Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Magellan » 16.03.2017, 13:37

fly fish one hat geschrieben:wenn Du es ansprichst, dann schreibe doch bitte einmal etwas zu diesen Fakten, besonders wie alt und wie oft gebraucht! (Die Marke dieser Ruten würde mich natürlich auch sehr interessieren,



Hallo Frank

Die abgebildeten Ruten gehören zu den üblichen verdächtigen: LOOP, StCroix,TFO, Fenwick, Sage.

Kein Salzwassergebrauch, allerdings echtes Arbeitsgerät das auch mal bis zu „einigen Tagen“ aufgeriggt der Natur überlassen wurde/wird. Respektive des Alters: gehe von 2-6Jahren intensiven Gebrauchs aus.

Gruss
Heiko
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon troutcontrol » 16.03.2017, 14:47

Heiko - alles gut!!

Soweit es in den Thread ja anscheinend hauptsächlich um Korkqualität geht, muß ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht weiß, welche verschiedenen Produzenten aus Portugal für den Kork an meinen verschieden Ruten verantwortlich sind, sorry, aber das ist das "Problem" mit Stangenware....

Heiko, mach doch mal ein Photo von den Korkgriff deiner Rute zu Vergleichszwecken und verrat zumindest den Namen des Korkherstellers.

Grüsse
Martin
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Magellan » 16.03.2017, 14:58

troutcontrol hat geschrieben:Heiko - alles gut!!


Natürlich! :)


troutcontrol hat geschrieben:mach doch mal ein Photo von den Korkgriff deiner Rute zu Vergleichszwecken und verrat zumindest den Namen des Korkherstellers.


Martin, die abgebildeten pics sind Stangenware und keine selbstaufgebauten Ruten,dh. den Korkhersteller zu ermitteln dürfte schwerfallen.

Gruss
Heiko
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Magellan » 16.03.2017, 15:11

troutcontrol hat geschrieben:Soweit es in den Thread ja anscheinend hauptsächlich um Korkqualität geht,


Es geht um die generelle Qualität der Ruten/Komponenten im Kontext der Eingangsfrage. Aber es scheint ja primär die Korkqulität zu sein die eine Rute nicht mehr fischbar macht...

Zumindest bei mir.

Gruss
Heiko
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon troutcontrol » 16.03.2017, 15:37

Moin,
ich dachte bei dem Photo zu Vergleichszwecken natürlich an das von dir gefischte "Einzelstück" - also die Rute ohne die Komponenten von der Stange, sorry!

Grüsse
Martin
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon troutcontrol » 16.03.2017, 18:36

Moin Heiko,
kann es sein, dass ich dich die ganze Zeit komplett mißverstanden habe und du - wie ich und alle anderen - ebenfalls nur Stangenware fischt ???? :shock:

Ich bin davon ausgegangen, dass du dir als "Berufs-/ Vielfischer" nach Jahren der Plackerei mit Stangenware endlich was "Richtiges" gebaut / gekauft hast (Burkheimer oder noch teurer), du aber den Namen nicht nennen willst, damit es nicht heißt “Hersteller A ist besser als Hersteller B“ oder damit kein Sozialneid aufkommt - ich würde es dir gönnen, insbesondere wenn man die Rute jeden Tag in der Hand hält !!! :D

Aber vielleicht meinst du hiermit

Magellan hat geschrieben:... voila, da trennt sich die Spreu vom Weizen. Und das ist meine Definition von Arbeitsgerät und da (bei mir) geht nichts mit Komponenten von der Stange.


einfach nur, dass die Komponenten von der Stange bei dir nicht ewig halten - und du weiter offen für neues bist ! Sollte es so sein, krieche ich nicht bis nach Argentinien, aber ein nahes Kreuz wird sich schon finden!

Grüsse :oops:
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon moma » 16.03.2017, 22:35

Bei mir muss der Kork, zwar nicht perfekt sein, aber weil Heiko einige negative Beispiele gezeigt hat, zeige ich auch einige Fotos. Habe nur zwei, stellvertretend aus meinen 12 Bachruten gewählt. Hier meine älteste Rute (Beispiel 1) und eine meiner Neuesten (Beispiel 2).
zwei Beispiele von "Stangenware" der billigsten Sorte... Ich finde der Kork ist bei beiden Okay :) Ringe und Wicklungen sind noch bei Beiden perfekt, wie auch der Blank.
Da man keine Werbung machen sollte erwähne ich die Marken nicht ;)

Beispiel 1 - Meine erste Rute:
Marke: Total unbekannt (8'6'' #5)
Preis: damals umgerechnet knapp 50 Euro
Alter: 19 Jahre
Gebrauch: intensiever Gebrauch am Bach v.a. in den ersten 9 Jahren wo ich nur mit dieser Rute Fischte. Unzählige Stunden am Bach. Ich benutze sie immer noch (die erste Liebe lässt man nicht mehr her :))
Die Abnützungsspuren am Griff sind mehr als in Ordnung (habe Ruten zu 900 bis über 1000 Euro mit größeren Schäden, mit bedeutend weniger Stunden am Bach gesehen). Wicklungen, Ringe und Blank sind noch in einem perfekten Zustand.
1-Ju.jpg
1-Ju.jpg (120.03 KiB) 411-mal betrachtet



Beispiel 2 -
Marke: Englische Marke... 10' #4 (in England konzipiert und entworfen). Produktion nicht angegeben (wahrscheinlich Asien)
Korkqualität: Angabe AAAA, einige wenige Kitstellen sind vorhanden, fühlt sich aber total samtig an...
Preis: 170 Euro
Alter 2-3 Jahre
Gebrauch: Benutze diese Rute nur beim reinen Nymphenfischen, ca. 20 Fischtage pro Jahr
Sehr elegantes, leichtes, sensibles und feines Gerät. Perfekte Verarbeitung und ausgezeichnetes verbautes Material...
2-wy.jpg
2-wy.jpg (119.33 KiB) 411-mal betrachtet
Zuletzt geändert von moma am 06.04.2017, 09:33, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon Trockenfliege » 16.03.2017, 22:36

Bez. der Verarbeitung der Hardy:

Die Hardyruten werden so weit ich weiss, seit einiger Zeit ausschliesslich in Fernost gefertigt, auch die teuren Serien, also nichts mit "Alnick ist 3000% teurer als Fernost".

Bei einem Bild meine ich helle, senkrechte Streifen in der Wicklung zu sehen, das könnten schlecht gepackte Stellen sein.
Das die Lackierungen unter aller Sau sind, lässt sich bei fast allen Wicklungen erkennen, entweder dicker Bauch in der Mitte, ungleichmäßige Ränder, welliges Erscheinungsbild. Das durchscheinen der Ringe liegt an dem unfixiertem Garn und ist normal.

Für diese Preisklasse einfach absolut schlecht. Da war meine Shakespeare für 60,- nicht schlechter lackiert.

Jede Sage, auch die günstigen in Fernost gefertigten, sind da besser.

Das die Wicklungsfarben der günstigen Testrute nicht jedem gefallen ( mir auch nicht), hat nichts mit der Verarbeitung zu tun - die ist besser als bei der Hardy.
Und auch Fehler in der Wicklung liessen sich bei der Rute aufgrund der Farben von Wicklung und blank leicht erkennen.

Ich kenne keine heutige Wicklungslackierung, die sich selbst nach starkem Fischen auflöst.
Dies hatten wir noch bei den Ruten aus den 70ern, als Wicklungen nur so dünn lackiert wurden, dass die einzelnen Fäden noch zu spüren waren. Die konnten sich nach längerem Gebrauch lösen.

Damit reduziert sich der Qualitätsvorsprung zwischen günstig und teuer auf Griff und Rollenhalter - und natürlich blank - Performance.

Die Preisunterschiede zwischen gutem und sehr gutem Kork liegen für mich als Endverbraucher ( Rutenbauer) bei ca. 15,- für einen Fliegenrutengriff.
Für die Firmen dürfte das noch viel weniger sein, dh. um bei einer 800,-€ Rute 5,- zu sparen, verbauen die schlechten Kork?!! Ja, leider.

Bleibt noch der Rollenhalter. Die sind (heutzutage) bei den teuren Ruten sehr gut - uff zumindest 1 Argument für 400,-€ :roll: mehr für eine Rute :biggrin: .

LGruß
Reinhard
Zuletzt geändert von Trockenfliege am 17.03.2017, 08:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon orkdaling » 16.03.2017, 23:55

Hier mal was von meiner Stangenware
https://i0.wp.com/www.eikre-fly.no/wp-c ... Q905-4.jpg
https://i0.wp.com/www.eikre-fly.no/wp-c ... Q905-3.jpg
https://i2.wp.com/www.eikre-fly.no/wp-c ... Q936-3.jpg
https://i1.wp.com/www.eikre-fly.no/wp-c ... Q936-1.jpg
von deren Seite kopiert, leider mit Schutzfolie .
Ringe und Markierungen absolut in der Flucht,Blank aus Japan,auch bei meiner geliebten DH in 15 ft mit der ich ohne Probleme auch lange Køpfe abheben kann dank schnellem aber nicht spitzenbetontem Blank. Fuer 4800Nkr - damit kann ich leben.
Die Rute sah nach 3 Jahren (Saison hat 90 Tage) wie neu aus bis ich sie bei einem Salto gegen Fels geworfen habe, nach 3 Wochen was ein neues Handteil da.
Gruss Hendrik
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon moma » 17.03.2017, 07:53

ja aber Hendrik,
noch unbenutzt mit Schutzfolie... :)
Werbefotos vom Händler sehen immer gut aus. Ich glaube dir aber, dass Eikre tolle Ruten sind...

LG Markus
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon moma » 18.03.2017, 14:11

Inzwischen hat sich in dieser Diskussion wohl gezeigt, dass die Unterschiede sehr relativ sind und dass sich eine Investition von z.B. 1000 Euro wohl selten lohnt (außer fürs Ego).
Es gibt teure Ruten mit sehr schlechter Qualität und billige "Stangenware" mit hervorragender Qualität (auch in Bezug auf Langlebigkeit und Ästhetik).

Natürlich haben wir in der oberen Preisklasse (durchschnittlich) eine "etwas" höhere Qualität. Die Frage ist und bleibt für mich aber eher eine Sache der eigenen Einstellung und des " Haben und Sein wollen"...

LG
Markus
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon MaxS » 18.03.2017, 19:52

Lieber Markus,

schön, dass Du das letzte Wort in dieser Diskussion für dich in Anspruch nimmst. Dein Resumée entspricht - zumindest in meinen Augen aber eben gerade nicht dem Verlauf der DIskussion: Die Anschaffung einer hochpreisige Rute - vorrangig amerikanischer Hersteller - befriedigt eben nicht nur einfach das Ego. Du hast insofern einen Punkt, als dass die reinen Materialkosten den Preisunterschied z.B. zu Deinen immer wieder bemühten Wychwood Ruten nicht wettmachen; das verbleibende Preisdelta ist - zumindest für mich - aber nicht alleine durch den Ego-Boost zu amortisieren.

Es geht um etwas anderes. Sage, Winston, G.Loomis, Hardy usf. waren alle samt auf ihrem Gebiet Pioniere und Vorreiter in bestimmten Materialentwicklungen und Blankdesigns. Sie haben Ruten mit denen neue Produkte noch heute verglichen werden: die Winston WT, Sage XP und SP, die Scott G Serie u.a. sind legendäre, wegweisende Ruten im klassischen Forellenfischen. Im Salzwasserbereich z.B. die Loomis NRX und Sage RPLXi oder XI2. Diese Unternehmen haben Geld in die Entwicklung dieser Ruten gesteckt und betreiben aufwendige Entwicklungsarbeit. Sie haben schlichtweg Geschichte. Hieran teilzuhaben, indem man eine solche Rute fischt ist kein bloßer Ego-Pusher; es ist ein immaterieller Mehrwert, der darüber hinausgeht: Es ist eine bewusste Entscheidung die auch aus einer Beschäftigung mit dem Fliegenfischen und seinen Geschichten und Traditionen getroffen wird. Der ganze Bambusbereich an dieser stelle außen vor gelassen...

Ob man hieran anknüpft oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen und sicherlich hat es überhaupt nicht mit der Qualität als Angler zu tun. Jedoch ist es zu einfach den Kauf einer entsprechenden Rute mit dem Schwanzverlängerungsargument zu begegnen, wie du es tust.

Nichts für Ungut!

tight lines

Max
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon fly fish one » 18.03.2017, 19:59

Lieber Markus aka Moma,

zfix! :evil: Deine Strasse der Argumentation kennt nur eine Richtung! Das ist doch alles andere als haltbar und nur eine Krücke zur Rechtfertigung Deiner eigenen Einstellung. Viele Kollegen verdrehen sicher schon die Augen, nur sind die weiser als ich und haben das Gegenanschreiben längst eingestellt.

Ich tue das jetzt auch gleich, aber ein Spruch sei mir noch entglitten: Glaubste ehrlich, wie der Bayer sagt, es sind alle auf der Brennsuppe daher geschwommen, schmeißen völlig blind, als reinen Egotripp, Großmannssucht, so wie Du es anklingen läßt, ihre sauer verdienten Euronen zum Fenster raus, um sich bescheuerte Statussymbolruten zu kaufen???

Dein Frank - der Dich schätzt, aber zu diesem Thema über Kreuz liegt oder wie der olle Reinhold, der Messner, sagen würde, "diametral" entgegengesetzt! :D

Tante Edit sagt: Der, nicht Euer Frank, muss am Berg immer auf dem Duden geschlafen haben. Denn soweit ich weiß war der eher klettern als lernen - ouaaa böse Unterstellung. :mrgreen: Und "Mäx" war schneller! :D
Zuletzt geändert von fly fish one am 18.03.2017, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon fly fish one » 18.03.2017, 20:11

orkdaling hat geschrieben:Hier mal was von meiner Stangenware

...
einem Salto ....

Gruss Hendrik


Hasi,
Du gibts echt alles, wa? Und einen habe ich noch und einen habe ich noch: Das ist also der Trick für die Meterlaxe: Du machst vor ihnen einen Salto! Ihr Norweger seid aber auch Artisten! :P
*Beschwichtigend* Die Eikra Ruten sehen aber auch wirklich fein aus!

Dein Frank - liegt in Deckung! :D
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Re: Ruten-Stangenware vs. Hochpreisige Ruten

Beitragvon orkdaling » 19.03.2017, 07:44

Moin moin,
also was der Einzelne fischt ist mir egal. Das es laufende Litfassæulen gibt die auch noch die Flagge ihrer Traumrute/Firma hochziehen erlebe ich jedes Jahr.
Das die Grossen die die hochpreisigen Ruten vertreiben an der Entwicklung mitgewirkt haben bestreite ich nicht. Keine dieser Firmen hat aber die Entwicklung der Materialien in Auftrag gegeben, da wird vielmehr auf Raumfahrt oder Autoindustrie zurueck gegriffen. Das war so bei Schnueren, Fischfindern uvm.
Bei dem was sie heute oftmals anbieten, in jedem Forum zu lesen (Komponenten, Verarbeitung, Service), halte ich den doppelten und dreifachen Preis nicht gerechtfertigt.
Er wird erzielt weil sie es schaffen von ihrem Namen zu leben und weil es genuegend Kæufer gibt die von den Produkten ueberzeugt sind und den Preis zahlen.
Erinnert mich irgendwie an Grossmutterszeit, nur die gute Butter, niemals Margarine verwenden.
Nicht anders ist es doch in der Autoindustrie, zum Schluss kommt ein Stempel drauf , made in..., aber die Zulieferteile werden billig in der ganzen Welt geschossen.
Aber eine Kette ist so stark wie ihr schwæchstes Glied oder anders gesagt, irgendwann packt einer aus um seine Haut zu retten und berichtet ueber Preisabsprachen oder Betruegerein wie wir es zZ erleben.
Der Eine ist Bendler und fæhrt Subaru, der Andere fæhrt mit der Nobelmarke zum Amt. Mir auch wurstegal weils mich nicht betrifft, ich einer anderen Marke vertaue die in den Statistiken immer vor den Nobelmarken ankommt, aber was viel wichtiger ist, die unter den hier herrschenden Bedingungen am zuverlæssigsten ist.
Oder schauen wir uns mal an was gerade bei den Schnueren ablæuft. Baltic Seatrout 72,90 bin ich voll zufrieden, kønnte aber auch eine von LTS fuer 98€ oder den salmologic Shooter fuer 105€ fischen. Mit keiner dieser vergleichbaren Schnuere wuerde ich mehr fangen aber auch nicht weniger.
Ach ja, lieber Frank, ich hab schon ein paar Ruten geschrottet aber nicht beim Fischen sondern weil ich eine Bøschung hoch oder runter gerollt bin. Kommt vor denn hier ist alles so felsig :mrgreen: , lose Steine, oft ueberfroren ...
Gruss Hendrik
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