Switch Rute

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Switch Rute

Beitragvon Salomon » 16.12.2011, 20:10

Hallo schönen guten Abend.
Suche eine SwitchRute für die Huchenfischerei.
Der markt bietet ja nicht gerade viel im Moment was wirklich Klasse 9+ wäre.
Hab ne Greys XF2 gesehen welche zwar 12 Fuß hat aber zumindest Klasse 9 ist.
Welche Aktion sollte eine Rute für diese Fischerei aufweisen. Was schnelles oder sachteres.
Hab hauptsächlich vor mittels Switch Casts oder Speywürfe systematisch Züge abzufischen.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Switch Rute

Beitragvon Norweeger » 16.12.2011, 22:56

Hallo Salomon?
Von Zpey gibt es noch Switchruten bis Klasse 9. ich selber fische eine in Klasse 7 und bin wirklich zufrieden mit dem Ding!
Gruss Florian
...und ich spannte mein Cocktailschirmchen auf und schwebte davon...
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Re: Switch Rute

Beitragvon derflow » 16.12.2011, 23:35

Moin !

Will keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Switchruten vom Zaun brechen (davo gabs schon genug :D) aber wenn Du sowie überwiegend Spey-/Unterhandwürfe damit nutzen möchtest würde ich eher in Richtung kurzer, "echter" Zweihand tendieren und diese mit nem Skagitkopf ausstatten - dürfte Dir denke ich bei Deinem Vorhaben (mit größeren Streamern) sehr entgegen kommen.
Gruß

Florian

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Re: Switch Rute

Beitragvon Dietmar0671 » 17.12.2011, 09:25

Hallo Salomon,

von Beulah gibt es Switchruten, die Classic in # 8/9 und 10,6' oder die Platinum in # 8 und 11'. Die Classic kannst Du dir auf der Site von Rolf Renell anschauen. Die Platinum auf ...beulah.com. Sollten sich beide gut mit 27/29 Gramm Scandi Schußköpfen werfen lassen. Die Platinum kannst Du auch bei Rolf beziehen, auch wenn sie nicht auf der Site abgebildet ist.

Ich würde Dir auf jedenfall raten vor dem Kauf erst einmal die "halben Hähnchen" Probe zu werfen, ich meine mit Spey- oder Switchtechnik. Die Meinungen über Sinn oder Unsinn sind zweigeteilt. Der Widerstand der halben Hähnchen beim Wurf, d.h. beim laden der Rute ist groß.

Viele Grüße

Dietmar
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Re: Switch Rute

Beitragvon ostseelicht » 17.12.2011, 10:32

Meinst du in Klasse 9+ die Klassifizierung nach Einhand?
U.U. ist da die Klasseneinteilung der Hersteller unterschiedlich.
Bei einigen Herstellern findest du auch die entsprechenden 'Wurfgewichte auf den Webseiten.
Switch-Ruten gibts noch von Exori (Insect-Switch, Test im Fli-Fi-Forum #7) und die Scierra Flylite V2 Switch (Wurfgewichte auf der Scierra-Seite).

TL

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Re: Switch Rute

Beitragvon laverda » 17.12.2011, 12:07

Hi Salomon,
ob Switch oder Zweihand, es wäre hilfreich, wenn du angeben könntest, welches Schnur-/Schusskopfgewicht du verwenden möchtest.

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Re: Switch Rute

Beitragvon Bernd Ziesche » 22.12.2011, 14:13

Salomon hat geschrieben:Hab ne Greys XF2 gesehen welche zwar 12 Fuß hat aber zumindest Klasse 9 ist.
Welche Aktion sollte eine Rute für diese Fischerei aufweisen?
Hab hauptsächlich vor, mittels Switch Casts oder Speywürfe systematisch Züge abzufischen.


Hallo Switch,
ich denke, Du wärest mit einer "Skagit-Abstimmung" von Schnur und Rute theoretisch gut beraten. Im Vergleich zur typisch "skandinavischen Abstimmung" verwendet man hier etwas mehr Schusskopfgewicht bei gleicher Rute. Dies können je nach genauer Abstimmung z.B. um die 4 Gramm Zusatzgewicht sein. Die Skagitköpfe fallen vergleichsweise zusätzlich noch etwas kürzer aus als der typisch skandinavische Schusskopf (ca. 9,5-11,5m). Beides zusammen erleichtert das Werfen von gewichtigen Streamern deutlich.
Für den Switchcast (sehr kleiner Richtungswechsel) beurteilen die meisten Skagitexperten den typischen Skagitkopf als etwas zu schwer. Ich selbst empfinde dies ebenfalls so.
Charakteristisch für das Werfen im Skagitstil ist der sogenannte "sustained anchor". Dabei geht es darum, dass man sich vergleichsweise viel Zeit beim Umpositionieren des ("waterborn") Ankers lässt. Der Anker wird auf der Wasseroberfläche in die gerade Linie mit dem Ziel gedreht. Der kurze Kopf ermöglicht dieses flexible Zeitfenster, denn der Anker kann nicht so schnell zu groß werden wie bei langen Köpfen. Der größte Teil des sehr kurzen Kopfes hängt ja unterhalb der Rutenspitze.
Der Switchcast hingegen ist eine deutlich dynamischere Wurftechnik mit einem "airborn" Anker. Mit dieser Technik ist es leichter, die Rute aufzuladen und deshalb ist hierbei etwas weniger Schusskopfgewicht (skandinavische Abstimmung) passender.
Überkopfwürfe sind mit der Skagitabstimmung zumeist schon regelrecht problematisch.

Fazit: Skagit-Abstimmung ist super, aber man muss das richtig anzuwenden lernen!
Möchte man den Switchcast und evtl. auch Überkopf werfen, würde ich bei der typisch skandinavischen Abstimmung bleiben.
Ich würde hierbei 27-30 Gramm Wurfgewicht ansteuern. Ob Einhand- oder Zweihandrute.
Beste Grüße
Bernd
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Re: Switch Rute

Beitragvon laverda » 22.12.2011, 20:25

Hi Bernd,
ich vermute, dass du im wesentlichen das Richtige meinst, dies aber etwas unglücklich formuliert hast.

Ein Skagit Set Up besteht aus dem eigentlichen Skagit-Kopf (analog Belly ~2X Rutenlänge) und Sinktipp (analog Front-Taper ~1X Rutenlänge) und die Gesamtlänge dieses Schusskopfes ist damit ebenfalls wie beim Skandi-Kopf je nach Rutenlänge im Bereich 9-12m zzgl Vorfach.
Das Gewicht allein des Skagit-Kopfes (Belly) liegt ~10-20% über dem des gesamten Skandi-Kopfes, hinzu kommt nochmals die Sinktipp (Front-Taper), so dass ein Skagit Set Up i.d.R. weit über den von dir beispielhaft angegebenen zusätzlichen 4gr liegt.

Das Charakteristische an "normalen" Skagit-Würfen ist, dass vor dem eigentlichen Schwung-Holen (Sweep) und Wurf der gesamte Kopf auf der Wasseroberfläche in aller Ruhe abgelegt wird (daher das "Zeitfenster") und sich Sinktipp, Vorfach und Streamer deutlich UNTER der Wasserobefläche befinden, um einen großen Widerstand (Ankerwiderstand) zu erreichen. Da wird nix AUF der Wasseroberfläche gedreht. Die Streckung und Ausrichtung der Sinktipp samt des Vorfachs ergibt sich aus der Bewegung beim Sweep mit Abheben des Kopfes von der Wasseroberfläche. Auch "hängt" der Kopf zu keiner Zeit des Wurfes unter der Rutenspitze und kürzer ist der Gesamt-Skagit wie oben erwähnt samt Tipp eben nicht.
Natürlich ist das Ausführen eines Switch Cast mit dem schweren Skagit-Kopf und langer Sinktip ziemlicher Unsinn, genau diese Art der Spey-Würfe will man mit dem Skagit-Wurf schließlich "ersetzen". Ebenso verhält es sich mit dem Überkopf-Wurf, da läuft man ggf sogar Gefahr, die Rute zu schrotten.
Ich vermute, dasss du den Switch-Cast einfach besser beherrschst und so zu dem Urteil kommst, dass es damit leichter ist, die Rute aufzuladen. Der Skagit ist doch genau aus der Tatsache entstanden, dass dieser Wurfstil sehr viel einfacher erlernbar ist, als die üblichen 2-Hand Spey-(underhand)Techniken. Wenn man wenig Raum hat, insbesondere am Stillwasser, ist der Skagit deutlich im Vorteil. Nennenswerte Schwierigkeiten beim "Aufladen" der Rute erscheinen mir gerade beim Skagit mit seiner hohen Masse, dem unkritischen Timing vor und beim Wurf wenig wahrscheinlich.
Weiterhin ist die Abstimmung eines Skagit gerade für den Anfang wenig Gewichts-sensibel, einige Gramm zuviel schaden dem Wurf überhaupt nicht.

Mir ist nicht ganz klar, wie du auf die 27-30 gr für Einhand UND Zweihand kommst. Diese Gewichtsangabe kann nur für Einhand Klassifikation gelten.
Für eine 9er Zweihand ist dieses Gewicht auch für einen Skandi deutlich zu wenig.

Meine 2-Händer fische ich mit folgenden Schusskopfgewichten:
8/9er (Zweihand-Klassifikation), Skagit Kopf ab 40gr (650 Grain) zzgl Sinktipp. Skandi 35gr
6/7er (Zweihand-Klassifikation), Skagit Kopf ab 32 gr zzgl Sinktipp, Skandi 26gr
8er Switch (Einhand-Klassifikation), Skagit ab 28gr zzgl Sinktipp, Skandi 24gr

Gruß vom platten Niederrhein
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Re: Switch Rute

Beitragvon Bernd Ziesche » 23.12.2011, 20:46

Hallo Laverda (frohe Weihnachten :wink: ),
ich gehe bei Begrifflichkeiten immer gerne möglichst synchron mit der Industrie bzw. dem, was am Markt verkauft wird. RIO steht im Bereich Skagit-Schnüre an vorderster Front. Verkauft werden z.B. zwei Sorten Skagit-Köpfe:
"Short Head" & "Flight Head"
Diese Köpfe sind um die 6 und 7,5m lang. Typischerweise knüpft man vorne ein "MOW"-tip von RIO an. Dieses ist 3m lang.
Wenn man nun die Gesamtlänge nimmt, so kommt man auf 9-10,5m Länge. Der reine Kopf ist also kürzer und hat ein vergleichsweise sehr komprimiertes Gewicht.
Die Gesamtlänge liegt (wie Du richtig schreibst) ähnlich der typischen Länge des Scandikopfes ohne Polyleader.
RIO selbst schreibt auf ihrer Seite, dass Skagitköpfe in der Regel noch etwas kürzer als Scandiköpfe ausfallen. In Anbetracht dessen, dass ich selbst z.B. auch Scandiköpfe um die 12-14m fische, passt das.
Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel:
G.Loomis NRX 13' AFFTA 8/9 = 32 Gramm Wurfgewicht lt. Loomis (passt perfekt für Scandi) >> RIO empfiehlt 500 Grain für den zur Rute passenden Skagit Kopf (32,6 Gramm). Es kommt also noch das Tip hinzu.
Was die RIO MOW Tips (3m Länge) im Schnitt wiegen, weiss ich aus dem Stehgreif nicht. Aber ich glaube mit meiner Annahme von 3-4 Gramm liege ich da im Rahmen.
Im Vergleich zu den RIO-Empfehlungen (und meinen eigenen Erfahrungen) empfinde ich Deine Werte als vergleichsweise sehr hoch. Werfen kann man das natürlich durchaus noch...

Ob wir den im Wasser geborenen ("waterborn") Anker nun auf oder unter der Wasseroberfläche umpositionieren hängt von der verwendeten Dichte, der Wurfgeschwindigkeit, sowie der Rutenspitzenführung ab. Skagitschnüre können eine Sinktip oder auch eine schwimmende Spitze haben. Ich stimme Dir zu, in den meisten Fällen wird der Anker bei exakter Betrachtung (überwiegend) unter der Oberfläche "liegen" (wie beim Scandiwerfen auch).
Der entscheidene Punkt bleibt für mich der "sustained anchor". Das Zeitfenster ist aus meiner Sicht deshalb so gross, weil wir mit einem leichten Anheben der Rutenspitze umgehend den gesamten Kopf (Hauptgewicht) in der Luft halten können. Bei einem langen Speykopf ist dies unmöglich, und man muss das Timing perfekt treffen.
Ich bin ganz Deiner Meinung, das Aufladen der Rute ist mit gut abgestimmten Skagitkopf vergleichsweise einfach.
Beim erheblich direkteren Scandiwurf allerdings erreicht man die gleiche Aufladung mit weniger Gewicht, weil der Wurfablauf deutlich dynamischer ist. Das macht es natürlich nicht einfacher, den Ablauf zu kontrollieren (wie Du gut beschreibst).
Den Anker brauchen wir aus meiner Sicht NICHT zum Aufladen der Rute, sondern um zu verhindern, das die Ladungsenergie hinten verpufft, wenn das Schnurende (der Anker) nach hinten durch schiesst. Dies ist der einzige Punkt in dem ich mit Ed Wards Erklärungen nicht übereinstimme. Er sagt, dass er den Wasser-Anker für die Rutenladung benötgt. Ironischerweise zeigt er direkt danach in seiner DVD wunderschöne Skagitwürfe mit guter Aufladung auf der Wiese 8) .

27-30 Gramm ist das Schnurgewicht, welches solche Streamer "erfordern". Es gilt die passende Rute und Technik zu wählen. Meine Angabe war nicht auf eine Zeihandrute bezogen, auf der eine 9 steht.
Lieben Gruss
Bernd
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Re: Switch Rute

Beitragvon laverda » 23.12.2011, 21:24

Bernd Ziesche hat geschrieben:Hallo Laverda (frohe Weihnachten :wink: ),

Den Anker brauchen wir aus meiner Sicht NICHT zum Aufladen der Rute, sondern um zu verhindern, das die Ladungsenergie hinten verpufft, wenn das Schnurende (der Anker) nach hinten durch schiesst. Dies ist der einzige Punkt in dem ich mit Ed Wards Erklärungen nicht übereinstimme. Er sagt, dass er den Wasser-Anker für die Rutenladung benötgt. Ironischerweise zeigt er direkt danach in seiner DVD wunderschöne Skagitwürfe mit guter Aufladung auf der Wiese 8) .

Lieben Gruss
Bernd


Hi Bernd,
Du beschreibst genau das, warum man den Anker braucht: Ohne Anker schießt der Streamer beim Wurf nach hinten aus dem Wasser heraus, die Rute hat weniger Gegenzug der Schnur, die Energie kann nicht komplett auf die Schnur übertragen werden sondern wird in extrem hohe Beschleunigung des Streamers in entgegengesetzter Wurfrichtung umgesetzt, der einem glatt das Ohr in Fetzen reißen kann. Daher braucht man den Anker, sprich Wasserwiderstand des Streamers.
Vor den Wiesenwürfen knüpft und erklärt der gute Ed Ward übrigens (zumindest auf meiner CD-Version) ein spezielles Vorfach mit quer eingeknoteten Holzstäbchen, um statt des Wasserankers ein Verhaken des flach aufliegenden Vorfachs im Gras zu erreichen. Das funktioniert ziemlich gut.

Frohes Fest und guten Rutsch vom platten Niederrhein
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Re: Switch Rute

Beitragvon Bernd Ziesche » 24.12.2011, 00:36

Hallo Laverda,
hier einige Daten für die mittelschweren RIO Skagit tips direkt von Simon Gawesworth:
10 ft flt - 120 grains
7.5 ft flt, 2.5 ft sink - 115 grains
5 ft flt, 5 ft sink - 115 grains
2.5 ft flt, 7.5 ft sink - 115 grains
10 ft sink - 110 grains
12.5 ft sink - 138 grains
Also rund 7 Gramm müsste man drauf rechnen in der mittleren Klasse (passend für die 500 grain Skagitköpfe).

Bzgl. des Ankers zeigen slomos, dass wir die Rute in jedem Fall aufladen. Auch ohne Wasseranker, ja sogar ganz ohne Anker.
Nur eben verpufft die Energie im weiteren Ablauf in der Schnur. Die Energie wird auf die Schnurübertragen, aber der Wurf bricht dennoch zusammen, weil zu viel Momentum nach hinten (in die Gegenrichtung) entsteht.
Man kann ja die Rute auch sehr gut laden, bevor der Anker überhaupt aufgesetzt hat (also existent ist). Dat sollen wir mal bei nem Bier irgendann vertiefen :wink: . Ansonsten kommen wir ja gut auf einen Nenner.
LG
Bernd
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Re: Switch Rute

Beitragvon derflow » 24.12.2011, 12:28

Mein Bernd ! - Mach Dir das nicht so kompliziert - Skagitwerfen ist Pi**-einfach. (nicht umsonst wo anders so beliebt:D) Hab mich diesen Sommer auch ein wenig damit beschäftigt und mir einen viel zu großen Kopf darum gemacht wieviel Gewicht ich da ranhänge. Wenn Du weißt wieviel Deine Rute mit Scandiköpfen verträgt packe 3-4 gramm drauf (n bisschen mehr ist auch nicht so tragisch) und Du hast das passende Skagitkopfgewicht. Da beim Skagitwerfen nur das Gewicht zählt was sich über dem Wasser bzw. beim Werfen in der Luft befindet zählen die Sinktips nicht. Sie dürfen nur nicht schwerer sein als der Kopf damit der Kopf sie noch transportieren kann. Man hat alle Zeit der Welt - nicht wie beim Scandiwerfen wo Timing/Schnurrichtung/Aufwassern ne wesentliche Rolle spielen.
Das ist vlt. interessant http://www.rioproducts.com/skin/summit/ ... _lines.pdf
Mein Thread von damals viewtopic.php?f=26210&t=264287&hilit=skagit
Gruß

Florian

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Re: Switch Rute

Beitragvon laverda » 24.12.2011, 13:02

Hi Bernd,
um eine Rute "zu laden" sprich Biegespannung darin aufzubauen, brauche ich nicht mal eine Schnur. Da reicht die Massenträgheit der Rute und Bewegungsenergie die ich auf die Rute übertrage. Es geht doch einzig darum, möglichst viel der Bewegungsenergie nach Betrag und Richtung auf die Schnur zu übertragen und genau dafür brauche ich den "Anker", oder allgemeiner einen der Bewegung (Rutenspitze) entgegengesetzt wirkenden Widerstand.

Deine Einladung nehme ich gerne beizeiten mal an. Hier geht es aber um einfache Mechanik, dass nämlich eine Schnur ausschließlich Zugkräfte übertragen kann und die Schnur beim Wurf für den hier relevanten Zeitraum einen Bogen von 180°beschreibt und somit die auch die Schnurkraft um 180° umgelenkt wird. Die für den Wurf nutzbare kinetische Energie muss jedoch ausschließlich in Richtung des Wurfes übertragen werden.

Gruß vom platten Niederrhein
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Re: Switch Rute

Beitragvon Salomon » 24.12.2011, 21:44

Hey. Danke schon mal. Dachte auch schon an ne 12er bzw. knappe 13er Rute mit Skagit Schnur.

Danke und Frohe Weihnachten.
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Re: Switch Rute

Beitragvon Salomon » 24.01.2012, 09:31

Hallo.

Kurz und knapp.
Was spricht eig. gegen eine gewöhnliche Sink Tip Schnur?
zB.

http://www.visionflyfishing.com/page.php?page_id=263&c=32&pid=125


Bzw. Dachte ich an nen Einhandschusskopf der Klasse 12 von Rio.
Sollte ich so einen nehmen welche Runningline sollte ich nehmen. Die stärkste (0,89) würde mir mit ihrer recht hohen Tragkraft am meisten zusagen.

Hab Christof Menz und Uwe Rieder beim Huchenfischen getroffen und die meinten dass im Prinzip nur ein Überkopfwurf in Frage kommt. Damit scheidet der Skagit aus, oder?

Lieber Gruß

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