Rutenteile lösen sich beim Wurf....

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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon moma » 24.11.2016, 10:04

Lieber Hendrik,
natürlich hast du recht. Das Problem hat nicht ausschließlich mit dem Preis zu tun. Wachs ist zwar eine leichte, unkomplizierte Lösung, trotzdem sind für mich manche Preise in keiner Hinsicht nachvollziehbar. Das Halten der Verbindungen hat eben auch mit der Verarbeitung zu tun. Das heißt, dass die Teile nicht perfekt passen. Das hier geschilderte Problem scheint eben größer als "normal". Bei Marken wie Sage, Loomis, Orvis ...tut das eben weh. Ich hätte die Nase richtig voll! In dieser Preisklasse müsste die Verarbeitung in jeder Hinsicht passen. Dem ist aber nicht so, immer wieder ließt man in Foren von defekten Teilen, zweifelhaften Verarbeitung. Hab auch persönlich einiges gesehen... Gerade weil die Erwartung bei solchen Geräten berechtigter Weise hoch ist, sind Käufer eben oft enttäuscht wenn das nicht der Fall ist. Das ist auch richtig so!

LG
Markus
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Royal Coachman » 24.11.2016, 11:49

Hallo Freunde!

Also ich verstehe diese ganze Diskussion überhaupt nicht.

Es wird verlangt, dass Ruten "pflegefrei" sind. Das gibt es einfach nicht, durch den Gebrauch kommt Schmutz, Staub oder Wasser in die Hülsen.

Bei den Gesplissten hat man es ausschließlich wie früher mit Metallhülsen zu tun, da war und ist Pflege selbstverständlich, weil die sich sonst nicht mehr lösen lassen.

Dass man Verbindungen wachsen sollte ist eine Pflege und kein Fehler des Herstellers.

tight lines
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon moma » 24.11.2016, 17:46

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Freunde!

Also ich verstehe diese ganze Diskussion überhaupt nicht.

Es wird verlangt, dass Ruten "pflegefrei" sind. Das gibt es einfach nicht, durch den Gebrauch kommt Schmutz, Staub oder Wasser in die Hülsen.

Bei den Gesplissten hat man es ausschließlich wie früher mit Metallhülsen zu tun, da war und ist Pflege selbstverständlich, weil die sich sonst nicht mehr lösen lassen.

Dass man Verbindungen wachsen sollte ist eine Pflege und kein Fehler des Herstellers.

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Das sehe ich etwas anders. Natürlich macht man mit dem Wachsen nichts Falsches, trotzdem denke ich nicht, dass es unbedingt notwendig ist. Meine älteste Rute ist jetzt gut 17 Jahre alt. Diese hat viele Abnutzerscheinungen z.B. am Kork oder an den Leitringen... Die Steckverbindungen sitzen aber noch bombenfest. Gewachst habe ich (wie bei allen anderen Ruten) noch nie.
Ich habe etwas recherchiert. Die hier angesprochene Rute ist eine Sage xi3. Man findet diese noch auf dem Markt und kostet so zwischen ca. 500 bis 700 €. Auch wenn sie gebraucht gekauft wurde dürfte sie nicht älter als 6 - 7 Jahre alt sein. Das ist auch für eine viel benutzte Rute kein Alter. "big fly" schreibt: "bei meiner Sage lösen sich nach ein paar Würfen jedes mal die einzelnen Teile"...
Nicht nach ein paar Stunden...sondern nach ein paar Würfen... und das bei mehreren Teilen... Da ist das Problem schon grob!

Ich werde mir deine Zeilen aber zu Herzen nehmen und mindestens am Anfang der Saison meine Steckverbindungen pflegen und wachsen, kann ja nicht schaden.

Dass man hier bei einer Sage noch das tapen vorschlagen muss, finde ich persönlich lächerlich...

LG
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Dietmar0671 » 24.11.2016, 17:53

Hallo,

wenn dem so ist, ist das traurig und so notwendig wie ein Geschwür am Hin..rn.

Dennoch ist die wohl ein Einzelfall den man nicht verallgemeinent auf ein Label herinterbrechen sollte.

Ich halte dies für wichtig. Ich hatte eine Sage xi3...und da hielten die Steckungen bombenfest.

Viele Grüße

Dietmar
Ich bin in 5 Minuten wieder zurück, gehe fischen, unbedingt alle 5 Minuten neu lesen
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon moma » 24.11.2016, 19:10

Hallo Dietmar,
entschuldige aber ich kann es nicht lassen... Noch eine provozierende Frage:
Was heißt "ich hatte eine Sage xi3", ist eine Sage nicht eine Investition für's Leben?

nichts für Ungut
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon fly fish one » 24.11.2016, 21:13

Dietmar0671 hat geschrieben:Lieber Frank,

mal ganz ehrlich...was hast Du geraucht?

Nimm Dich bitte zurück.

Ohne Gruß

Dietmar


Ob Du es glaubts oder nicht, ABER:

1) Du bist nicht der Erste, der meint ich bin irgend wie ständig high und eigentlich ein "büschen" gaga.
2) Außer einer guten cubanischen Zigarre rauche ich nix, nüscht, null. Und auch das in Maßen.
3) Wenn Du mir weiter in Kommentaren auf den Füßen stehst, in denen ich mit dem Kollegen Hardy ein "Jespräch" führe, bekommst Du auch einen Kosenamnen.
4) Wir langweilen den Rest der Manschaft
5) Der moma aka Markus hat keinen blassen Dunst von Sage - Sage ich doch die ganze Zeit und wir lassen uns nicht ärgern.

Und 6) Der Faden entwickelt sich zum Tiefflieger, wenn das so weitergeht.

Dein/ Euer Frank
Zuletzt geändert von fly fish one am 25.11.2016, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon jpick » 24.11.2016, 21:24

Seit ich fliegenfische, und zwar seit über 20 Jahren, hat sich bei mir im Fuhrpark noch kein Teil beim Wurf gelöst (richtig zusammengesteckt, versteht sich). Und ich fische bis auf zwei Ersatz-Stöcke ausschließlich SAGE-Ruten.

Puhhh! - DA HABE ICH ABER WOHL NOCHMAL VERDAMMTES SCHWEIN GEHABT! :oops:
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon moma » 24.11.2016, 21:57

jpick hat geschrieben:Seit ich fliegenfische, und zwar seit über 20 Jahren, hat sich bei mir im Fuhrpark noch kein Teil beim Wurf gelöst (richtig zusammengesteckt, versteht sich). Und ich fische bis auf zwei Ersatz-Stöcke ausschließlich SAGE-Ruten.

Puhhh! - DA HABE ICH ABER WOHL NOCHMAL VERDAMMTES SCHWEIN GEHABT! :oops:


Nein nein... das braucht jetzt nicht jeder Sage-Besitzer persönlich zu nehmen. Da braucht sich nicht jeder zu rechtfertigen oder für Sage den Anwalt zu spielen. Klar sind da auch tolle Ruten dabei... :) (sie sind nur überbewertet...)

Auf über 20 Jahre werde ich mit meinen "fairen" Ruten auch bald, eben schmunzelnd und ohne Zwischenfälle kommen ...

LG
Markus
Zuletzt geändert von moma am 25.11.2016, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon orkdaling » 24.11.2016, 22:00

Na ja macht halt jeder seine Erfahrungen.
Ich fische quer durch den Rutenweald, EH,Switch,DH von zB Guideline, Zpey, Salmologic, Eikre-Fly und Scott. Weil es mir auch nicht auf den Namen ankommt, die Rute muss zum Einsatzgebiet passen, zum Wurfstil, Vorlieben. Bei den EH egal welche Marke ist noch nie etwas passiert.
Ok DH ist ein etwas anderes Thema, da wird gewachst und getapt und das auch bei allen gængigen Marken so wie ich da hier und am Wasser høre.
Nervig ist nur eine, meine Scott in 15,2" 10# weil ich nach einer halben Stunde neu ausrichten muss bzw das Handteil lose wird und das bei einer neuen Rute.
Dieses Problem war mir von den anderen genannten Marken nicht bekannt. Ich sage nun aber nicht das Scott Schei... ist, vielleicht hab ich Pech gehabt.
Wenn man nur eine Marke oder 2 verschiedene fischt kann man sich aber auch kein ein Urteil ueber andere machen, genauso kann sich keiner eine Meinung bilden wenn er eine Sage oder Scott nur aus Berichten kennt.
Ich fuer mein Teil hab mein Lehrgeld nach vielen Jahren bezahlt, der Erwerb der Scott war ein teurer Ausrutscher und auf meine Eikre in dieser Klasse lasse ich nichts kommen.
Aber wie oben geschrieben, jeder hat seine Erfahrungen, Vorstellungen, Vorlieben.
Gruss Hendrik
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Trockenfliege » 27.11.2016, 17:43

Um hier mal eine falsche Vorstellung zu berichtigen: je älter eine Steckverbindung ist, desto besser ist ihr Sitz, denn die beiden Teile schleifen sich ( soweit nötig) immer besser aufeinander ein. Allerdings kann es passieren, dass das weibliche Teil im Lauf der Zeit etwas weiter runterrutscht (ergo das männliche etwas tiefer eindringt) und dann auf "Widerstand" trifft. Das kann bei einer verzapften Verbindung der blank des Handteils sein oder bei einer Überschubverbindung der steiler werdende taperverlauf des Handteils sein. Dann muss man eben das weibliche Teil der Verbindung kürzen, eine neue Stützwicklung drauf und alles ist wieder Bestens.
Etwas anderes ist es, wenn eine alte Verbindung a la Orvis oder Fenwick wacklig wird. Hier gab es Überschubhülsen, die auf das Spitzenteil geklebt wurden.
Wenn es hier nicht mehr hält, muss man das männliche Teil vom Handteil etwas kürzen, was noch einfacher ist, da keine neue Wicklung nötig ist.

lGruß
Reinhard
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