Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler".

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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon dr-d » 12.07.2017, 11:16

aha,


http://vimeo.com/65036654....... =D>


weiterhin schöne Woche.


thomas
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon dr-d » 12.07.2017, 11:21

besser:http://vimeo.com/user 17574788---------------curve cast ca.sekunde 2-3.


nochmals thomas
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon luedeolli » 12.07.2017, 12:41

obwohl ich nicht die Muse hatte alles zu lesen erlaube mir eine Perspektive zu ergänzen - sofern nicht schon durch andere geschehen. Eine betriebswirtschaftliche Perspektive. F&E, also Forschung und Entwicklung sind ein definitiv wesentlicher Posten. In der Regel resultiert aus viel Einsatz von Zeit und Geld in Herstellungsverfahren und Materialien bessere aber auch teurere Produkte. Das Land in dem Produziert wird spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings hat es irgendwer geschafft den Deutschen den Floh ins Ohr zu setzen, dass alles aus Fernost Sch... ist. Klar ist, wer mit Fokus 'billig' erzeugt (und dabei spielt der Standort nur hinsichtlich der Löhne und Logistik eine Rolle) legt i.d.R. wenig wert auf Qualität - im Sinne von Verarbeitung und Haltbarkeit. BTW wird das angeblich beste Mobilfunkendgerät in China hergestellt. Wer nach ADAC-Pannenstatistik ein Auto kauft landet vermutlich bei einem KFZ aus Fernost. Die deutsche Wirtschaft besteht zu einem sehr großem Teil aus einer Dienstleistungswirtschaft. Unsere 'legendären' Produkte (MB, Porsche, BMW) bestehen -wie bereits genannt- aus Zulieferungen ferner Länder. Unter Motorradfahrern heißt es: "In einer Harley steckt mehr deutsche Technik als in einer BMW".
Meine Erfahrung zu Angelruten zeigt einen degressiven Verlauf. D.h. wenn ich Ruten in einer Preisstaffelung von je 50 EUR (von 50 EUR - 350 EUR) vergleiche, so wird der Unterschied nach hinten hinaus immer weniger und spiegelt am Ende womöglich nur noch die persönlichen Präferenzen wider.
Auch ich mag die Haptik von Holz und Metall, aber wären diese Kriterien bei uns nicht so wichtig, so würde -aus qualitativen und preislichen Erwägungen- Kunststoff das Rennen machen. Zu teuer ist nur etwas was nicht verkauft wird, und seien wir ehrlich, das Einkaufserlebnis bei Angelgeräten ist für uns ähnlich befriedigend wie der Bummel durchs Schuhgeschäft für Eure besseren Hälften. Preiswert ist nicht gleich schlecht und teuer ist nicht immer das Beste. Die Bewertung, was etwas einem persönlich wert ist obliegt m.E. demjenigen mit der es erwerben möchte.
my 2 Cents...
Beste Wünsche,
Olli
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon CPE » 12.07.2017, 13:54

dr-d hat geschrieben:besser:http://vimeo.com/user 17574788---------------curve cast ca.sekunde 2-3.


nochmals thomas


Hallo Nochmal Thomas,

Du meintest das hier, nicht wahr? https://vimeo.com/65036654 Wunderbar. Rotation längs der Rutenachse ist quasi die Todesrolle unter den Wurffehlern. Oder wie es bei den Neuen Frankfurtern gerne heißt:

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!


TL, N
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon dr-d » 12.07.2017, 14:31

hallo Norbert,


oder:" letzten endes ist alles spass " (Charly Chaplin). :D


schöne woche weiterhin


thomas
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Magellan » 12.07.2017, 14:54

Thomas E. hat geschrieben:...
Das erzeugt meist Fehler im Tracking !


das gilt es zu vermeiden!

Gruss
Heiko
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon MaxS » 12.07.2017, 18:46

Für die tackle-nerds,

weitere hochpreisige News, Sage ersetzt die Salt durch die Salt HD:

https://www.google.de/amp/s/venturingan ... lt-hd/amp/

Schick designed wie ich finde. Die Salts werden in den USA teilweise für-50 % verkloppt, wer ein Scgnäppchen machen will....
MaxS
 
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Trockenfliege » 12.07.2017, 19:16

Das Verdrehen der Rolle nach außen wird erst dann zum Fehler, wenn dadurch die Fliegenrutenspitze ihre gerade Bahn verlässt, was allerdings leicht passiert.

Ich erinnere mich aber an Diskussionen hier im Forum, wo das Verdrehen der Rolle nach außen als Geheimtip für besseres Werfen gehandelt wurde, weil es sehr gut Werfer gibt, die auch die Rolle verdrehen. Die haben aber nicht so gut geworfen, WEIL sie die Rolle verdreht haben, sondern OBWOHL sie es taten.

LGruß
Reinhard
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Thomas E. » 12.07.2017, 19:34

Richtig und darum sollte man für einem langen Arbeitsweg weit besser die Greifhaltung (Schraubendreher, V- Grip) verwenden, oder Zeigefinger oben.

Bei vielen Distanzwerfern zeigt aber die Rolle mehr oder weniger nach außen, ohne das diese Position im Wurf verändert wird, da so die Reibung der Schnur am Blank reduziert ist.

Mit dem kontrollierten Drehen der Hand kann man bestimmte Effekte erzielen, z.B. für Bogenwürfe. :wink:
Gruß
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon dr-d » 13.07.2017, 06:40

aha,


das heisst dann wohl, daß eine " fehler - ferndiagnose " ohne 2-dimensionale ansicht des weges der spitze - geschweige des schnurbildes -
nicht möglich ist... also ein fehler. =D>


grüsse


thomas
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Thomas E. » 13.07.2017, 08:16

CPE hat geschrieben:https://vimeo.com/65036654 Wunderbar. Rotation längs der Rutenachse ist quasi die Todesrolle unter den Wurffehlern.


Moin Norbert,

das ist ja auch kein gerader, sondern ein sehr "runder" Wurf !

Will man eine starke Abbbiegung nach links erreichen, müssen die vorbereitenden Bewegungen bereits im Rückwurf erfolgen ! :wink:
Wie man im Video gut sehen kann, kommt die Schnur dafür von hinten rechts.
Möchte man diesen 90° Bogen nach rechts erzielen, so muß die Schnur von hinten links kommen...etwas kompliziert ?

So werden viele vermeintliche Wurffehler kontrolliert ausgeführt, zu Trickwürfen.
Die z.B. so häufige "Birne" (Tailing loop) kann darum ein schöner Vorfach- Fallschirmwurf werden, horizontal ausgeführt ein Vorfachbogen über 90° :D


Es gibt Lehrer wie z.B. HRH, die das alleinige Ausdrehen der Hand im Normalwurf als Wurffehler werten.

Ich habe geschrieben: "Das erzeugt meist Fehler im Tracking !"
Gruß
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon fly fish one » 13.07.2017, 11:50

Lieber Thomas,

wunderbare Demonstration. Das kann ich nicht mit einem normalen Danke abtun! So lässig, so leicht. Ich kann gar nicht erkennen, wo die Kurve plötzlich herkommt und schwup, schon legt sich die Schnur im Bogen!! Es motiviert mich als Anfänger ungemein!

Dein Frank - verzeihe die Schleimspur, es kommt aber von Herzen! :D
Wathosenfetischist und Angeltheoretiker
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon CPE » 13.07.2017, 12:16

Thomas E. hat geschrieben:Das erzeugt meist Fehler im Tracking !


Für die, die nicht so genau wissen, was das sein könnte:

Paul Arden (http://www.sexyloops.com/articles/tracking.shtml) hat geschrieben:Tracking for those of you off the rails, is the bird's eye path of the rod tip during the stroke.


Nehmt mal einen Kugelschreiber wie einen Rutengriff in die Wurfhand und versucht, die Hand so zu drehen, dass die Spitze immer in dieselbe Richtung zeigt. Da jeder normale Mensch einen Schraubenzieher bedienen kann, ist das nicht unmöglich, aber doch potentielle Fehlerquelle, wie Thomas sagt.

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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon moma » 18.07.2017, 13:59

Eigentlich wollte ich keine Kommentare mehr in diesem Thread schreiben...
Kürzlich hatte ich aber die Gelegenheit mit einem der bekanntesten Fiegenfischer Lehrer Italiens zu sprechenn. Er ist selber auch Rutenbauer und hat mit vielen bekannten Firmen in der Entwicklung mitgearbeitet.
Er erzählte mir wie sein Freund (ein sehr bekannter Fliegenrutenbauer) ihn gestanden habe wie er gezwungen sei die Preise seiner Rute in die Höhe zu treiben weil seine anspruchsvollen Kunden jede Rute mit den Amerikanischen Produkten vergleichen und, dass er deswegen leichter Ruten verkaufe die über 800 Euro kosten als wenn er die selbe Rute um 400 anbieten würde... Er produziert in Italien, fast alles auf Bestellung und ist einer der Bekanntesten und Besten auf der italienischen Halbinsel. Den Nahmen darf ich hier natürlich nicht erwähnen.
Mein Gesprächspartner ist überzeugt, dass die Ruten seines Bekannten Freundes besser seien als die amerikanischen Produkte bei denen man zu 60% den Namen zahle..
Er erzählte mir auch wie gut inzwischen die asiatischen Produkte seien und wieviel im Osten in der Entwicklung investiert wird. Es gäbe dort Fabriken die Spitzenprodukte herstellen und faire Preise verlangen.

Die Schilderungen und Erfahrugen dieses Mannes, (der in Italien fast als Mythos gefeiert wird) bestätigten wieder einmal meine Meinung. ;)

LG
Markus
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon dr-d » 18.07.2017, 15:02

dazu,


was man für geld nicht kaufen kann , muss man gewöhnlich teuer bezahlen.... :D


chacun a son gout!!!


thomas
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