Übungsproblem

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Übungsproblem

Beitragvon orkdaling » 09.11.2015, 21:17

@ Hubi
Du hast eine super Kombi Rute/Rolle gekauft, nur die mitgelieferte Schnur wuerde ich tauschen. Bei Baardsen gibt es sicher von Guideline die Coastal oder 4-cast. Dann haben die dort noch gezogene Vorfæcher , zb von Scientific. Trout/size 4x/9ft fuer`s Forellchen und wenn du im Meer auf Seelachs gehst kaufst du das Vorfach Salmon 12ft mit 30iger Spitze. Mehr brauchst du nicht! Und wæhle am Anfang nicht zun grosse Fliegen zum Ueben am Wasser !!!
Gruss
Hendrik
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Re: Übungsproblem

Beitragvon orkdaling » 09.11.2015, 21:24

Hallo Robby,
na hast du dir das Set angesehen? Hier im Test oder bei Guideline.no.
Da siehst du noch die alten Reel Master Rollen - unkaputtbar , egal ob Forelle oder Lachsrute!
Gruss
Hendrik
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Re: Übungsproblem

Beitragvon CPE » 09.11.2015, 21:29

hubi hat geschrieben:Bei der 5er hab ich irgendwie das Gefühl, daß die Schnur zu leicht für die Rute ist, was im Nachhinein durch den Test hier geradezu bestätigt wurde.


Hallo Hubi,

Wenn eine Rute "auch etwas mehr verträgt", meint Michael bestimmt nicht, daß man mit der mitgelieferten Schnur nicht werfen kann. Du solltest nämlich nicht vergessen, dass der Unterschied zwischen 9 m AFTMA 5 und 9 m AFTMA 6 gerade einmal 1,3 Gramm sind, was ungefähr der Unterschied zwischen 7,5 m AFTMA 5 und 9 m AFTMA 5 sind. Vielleicht schadet also das Gefühl nicht, daß Du einfach noch ein kleines Stück Weg vor Dir hast.

Gruß, Norbert
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Re: Übungsproblem

Beitragvon orkdaling » 09.11.2015, 21:43

Hallo Norbert,
die empfohlenen Schnuere "Coastal" (die es hier in jedem Angelladen gibt) haben einen mittellangen Kopf 10,5 m /13gr. in Klasse 5 und die "4-cast" hat 10,8m/12gr.
Damit duerfte Hubi bei dieser Rute gut beraten sein.
Sonst bin ich voll deiner Meinung - wir haben alle mal angefangen - mit ueben.
Gruss
Hendrik
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Re: Übungsproblem

Beitragvon hubi » 09.11.2015, 22:43

Ich hab mir, nach dem Studium Eurer Tests (die ich übrigens gut finde, die Idee!) die Guideline Experience in AFTMA 5 besorgt. Die #7 ist aus der gleichen Linie, hier passt das Gefühl beim Wurf (aus beruflichen Gründen schon hab ich mit den Jahren ein ausgeprägtes Gefühl für Elastizität und Belastung entwickelt), die Würfe gelingen auch-für mich als Anfänger- recht gut. Wie geschrieben, damit bekomm ich mittlerweile oft richtig gut liegende Schnüre mit akzeptablen Reichweiten hin. Man kann auch schön zusehen, wie sich das Vorfach (übrigens 2x von Guideline in 9 ft mit ca. 1 m 0,20er Tippet am Pitzenbauer) sauber abrollt. Windknoten hab ich damit am Sonntag keinen einzigen geschafft!. Auch die dicke "Anfängerrute" #9/10 wirft sich vom Gefühl satter als die #5. Übrigens war mit ein Grund für die Entscheidung zur Experience neben dem höheren Gewicht der, dass hier Keule und Runningline farblich abgesetzt sind, was mir sicher optisch auch eine Wegmarke gibt.
hubi
 
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 10.11.2015, 09:52

Hallo Hubi!
Ich bräuchte eigentlich hier nichts mehr zu schreiben, da Hendrik ja schon genug Vorschläge gemacht hat. Ich würde dir das gleiche schreiben. Nur einige Tips dazu. Den Schusspunkt einer Schnur kannst Du Dir selber bestimmen. In dem Du mit einem wasserfesten Maker den für Dich optimalen Keulenpunkt markierst, wo die Rute beim Wurf nach Deiner Meinung sich am besten aufläd. Viele Ruten vertragen locker eine gute Gewichtsklasse höher. Da würde ich erst mal deine neuerworbene Rute neu vermessen lassen, wenn Du irgendwo kannst. Da kann man so manche Überaschung erleben, auch bei den renomiertesten Herstellern. Ansonnsten sollte vielleicht ein Anfänger erst mal mit einer kurzen Keule anfangen und nicht gleich mit einer 10 - 12 m Keule. Das läst sich zum Anfang besser fischen, da mehr Gewicht und Zug sich auf den ersten 8 - 9 m entwickeln kann. Mit Deiner Kombi hast Du nichts falsch gemacht. Passt eigentlich alles. Bis auf die Schnur, welche dem zukünftigen Werfer angepasst werden müsste, der eine Kombi erwirbt. Nicht jeder kommt mit den dort aufgespulten Schnüren zurecht und denkt, er hat sich damit verkauft. Das wäre mal eine Anregung für die Händlerriege, die dem Werfer liegende Schnur gegen einen geringen Aufpreis mit der dazu angebotenen Schnur zu tauschen. Das wäre ein toller Service und ein Aushängeschild für dien Gewerbetreibenden dazu.
An Hendrik!
Ja die alte gute Guideline Reelmaster. Viele unterschätzen diese Rolle, da sie für viele zu preiswert erscheint. Fakt ist. Mit Gebrauch schäuert sich die Farbe etwas ab. Zeugt aber vom dauerhaften Benutzen der Rolle. Ich würde meine alle drei verwendete Rollengrößen nicht mehr missen wollen. Die Teile kann man ruhig under der Rubrik , Eierlegende Wollmilchsau , bezeichnen.

Grüße
Robby Vogtlandsalmon63.
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Re: Übungsproblem

Beitragvon CPE » 10.11.2015, 10:41

Vogtlandsalmon63 hat geschrieben:Mit Deiner Kombi hast Du nichts falsch gemacht. Passt eigentlich alles. Bis auf die Schnur, welche dem zukünftigen Werfer angepasst werden müsste, der eine Kombi erwirbt. Nicht jeder kommt mit den dort aufgespulten Schnüren zurecht und denkt, er hat sich damit verkauft.


Hallo Robby,

Abgesehen von elementaren physischen Größen (der Handgröße, z. B.) verstehe ich nicht, wieso sich ein Einsteiger-Sportgerät (eines doch renommierten Herstellers) einem Anfänger anpassen soll und nicht der Anfänger erst einmal dem Sportgerät, insbesondere wenn es sich um so etwas wie das Schnurgewicht handelt, das ja naturgemäß eine sehr dynamische Sache ist. http://www.flylineshop.com/fly-line-reviews.html. Magnus Angus rechnet bei 5 weight und 60 Fuß draußen mit 18 Gramm vor der Rutenspitze. Oder wechselt Ihr alle die Schnüre, wenn Ihr nicht genau 30 Fuß (AFTMA) weit werfen wollt?!

TL, Norbert
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Thomas E. » 10.11.2015, 11:54

Vogtlandsalmon63 hat geschrieben:Ansonnsten sollte vielleicht ein Anfänger erst mal mit einer kurzen Keule anfangen und nicht gleich mit einer 10 - 12 m Keule. Das läst sich zum Anfang besser fischen, da mehr Gewicht und Zug sich auf den ersten 8 - 9 m entwickeln kann.


Hallo Robby,

ob kurze, mittlere oder lange Keule, eine Schnur gleicher Klasse ist vom Gewicht nach AFFTA auf den ersten 9,14m festgelegt !

Also nützt dem Anfänger die kurze Keule nichts, weil bei gleicher Länge außerhalb der Rute jede Schnur einer Klasse bis 9,14m eben gleich schwer ist. :wink:

Ich würde dem Beginner generell erstmal von Kurzkeulen- Schnüren abraten, weil bei zuviel "Überhang" sich die Schnur nicht mehr sauber entfaltet.
Das sind Spezialschnüre für eher erfahrene Fischer.
Zuletzt geändert von Thomas E. am 10.11.2015, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Trockenfliege » 10.11.2015, 13:29

Das, was Thomas über das Schnurgewicht auf den ersten 9,14m schreibt, stimmte früher - aber heute nicht immer, leider.
Es gibt heute Keulenschnüre, die zwar zB. mit " Klasse 8" bezeichnet werden, aber nach der Gewichtsklasse, s.o., deutlich schwerer sind, da sie für eine 8er Rute gedacht sind.

Wenn ich eine 8er Rute optimal aufladen will, muss entweder die Keule sehr lang sein, ab ca. 14-15m,( oder auch eine DT Schnur), oder die Keule muss übergewichtig sein, also eine 9er oder 10er sein ( nach regulärer Aftma Klassifizierung).
Heute gibt es aber Schnüre, zB. die Rio Outbound short ( heisst so oder ähnlich), da ist die Keule deutlich übergewichtig, da ist die sogennante 8er eher eine 10er - aber als 8er angegeben, da optimal zu einer 8er Rute passt!!
Mein 24gr Schusskopf von 9m Länge passt gut auf meine 8er Rute, wäre von der Aftma Klassifizierung her aber eine 12er!!

Schaut euch einfach mal die Gewichtsangaben aus den Schnurtests an, dort sind die Keulen sehr gut vermessen und gewogen.

Kurzkeulen halte ich für Anfänger auch weniger geeignet, je länger die Keule, desto besser - am Besten wäre eine DT, um richtig werfen zu lernen, Schnur in der Luft halten, Schnur verlängern, Potential der Rute erkennen....

Gruß
Reinhard
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Thomas E. » 10.11.2015, 14:02

Hallo Reinhard,

die Abweichung trifft eher für die Schnurklassen- Empfehlung auf vielen Ruten zu. :wink:

Wenn Deine Rute 24 Gramm optimal wirft, stimmt die Angabe "Kl. 8" auf der Rute nicht !

Es gibt aber brauchbare Messverfahren dafür, um das Wurfgewicht für Ruten zu ermitteln.
Ich finde mein Wohlfühlgewicht aber ohne zu messen.

Sicher gibt es Schnurmarken, die für Abweichungen nach oben bekannt sind, z.B. GL, aber längst nicht alle.

Aftma ist jetzt "AFFTA."
https://www.affta.org/member-services/i ... standards/
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 10.11.2015, 14:18

Hallo!
Ich hab leider meine beiden Sätze vergessen um nicht eine überdimensionierte Diskussion anzuregen:
Andere kollegen haben andere Meinungen. Das sind meine persönlichen Erfahrungen.
Ich würde mal gerne wissen, wie eine Kurzschnurkeule die unter 9,14m ist dann gemessen werden soll ? Ist für mich interessant, wie zb. die Bullet ? Da müßte ich noch fast 2 m zur Keule beim Wurf ranrechnen. Bei einer 9 Fuss Rute ?
Ich bin leider kein von irgend jemand zetifizierter Wurfkünstler. Sondern nur vom Fliegenfischen infizierter Begeisterter, aber daß hab ich heute gleich mal ausprobiert und mußte feststellen, bei den 9,14 m mit der Bullet hab ich da meine Probleme.
Außerdem legt mal von einem Hersteller zehn gleiche Leinen auf die Laborwage. Keine der Schnüre haben das genau gleiche Gewicht auf den ersten 9,14 m. Das weicht bis in den Grammbereich ab. Wer zwei gleiche Schnüre findet, müßte dann schnellstens Lotto spielen. Dann klappts auch mit dem Gewinn. Ich hab alle meine Schnüre im Labor auf derWage vermessen und diese wird alle halbe Jahre geeicht. Außerdem haben alle Ruten nie einen gleichen Vermessungswert nach der Herstellung. Es sind immer Unterschiede bei der Vermessung. Diese kleinen, aber minimalen Diferenzen in Rute und Schnur sumieren sich dann, so daß dann daraus ein ganz anderes Wurfgewicht und Wurfempfinden herauskommem kann als angegeben.
Wenn ich falsch liege, macht mich mal schlau. Ich lerne gerne zu meinen 53 Jahren dazu. Auch für meinen weiteren Rutenbau interessant zum Berücksichtigen.
Außerdem haben mir die Kollegen, welche ich mit dem Virus Fliegenfischen bisher infiziert hab bestätigt, mit einer kürzeren Keule besser zurechtzukommen. Das ist vielleicht auch in unseren Breiten den Mittelgebirgen geschuldet. Da hat man wenig Rückraum zum Werfen wie an der See.
Grüße
Robby Vogtlandsalmon63.
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Re: Übungsproblem

Beitragvon Thomas E. » 10.11.2015, 15:27

Vogtlandsalmon63 hat geschrieben:Ich würde mal gerne wissen, wie eine Kurzschnurkeule die unter 9,14m ist dann gemessen werden soll ? Ist für mich interessant, wie zb. die Bullet ? Da müßte ich noch fast 2 m zur Keule beim Wurf ranrechnen.


Hi Robby,

nicht nachrechnen. :lol:

Wenn es nach AFFTA geht, misst Du die ersten 9,14m (ohne Level Tip) und kümmerst Dich nicht um die Länge der Keule.
Einfach die wenigen Meter folgender Running Line mitwiegen. :wink:
Auch, wenn sich dadurch das Gewicht nur unwesentlich erhöhen wird.

Ob AFFTA "Approved Line Weight Specification" aber überhaupt noch Sinn macht, ist wieder eine andere Frage. :wink:
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Übungsproblem

Beitragvon orkdaling » 10.11.2015, 16:47

Ok, mein Senf nochmal.
Ich will ja keine Werbeveranstaltung machen, habe die beiden Schnuere empfohlen weil die meiner Meinung nach zu dieser Rute passen und hier stændig auf Lager sind.
Ausserdem braucht Hubi zum Anfang weder extrem kurze oder lange Køpfe, darum hab ich diese mit mittlerer Længe erwæhnt.
Wie schon geschrieben hat die Coastal slow./inter. in Kl.5 einen 10,5m Kopf mit 13gr. und hat 32m Gesamtlænge.
Die Bullet gibt's ab Kl.6 und die hat einen Kopf von 8,25m mit 13gr. Das ist fuer einen Anfænger doch ein grosser Unterschied und der will beherrscht werden!
Die 4Cast hat in Kl.5 9,14m=10gr und Gesamtkeule 10,5m=12gr bei einer længe von 27m.
Diese passt meiner Meinung nach perfekt zu seiner Rute.
Wo soll der Hændler/Hersteller sparen? An Rute und Rolle geht es kaum. Aber wer sich schon mal so ein Set angesehen hat der weiss das der WF gesagt werden muss das sie eine WF ist und dann folgt da noch eine weisse Maurerschnur - wirklich was fuer Anfænger.
Die Set`s gibt's hier zu genuege, besonders nach der Saison superguenstig, ich staune aber immer wieder wie man so einer Rute (die nicht nur fuer Anfænger ist) so etwas antun kann.
Die von mir erwæhnte Reel Master Rolle (alter Typ) wird nun in vielen Geschæften angboten, natuerlich bespult - warum wohl?
@Hubi mit Ringl und 0,20 dran und im Fjord - ok fuer eine mittlere Mefo oder einen kleinen Seelachs. Mit`ner Makrele hast du da schon Probleme, aber die duerften schon weg sein, genau wie der Pollack.
Meine Meinung dazu - so duenn wie møglich aber so dick wie nøtig!
Gruss
Hendrik
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Re: Übungsproblem

Beitragvon hubi » 10.11.2015, 18:50

orkdaling hat geschrieben:@Hubi mit Ringl und 0,20 dran und im Fjord - ok fuer eine mittlere Mefo oder einen kleinen Seelachs. Mit`ner Makrele hast du da schon Probleme, aber die duerften schon weg sein, genau wie der Pollack.
Meine Meinung dazu - so duenn wie møglich aber so dick wie nøtig!
Gruss
Hendrik

Makrelen erwischt man vereinzelt noch in geschützten Bereichen. Aber zur Tippetstärke mal ne Verständnisfrage: Spielt hier nicht mehr die Elastizität der Rute rein? Ich meine, was die abfedert, muss das Vorfach nicht ertragen, zumindest die Belastungsspitzen. Ich hab hier im Forum mal so ein wenig quergelesen, dabei fiel mir auf, dass auch auf rechte Grosskaliber eher mit dünnen Schnüren gefischt wird. Versteh ich das gerade etwas falsch? Ich hab nämlich meine bisherigen Abrisse (allesamt an der Spinnrute) immer darauf zurückgeführt, dass die zu steif ist und deswegen die Schockbelastung für die Schnur zu hoch.
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Re: Übungsproblem

Beitragvon orkdaling » 11.11.2015, 21:04

@ Hubi,
meine Meinung dazu hab ich geschrieben, so duenn wie møglich und so dick wie nøtig. Auch soll ein Fisch nicht mit `nen Streamer im Maul verludern, wir haben eine Verantwortung gegenueber der Kreatur!
Eine 20iger ist was fuer eine Forelle im Bach oder See. Nimmt nur ein mittlerer Pollack oder Seelachs (3 o. 4 kg) deine Fliege und zieht ab hast du keine Chance.
So elastisch kann deine Rute nicht sein oder fischt du mit loser Bremse. Wie willst du so einen Fisch durch Tang oder Seegras ziehen selbst wenn er total ausgedrillt ist?
Wir reden hier nicht von Zuchtfisch aus dem Forellenpuff.
Auf Mefo fische ich 0,25 und geht ein Seelachs ran hab ich auch mit jahrelanger Erfahrung zu tun. Sind diese zu erwarten (wenn der Hering in der Bucht ist) dann fische ich 0,28 oder0,30 ohne deswegen weniger zu fangen. Und ich hab jedes Jahr einige 1m-Teile dabei.
Aber eine 0,20 wære fuer mich im Meer purer Leichtsinn.
Gruss
Hendrik
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