Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 06.11.2017, 22:38

Moin Frank.
genau darum hab ich den Knut mit Spey und langen Kopf an den Anfang gestellt, da ist aber auch Platz und die Schnur wird von keiner Strømung erfasst.
Mit dieser Ausruestung geht es auf Weite, geht aber nur unter solchen Bedingungen.
Wind von vorn wuerde dabei die Schnur noch zusætzlich runter druecken, genau wie Wind der hinter einer Bøschung vielleicht noch mit Bæumen wie ein Fallwind runter drueckt.
Bei einem kurzen gewichtigen Kopf wirk sich das nicht so aus, der saust wie ein Pfeil uebers Wasser, die langen læsst du aber in der Regel "rollen" weil du die Fliege ablegen møchtest.
Da ist auch auch der Unterschied zum "plums".
Der, sagen wir mal Abschusswinkel", ændert sich auch etwas je nach Gegen -oder Rueckenwind, Kopflænge und Profiltyp.
Ein dicker Floater mit langer auslaufender Spitze und langem Vorfach wirft sich anders als ein kurzer, vielleicht Intermediate, mit Poly.
Den einen læsst du rollen und den anderen kannst du schiessen. Somit ændert sich die Abwurfstellung und auch der Einsatz der Fuehrungshand/Schulter.
Aber letztendlich kommt die Kraft eben von der Unterhand +/- ein paar Prozent.
So einen langen Floater kannst du wirklich uebers Wasser rollen lassen und dabei die Fuehrungshand fest verankern, wære dann 100% Unterhand, macht natuerlich kein Mensch wenn er einen kurzen mit Sinkrate oder Poly fischt.
Aber ich denke du hast an den Beispielen erkannt das das Prinzip gleich ist, mit einigen kleinen "Verænderungen" auf Grund der verwendeten Gerætschaft und des persønlichen Stils.

Aber einen hab ich noch, sind die Bedingungen so das S3 oder S5 erforderlich sind, da mach ich kein Video von der Wurfhandseite.
Und keine Angst, es ist ja nur 1km bis zur Notaufnahme und die erweitern gern ihre Fliegensammlung :badgrin:
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 06.11.2017, 22:49

Moin Thomas,
das hat sich ueberschnitten. Ja Gøran fischt ja meist 12,6 bis 13,3 mit entsprechend kurzen Køpfen, daher wie du schreibst kuerzerer Weg.
Und wie du ja auch fest stellst, lange Køpfe/Spey erfordern grøsseres D, mehr Winkel, mehr Platz.
Was ich ja auch versuchte an Hand der Beispiele/Beschreibungen rueber zu bringen.
Denke mal Frank hat das so auch erkannt und braucht sich nicht lægner ueber die verschiedenen Arbeitswinkel und Abwurfstellungen wundern.
Ist ja auch nicht anders bei den EH, eine lange 14m Keule wird anders gewedelt als ein 8m Keule.
Keine Sorge Frank, sorg fuer die Zigarren, ich mach den Grillplatz fuer den Orklalachs klar.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Noellgen, H » 06.11.2017, 23:29

Hallo Jungs,

lasst doch langsam das Theoretisieren.
Nehmt Euch ein Beispiel am Auftritt Ihrer Königlichen Hohheit.
Perfekte Haltung in Wathose ohne Schuhe vor mit Riesen-Vorhängeschloss
gesichertem solarbetriebenem Königsthron.
Stilvoller Abgang mit gefangenem Fisch.

So geht Lachsfischen !

Gruß,

Heiner
Noellgen, H
 
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 07.11.2017, 23:26

Hahaha,
was zu beweisen war! Frauen sind also doch weniger empfindlich gegen Kælte, zumindest Sonja steht im Fluss !
Oder wirft Harald einfach weiter, auf Grund der besser abgestimmten Gerætschaft?
Naja mit 80 Lenzen setze ich mich vielleicht auf`n Steg fuer die Handicapfisker.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 10.11.2017, 11:59

moin moin nochmal,
um den Sven noch etwas zu verwirren, vielleicht wird es aber ein trockener Sommer und du brauchts gar keine 15ft 10# und auch keine 13,6ft 8/9# sondern eher sowas hier wie in diesem 2016ner Test http://www.guideline.no/?module=Files;a ... le;ID=5703
Ich wuer dann aber die LXi 11,6ft 6/7# nehmen und als schwimmende Schnur diese hier http://www.guideline.no/?module=Webshop ... engWebshop (fuer EH in 8 , fuer Unterhand in 9, Siehe Gewicht der Bullet)
Kannst mir glauben, hab Zpey in 8/9 und Gl in 7/8 fuer die sommerliche Switchfischerei, das macht noch mehr suechtig!
Und egal ob am Fjord, an der offenen Kueste, an kleineren Fluessen oder aber bei der Sommerfischerei an den grossen Strømen, diese Dinger sind einfach ueberall zu gebrauchen, universeller geht es nicht.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon fly fish one » 10.11.2017, 14:23

Switch - pppffff !! :badgrin:

Dein Frank
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 12.11.2017, 21:44

Moin,

ich hätte schon Lust, mal mit der Switch Rute loszugehen. Mal sehen, vielleicht lege ich mir noch eine zu vor dem Urlaub.

Viele Grüße,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon alfredo.fly » 15.11.2017, 09:17

Hallo Sven,
Du brauchst keine Switch Rute, nur viel Übung und immer noch ein wenig Hilfestellung.
Das was ich von Dir mit Deiner Cross S1 gesehen habe, sah doch schon sehr gut aus.
Alle guten Werfer haben auch Zeit gebraucht, bis sie mit sich zufrieden waren. (obwohl es geht immer noch besser) :roll:
Ja, es sieht immer so leicht aus wenn einer gut werfen kann, aber die Zeit die dahinter steckt, lässt sich nicht erahnen.
Außerdem, ist ja bald Frühjahr und die nächsten Werfer-treffen stehen an. :mrgreen: :mrgreen:

Gruß Willi
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 15.11.2017, 11:02

Moin moin Willy,
da muss ich entschieden widersprechen !
Die Switch war nicht zum lernen gedacht sondern als Anregung, eine weitere Alternative.
Ich brauche 15ft, 13,6ft 11,6 ft und auch mit einer EH 9,6ft 8# stehe ich den Bedingungen angepasst auf meiner Orklainsel :badgrin:
Gebe aber zu das die Switch was fuer den kleinen Skjenald( mit 5-10m Breite, teilweise Reiselflæchen, viele kleine Fælle) ist.
Wenn Sven, auch dank eurer Hilfe zu den Werfertagen, ertmal den Dreh mit der "Normalen Ausruestung" raus hat und die Wuerfe sicher beherrscht, dann werden es von ganz alleine andere Schnurprofile, andere Einsatzgebiete wo er sich ran traut und natuerlich auch die eine oder andere Rute.
Und so eine Switch ist ja nicht nur was fuer die Lachsfischerei, kann man an jedem ueberwachsenen Tieflandbach auch auf Hecht, Rapfen und auch am Meer einsetzen,
eben da wo andere auf Grund der Platzverhæltnisse nicht mehr "Wedeln" kønnen.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon alfredo.fly » 15.11.2017, 14:44

Hallo Hendrik,
für Sven im Augenblick absolut unwichtig. Er hat zwei super Ruten, und damit muss er erst einmal umgehen können, und dann...... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß Will
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 15.11.2017, 20:31

Moin,

alfredo.fly hat geschrieben:Das was ich von Dir mit Deiner Cross S1 gesehen habe, sah doch schon sehr gut aus.


Danke schön :)

Was für Ruten nimmt man eigentlich für die dänischen Lachsflüsse? Vielleicht macht es Sinn, da mal hinzufahren, um zu üben.

Viele Grüße,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 15.11.2017, 20:48

Hallo Willi,
nichts anderes hab ich ihn geraten, Erstmal seine beiden jetzigen Ruten beherrschen, mit Floater beginnen, danach kann er mit verschiedenen Køpfen und Poly experimentieren.
Und irgendwann werden es immer mehr Ruten :badgrin:
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fynn_sh » 18.11.2017, 13:49

Fischers Fritz hat geschrieben:Moin,

alfredo.fly hat geschrieben:Das was ich von Dir mit Deiner Cross S1 gesehen habe, sah doch schon sehr gut aus.


Danke schön :)

Was für Ruten nimmt man eigentlich für die dänischen Lachsflüsse? Vielleicht macht es Sinn, da mal hinzufahren, um zu üben.

Viele Grüße,
Sven


Moin Sven,

dänische Flüsse sind da schon wieder eine gänzlich andere Geschichte. Lange Ruten werden eigentlich nur wegen hohem Uferbewuchs bzw. Krautfeldern an den Kanten gebraucht. Weite Würfe sind fast nie nötig. Ich selber fische Zweihänder zwischen 12ft und 14ft mit einem Schussgewicht von 24gr bis 35gr Scandi. Bei richtig Wind auch mal ein Skagitsetup.
Deine Loop Rute ist sicher eine ideale Allroundrute an den größeren Flüssen (z.B. Skjern Aa bis zum Einlauf der Vorgod Aa und Teile der Stor Aa).

Um Unterhandwürfe zu üben, finde ich 90% der Strecke dieser Flüsse jedoch gänzlich ungeeignet (Waten ist meist nicht möglich - dazu kommt eigentlich immer Vegetation im Uferbereich, in dem sich der D-Loop gerne verhängt).
Ich selber werfe aus zwei Gründen, immer wenn es geht, überkopf: 1) Fische stehen oft sehr dicht am eigenen Ufer, Wasserwürfe können hier recht stark scheuchen. 2) s.o. (Vegetation etc.)

Wenn es rein ums Üben geht, würde ich einen See mit Badestelle o.ä. im Rücken deutlich vorziehen.

Gruß
Fynn

ps: Schwimmende Schnüre stellen auch eher die Ausnahme dar. Wobei ich hier voll bei Martin bin: Ein gut abgestimmter sinkender Kopf wirft sich keinesfalls schlechter als ein schwimmender Kopf - eher im Gegenteil.
Wind ist nur ein mentales Problem! (H.Mortensen) ;-)
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 18.11.2017, 15:19

Moin moin.
hallo Fynn. das kann ich so nicht stehen lassen. Erstens kommen schwimmende und sinkende Køpfe unter verschiedenen Bedingungen zum Einsatz (sowohl EH und DH)
Zweitens hængt das von Wurfstil ab, also kann man Ueberkopf und Unterhand nicht vergleichen.
Ein schwimmender Kopf im Unterhandstil kann nun mal nicht einsinken, eine Sinker dagegen schon und læsst sich auch mit der perfekten Rute/Schnur-Kombi schlechter liften.
Und genau das ist das Problem wenn es um das Erlernen der Wuerfe geht. (Er will ja auch Unterhand fuer die grossen Fluesse erlernen wo auch gewatet wird)
Dænische Auen mit teilweise Schilf an den Kanten sind etwas ganz anderes, genauso wie zahlreiche suednorwegische Lachsfluesse wo du auf der Wiese stehst.
Da wo ich Ueberkopf werfen muss , da brauche ich keine 14 oder 15ft sondern eine 11,6 bis 12,6ft.Rute.
Hab uebrigens noch won keiner SWurfschule gehørt die mit sinkenden Køpfen, wie auch immer abgestimmt, beginnen.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 18.11.2017, 18:29

Moin,

ok, das ist also nichts, um die Unterhand Würfe zu üben. Vielleicht fahre ich trotzdem mal hin. Erfahrung sammeln kann ja nicht schaden.

Andere Frage: Ich brauche noch Backing für die Danielsson H5D 11fourteen. Im Thread Backing-Wahnsinn steht, dass viele mit 30 Lbs Backing angeln. 30 lbs sind 13,6 kg. Es kommt ja unter bestimmten Bedingungen auch mal 0,40er Mono als Tippet zum Einsatz, wegen der Abriebfestigkeit. Die 0,40er Stroft GTM hält 14,0kg, also mehr als das Backing. Jetzt habe ich gerade im Thread Zugprobe Tippet für Großfisch gelesen, dass die Flugschur oft auch nur 30 lbs hält. Würde es nicht Sinn machen, 50 Lbs Backing zu verwenden, falls man mal ein dickes Vorfach und einen stabilen Kopf anknotet? Platz Probleme werde ich auf der Rolle ja vermutlich nicht haben. Ober bringt das dicke Backing Nachteile wie großen Druck in der Strömung oder ähnliches mit sich?

Viele Grüße,
Sven
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