Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon fly fish one » 26.11.2017, 20:31

Ich habe mir gerade das Video angesehen!! Meine Fresse wirft der weit!!!! Und sieht gar nicht so schwierig aus... :badgrin:

Frank
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 26.11.2017, 20:49

Moin,

ich habe heute mit Willy und Jutta verschiedene Ruten und Köpfe ausprobiert. Wir waren an einer schönen Stelle an der Alster und hatten Spaß am Werfen.

Dazugelernt habe ich natürlich auch. Zum Bespiel habe ich nachvollzogen, dass sich lange Köpfe und solche, die nicht schwimmen, schlechter liften lassen. An der 15' Z-Axis flogen die Köpfe trotzdem eine ganze Ecke raus :)

Willy, vielen Dank für den Nachmittag!

Gruß,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 27.11.2017, 00:34

moin moin,
super das du weiterhin Helfer hast.
Sven belies dich nochmal zu den Unterschieden bei den Wurfstilen und dann speziell warum Skagit gegen ueber Scandi und Spey kuerzere Kopfe aber mit mehr Gewicht verlangt. Wieviel Meter Schnur hast du bei Skagit im Wasser + Poly und Vorfach, aber wieviel hast du bei Scandi und Spey vor dir im Wasser (Anker der auch mal einsinkt) und wie gross ist dein zu beschleunigendes D ? Dann wird auch schnell klar warum auf den Ruten und Tabelle vieler Hersteller die WG immer in Scandi und Skagit angegeben sind.
Und wie du in den Videos siehst lassen sich auch lange Køpfe super abheben/liften :D
Gruss Hendrik
orkdaling
 
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 27.11.2017, 22:26

Moin Hendrik,

orkdaling hat geschrieben:moin moin,
super das du weiterhin Helfer hast.
Sven belies dich nochmal zu den Unterschieden bei den Wurfstilen und dann speziell warum Skagit gegen ueber Scandi und Spey kuerzere Kopfe aber mit mehr Gewicht verlangt. Wieviel Meter Schnur hast du bei Skagit im Wasser + Poly und Vorfach, aber wieviel hast du bei Scandi und Spey vor dir im Wasser (Anker der auch mal einsinkt) und wie gross ist dein zu beschleunigendes D ? Dann wird auch schnell klar warum auf den Ruten und Tabelle vieler Hersteller die WG immer in Scandi und Skagit angegeben sind.
Und wie du in den Videos siehst lassen sich auch lange Køpfe super abheben/liften :D
Gruss Hendrik


das ist natürlich ein interessantes Thema für mich und ich werde auch Deinen neuen Thread zu Spey, Scandi und Skagit verfolgen :)

Viele Grüße,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 28.11.2017, 00:23

Hallo Sven,
das wird schon, bist ja in guten Hænden.
letztendlich ist das wie mit Sprachen, die lernst du nicht im Kurs oder Schule sondern beim tæglichem Quatschen im Mutterland bis zur Perfektion.
Gruss Hendrik
orkdaling
 
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Trockenfliege » 28.11.2017, 17:32

Da mich dieses Thema nicht so sehr tangiert, schaue ich hier nur selten rein.

Gerade habe ich mal wieder ein wenig geblättert und möchte nur eine Sache kommentieren:

" Schnüre mit gleichem Gewicht aber unterschiedlichen Durchmessern - schwimmend/sinkend - fliegen gleich weit, bzw. dichtere Schnüre fliegen nicht weiter als "undichtere :lol: " "
Das halte ich für völlig falsch und sage: Natürlich fliegen die dünneren Schnüre bei gleichem Gewicht weiter.

Ich habe in der Jugend ein paar Jahre Casting gemacht. In den Fliege-Ziel als auch in den Fliege-Weit Disziplinen verwendeten wir schnellsinkende Wetcell Schnüre von 3M. Warum wohl?
Sie beschleunigen schneller, werden weniger von Seitenwind beeinflusst. Warum? Weil sie eine geringere Oberfläche haben, dadurch weniger Luftwiderstand und - reibung, nicht nur von der Seite sondern auch von vorne.
Die Weitwurfdisziplinen wurden immer wenn möglich mit Rückenwind aufgebaut - und trotzdem wurde mit den Sinkschnüren geworfen - obwohl doch eine dickere Trockenschnur durch den Rückenwind viel weiter getragen werden müsste, oder?
Das dickere Profil hätte in diesem Fall wohl erst dann einen Vorteil, wenn der Rückenwind schneller wäre als meine abgeschossene Schnur. Denn dann hätte die Schnur mehr Rückenwind als Gegenwind.

Im praktischen Fischen macht sich der Durchmesserunterschied auch bemerkbar.
Leider habe ich keine Vollsinkenden Schnüre oder schnellsinkenden Schußköpfe um sie mit entsprechenden schwimmenden vergleichen zu können.
Aber allein der Geschwindigkeitsunterschied zwischen einer trockenen Keule und einer vergleichbar schweren Sinktip mit langer sinkenden Spitze, Teeny zB., habe ich beim Werfen schon festgestellt.
Wenn die Dichte/Durchmesser keinen Unterschied machen würde - warum lässt sich denn eine Teeny so bescheiden werfen?? Weil sich die sinkende Spitze anders verhält, anders fliegt als der schwimmende Rest!

Der Luftwiderstand der Schnüre macht einiges aus und je dünner die Schnur, desto weniger Luftwiderstand und -reibung gibt es -und das ergibt größere Weiten - behaupte ich jetzt mal.

Gruß
Reinhard
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon CPE » 28.11.2017, 20:33

Trockenfliege hat geschrieben:Die Weitwurfdisziplinen wurden immer wenn möglich mit Rückenwind aufgebaut - und trotzdem wurde mit den Sinkschnüren geworfen - obwohl doch eine dickere Trockenschnur durch den Rückenwind viel weiter getragen werden müsste, oder?


Hallo Reinhard,

Wie sollte es auch anders sein?! Merke aber (s. fliegenwerfen-taktik-und-technik-f26211/schnurgeschwindigkeit-mit-und-ohne-doppelzug-t261698-s30.html, https://de.wikipedia.org/wiki/Beaufortskala): sicher ab 10 BFT sind dicke Keulen allen anderen überlegen, weil dann der Wind garantiert schneller als die Schnur der Casting-Weltmeister ist...

TL, Norbert
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 06.12.2017, 21:36

Moin,

ich habe mir noch die 11'4 Mackenzie Atlas #8 Switch Rute besorgt. Zu der Rute bekomme ich folgende Schussköpfe:

Guideline PT compact 7/8 gekürzt auf 26 gr. floating
Guideline PT compact 7/8 I/S1/S2 (ungekürzt 27 Gramm)
SK Guideline PT compact 7/8 I/S3/S4 (ungekürzt 27 Gramm)

Jetzt brauche ich noch eine Rolle zu der Rute. Ich überlege, eine F3W 7ten zu holen. Die könnte ich an der Küste auch für meine #8 MeFo Rute benutzen.

Meint Ihr, dass die Rolle zu der Rute passt? Oder sollte es lieber das stabilere L5W Modell sein? Die L5W 6nine müsste reichen, oder?

Viele Grüße,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 06.12.2017, 22:25

Hallo Sven,
also die Køpfe von bis 10m + 30m Schussleine + 100m Nachschnur duerften fuer die Switch vøllig reichen.
Bekommst du auf beide deiner gewuenschten Rollen.
Ich hab an den Switch Lamson Guru 3,5 diese Køpfe in 7/8 und 8/9 + USL von Scientific + 150m Nachschnur.
Ist aber Wurst, mit der Switch gehst du nicht auf Grosslachs sondern eher in die kleineren Fluesse bzw fischt du damit bei der "Sommerfischerei" und das reicht vøllig fuer Fische von 3-5kg.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon troutcontrol » 06.12.2017, 23:03

Moin,
könnte knapp werden mit der Kapazität der Rollen, eher zu klein!!

Gruß
Martin
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 07.12.2017, 01:13

Martin, warum?
Genau diese Køpfe +30m Schussleine + 150m Backing passen bei mir drauf.
Nur das ich keinen DH 7/8 um einen Meter einkuerze sondern gleich 8/9 Switch nehme. Ergebnis sind 9,5m Schusskopf!
Die Guru 3,5 ist angegeben mit WF9 + 220 yds 20# und das duerfte sich nichts nehmen mit WF8/F + 230m 20Lbs der L5W.
Die Køpfe von 9,5 m noch dazu mit diesem Profil tragen viel weniger auf als eine WF8/F.
Man muss ja auch keine "Maurerschnuer"als Nachschnur haben.
Gruss Hendrik

Zur Nachschnur; manche Geflochtene ist besser als das was als Backing angeboten wird.
Ich hab auf manchen Rollen 0,25mm Geflochtene, Reste vom Meeresangeln wenn diese zu kurz geworden sind.
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon troutcontrol » 07.12.2017, 07:49

Moin,
Köpfe von 26 g entsprechen WF 10, bei 28 g wärst du bei WF 11. Ich fisch die 6nine mit 22 g - Köpfen und hätte Bedenken bei 27 g - Teilen.

Die 6nine hat eine Kapazität von 112 ccm, die Lamson 118 ccm, die 7ten kommt allerdings auf 125 ccm - das dürfte dann passen.

Grüsse
Martin
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 07.12.2017, 10:20

Moin moin,
ja wir reden hier von auf 26 g gekuerzten DH Kopf (Floater) und 27 Sinker die unter 10m Længe haben in Kl 7/8.
Diese haben eine 4,5m integrierte Sinkspitze , Rest der Leine ist somit ca 5m Interm.
Wenn es diese hier sind, dann passt das auf jedem Fall http://www.guideline.no/9SVTFlI56n_d2Z- ... agesize=12
Die gehen sogar auf eine GL Reel Master6/8#. Diese ist Bestandteil der Kispiox- oder Hatch Set`s (Switch und Pike WF9)
Man muss auch keine sonderlich lange Nachschnur haben, 100m sind eigentlich genug fuer das Einsatzgebiet der Switch, da wære der Fisch schon um drei Kurven rum :badgrin:
Eine Alternatine wære noch von Scientific UST Short 6/7# 9,5m 26g oder von Gl Power Taper Compact RGT 8/9# 9,3m 24g.
Diese beiden hab ich in H/I und S1/S2 auf der Lamson und als Reserve liegt die Reel Master im Auto.
Sollte Sven die Rollen auch fuer DH suchen, wuerd ich eh nach was anderen schauen.
Gruss Hendrik
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon Fischers Fritz » 07.12.2017, 20:36

Moin,

troutcontrol hat geschrieben:Die 6nine hat eine Kapazität von 112 ccm, die Lamson 118 ccm, die 7ten kommt allerdings auf 125 ccm - das dürfte dann passen.


Dann wird es wohl die 7ten werden :)

orkdaling hat geschrieben:Man muss auch keine sonderlich lange Nachschnur haben, 100m sind eigentlich genug fuer das Einsatzgebiet der Switch, da wære der Fisch schon um drei Kurven rum :badgrin:


Ich habe auch vor, 100 m 30 Lbs Backing oder eine vergleichbare Geflochtene aufzuspulen. Dann habe ich folgende Zusammenstellungen:

H5D 11fourteen für die 15' DH mit 270 m 50 Lbs Backing,
H5D 9thirteen für die 13,2' DH mit 270 m 30 Lbs Backing,
F3W 7ten für die 11,4' Switch mit 100 m 30 Lbs Backing

Das gefällt mir soweit sehr gut, danke schön für Eure Unterstützung :D

Viele Grüße,
Sven
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitragvon orkdaling » 08.12.2017, 10:13

moin moin Grosswildjæger :badgrin:
Schau mal hier - bei der Angabe zur Schnur - ist das nicht super das die gleich PT 9/10 usw. angeben statt solchen Quatsch mit WF die eh kein Mensch in dieser Rollengøsse fischt ( ausser solche Deppen die Vollschnuere oder Speykøpfe werfen)
http://www.guideline.no/9SVTFlI56n_d2Z- ... agesize=12
http://www.guideline.no/9SVTFlI56n_d2Z- ... agesize=12
Ach wær es doch immer so einfach.
Gruss Hendrik

(meine mit Deppen solche wie mich die das aus Freude an der Sache machen solange man noch Speyschnuere bekommt)
Zuletzt geändert von orkdaling am 08.12.2017, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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