Ruten und Kälte?

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Ruten und Kälte?

Beitragvon webwood » 04.02.2012, 18:16

Hallo,

ich stelle mal mein Frage hier ein.
In einer guten Woche hat der Huchen bei uns Schonzeit. Einmal will ich noch ans Wasser.
Wir haben momentan zwischen minus 10 bis minus 19 Grad. Das mir die Ringe vereisen werden ist mir klar und das ich nicht lange fischen kann ist mir auch klar.
Was mich interessieren würde ist, ob die Rute bei einer solchen Saukälte versprödet und bricht.
Ich war früher Modellsegelflieger und bin auch im Winter geflogen. Ich hatte einige Mal einen gebrochenen Kunststoff-Rumpf, obwohl ich eine super-sanfte Landung auf Schnee hingelegt hatte. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt habe ich schon öfters gefischt.
Das hat die Gerte gut vertragen. Hat jemand Erfahrung bei diesen knackigen Minusgraden?

vorab schon mal Danke

Thomas
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Re: Ruten und Kälte?

Beitragvon dreampike » 05.02.2012, 08:50

Hallo webwood,
ich habe auch schon öfter bei so tiefen Temperaturen auf Huchen gefischt und keinen Einfluss der Kälte auf die Aktion oder Brüchigkeit der Rute festgestellt. Gehört habe ich davon auch noch nichts. Ich würde Dir lediglich empfehlen, statt einer normalen Fliegenschnur einen kurzen Schusskopf und eine Nylonschnur als Schussleine zu verwenden. Die Nylonschnur hat dann den deutlichen Vorteil geringer im Durchmesser zu sein, nimmt also nicht so viel Wasser mit, das an den Ringen gefrieren könnte und läuft auch noch, wenn sich der Durchmesser der Ringe durch das Eis verringert. Ansonsten viel Spaß und denke daran, einen gefangenen Fisch bei dieser Kälte nur kurz oder am besten gar nicht aus dem Wasser zu nehmen, denn dieser Temperaturschock kann den Fischen wirklich empfindlich zusetzen!
Grüße aus Ismaning,
Wolfgang
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Re: Ruten und Kälte?

Beitragvon Fusselschmeisser » 05.02.2012, 11:24

Hallo,

auch von mir ein Tipp: Sprühe Deine Schnur, und die Ringe mit Siliconspray ein, das wirkt wunder!
Gruß

Andreas
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