Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon Forelleke » 25.07.2016, 11:59

Ich habe mit sehr viel Spass meine 7/8 er Shakespeare Switch gefischt, und durch meine eigener Fehler, ein Hänger im spitzen Winkel zu lösen, die Spitze geschrottet...

Bei einem Maleur mit meiner 5er Sage , dauerte es 2,5 Wochen, musste mein Kaputtes Teil einschicken und habe gute 90€ bezahlt..

jetzt aber, kurzes mail nach England, und eine Woche später meine neues Spitzenteil erhalten, Kostenpunkt 0,00€

Der Shakespeare kostet komplette neu weniger wie das Ersatzteil der Sage...
Ich fange gerade an meine Ruten selber zu bauen, aber wenn was neues im haus kommt.... 3 mal raten was...

Schöne Grüsse,

Roel
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon Buzzman » 25.07.2016, 12:06

Ich habe eine 3er Shakespeare. Hat neu irgendwas um die 35 Euro gekostet. Es macht soviel Spaß, mit dieser Rute zu Fischen.
Bei ner neuen Rute würde ich mich auch wieder bei Shakespeare umschauen.

Gruß Frank
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon Mr. Wet Fly » 25.07.2016, 17:13

Shakespeare hat schon immer gute Ruten und auch Rollen gebaut.

Gruß Bernd
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon Forelleke » 14.11.2016, 09:52

Morgen ,

ich habe gestern meine Oracle Switch 7/8 mit eine kurzen Skagit kopf und Mono Runningline gefischt.
Danke nochmal an Bavarian Flyfisher, Kristof Reuther, für die Kompetente Beratung und Fertigung!

Und das ist nochmal eine andere Liga...
Vorher den Barrio Switch 7/8, schon mal eine herrliche Schnur.. und jetzt mit nur 18´und ca. 430-440Gr ist es ein reines Vergnügen... T10-T14 Tips 2/3 m gehen wunderbar im Unterhand cast.
Also wenn es etwas mehr sein darf, mal ausprobieren...macht echt höllisch Spass!

Roel
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon fly fish one » 14.11.2016, 15:25

Was mir auffällt:

1) Wenn mir eine Rute und noch dazu am Handteil, zerbröselt, ohne das ich irgendwie einen Fehler mache, dann wäre der Hersteller für mich abgehakt und zwar komplett alle Serien. Ob das Ding jetzt teuer war oder nicht, spielt keine Rolle. Bei einem "BilloTeil" würde ich es verstehen, irgendwo müssen die Kampfpreise ja herkommen, aber bei den renomierten Herstellern wäre ich richtig sauer. Bei den Preisen erwarte ich auch eine gute Qualitätskontrolle und eine geringe Varianz in der Streuung der Quali grundsätzlich. Die Bruchfestigkeit, über die hier sehr wenig gesprochen wird, ist in meinen Augen von Blank zu Blank und Hersteller zu Hersteller, geradezu mit riesen Unterschieden. Es gibt wunderschöne Bilder von einigen Ruten, die sich praktisch bis zum Kreis biegen lassen - naja, sagen wir zum Hufeisen. Ohne zu brechen, meine ich natürlich. (Ich meine, es war eine Burkheimer, die ich in einem Katalog so gesehen habe und von Hardy zu den Sintrix Ruten gibt es auch feine Bilder.) Das begeistert mich, als in Werkstoffkunde und Physik nicht ganz ungebildeter, doch sehr.

2) Kann ich diesen Switch Hype absolut nicht nachvollziehen. Ich kann, wenn mir der Sinn danach steht, auch die echte Einhand mit Schußköpfen schmeißen - Überkopf. Das ist sogar richtig Nervenkitzel, wie ich finde und macht auch richtig Spaß. Dazu ist das sicher ermüdungsfreier als die Switch, weil ich möchte 11 Fuß in diesen Klassen nicht lange EH schmeißen. Selbst mit 9 " merkt man am Ende des Tages was man getan hat. (Ja gut - ich bin ein Bürohengst)

3) Dann sind wir bei den Wasserwürfen und da ist doch 11 Fuß widerum eigentlich zu wenig. Was ich davon verstehe (ja, ich weiß, da kommt der "Angeltheoretiker", der keine Praxis hat), bist du doch um jeden Fuß Länge dankbar, den du bei Unterhandwürfen zur Verfügung hast, weil du die Leine leichter abheben und handhaben kannst. Natürlich nicht bis zur Rutenlänge unendlich.

Euer Frank
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon troutcontrol » 14.11.2016, 15:58

fly fish one hat geschrieben:Dann sind wir bei den Wasserwürfen und da ist doch 11 Fuß widerum eigentlich zu wenig. Was ich davon verstehe (ja, ich weiß, da kommt der "Angeltheoretiker", der keine Praxis hat), bist du doch um jeden Fuß Länge dankbar, den du bei Unterhandwürfen zur Verfügung hast, weil du die Leine leichter abheben und handhaben kannst. Natürlich nicht bis zur Rutenlänge unendlich.


Nö. :mrgreen:
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon orkdaling » 14.11.2016, 16:19

moin moin,
Gegenfrage - willst du mit 8/9 und vielleicht noch sinkend mit schweren Tuben wedeln?
Switch in 11" 7/8# und 8/9# kannst du ueber Kopf wie auch Unterhand mit verschiedenen Køpfen werfen, ideal fuer`s Fischen am kleinem Fluss/Bach und egal ob watend oder von bewachsenen Ufer.
Die EH ist was (in der Regel) fuer genuegend Platz und længere DH was zur besseren Fuehrung an breiteren Gewæssern.
Daher von mir auch ein "nø"!
Gruss Hendrik
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon fly fish one » 14.11.2016, 16:53

Lieber Hendrik,

Du schriebst:

orkdaling hat geschrieben:moin moin,
Gegenfrage - willst du mit 8/9 und vielleicht noch sinkend mit schweren Tuben wedeln?
...
Gruss Hendrik


Nö, auf keinen Fall, aber für die Einhand brauche ich doch gar nicht so schweres Gerät. Es sei den ich suche mir das extra so aus, weil ich auf große Fliegen und Fische aus bin und absolut keine ZH (eine echte und nicht so'n Switch Bastard) dafür verwenden kann. Also vom Boot aus z.B. Also würde ich für alles was schwerer sein soll, einen richtigen ZH verwenden, der auf jeden Fall länger ist.

orkdaling hat geschrieben:moin moin,
..
Switch in 11" 7/8# und 8/9# kannst du ueber Kopf wie auch Unterhand mit verschiedenen Køpfen werfen, ideal fuer`s Fischen am kleinem Fluss/Bach und egal ob watend oder von bewachsenen Ufer.
..
Gruss Hendrik


Mein lieber Scholli, in Norwegen ist bei Euch alles ein wenig größer, oder? Was Ihr so Bach nennt, ist bei uns was für die Klasse 3 oder 4 EH. Wat willste da mit ner Switch und Schußköpfen - Forellen erschlagen, nein besser noch, erschießen? :mrgreen:

Und noch einmal, vielleicht bin ich ja auch nur schwer von Begriff (wenn jetzt einer Ja sagt!! :evil: ): Ihr wollt mir erzählen, dass ich Schußköpfe genau so gut vom Wasser abheben kann (auch menden) egal ob ich jetzt 11 Fuß habe oder 13?!? (Ihr wollt doch nur Euren Rutenwald rechtfertigen! :D - also gut, unter diesem Aspekt!)
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon Forelleke » 14.11.2016, 17:01

FFO,

[/quote]
fly fish one hat geschrieben:Was Ihr so Bach nennt, ist bei uns was für die Klasse 3 oder 4 EH. Wat willste da mit ner Switch und Schußköpfen - Forellen erschlagen, nein besser noch, erschießen?


Also ganz klar das du keine Ahnung hast was Switch oder leichte Zweihand Ruten sind oder können...
Diese Diskussion macht doch überhaupt kein Sinn wenn du noch nie eine in der Hand gehabt hast .. vor allem nicht mit solche blöde Kommentare ..sorry...

Grüsse,

Roel
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon fly fish one » 14.11.2016, 17:33

Lieber Roel,

Ich muss nicht alles ausprobiert haben, um mir ein Urteil bilden zu können. Es gibt sowas wie Logik und was Du machst ist eine Pauschalierung des Einsatzweckes einer Switch grundsätzlich. Eine Switch ist niemals so fein wie eine EH 3 oder 4 oder sogar 5! Oder willst Du mir das weismachen? Also, was will ich mit sowas an einem Bach im Oberbayerischen Alpenraum? Das sind Flüsse, eher schon Bäche, wie die Mangfall (zumindest wo ich mich rumtreibe), Leitzach, Schlierach, Jachenau, Moosach. Alles klein, relativ flach, fast alles im Wasser stehend watbar.

Nun bin ich aber auch an der Isar unterwegs und das ist eine andere Nummer. Und auch da wird mir nicht deutlich, warum ich eine Switch nehmen soll und nicht gleich einen echten ZH.

Jetzt verratete mir doch mal, zu welchem Zweck ich unbedingt eine Switch besser benützen kann, als eine EH oder ZH - außer ich entscheide mich dafür des reinen Spaßes wegen und als Variation in meinem Rutenarsenal, aber nicht weil es wirklich Sinn macht! Sehe ich das falsch! *nicht ironisch gemeint*

Dein Frank

Und Tante Edit:
Ich zitiere mich selber:
fly fish one hat geschrieben:...
Und noch einmal, vielleicht bin ich ja auch nur schwer von Begriff (wenn jetzt einer Ja sagt!! :evil: ): Ihr wollt mir erzählen, dass ich Schußköpfe genau so gut vom Wasser abheben kann (auch menden) egal ob ich jetzt 11 Fuß habe oder 13?!? ..


Wie beantwortest Du mir diese Frage??
Zuletzt geändert von fly fish one am 14.11.2016, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon AlexWo » 14.11.2016, 17:34

Hallo Ihr Lieben!

Mal ein Aha-Erlebnis im Bezug auf leichte Zweihandruten. Ich besitze auch zwei Oracle-EXP, die 12'9 u. die 13'9, letztere Rute wurde an anderer Stelle im Forum "die Erwachsene" getauft. Zu der 12'9 habe ich auch die passende Shakespeare auf der Rolle. Dieses Jahr in Schottland war es wie immer, strahlender Sonnenschein und wenig Wasser :( Was also tun?
Ich entschloss mich schon vor Sonnenaufgang ans Wasser zu gehen und das Frühstück erst um 12:00 einzunehmen. So montierte ich noch in der Dämmerung meine Rute und begann zu fischen. Der Fluss ist übrigens selten breiter als 10-12m.
Nach dem dritten Wurf der erste Biss, kurzer Drill, Fisch verloren. Das Werfen mit der 12'9 Rute und der geschmeidigen Schnur ein Genuss. Aber was war dass, ich stellte fest, dass ich die 13'9 aufgebaut hatte! Was ich damit sagen möchte ist, dass man auch mit starkem Gerät an kleineren Gewässer gefühlvoll fischen kann. Übrigens hatte ich im Jahr zuvor, bei gleichen Bedingungen, am gleichen Fluss, eine 6er Einhand im Gebrauch. Vergleichend muss ich sagen, dass die Fischerei, selbst an einem so kleinem Gewässer, mit der Zweihand leichter fällt und ich in dieser Hinsicht dazu gelernt habe.

LG

Alex
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon AlexWo » 14.11.2016, 17:38

[quote="fly fish one"]Lieber Roel,

Ich muss nicht alles ausprobiert haben, um mir ein Urteil bilden zu können. Es gibt sowas wie Logik und was Du machst ist eine Pauschalierung des Einsatzweckes einer Switch grundsätzlich. Eine Switch ist niemals so fein wie eine EH 3 oder 4 oder sogar 5! Oder willst Du mir das weismachen? Also, was will ich mit sowas an einem Bach im Oberbayerischen Alpenraum? Das sind Flüsse, eher schon Bäche, wie die Mangfall (zumindest wo ich mich rumtreibe), Leitzach, Schlierach, Jachenau, Moosach. Alles klein, relativ flach, fast alles im Wasser stehend watbar.

Nun bin ich aber auch an der Isar unterwegs und das ist eine andere Nummer. Und auch da wird mir nicht deutlich, warum ich eine Switch nehmen soll und nicht gleich einen echten ZH.

Jetzt verratete mir doch mal, zu welchem Zweck ich unbedingt eine Switch besser benützen kann, als eine EH oder ZH - außer ich entscheide mich dafür des reinen Spaßes wegen und als Variation in meinem Rutenarsenal, aber nicht weil es wirklich Sinn macht! Sehe ich das falsch! *nicht ironisch gemeint*

Lieber Frank,

eine Switchrute ist auch nur eine kleine Zweihand! :mrgreen:

An den von Dir beschriebenen Gewässern würde ich auch nur Einhandruten fischen, schon wegen der Trockenfischerei.
Zum Huchenfischen nehme ich heuer aber die Zweihand, einfach um werferisch am Ball zu bleiben.

LG

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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon fly fish one » 14.11.2016, 17:43

AlexWo hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben!

Mal ein Aha-Erlebnis im Bezug auf leichte Zweihandruten. Ich besitze auch zwei Oracle-EXP, die 12'9 u. die 13'9, letztere Rute wurde an anderer Stelle im Forum "die Erwachsene" getauft. Zu der 12'9 habe ich auch die passende Shakespeare auf der Rolle. Dieses Jahr in Schottland war es wie immer, strahlender Sonnenschein und wenig Wasser :( Was also tun?
Ich entschloss mich schon vor Sonnenaufgang ans Wasser zu gehen und das Frühstück erst um 12:00 einzunehmen. So montierte ich noch in der Dämmerung meine Rute und begann zu fischen. Der Fluss ist übrigens selten breiter als 10-12m.
Nach dem dritten Wurf der erste Biss, kurzer Drill, Fisch verloren. Das Werfen mit der 12'9 Rute und der geschmeidigen Schnur ein Genuss. Aber was war dass, ich stellte fest, dass ich die 13'9 aufgebaut hatte! Was ich damit sagen möchte ist, dass man auch mit starkem Gerät an kleineren Gewässer gefühlvoll fischen kann. Übrigens hatte ich im Jahr zuvor, bei gleichen Bedingungen, am gleichen Fluss, eine 6er Einhand im Gebrauch. Vergleichend muss ich sagen, dass die Fischerei, selbst an einem so kleinem Gewässer, mit der Zweihand leichter fällt und ich in dieser Hinsicht dazu gelernt habe.

LG

Alex


Lieber Alex,

da kommen wir so an einen Punkt, den gilt es mal allgemein zu definieren! Bis zu was für einer Länge und Klasse wollen wir eine Switch definieren und ab wann eine echte ZH?? Das ist doch wohl der springende Punkt. Das was Du aus Schottland berichtest - sind für mich echte ZHer!!
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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon AlexWo » 14.11.2016, 17:59

Klar Frank, das sind ZH-Ruten, für mich ist eine sog. Switch auch nur eine kleine Zweihand.....
Was ich joch als wirklichen Zwitter bezeichnen würde, das waren die alten Zpey in ungefähr 10 Fuss, mit dem abnehmgaren Griff der bei bei Bedarf die Rute ca. 20cm länger werden lies. Diese Ruten hatten auch einen nur leicht verlängerten Griff (oberhalb des Rollenhalters) und waren ohne den Zpey-Griff schon noch Einhandruten. Die sog. Switchruten die ich kenne, würde nicht gern als Einhand fischen müssen. Mna denke z.B. an die Switch&Salt v. Vision hahaha

LG

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Re: Shakespeare Oracle EXP 11' #8/9, Switch, 6tlg

Beitragvon mario.s » 14.11.2016, 18:50

Hallo Alex,
ich kann dir nur zustimmen, für mich sind Switchruten ebenfalls kleine Zweihänder!! Basta. Ich habe auch ein paar kleine Zweihänder von # 4/5 bis #8 und würde keine als EH werfen wollen. Selbst meine kürzeste 10ft #7 nur bedingt. Dafür sind die m.M. nach zu lang, und ZH macht einfach mal mehr Spaß! 8)
Einfach nur Schubladenmäßig trennen zwischen EH-Bachrute oder eben langer DH-Rute finde ich blöd. Sorry. Aber es gibt nicht nur Schwarz und Weiß sondern auch Grau. Man muss natürlich nicht jeden Hype mitmachen aber wenn es für einem selbst passt oder eben eine Verbesserung mit sich bringt, dann soll es so sein.
Die Hersteller wollen natürlich Umsätze machen und müssen dich immer wieder neu verführen, doch manchmal trifft das schon eine deutliche Nische. Ich denke die "kurzen Zweihänder" haben schon ihre Berechtigung und sind aus meiner Sicht "nützlich". Ich habe z.B. seid einiger Zeit Gelenkprobleme im Wurfarm und bin froh, wenn ich dann auf meine gelenkschonenden kleinen Zweihänder zurückgreifen kann. Ich liebe sie.
Schönen Abend, Mario
Der liebe Gott schenkt dir die Nüsse, aber er knackt sie nicht.
Goethe
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