Sage X gegen ONE

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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon dr-d » 06.08.2017, 11:34

hallo,


danke für deine eindrücke - zu einem ähnlichen ergebnis kamen auch die tellurideangler in einem sortiments - test.


ich hatte mich ursprünglich für eine custom 9f #3 interessiert aber derzeit wieder abstand genommem wegen der
mässigen kritiken - auch scheint nur die 5er klassenkonform beleinbar zu sein...ist halt bei der 3er mir wichtiger.


schönen sonntag


thomas
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon fly fish one » 29.08.2017, 20:41

orkdaling hat geschrieben:Hallo Frank,
...
Wir kønnten auch ueber Bikes diskutieren und da wird es genauso ausgehen. Wenn ich behaupte das meine alte Honda CBR 900 das Beste war was jemals auf dem Markt war weil man damit alles anstellen konnte, unverwuestlich war... wart mal ab da meldet sich gleich einer der Mods und behauptet das sein Schrott besser ist.
Aber dieses Teil mit dem weiss blauen Zeichen kann ich fahren wenn ich Rentner bin.

....
Gruss Hendrik


Da triffste den Richtigen, die sogenannte "Bol d'Or" war herrlich, wenn Du mal das Glück hattest eine zu finden, bei der die Fertigungstoleranzen nicht im Nirvana waren und der ganze Eimer bei 170 km/h auf der Autobahn abkackte! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Auf der Bundesstraße in kurviger Lage haste die ganze Fahrbahnbreite gebraucht weil der Rahmen weiter geradaus fahren wollte und zu Hause eigentlich erst das Wackeln aufhörte! Ich bin in dieser Zeit groß geworden und habe so einiges gefahren oder fahren sehen. Ich habe auch noch die Ära danach, als die Alurahmen aufkamen, mitgemacht. Die Bol d'Or im Egli Trimm seinerzeit war dafür eine völlig andere Sache! Und BMW: Zu schwer, zu langsam - immer noch! Die SR 500 dagegen, da bin ich dabei. Was für ein herrliches Gerät! Kennt noch einer die 800er Suzuki Einzylinder DR Big?? Sowas waren wirklich beeindruckende Motorräder.

Frank
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon Trockenfliege » 30.08.2017, 11:27

Also ich kann nur eine Honda SLR 650 - natürlich unverkleideter Eintopf - bieten, legt sich schon in die Kurve, wenn ich diese nur sehe;)).

Aber zurück zum Thema: Hendrik schreibt: "Du machst aber einen Denkfehler wenn du meinst das eine Rute um so leichter sie ist parabolischer oder langsamer sein sollte."

Dazu mein eigenes Erlebniss: Vorweg - Ich fische gerne diese schnellen Ruten, allerdings wäre mir die Method einen Tikken zu viel.

Bei meinem Besuch 2013 in den USA wollte ich meinen Rutenwald endlich auch nach unten mit was schnellerem ergänzen - Klasse 4. Bin dann durch diverse Läden gezogen und habe alles geworfen, was mir so in die Finger fiel.
Letztendlich wurde es eine Stangenrute ( baue eigentlich selber) von Cabelas. eine 8,6´ MTX , 4er.
Die ist aus 3M Sintix Matten gewickelt, richtig schnell. Sie wirft wunderbare Schlaufen von wenigen cm und die DT 4 auf die komplette Länge.

Dann ans Wasser, zuerst ein kleineres Gewässer, Oberlauf des Mackanzies in Oregon. Super schönes Werfen, vor allem mit der Trockenfliege, ein paar durchschnittliche Fische gefangen.

Dann an einem unterspülten Ufer schnell einen 8er Wollybugger ans 14er Vorfach ( son Schwachsinn mach ich immer). Auf kurze Entfernung guten Fisch gehakt, ich drille wie immer hart, dann ein plötzlicher Ruck der Forelle und Vorfach durch.
Später geht mir nochmal ein guter auf die Trockenfliege, nach kurzem Drill abgerissen! Was war da los? Ich war vorher meine deutlich weicheren Ruten in dieser Schnurklasse gewöhnt, die bei solchen Situationen besser mitarbeiten. Die MTX ist einfach deutlich steifer und man muss bei diesen Vorfachstärken die Drilltechnik anpassen.

Paar Tage später am Snake, DIE Henrys Fork, endlich!
Der Wasserstand ist nicht ideal, aber es gibt Steigphasen. Dies ist ein breiter Fluss, hier wird Wurfweite wichtig, den aufgrund des erhöhten Wasserstandes war das Waten nicht überall möglich. Aber mit dieser Rute war der Service auch auf diese Weiten problemlos. Aber ich habe keinen der wenigen Bisse haken können!
Es war zum verzweifeln. An dem Tag habe ich, soweit ich mich erinnern kann von vielleicht 6 Bissen einen gehakt.

Am nächsten Tag dann auf meine alte RPL , 4er gewechselt. Die Situation war vergleichbar - aber jetzt war fast jeder Biss ein Treffer. Schöne Fische bis ca. 50 cm auch in stärkerer Strömung mit dem 14er sicher gelandet.

Was war anders? Haben die Fische gestern vorsichtiger genommen? Ich glaube nicht. Ich vermute eher, dass mein Anhieb mit der MTX zu schnell durchkam, ich den langsam nehmenden Fischen die Fliege aus dem Maul gezogen habe, den ich war einfach die langsamer reagierende RPL gewohnt.

Außerdem fehderte die Rute während des Drills alles wunderbar ab, was bei einem 14er ja wichtig ist.

Seither habe ich nicht mehr viel mit der MTX gefischt. Mein Resümme: Bei eher dünnen Vorfachern nehme ich lieber nicht zu schnelle, harte Ruten, bei den höheren Schnurklassen, vor allem beim Nymphen und Streamern, wo Vorfächer ab 20 zum Einsatz kommen nehme ich gerne schnellere Ruten. Da reicht dann die Tragkraft, um auch diesen härteren Ruten etwas Geschmeidigkeit zu entlocken.

LG
Reinhard
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