Zweihandrute überdimensioniert?

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Zweihandrute überdimensioniert?

Beitragvon Thorsten_fly » 08.12.2003, 10:06

Hallo Leute,

dann teste ich das neue Forum doch gleich mal mit einer Frage. Ich fische des öfteren mit relativ schweren Nymphen, z.B. Conehead Wolly-Bugger der Größe 8. Das Werfen fällt mir mit so einem Ding vorne dran nicht gerade leicht. Ist in diesem falle evtl. schon eine leichte Zweihandrute angebracht oder ist das ne Nummer zu schwer für diese Art von Fischerei? Wenn eine Zweihandrute angebracht wäre, was kann man empfehlen. Zur Zeit fische ich eine realativ langsame Rute der Klasse #6, 270cm.

Gruß Thorsten
Thorsten_fly
 

Beitragvon Michael. » 08.12.2003, 16:23

An alle, die am 08.12.03 auf diesen Beitrag geantwortet haben: durch einen kleinen internen Absturz wurden Eure Beiträge versehentlich gelöscht. Bitte nochmal schreiben.
Mi.
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Beitragvon Templedog » 08.12.2003, 17:05

Ok , also nochmal ! Hallo Thorsten versuch es mit einer Einhand
Klasse 7-8 , 91/2 bis 10 ft. !
Gruß Td :sofa:
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Beitragvon Thorsten_fly » 08.12.2003, 17:51

Hy Templedog,

ist eine solche Rute auf Dauer nicht unbequemer zu werfen als eine leichte Zweihand?

Gruß Thorsten
Thorsten_fly
 

Beitragvon Metallicus » 08.12.2003, 19:37

Moin,


dein Schusskopf dürfte dann wohl ein wenig zu kurz sein. Vorrausgesetzt du hast die Möglichkeit an eine "kleinere" Rute heranzukommen.

Gruß, Carsten
Metallicus
 

Beitragvon Fynn_SH » 08.12.2003, 20:07

Moin,
falls du dir wirklich eine solche Rute zulegen willst, gucke dir mal die Thomas&Thomas DH 1006-3, sie ist Klasse 6 und 10' lang. Habe sie selbst mal in der Hand gehabt (nicht geworfen), sie ist eine wirklich schöne Rute, hat jedoch auch ihren Preis (819€ beim Erich). :rolleyes:

Ich muss dazu sagen, dass ich mich mit 2-Händern überhaupt nicht auskenne, sie jedoch beim ersten Griff in die Hand, sehr gut fande.

Mfg

Fynn :laola:
Fynn_SH
 

Beitragvon Gerry » 08.12.2003, 20:12

Hallo Thorsten,

also eine 8er Nymphe ob mit Conehead oder Tungsten oder Bleikopf würde ich noch nicht als Anlass nehmen mir eine Beidhänder zuzulegen. Ich fische sehr häufig mit solchen Kalibern und das meistens in der Klasse 4/5. Wenn du sie mehr als Streamer bindest ist deine 6er sicherlich ok und die Länge mit 2,70 durchaus ausreichend. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, solltest du vielleicht mal deinen Wurfstil überprüfen (lassen), dort könnte auch das Problem liegen.

Gruß Gerry
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Beitragvon Bernhard/Tx » 08.12.2003, 20:59

Ich benutze ebenfalls den Conehead bugger and kann beistimmen, das es relativ schwierig sein kann ihn mit einer 6er Rute zu werfen. Jedoch eine
9ft, 8wt Rute bereitet keine Schwierigkeiten mehr. Die 8er Rute benutze
ich auch fuer das Salzwasserfischen und das Werfen macht mir keine Schwierigkeiten.
Bernhard/Tx
 

Beitragvon Templedog » 08.12.2003, 23:27

Hallo Thorsten wie Gerry & Bernhard schon geschrieben haben würd ich eine Einhand vorziehen , irgendwie kommt es immer drauf an wo und auf was man fischt !
Viele fischen an unseren Auen leichte Zweihandruten 11-12,6 max.13 ft. ,
auf Hecht ,Zander,Mefo o.Lachs !
Gruß Td
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Beitragvon fluefiske » 08.12.2003, 23:53

Hallo Thorsten !
Bei diesem schon etwas grobem Kaliber würde ich mal eine 7er Schnur mit einem kürzeren Fronttaper versuchen.Das Gewicht der Schnur würde schon nach den ersten paar Metern Deinen Streamer transportieren.Ich befürchte aber,dass Deine weiche 6er zu sehr überladen wird.Wenn Du eine 7er hast,probier auch diese aus.Es ist aber ein Versuch wert.
Gruß
Fluefiske
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Beitragvon borlonimarco » 09.12.2003, 10:46

Ich denke das du mit ner 7er oder 8er Einhandrute besser bedient bist. Empfehlenswert sind manchmal die 10ft Ruten. Ich bevorzuge schnelle Ruten wie die SP+, XP oder die Greys of Alnwick. Wäre übrigens gleichzeitig ne Empfehlung. Ne Greys-Rute kriegst ab 90€ mit 20 Jahren Garantie!
Was Gerry vorher schon mailte, das es viell. am Wurfstil liegen kann. Doppelzug und switch-cast sollten schon drin sein

atl

Marco
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nisti74

Beitragvon nisti74 » 09.12.2003, 11:02

Hi,

also ehrlich gesagt, ich schaetze auch mal, dass es eher eine Frage des Wurfstils ist.

Ich fische recht viel mit schweren Fliegen seien es nun stark beschwerte Nymphen auf Aeschen oder aber grosse Streamer auf Zander (#5, 8ft10'' - schwere Fische an feineren Ruten sind immer eine grosse Herausforderung, aber nie an der Vorfachdicke sparen!!). Hier habe ich am Anfang wirklich grosse Probleme mit dem Werfen gehabt. Diese habe ich dann mit der Hilfe von vielen Leuten geloest (denke ich zumindest) - das hat aber so seine Zeit gedauert.

Meiner Meinung nach kannst du mit einer #6 auch solche Fliegen werfen, wobei es natuerlich auch ein wenig drauf ankommt wie wiet die Sache gehen muss (so ab 20-25 Metern wuerde ich eher zu einer Rute mit etwas mehr Rueckgrat raten). Danke aber immer daran, dass du bei schweren Fliegen oft Probleme mit tailenden Leinen bekommst, daher also meist (je nach Wurfstil) etwas offenere Loops brauchst.

Tja, soviel von mir,
tight lines,
Nik
nisti74
 

DANKE

Beitragvon Thorsten_fly » 10.12.2003, 09:59

OK Leute,

vielen Dank. Jede Menge Tips, ich muss mal schauen was ich davon in die Realität umsetzen kann. Gerry hat bestimmt nicht Unrecht mit seiner Aussage dass ich an meinem Wurfstil arbeiten sollte. Ich habe in einem Kurs vor etwa 3 Jahren den Gebetsroither-Stil erlernt, möchte nun aber in einem weiteren Kurs den Doppelzug dazulernen. Vielleicht hilft das ja schon. Eine etwas stärkere Rute kann sicher auch nicht schaden, meine 6er ist schon sehr weich (selbst die 5er eines Freundes wirft diese Montage besser). Das mit der Zweihand werde ich erst mal verschieben....

Danke, Thorsten
Thorsten_fly
 


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