Sage X gegen ONE

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Sage X gegen ONE

Beitragvon Thomas E. » 19.03.2017, 07:50

Moin,

im Rahmen eines Vereins- Treffens/ Schulung haben wir gestern die Sage ONE Fly Rod - 691-4 eines Freundes mit der neuen X 691-4 verglichen.

Dabei machten 2 Freunde und ich die Feststellung, das die "alte" ONE sich in jeder Hinsicht angenehmer werfen ließ !

Etwas überrascht vom Ergebnis werde ich eine weitere X holen, da jeder Blank etwas anders ausfällt.

Der Produktbeschreibung der X konnte ich (mal wieder) nicht viel entnehmen, eher Belustigung. :P

Es bleibt spannend. :lol:
Gruß
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon CPE » 19.03.2017, 09:12

Hallo Thomas,

"decreased lateral and medial movement and vibrations in the blank result in a more accurate and efficient presentation", d.h. "verminderte seitliche und Mittelbereichs- (?) Bewegung und Vibration, das zu akkuraterer und effizienterer Präsentation führt" konntest Du also nicht beobachten?! Auch nicht, dass es nun "delivers greater blank recovery and a crisper tip stop" gibt, d.h. größere (?) Blank-Erhohlung und einen knackigeren Spitzenstop?!!

Nörgler. :wink:

Cheers, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon Thomas E. » 19.03.2017, 10:08

Hallo Norbert,

also wenn ich das vorher gelesen hätte... :lol:

" - creating tighter, more efficient loops throughout all ranges of casting styles." :badgrin: =D>

Nein, auch die Schlaufenkontrolle war mit der ONE besser bei uns Dreien.
Enge Schnurschlaufen haben weniger mit einer Rute, als mit der richtigen Führung zu tun.
Gruß
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon orkdaling » 19.03.2017, 11:41

Hallo Thomas,
http://www.rudiheger.eu/de/sage-x-flieg ... ateral_0_0
Das hast du nicht gelesen , oder?
Ja enge Schlaufen aber kann man auch Unterhand oder 170grad Wuerfe damit machen?
"Neuste Generation" das muss doch mit dem Teufel zugehen wenn da keine Vorteile, extreme Weiten, punktgenaue Ablage zu erreichen sind oder habt iohr das neue Teil vorher begossen mit Feuerwasser?
Gruss Hendrik
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon piscator » 19.03.2017, 14:56

Moin, wir haben gerade gestern auch so ein Vergleichswerfen am Westensee gemacht -- Sage One, X und Loomis IMX alle in 9' #7 und unser Eindruck war der Folgende -- keine wirklichen Wurfweitenunterschiede (Schusskopf mit angespleißter Rl (nicht Mono)). Die X verhielt sich dabei mehr wie ne richtige Fliegenrute und fühlte sich deutlich leichter an als die One -- mehr der Steifigkeit der One geschuldet. Besser als meine alte IMX (mindestens 15 Jahre alt) waren die aber auch nicht. Wasserkontaktwürfe gingen mit allen Ruten gut (leichte Vorteile der One weil Schnur relativ etwas leichter war).

Wenn ich keine Rute hätte und zwischen den dreien wählen müsste, würde ich die X nehmen und sofort neuen Griff dranbauen. Vielleicht sollte ich mal eine NFC 9.5ft #7 aufbauen -- wegen des Lustgewinns mit neuer Rute --- kennt die jemand? Jürgen
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon dr-d » 19.03.2017, 15:49

hallo jürgen und thomas


ist wohl eher eine med-fast mit rel.steifer spitze(sage x) - nichts wirklich neues im westen...dafür etwas zickiger zu werfen.

die yellowstoner waren auffallend verhalten. :roll:


schönes we


thomas
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon Thomas E. » 19.03.2017, 17:43

orkdaling hat geschrieben:Hallo Thomas,
http://www.rudiheger.eu/de/sage-x-flieg ... ateral_0_0
Das hast du nicht gelesen , oder?
Ja enge Schlaufen aber kann man auch Unterhand oder 170grad Wuerfe damit machen?


Hi Hendrik,

erst hinterher. :lol:
Nun da steht, was so manche FF sich wünschen...das die Rute alles fast von alleine macht. #-o
Enge Schaufe..vielleicht 15 cm Durchmesser, das geht mit fast jeder Rute, nur wenn eine extrem weich ist, wird das schwer.
Moderne KF- Ruten können alles das, was der Werfer kann, auch 170° immer.

Jürgen,
vielleicht fällt die 7er X anders aus, das kann gut sein.
Sowohl die ONE in 6 wie die X sind superleicht, ich merkte da keinen Unterschied.
In der Wurfweite war nichts zu erkennen.
Was ist eine NFC 9.5ft #7 ?

Ich werde zu den HH- Wurftagen rein aus Interesse eine andere X holen und wir werden den Vergleich fortsetzen.
Gruß
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon piscator » 19.03.2017, 18:01

Bin dabei in Kiwitzmoor; NFC sind die Blanks von Garry Loomis nachdem er seine Fa an Shimano verkauft hat -- Traditionell hat G. Loomis ja gute Ruten gebaut -- oder Rajef. Meine Motivation war -- ich brauch mal was Neues wg. des pers. Lustgewinns, der bei Rentnern eher materiell ist.
Ausserdem könnte man ja mal eine Rute bauen mit Komponenten die auch nach 10 Jahren noch problemlos funktionieren. Kork, Ringe etc.
Jürgen
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon Thomas E. » 19.03.2017, 18:43

Alles klar Jürgen,

kenne nur Loomis NRX, ich erinnere gerade blauen Wicklungen und später waren es grüne an den Ruten.
Die Blanks sind super, als Zweihand auch gerade top...wenn sie denn gerade sind. :lol:
Ja, der Steve Rajeff kann das, früher bei Sage und jetzt bei Loomis.
Sonst sind die Ruten schlampig aufgebaut, das kann der Jürgen besser. :wink:

Schön, das Du zum Werfertag auch kommst. :D
Bring mal wieder etwas aus Split Cane mit, ich werfe die so gern.
Gruß
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon orkdaling » 06.04.2017, 08:10

Moin moin,
@ Frank das hatten wir hier doch schon øfter und darueber wird auch in anderen Foren diskutiert.
Jeder muss selbst entscheiden ob Preis/leistung fuer" sich selbst " gerechtfertigt ist, ob er Werbetræger ist und das dazugehørige T-shirt usw. trægt.
Jeder muss auch entscheiden was zweckmæssig ist, ob er mehr Fokus auf Rute, Rolle oder beides legt.
Ich fuer meinen Teil (ausser beim Lachsfischen) brauche eine Rolle die nicht rostet und die Schnur aufnimmt - mehr nicht.
Warum sollte ich also am Bæchlein eine Rolle dran hængen die dem Wert der Rute entspricht und die Bremsleistung einer Lachsrolle hat?
Ausser ich will so am Bach rumspringen und den angereisten Amateuren gleich klarmachen das sie sowieso keine Chance haben :badgrin:
Aber hier gings ja um Sage Vergleich. Interessant aber ich lese auch Berichte wie den von Yellowstone oder Alt om Fiske, da wurden beider der oben erwæhnten getestet.
Und da wird mein Eindruck bestætigt, Sa.. gut und teuer - die mit Sc.. besser - so hat eben jeder seine Meinung und Testerfahrungen.
Aber ist mir vøllig Wurst mit was die leute rumspringen, am Fluss hab ich GL und Eikre im Gebrauch. Und weisst du warum? Ganz einfach, weil ich die mit Sa und Sc immer høre wie sie uebers Wetter klagen, Wasserfuehrung, Abzocke, kein Fisch da usw.
Da geh ich aus Sicherheitsgruenden ein paar Meter weiter, werfe meine halbwertigen Knueppel aus, fang meinen Fisch, gruess die offenmundig rumstehenden Heinis und geh wieder heim.
Und nachts træum ich davon wie schøn es wære noch mehr Fische mit einem Edelstøckchen zu fangen, doch dann schreck ich auf, nein nein, vielleicht bekomme ich dann auch diese Krankheit und fange nichts mehr.
Gruss Hendrik
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon ostseelicht » 06.04.2017, 08:12

Hatte die Gelegenheit, bei der Messe in Kolding Anfang März die One, X und Method (#7)zu werfen. Rein für den Zweck der Küstenangelei (wenig Leerschwünge, vorrangig auf Weite) sagte mir die Method am ehesten zu, danach die One und die X war irgendwie so gar nicht mein Ding. Liegt aber auch daran, dass die Method wohl meiner üblich verwendeten Küstenrute von der Performance her recht nahe kommt.

TL

Werner
Grüße von Fehmarn
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon fly fish one » 06.04.2017, 18:23

Lieber Hendrik,

nur kurz: Mein Post und der des Vorgängers wurden gelöscht, was ich in diesem Zusammenhang ausdrücklich begrüße! Ich möchte wirklich einfach nur über Sage X und One lesen, diskutieren und die leidigen Preisdiskussionen wegen irgendwelcher Macken in diesem Faden einfach nicht führen! Verstehe mein gelöschtes Posting einfach als Satire.

Ich interessiere mich natürlich für beide Typen von Sage, nur kann ich sie zu meiner eigenen #7 Method nicht einordnen. Würde ich aber gerne. Wenn man sich die Biegekurven in Katalogen so ansieht, ich weiß sehr schwacher Anhaltspunkt für die Praxis, dann scheint aber die "X" z.B. weicher als die Method. Es entspricht so meinem Gefühl mit der Method, dass diese wirklich extrem schnell ist. Noch dazu rangieren die Methods wohl immer eine Klasse über der Angabe. Ich würde jetzt irgendwie nie auf die Idee kommen mir für eine leichte Klasse eine Method zu besorgen. Das mag anderen Kollegen völlig anders ergehen, aber ich finde je leichter die Klasse umso mehr parabolischer und langsamer soll sie sein. Das kommt meinem Wurfgefühl ungemein entgegen.

Von daher sind One und X für mich Kandidaten, die auch in einer Klasse 4 oder 5 mal ein Thema sein könnten. Ich glaube, ich möchte keine 5er Method, die dann eine 6 ist (ich kann ja auch eine 4 nehem, aber die Aktion der Method gefällt mir dafür nicht). Sowas in der Art habe ich schon. Wenn ich die vorangegangen Post lese, bin ich etwas verunsichert, wie ihr die X und One einschätzt. Der Tenor, bis auf das Ostseelicht :D , ist ja das sich X und One nix nehmen.

Euer Frank
Wathosenfetischist und Angeltheoretiker
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon orkdaling » 06.04.2017, 20:16

Hallo Frank,
das was Thomas im erstem Beitrag schrieb, verkuerzt - One wirft sich angenehmer, habe ich auch in anderen Foren gelesen.
Ich mag auch keine Ruten mit super schneller Spitze bzw katapulte zum weitwerfen, ist auch nicht nøtig wenn man einen Tanglæufer genau an einer Krautfahne ablegen will oder im Fluss genau den einen Stein treffen muss wo ein Fisch seinen Einstand hat.
Du machst aber einen Denkfehler wenn du meinst das eine Rute um so leichter sie ist parabolischer oder langsamer sein sollte. Auch 4# oder 5# findest du medium und super fast, kommt halt auf das Material an und man nimmt die die zum Verwendungszweck passt. Und auf deine Vorlieben natuerlich auch.
Und ich sags immer wieder, Hændler des Vertauens und Probewerfen, dann weisst du ob dir die X oder One zusagt.
Bei den heutigen Materialien gibts keinen Schrott mehr, jede Rute hat vom Gewicht und ihrer Aktion ihre Berechtigung wenn man sie richtig einsetzt.
Die eine ist halt was zum werfen bis zum Horizont, die andere zum Streamern am Bach und wieder andere zum sauberen ablegen kleinster Muecken.
Daher finde ich es immer total ueberfluessig wenn man liest, die kann mehr, die ist besser usw. egal ob wir ueber Sage, Scott, Guideline, Zpey, Salmologic oder Eikre diskutieren.
( So nun hab ich mal meine Lieblinge genannt)
Wir kønnten auch ueber Bikes diskutieren und da wird es genauso ausgehen. Wenn ich behaupte das meine alte Honda CBR 900 das Beste war was jemals auf dem Markt war weil man damit alles anstellen konnte, unverwuestlich war... wart mal ab da meldet sich gleich einer der Mods und behauptet das sein Schrott besser ist.
Aber dieses Teil mit dem weiss blauen Zeichen kann ich fahren wenn ich Rentner bin. Also sind wir wieder beim Verwendungszweck.
(wird nun der gesamte Beitrag geløscht oder nur die letzten 3 Zeilen :badgrin: )
Aber wie schon geschrieben, ueberleg was du fuer Bedingungen hast, was du damit anstellen willst und dann Probewerfen, Testberichte von wem auch immer sind was zur groben Orientierung.
Gruss Hendrik
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Re: Sage X gegen ONE

Beitragvon webwood » 06.04.2017, 20:36

Wenn ich behaupte das meine alte Honda CBR 900 das Beste war was jemals auf dem Markt war weil man damit alles anstellen konnte, unverwuestlich war... wart mal ab da meldet sich gleich einer der Mods und behauptet das sein Schrott besser ist.


Zack - und schon steht ein Mod auf der Matte :wink:
Ich sag nur Yamaha SR 500

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Thomas
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