht werden, beschleicht mich ein komisches Gefühl.

Das Rutengewicht und Rollengewicht in einem vernünftigen Verhältnis stehen müssen, gerade wenn die sehr leichten Klassen genutzt werden, dass dort keine 250 Gramm dran hängen sollten, ist nachvollziehbar. Das eine Rolle grundsätzlich nicht unnötig schwer sein sollte, ebenfalls. Aber ich muss nicht unbedingt Rollen haben, die weniger als 100 Gramm wiegen. Und wenn doch, dann nur mit Klickerbremse, alles andere bedeutet wieder extreme Materialeinsparung - Kohlefaser peppt mich im Rollenbau nicht an. Ansonsten entscheidet bei mir primär die Optik, dann die Funktion, dann das Gewicht.

Euer Frank
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Re: Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon Hans. » 30.05.2017, 13:52

Hallo Frank,

die Stabilität der immer leichter werdenden Rollen ist sicherlich eine Sache, die angeschaut gehört. Aber das wäre ein anderes Thema. Vielleicht machst Du einen neuen Fred damit auf?

Gruß,
Hans
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Re: Rollen um 100 Gramm und leichter sinnvoll?

Beitragvon fly fish one » 30.05.2017, 14:24

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