Autodidaktisches Wurftraining

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Bernd Ziesche » 08.03.2012, 22:43

.
Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 31.07.2013, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
Bernd Ziesche
 

Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon kevin » 09.03.2012, 00:07

hi,

sehr interesant hier. muss ich sage. bernd warst du mal physiklehrer? ich hab nie physik gemocht in der schule aber daran hætte ich noch spass gehabt. :lol: :lol: :lol:
wir hoffen ja das thotty auf der EWF erscheint. kommen kann er dann spæter. :shock: :shock: :shock:

gruesse aus dem immernoch winterlichem norden

kevin :D
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon CPE » 09.03.2012, 00:11

Bernd Ziesche hat geschrieben:ich habe hunderten von Zweihandwerfern zugesehen und deren Werfen analysiert.
(...)
Würde es einen Sinn ergeben, nur die untere Hand zu beschleunigen und die obere als reines Drehgelenk zu nutzen, so würde ich gerne jemand sehen, der dies tut
(...)
img
(...)
Eine höhere Geschwindigkeit bedarf eines längeren Weges oder deutlich erhöhter Kraft. Letzteres birgt ebenfalls die Gefahr eines Tailing Loop, weil man zu viel Biegung für den Arbeitswinkel erzeugt, oder weil man den hohen Kraftaufwand nicht mehr kontrollieren kann. Die logische Konsequenz zeigt sich in der Praxis: Einsatz BEIDER Hände.


Hallo Bernd,

Ich habe nicht behauptet, daß mit einer total fixierten oberen Hand tatsächlich geworfen wird, im Gegenteil, ich habe Dir zugestimmt, daß in der Realität das mehr oder weniger jeder macht, sogar Göran Andersson in seinen Youtubes, wenn er gleichzeitig etwas anderes behauptet. Ich habe aber versucht zu zeigen, daß die Fixierung der oberen Hand im Vergleich zur unteren Hand schlüssig ist. Beschleunige ich in Deinem Falle I maximal, liegt die Endgeschwindigkeit wegen des ungünstigeren Hebels einfach zwangsläufig unter dem Fall II.

Deine Grafik überzeugt übrigens in keiner Weise.

Eine höhere Geschwindigkeit wird durch höhere (oder länger andauernde) Beschleunigung erzeugt. Und das Ziel des Einsatzes von zwei Händen ist genau das: eine höhere Beschleunigung der Rutenspitze.

Gruß Norbert
CPE
 

Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Bäschwatz » 09.03.2012, 01:24

Hi Thosten
Dummfug iss geile Wortschöpfung, und wird aus dem Grund archiviert.
Gruß Thilo
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Thotty » 09.03.2012, 08:44

huhu Börnie,

ich warte ja noch darauf, Dich einmal in der nichtvirtuellen Welt zu treffen, lieber Thotty

wir haben uns mal auf nem LMF treffen kennengelernt.. ich hatte damals im noch LMF forum gemoddet. :wink:

und schön, dass der link nun bei euch funktioniert. war vermutlich mein fehler, mein cache hat mit wohl
einen streich gespielt, weil ich da natürlich alle clips angesehen hatte.

und ja, dieser wurfstil des reinen traditional speycasts ist so am wasser eigentlich nicht mehr zu
finden. warum auch..? geht ja heutzutage besser.. O:)

ich hab vor einigen jahren die ersten switch ruten in schweden am wasser gesehen, lange bevor die hier bei
uns modern wurden. und es waren allesamt junge bengels, die mit cooler mütze auf dem kopf und einer easy
eleganz mit ihren ruten da ne show geboten haben. lässiger geht es echt nicht.

ist ja auch klar, weil man mit solch einer superleichten 180 gramm carbon rute von grad 111/2 kleinen füßen
im wurf wirklich alles machen kann, und dabei rein körperlich absolut und vollkommen re-lax-ed ist.

vielleicht wird an Börnies selbsterfahrung:
Übrigens hatte seine 15 Fuß Zweihandrute in Verbindung mit einer Longbellyschnur geworfen
...ich vergrößerte den Abstand beider Hände zueinander und schon flog die Schnur so, wie ich es wollte

deutlich, dass der traditional speycast mit abgestützer hand auf der hüfte irgendwo doch
seinen sinn hatte.. bei den greenheardt ruten in der mehr-kilo klasse :wink:

in alten Hardy und Bruce & Walker katalogen findet man noch diese unglaublichen 17ft. ruten.
da steht dann dabei: "a strong man`s rod with incredible water coverage"

ich komm immer noch nicht über diese 21ft. greenheardt rute von Alexander Grant hinweg.. :-k
wer mal so ein ähnlich schweres trümmer in der hand hat, fragt sich, wie solch ein schmächtiger
mann mit diesem ungetüm im wurf überhaupt stehen bleiben kann, bei butt action mit
ganzmetallrolle und erdspeer :smt103 und nicht schlicht und einfach von der beschleunigten
masse umgerissen wird..:smt102

aber wenn sich solch eine schwerst ungetüm in bewegung setzt, liftet sie allein schon durch
ihr unglaubliches gewicht einfach alles an leine.. :smt045

grüße
Thotty

p.s.: ja, Thilo dummfug ist ganz lustig, gell ?
ich verwende das wort hier im forum, sagen wir mal..: "öfter" :-"
*mieser spass*
- dry or die -
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon laverda » 09.03.2012, 16:57

Hi miteinander,
das ist schon prima, wie aus einem Anfänger-Einhand-Wurfvideoclip der Diskussions-Bogen zu dem 2-Handwurf mit all seinen Stil-Facetten gezogen wird.
Als Autodidakt nach etlichen Stunden Video-Glotzen und massenweise einsamen Stunden im Wasser mit Switch- und Zweihandruten mit zugehörigen Ober- und Unterhand-Rotationen hab ich für mich jenseits aller Stil- und Wurflehre gemäß X, Y, oder Z eine sehr einfache Bewegungsfolge für alle Würfe definiert:
Die obere Hand führt die Rute, die untere Hand zieht dagegen, verursacht und kontrolliert damit die Winkelbeschleunigung, der Handabstand wird je nach Rutenlänge, benötigter Wurfkraft usw. variiert.

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Tegernsee-rebel » 27.03.2012, 00:29

kevin hat geschrieben:Hi,
Also ich wuerde hier nix reinstellen wenn ich nicht sicher wære was ich mache und vorhabe. Such dir hilfe. Schnell.
Bin sicher kein guter werfer aber weis ich die dinge die machen machen soll bevor man es spey casting nennt.
Lift? Gibt keinen. Warum uebst du nicht immer wasser? Richtungsændering? Doppelzug? Eher einfachzug!
Schick troutteaser ne PM und er kann dir helfen. Du brauchst es.


servus,
gestern habe ich mir die saisonkarte für den starnbergersee gekauft, also kurz entschlossen mit der s-bahn nach starnberg gefahren, karte abgeholt und dann richtung possenhofen zu fuss gute stellen ausgekundschaftet, kurz vor possenhofen sah ich jemanden mit der fliegenrute werfen, neugierig bin ich hin, habe mich vorgestellt und schon kam es wie aus der pistole geschossen: "bist du der tegernsee-rebel aus dem FF?" ahahah wie geil ist das denn dachte ich mir? ja ich bins, und dann fing auch schon das gespräch übers werfen an, und trouteaser gab mir sehr gute tipps und fehleranalysen, was ich zu verbessern hätte, die zeit verging rasend schnell und gegen abend fuhr ich wieder nach münchen, mit vielen sehr wertvollen praxis tipps, vielen dank nochmals dafür auf diesen wege
Tegernsee-rebel
 

Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon troutteaser » 02.04.2012, 20:06

Hi Markus,

das war eine prima Sache! Ich habe gemerkt, dass Du Interesse daran hast, etwas zu lernen und es hat auch mir Freude gemacht, ein wenig miteinander zu trainieren.

Viel Freude weiterhin und beste Grüße,
Emil
Fliegenfischen soll in erster Linie Spaß bringen!
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Tegernsee-rebel » 03.04.2012, 13:41

vielen dank emil^^ freue mich schon sehr auf die aitel saison am starnbergersee^^ bei saison beginn konnte ich schon eine 45-48er fangen^^ sobald ich die ersten fische am ufer sehe, nehme ich die fliegenrute mit^^ wird aber noch ein bischen dauern^^
Tegernsee-rebel
 

Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon kevin » 03.04.2012, 20:33

Hi guys,

Das ihr beide euch trefft das is ja cool. Emil ist auch ein freund von mir. Sehr guter lehrer!
Er hat schon das gewisse etwas um einen etwas beizubringen. Wir kennen uns auch aus dem forum und haben letzten sommer ne coole zeit in der finnmark gehabt und werden uns dieses jahr wieder ne woche uns dem lachsfieber versprochen. Es wird sicher wieder klasse. Nehm dir viel an und immer mit der ruhe. Es ist noch kein meister vom himmel gefallen. Es dauert!
Ich hoffe wir sehen uns auf der EWF. Ist sicher zeit etwas zu ueben wenn du magst.

Gruesse aus dem immernoch verschneitem oldervik

Kevin
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon salat » 08.04.2012, 10:44

laverda hat geschrieben:Hi miteinander,
das ist schon prima, wie aus einem Anfänger-Einhand-Wurfvideoclip der Diskussions-Bogen zu dem 2-Handwurf mit all seinen Stil-Facetten gezogen wird.


hallo leute
ich reite mal wieder auf ausdrücken herum, wofür ich mich vorgängig entschuldigen muss.

aber mit Autodidaktisches Wurftraining hat dieser 4-seitige thread leider überhaupt nichts zu tun :(
mit den worten:
Das ihr beide euch trefft das is ja cool. Emil ist auch ein freund von mir. Sehr guter lehrer!

ist wohl alles endgültig klar ...
für den lernenden hat die sache bestimmt eine sinnvolle wendung genommen
der thread aber, also per titel, könnte inhaltlich kaum wertloser sein ... (praktisch nichts da zum eigentlichen thema)
aber ok, wenn man als autodidakt vorgehen möchte/würde, dann täte/müsste man das, per definition sozusagen, eh selbständig durchziehen, oder?
alles andere widerspricht sonst komplett sinn des wortes autodidaktisch
mit dem schritt dazu überhaupt einen thread zu eröffnen hat man solch vorhaben aber eigentlich per definition verunmöglicht
also wahrscheinlich eigentlich schon vorher aufgegeben ... (?)

gruess,
cedi
salat
 
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Re: Autodidaktisches Wurftraining

Beitragvon Tegernsee-rebel » 08.04.2012, 19:49

salat hat geschrieben:
laverda hat geschrieben:Hi miteinander,
das ist schon prima, wie aus einem Anfänger-Einhand-Wurfvideoclip der Diskussions-Bogen zu dem 2-Handwurf mit all seinen Stil-Facetten gezogen wird.


hallo leute
ich reite mal wieder auf ausdrücken herum, wofür ich mich vorgängig entschuldigen muss.

aber mit Autodidaktisches Wurftraining hat dieser 4-seitige thread leider überhaupt nichts zu tun :(
mit den worten:
Das ihr beide euch trefft das is ja cool. Emil ist auch ein freund von mir. Sehr guter lehrer!

ist wohl alles endgültig klar ...
für den lernenden hat die sache bestimmt eine sinnvolle wendung genommen
der thread aber, also per titel, könnte inhaltlich kaum wertloser sein ... (praktisch nichts da zum eigentlichen thema)
aber ok, wenn man als autodidakt vorgehen möchte/würde, dann täte/müsste man das, per definition sozusagen, eh selbständig durchziehen, oder?
alles andere widerspricht sonst komplett sinn des wortes autodidaktisch
mit dem schritt dazu überhaupt einen thread zu eröffnen hat man solch vorhaben aber eigentlich per definition verunmöglicht
also wahrscheinlich eigentlich schon vorher aufgegeben ... (?)

gruess,
cedi


cedi, ich habe jetzt viele wurfstunden hinter mir, und das treffen war wirkich ein totaler zufall, also kann ich von mir behaupten, das ich wirklich ein grossteil meiner zeit, alleine geübt habe, wie weit die würfe gut oder schlecht sind, steht auf einen anderen blatt, die saison wirds zeigen, ob ich den ein oder anderen fisch überlisten werde, ach ja, meiner meinung nach gibt es verschiedene stufen von autodidaktischen lernens, die hardcore stufe wäre, alleine auf der insel, ohne buch, ohne internet und ohne hilfe eines trainers, das wäre dann 100%,
Tegernsee-rebel
 

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