Rutenteile lösen sich beim Wurf....

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Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Big Fly » 05.11.2016, 12:09

Hallo, bei meiner Sage lösen sich nach ein paar Würfen jedes mal die einzelnen Teile aus der Verbindung. Jemand einen Trick wie man das vermeidet ? Gereinigt habe ich es schon mehrfach.
Danke
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon CPE » 05.11.2016, 12:18

Big Fly hat geschrieben:Hallo, bei meiner Sage lösen sich nach ein paar Würfen jedes mal die einzelnen Teile aus der Verbindung. Jemand einen Trick wie man das vermeidet ? Gereinigt habe ich es schon mehrfach.
Danke


Hallo BF,

1. Möglichkeit: Ferrule Wax, wie hier. Z.B.: http://www.orvis.com/p/orvis-ferrule-wax/9g97

2. Möglichkeit: Tapen. Z.B.: https://www.reichelt.de/?ARTICLE=8975

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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Thomas E. » 05.11.2016, 14:28

Hallo BF,

das ist (nicht nur) bei Sage sehr ungewöhnlich und darf eigentlich nicht sein.
Ich habe Ruten noch aus der RPL- Serie, über 25 Jahre im Gebrauch und die Verbindungen halten bombenfest.

Welches Modell hast Du, welche Teilung ?
War das von Anfang an so ?
Dann hätte ich sie gleich umgetauscht !
Hast Du die Teile immer sauber gehalten ?
"Klappern" die Vaterteile in den Überschubhülsen bei Bewegung, auch wenn Du alles fest zusammengesteckt hast ?
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Big Fly » 05.11.2016, 15:58

Thomas E. hat geschrieben:Hallo BF,

das ist (nicht nur) bei Sage sehr ungewöhnlich und darf eigentlich nicht sein.
Ich habe Ruten noch aus der RPL- Serie, über 25 Jahre im Gebrauch und die Verbindungen halten bombenfest.

Welches Modell hast Du, welche Teilung ?
War das von Anfang an so ?
Dann hätte ich sie gleich umgetauscht !
Hast Du die Teile immer sauber gehalten ?
"Klappern" die Vaterteile in den Überschubhülsen bei Bewegung, auch wenn Du alles fest zusammengesteckt hast ?


Ist ein Sage xi3, Teile sind sauber und klappern nicht, Rute war gebraucht. Werde es mal mit Wachs probieren.
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon tea stick » 06.11.2016, 18:04

Hallo!
Guck' Dir mal unter <Ruten- und Rollenbau - selbst gemacht> den Thread <Zapfen, Hülsen und die Physik> an. Wer suchet. der wird auch finden!
TL!
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon moma » 08.11.2016, 23:24

Sage... immer wieder... :)
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon drehteufel » 11.11.2016, 20:39

Hallo zusammen,

ich hatte das bei einer Sage One, die ich im Urlaub als Leihgerät bekam, auch. Gefühlt durfte ich alle 15min nachstecken. Etwas Ferrule Wax brachte nachhaltige Abhilfe. Das nutze ich bei meinen eigenen Ruten auch und da wird nichts mehr ungewollt lose.

Gruß,
Marco
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Bäschwatz » 11.11.2016, 23:06

Hi BigFly
Wax iss gut, Isolierband iss besser.
Das dauernde nachstecken wird Abends wenn's kälter wird zum Problem.
Wenn's dumm läuft brauchst Du nen Abzieher...
Mit Isolierband hält sich das in Grenzen.
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon strongbow » 11.11.2016, 23:48

moma hat geschrieben:Sage... immer wieder... :)

Ach was!

Bin zwar kein Sage-Fan, aber diese Aussage kann ich in ihrer Pauschalität nicht mittragen.

Ich habe das beschriebene Problem zB bei einer Loomis CC GLX, die dummer Weise auch noch meine Lieblingsrute ist.

Und das ärgerliche dabei ist: der Kundenservice von Loomis ist praktisch nicht existent, habe gefühlte 50x versucht, in Krefeld jemanden wg. des Problems an die Strippe zu bekommen. Vergeblich.

Der Service von Sage war dagegegen in der Vergangenheit immer beispielhaft.

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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon troutcontrol » 12.11.2016, 09:51

Moin,
wieviel Tape (Länge) benötigt man eigentlich je Verbindung?
Meine, mich an 2x parallel als Basis und dann "ordentlich rum" zu erinnern.
30 cm? Mehr? Was wiegt (oder besser: wägt) das?

Grüsse
Martin
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon orkdaling » 12.11.2016, 10:25

moin moin,
mein Senf dazu. Also bei einer DH wuerde ich Tape noch verstehen, besonders am Handteil verdreht es sich mal, je nach Wurfstil.
Aber bei den EH sollte Ferrull Wax reichen. Da werden immer duennere Ruten gekauft, super leichte Rollen egal was die Balance sagt, Pflegemittel auf Schnur und Blank damit auch der letzte "cm" raus geholt wird und dan Klebeband auf die Verbindungen!? Beisst sich irgendwie!
Gruss Hendrik
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Thomas E. » 12.11.2016, 10:54

Eine noch neuere Rute die ohne Tapen auseinander fliegt, würde ich immer zurückgeben. :badgrin:

Bei meinen Ruten hat gelegentliches Kontrollieren immer gereicht, ob Ein- oder Zweihand. :wink:

Ansonsten kann ein top Rutenbauer schnell helfen, wie wir Ihn z.B. in HH haben.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon fly fish one » 12.11.2016, 21:24

Ich seh's wie Thomas E., hin und wieder sanft prüfen. Ich fische (noch) grundsätzlich EH und Überkopf löst sich eigentlich nie was, nur wenn ich dauernd Unterhand werfen muss, geben alle Ruten ein wenig in den Verbindungen nach. Meine Sage Method ist da kein Außreißer, gegenüber Winston oder Hardy.
Wenn ich anfangen müsste meine Ruten zu "tapen", näää, sieht ja bescheiden aus - das Auge fischt ja mit. Wenn eine funkelnde Neue schwächelt, würde ich reklamieren. Bei einer Alten, nun sagen wir mal so, wenn Wachs nix bringt und die Steckverbindungen so ausgenudelt sind, dann ist sowas in meinen Augen ein Teil für die Wanddekoration oder Tonne oder ebay :twisted: !
Wathosenfetischist und Angeltheoretiker
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon Martin 1960 » 13.11.2016, 10:04

Hallo BF
normaler Weise stellt man sich im passenden Unterforum vor,
so über die Zeit (über die Jahre).

Hast Du beim reinigen die Steckverbindungen (Hülsen),
dieses auch auf etwaige Risse hin kontrolliert?
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
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Re: Rutenteile lösen sich beim Wurf....

Beitragvon strongbow » 13.11.2016, 12:35

Ich schlage hier Differenzierung vor:

Bei Zweihandruten ist Tapen wg. der Torsion immer sachgerecht. Desto länger die Zweihand, desto unverzichtbarer. Und so ist das Tapen von Tay über Spey bis Gaula nach meinen Beobchtungen auch ein allmorgendlich geübtes Ritual der Lachsfischer. Auch der Vorschlag, einfach öfter mal zu die Steckverbindungen zu kontrollieren und erforderlichenfalls neu zusammenzustecken, halte ich für wenig hilfreich. Bei einer 15`-Rute ist das Kontrollieren von Steckverbindungen nämlich nicht so einfach, jedenfalls solange man dafür das Wasser nicht verläßt. Und im Übrigen möchte ich ja Fischen, nicht ständig die Rute richten.

Bei Einhandruten ist das Tapen dagegen grundsätzlich entbehrlich. Ich habe aber ehrlich gesagt auch dort schon darüber nachgedacht, als ich den ganzen Tag wg. fehlenden Rückraums mit Single Hand Speys unterwegs war und sich die Steckverbindungen entsprechend häufig lösten. In aller Regel wird man aber mit Wachs hinkommen - oder einfach gelengentlich mal nachstecken. Siehe oben. :wink:

Just my 2cents.

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